15 Nobelpreisträger diskutieren zu 13. Klimakonferenz & Kyoto-Protokoll

Die Politik wird sich zusammen mit der Wissenschaft in der kommenden Woche treffen um den Klimawandel zu diskutieren. Darunter sind 15 Nobelpreisträger, mehr als 30 weitere Wissenschaftler und die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie beraten an diesem Dienstag und Mittwoch in Potsdam über die Folgen des Klimawandels.

Die Arbeitsgruppen wollen während dem Treffen Strategien entwickeln um das Klima zu stabilisieren, um Energiesicherheit zu gewährleisten und um nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Das Ergebnis soll dann in Form eines „Potsdam-Memorandums“ an die Ergebnisse der 13. Klimakonferenz der Vereinten Nationen im Dezember auf Bali anknüpfen. Das Treffen in Bali wird ein Meilenstein im Klimaschutz bedeuten: die UN verhandelt dort ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll, das verbindliche Klimaziele festlegen soll, aus.

10 Ursachen für den Klimawandel – Ursachen des Klimawandels

Als Klimawandel (bzw. globale Erwärmung) bezeichnet man den während der vergangenen Jahrzehnte beobachteten allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere sowie die erwartete weitere Erwärmung in der Zukunft. Ihre hauptsächliche Ursache liegt nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Verständnis „sehr wahrscheinlich“ in der Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Menschen. Dieser verändert die Zusammensetzung der Atmosphäre vorwiegend durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und die daraus resultierenden Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sowie durch die Freisetzung weiterer Treibhausgase.

Klimaschwankungen sind eigentlich eine absolut normale Sache, wenn man sich die Erdgeschichte genau betrachtet. Schon früher gab es Ereignisse, wie der Einschlag großer Meteoriten oder der gleichzeitige Ausbruch mehrere Vulkane, die Klimawechsel zu Folge hatten und durch die ganze Spezies wie die Dinosaurier ausstarben.

Kohlekraftwerk Boxberg

In der noch relativ jungen – 5 Millionen Jahre – Geschichte der Menschheit erstreckten sich Klimawechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten über eine Dauer von einigen tausend Jahren. Heutzutage erleben wir allerdings eine viel rasantere Entwicklung. Die globale Durchschnittstemperatur erhöhte sich in den letzten 100 Jahren um etwa 0,7 Grad. Einige Klimaforscher prognostizieren einen weiteren Temperaturanstieg um bis zu 6,4 Grad bis zum Jahr 2100. Dieser Klimawandel wird sehr wahrscheinlich durch uns Menschen verursacht.

Ein wesentlicher Grund für das einsetzen des Klimwandels so wie wir ihn kennen, ist das Phänomen des Treibhauseffektes: der Treibhauseffekt lässt sich auf Treibhausgase wie Wasserdampf (H2O), Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O, auch bekannt als Lachgas) und fluorierte Verbindungen (FCKW und FKW) zurückführen. Diese lassen die von der Sonne kommende kurzwellige Strahlung weitgehend ungehindert auf die Erde durch, strahlen aber selbst im längerwelligen Bereich (Infrarotbereich). Dadurch erhält die Erdoberfläche mehr Strahlung als durch die Sonne allein und erwärmt sich stärker. Im Gleichgewicht muss der Atmosphäre so viel Energie zugeführt werden, wie durch die Strahlung aus der Atmosphäre verloren geht. Dieses geschieht auf mehrere Arten wie z. B. durch Konvektion. Eine wesentliche Rolle spielt auch die Absorption der längerwelligen Wärmeabstrahlung von der Erde in den Weltraum in bestimmten Wellenlängenbereichen, denn ein Körper, der Strahlung emittiert, absorbiert auch (Kirchhoffsche Gesetze). In populärwissenschaftlichen Darstellungen wird oft nur die Absorption genannt, die Emission ist der Faktor, der die globale Erwärmung bestimmt.

Ohne den natürlichen Treibhauseffekt würde eine durchschnittliche Temperatur von minus 18 Grad Celsius auf der Erde herrschen. Die so genannten Treibhausgase in der Atmosphäre sind dafür verantwortlich, dass die durchschnittliche Oberflächentemperatur plus 15 Grad Celsius beträgt.

Neuer Gesetzentwurf zum Klimaschutz – Müssen Verbraucher mit höheren Stromkosten rechnen?

Laut eines Gesetzesentwurfes des Bundesumweltministeriums soll in Zukunft Heizwärme zum überwiegenden Maße aus Solarenergie sowie Biomasse, Erdwärme und Kraft-Wärme-Kopplungen erzeugt werden. Außerdem soll es eine Nutzungspflicht für erneuerbare Energien geben, die bei Missachtung zu Bußgeldern bis zu einer halben Million Euro führen soll. Zu diesem Zweck soll die Förderung der Stromerzeugung durch Solar-, Wind- und Biomasseanlagen ausgebaut werden.

Kaum hat das Bundesministerium für Umwelt unter Umweltminister Gabriel diesen Vorentwurf aufgelegt, gibt es bereits die ersten kritischen Stimmen, sogar aus der Regierungskoalition. Die Nutzungspflicht müsse auf ihren ökologischen und ökonomischen Sinn geprüft werden, da durch entsprechende Förderung erneuerbarer Energien immer höhere Stromkosten entstehen. Als Ausgleich für entstehende Mehrkosten für die Verbraucher müsste an anderer Stelle die Belastung der Bürger reduziert werden, beispielsweise mit einer Reduzierung der Stromsteuer. Somit sollen die Mehrkosten der Stromverbraucher gering gehalten werden.

Noch ist der Vorschlag des Bundesumweltministeriums in der Vorentwurf-Phase. Sobald es etwas Neues gibt, wird das Team von Klimawandel Global darüber berichten.

Die Anzahl und Dauer der Hitzewellen in Deutschland hat sich verdoppelt

Waren Hitzewellen im vor einhundert Jahren im Durchschnitt 1,5 Tage lang, beträgt der Mittelwert heute 3 Tage. Erwähnt sei, dass es sich nur um Durchschnittswerte handelt, vereinzelte Hitzewellen können teilweise Wochen andauern (Eindrucksvoll bewiesen im Rekordsommer 2003).

Der diesjährige Sommer war zwar kühl und verregnet, was aber nach Meinung von Klima-Experten genau in das Schema des Klimawandels passt: Kühle Sommer werden sich mit extrem heissen Sommern abwechseln.
Die Folgen sind bekannt: Trockenheit, Wasserknappheit und absinkender Grundwasserspiegel. Aber auch die Gefahr verheerender Waldbrände steigt dramatisch an. So könnten sich Horrorszenarien wie die Waldbrände diesen Sommer in Südeuropa bald auch vor unserer Haustüre abspielen.

Klimaschutz kommt teuer – Investitionen bei Immobilien in Milliarden-Höhe nötig

Nach der kürzlich zu Ende gegangenen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) steht bereits die nächste große Messe auf dem Programm, die sich schwerpunktmäßig den Klimaschutz aufs Banner schreibt. Auf der diesjährigen Expo Real (wichtigste Messe der Immobilienbranche) wird Nachhaltigkeit das Hauptthema sein.

Schaut man auf die blanken Zahlen bei den Kohlendioxid-Emissionen, so sind die Hintergründe klar ersichtlich. 40% des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland wird durch Gebäude erzeugt und dies schlägt sogar die Emissionen der Industrie. Eine höhere Energieeffizienz von Immobilien ist somit ein großer Hebel, um die u.a. von der Bundesregierung gesteckten Ziele bei der Reduktion der Treibhausgase zu erfüllen.

Im Massensegment Wohnungsbau gibt es bereits heute standardisierte und somit auch kostengünstige Lösungen, wie man einem neuen Gebäude zu einer verbesserten Effizienz beim Energieverbrauch verhilft. Schwieriger wird es beim Gebäudebau, wo man um individuelle Lösungen für den Klimaschutz nicht herumkommt. Dies verschlingt dementsprechend größere Summen des Investitionsvolumens, nach Expertenschätzunngen oft bis zu 10% der Bausumme. Bei Großprojekten kann dies Mehrkosten im dreistelligen Millionenbereich bedeuten. Ob sich diese Investitionen ökonomisch lohnen, ist zum Zeitpunkt der Entscheidung selten gesichert, oft sogar unwahrscheinlich.

Doch auch bei Altbauten muss kräftig investiert werden. Über die Hälfte der Gewerbeflächen Deutschlands haben schon über 25 Jahre auf dem Buckel und besitzen somit entsprechenden Renovierungsbedarf in Sachen Energieeffizienz. Da es auf natürliche Weise ein größerer Aufwand ist, ein bestehendes Gebäude auf Energieeffizienz zu trimmen als einen Neubau, sind gerade auf diesem Sektor die größten Herausforderungen für die Immobilienbranche zu suchen.

Investionen in Milliarden-Höhe sind unvermeidbar, sind jedoch im Hinblick auf den Klimaschutz unerlässlich. Darüber sind sich wohl alle Teilnehmer der Hypo Real einig.

Erwärmung der Weltmeere – Über höhere Wassertemperaturen und CO2-Kapazität des Wassers

Durch den Klimawandel steigen nicht nur die Lufttemperaturen, sondern auch die Temperaturen der Weltmeere. Die Entwicklung der Wassertemperaturen begutachten Klimaforscher dabei mit größter Sorge. Diese sind von sehr großem Interesse, da sie nicht nur für das Klimasystem der Meere eine bedeutende Rolle spielen.

Heutzutage werden fast die Hälfte des Kohlendioxid-Emissionen des Menschen in den Weltmeeren gespeichert. Die Aufnahmekapazität des Wassers sinkt jedoch bei steigenden Temperaturen und so könnte bei höheren Wassertemperaturen der Treibhauseffekt noch weiter verstärkt werden. Diese Rückkopplung führt dann wieder zu einer Verstärkung der globalen Erwärmung.

Ein verheerender Kreislauf, der möglicherweise nicht mehr durch Menschenhand rückgängig gemacht werden kann.

Deutsches Museum zeigt Ausstellung „Neue Energietechniken“ mit Informationen zur CO2-Problematik

Am Samstag, den 20. Oktober eröffnet im Deutschen Museum in München zur Ausstellung „Neue Energietechniken“ ein neuer Bereich mit Informationen zur Kohlendioxid-Problematik. In der Ausstellung mit dem Titel „Mit 15 Tonnen um die Welt – Der Mensch zwischen Energiebedarf und CO2-Ausstoss“ wird es ausführliche Informationen zu CO2 sowie viele wertvolle Tipps zum Klimaschutz geben.

Das Deutsche Museum beschreibt im aktuellen Programm die Ausstellung mit folgenden Worten:

Einst beschrieb Jules Verne eine Reise um die Erde in 80 Tagen. Heute schaffen wir das mit dem Flugzeug bedeutend schneller. Dafür produzieren wir pro Weltumrundung einen Ausstoß von 15 Tonnen CO2. Das ist mehr als das im Jahresdurchschnitt von einem Deutschen produzierte CO2 von 11 Tonnen. In unserem „CO2-Rucksack“ packen wir alle Emissionen aus dem täglichen Energiebedarf und überschreiten damit weit das für das Klima verträgliche Maß. So stieg nach dem im Frühjahr 2007 erschienenen Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) die Durchschnittstemperatur in den letzten 100 Jahren um 0,74 °C. Die Klimaforscher prognostizierten eine weitere Erwärmung zwischen 1 °C und 6 °C. Da menschliches Handeln die Ursache ist, kann auch nur menschliches Handeln diesen Trend aufhalten.
Der neue Eingangsbereich der Ausstellung „Neue Energietechniken“ nimmt diese hochaktuelle Diskussion auf: Er erläutert die Ursachen der globalen Erwärmung und deren Zusammenhang mit unserem Energieverbrauch. Auf einem Energiefahrrad kann jeder Besucher erleben, wie viel Mühe die Erzeugung von Energie bereitet. Das CO2-Spiel gibt einen Eindruck davon, welche Aktivitäten unseren CO2-Rucksack besonders stark aufblähen. Da Handeln gefragt ist, können die Besucher auch konkrete Energiespartipps mit nach Hause nehmen – und hoffentlich umsetzen.

Das Team von Klimawandel-Global wird sich selbstverständlich ohne Rücksicht auf Verluste und sich langsam einstellende körperliche Gebrechen in das Getümmel stürzen und sich ein Bild von der Ausstellung machen.

Informationen zum Deutschen Museum in München gibt es hier.

Ausdehnung des arktischen Eisschildes dramatisch gesunken – Verschwindet die Arktis?

Der arktische Eisschild ist einer der zentralen Faktoren im Klimasystem auf der Nordhalbkugel, insbesondere oberhalb des Polarkreises. Anno 1979 begann man, die Ausdehnung des arktischen Eisschildes per Satellit zu messen. Zahlen des National Snow and Ice Data Center in Colorado (USA) sprechen ein deutliches Bild. Zwar gibt es jährliche Schwankungen in den Messungen bedingt durch wärmere oder kältere Einzeljahre, aber der langfristige Trend geht deutlich nach unten.

Eisschild, Arktis, Entwicklung
Quelle: National Snow and Ice Data Center, Boulder, Colorado

Doch in diesem Jahr ist die Entwicklung besonders dramatisch. Vergleicht man die heutige Ausdehnung mit dem Mittelwert aus den Jahren 1979-2000, so stellt man eine Reduzierung des arktischen Meereises um fast 40% fest. Neben dieser quantitativen Größe konnte in diesem Jahr auch eine qualitative Komponente festgestellt werden: Die Nordwest-Passage, durch die man den amerikanischen Kontinent im Norden umfahren kann, war zum allerersten Mal komplett eisfrei. Darüber freuen können sich wohl nur die Betreiber von Containerschiff-Flotten.

Durch das Abschmelzen des Eisschildes kommt es zu einer positiven Rückkopplung der globalen Erwärmung, da durch die geringere Reflektion des Sonnenlichts mehr Wärmeenergie in der Erdatmosphäre verbleibt. Da Maßnahmen des Menschen nur frühestens mittelfristig Einfluss auf diese Entwicklung haben können, bleibt auf einen besonders kalten Winter und einen ebenso kalten Sommer im nächsten Jahr zu hoffen, damit der Eisschild eine Chance auf Regeneration hat.

WDR Klima Marathon: Klimaretter mit langer Ausdauer & geringem CO2 Ausstoß gesucht

Start des WDR-Klima-Marathons: Gesucht werden Klimaretter mit langer Ausdauer und geringem CO2-Ausstoß

Der WDR startet heute in Hörfunk, Fernsehen und Internet den Aufruf zur Teilnahme an seinem großen WDR-Klima-Marathon. Mitmachen können Einzelpersonen, Familien und Wohngemeinschaften, die ihren Kohlendioxid-Ausstoß zum Schutz des Klimas drastisch reduzieren wollen. „Wir suchen die einfallsreichsten Klimaschützer in Nordrhein-Westfalen. Wer hat die besten Ideen zur Reduktion des Treibhausgases? Und wer zeigt den größten Einsatz?“, beschreibt WDR-Projektleiter Wilfried Bommert das Anliegen des Klima-Marathons.

Wer mitmachen will, kann sich auf der WDR-Homepage www.wdr.de unter dem Stichwort Klimaretter bis 10. November anmelden. Voraussetzung ist die Beantwortung eines Klima-Fragebogens. Aus den Einsendungen wählt eine WDR-Jury die Teilnehmer des Klima-Marathons aus. Los geht es am 29. November.

Die Teilnehmer erhalten zum Start eine kostenlose professionelle und umfassende Energiespar-Beratung durch die EnergieAgentur NRW. Darin enthalten sind ein CO2-Check sowie wichtige Anregungen zur Kohlendioxid-Reduktion. Als Gewinn winken – natürlich – klimafreundliche Preise. Ausgetragen wird der Wettlauf in zwei Kategorien: dem „Sprint“ und dem „Marathon“. Im „Sprint“ geht es darum, innerhalb einer Woche den persönlichen CO2-Ausstoß mit größtmöglichstem Einsatz zu reduzieren. Der WDR dokumentiert die Fortschritte von Tag zu Tag. Beim „Marathon“ geht es um die nachhaltige, lang andauernde Reduktion über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Der WDR steuert pro Teil-nehmer oder Gruppe bis zu 3000 Euro Startkapital bei, mit denen Investitionen für erfolgversprechende Klima-Ideen getätigt werden können. Sind 25 Prozent weniger Treibhausgase, wie von der Bundesregierung vorgegeben, innerhalb eines Jahres möglich? Auch hier wird der WDR alle drei Monate über die Fortschritte berichten.

Der WDR-Klima-Marathon ist ein Projekt der Hörfunkwellen 1Live, WDR 2 und WDR 5 sowie des WDR Fernsehens und der Internetredaktion. Die Redaktionen werden jeweils unterschiedliche Teilnehmer begleiten. Weitere Informationen dazu gibt es Ende November. Auf der WDR-Homepage wird es zudem ein umfassendes Dossier geben, das Texte, Radio- und Fernsehbeiträge zum Klimawandel bündelt.

Grüne Technologie auf dem Vormarsch – Gute Geschäfte der deutschen Wirtschaft dank Klimawandel

Grüne Technologie aus Deutschland ist weltweit gefragt, egal ob diese zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern eingesetzt wird oder etwa auch auf den Sektoren der Abfallwirtschaft und Nanotechnologie. Unternehmen und Investoren auf diesem Gebiet, die in der Vergangenheit mutige und kluge Entscheidungen getroffen haben, profitieren nun von dieser Tatsache.

Die durchschnittlichen prognostizierten Wachstumsraten in den Branchen grüner Technologien liegen in den kommenden Jahrzehnten deutlich über denen der Weltwirtschaft. Da viele Stars aus den Branchen Solarzellen, Biokraftstoffanlagen oder auch Windkrafträder ihren Hauptsitz in Deutschland haben, bekommt man auch hierzulande ein großes Stück vom Kuchen ab.

Die Geschäfte laufen gut und die Auftragsbücher sind oft auf Jahre hinaus voll. Denn um die Folgen des Klimawandels abzufedern oder zu verhindern, müssen bereits heute Milliardenbeträge in neue Technologien und Produkte investiert werden.

Zuguterletzt können auch die seit vielen Jahren unter niedrigen Renditen leidenden Unternehmen des primären Sektors aufatmen. Steigende Preise für Erzeugnisse durch die erhöhte weltweite Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Futtermitteln sorgen dafür, dass die mageren Zeiten vorbei sind. Zudem steigen die Preise für Agrar- und Forstflächen an, da durch den verstärkten Anbau von pflanzlichen Rohstoffen zur Gewinnnung von Biokraftstoffen eine höhere Flächenkonkurrenz entsteht.