Am Montag, den 22. Oktober, sendet das Bayerische Fernsehen um 23.40 Uhr die 45 minütige Dokumentation „2025 – Der Globale Klimawandel“. Die Dokumentation bietet wieder das klassische Rundumpaket an Klimawandel-Infos, und ist somit ideal für Leute, die gerade aus dem Koma erwacht sind, jahrelanger Guerilla-Geiselhaft entkommen sind oder sonst den Klimawandel irgendwie bisher verpasst haben. Spass beiseite, die bereits auf mehreren Sendern ausgestrahlte Dokumentation zeigt die Gefahren des Klimawandels auf und soll zum Handeln animieren. Wer sich also noch nicht im Klaren ist, was der Klimawandel so alles anrichten kann, dem sei diese Sendung wärmstens ans Herz gelegt.
Klimafirst
Gib Contra mit Galileo CO2ntra – Aktion „Deutschland pflanzt einen Baum“
Noch bis 13. Oktober kann man in diesen Märkten deutschlandweit 50.000 „CO2NTRA“-Bäumchen für 5.99 Euro kaufen und im heimischen Garten anpflanzen. Im Angebot sind beispielsweise Ahorn, Buche und Eiche, aber auch Haselnusssträuche. Damit kann jeder Hobbygärtner einen kleinen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten und gleichzeitig den eigenen Garten verschönern. Ein Euro des Verkaufserlöses geht ausserdem als Spende zum Naturefund e.V., einem gemeinnützigen Verein zum Schutz einheimischer Baumbestände.
Zum Start der Aktion am 1. Oktober berichtete Galileo über den Weg der Schößlinge, von der Aufzucht in einer Baumschule am Nierderrhein bis zur Auslieferung an die Filialen der Supermärkte. Am Rande möchte ich noch auf die jahrhundertealte Tradition hinweisen, dass jeder Mann einmal im Leben einen Baum pflanzen MUSS! 😉
Effektiver währe eine derartige Aktion sicherlich in Gegenden, welche durch Rodung stark zerstört wurden, beispielsweise die Regenwälder der Erde. Wer keinen Baum pflanzen will oder das Geld direkt spenden möchte, sollte sich folgende Links genauer ansehen:
www.regenwald.org – Spenden für Schutzprojekte in verschiedenen Regenwälden weltweit
https://www.wwf.de – u.a. Spenden zur Erhaltung des Regenwalds
Der Regenwald ist nicht nur ein einzigartiger Lebensraum für viele vom Aussterben bedrohte Lebensformen, sondern gilt auch als die „Lunge der Welt“ – die klimaregulierende und CO2-reduzierende Wirkung des Regenwalds wurde bereits von vielen Experten bestätigt.
Blog Action Day am 15. Oktober 2007 – Bloggen gegen den Klimawandel
Also mach auch DU mit undie gesamten Informationen dazu:
Am 15. Oktober werden sich Blogger überall im Internet zusammentun, um die Öffentlichkeit auf ein ausgewähltes Thema aufmerksam zu machen. Das Thema für den Blog Action Day 2007 ist die Umwelt. Jeder teilnehmende Blogger wird sich auf seine ganz persönliche Weise eines von ihm selbst ausgewählten Umweltthemas annehmen.
Wir möchten, dass Blogger aus allen Ländern und mit jedem nur denkbaren Hintergrund teilnehmen und ihre Themen beisteuern. Das hast du zu tun:
Veröffentliche am 15. Oktober einen Beitrag
Verfasse einen Beitrag zu einem beliebigen Thema, das mit Umwelt zu tun hat. Zum Beispiel könnte ein Finanzbloger darüber schreiben, wie man sein eigenes Haus umweltfreundlicher machen und damit Geld sparen kann. In einem politischen Blog würde dagegen vielleicht etwas über Umweltfragen in der Lokalpolitik stehen.
Die Beiträge müssen keiner politischen Richtung oder Agenda folgen, sondern sollen sich mit dem Oberthema in einer Weise befassen, die dem Blog und seiner Leserschaft am ehesten entspricht. Unser Ziel ist nicht, eine bestimmte Ansicht zu verbreiten, sondern wir möchten die öffentliche Debatte über dieses Thema fördern. Also schreibe einfach was dich und deine Leser anspricht, es muss nur am 15. Oktober in deinem Blog erscheinen und etwas mit dem Thema Umwelt zu tun haben.
Dein Blog registrieren
Wir führen eine Liste aller teilnehmenden Blogs, deswegen wäre es sehr hilfreich, wenn du dein Blog auf https://blogactionday.org/commit registrieren würdest.
Hier noch das Promo-Video zum Blog Action Day 2007:
Über den Sinn und Zweck sowie die langfristige Wirkung einer solchen Aktion lässt sich sicherlich streiten. Interessant wird es jedoch sein, ob durch das globale Schreiben über ein bestimmtes Thema tatsächlich ein großer Buzz erzeugt werden kann. Lasst uns abwarten…
Volkswagen baut das 1-Liter-Auto in Serie – Marktreife bis 2010
Die technischen Daten lassen sicherlich keinen Muskelprotz in Sachen Leistung erwarten (300 Kubikzentimeter Hubraum, 120 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit), aber dafür soll eben auch der Benzinverbrauch eine Null vor dem Komma haben. Der niedrige Verbrauch sorgt natürlich für äußerst geringe Emissionswerte bei CO2 und anderen Treibhausgasen. Erreicht werden soll dies durch strikte Leichtbauweise und der vornehmlichen Verarbeitung von Magnesium und Kunststoffen.
Zur Marktreife soll der neue Volkswagen bis 2010 gelangen. Ob das Vehikel zum Verkaufsschlager wird oder nur zu einer großen Marketing-Aktion geeignet ist (man erinnere an den 3-Liter-Lupo vor einigen Jahren), wird sich spätestens dann zeigen.
Klimawandel in Deutschland – Wie sieht das Klima in Deutschland im Jahr 2100 aus?
Nach einer im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführten neuen Studie des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg mit dem Titel „Klimaauswirkungen und Anpassung in Deutschland – Phase 1: Erstellung regionaler Klimaszenarien für Deutschland“ muss man sich in ganz Deutschland auf höhere Temperaturen durch den Klimawandel einstellen. Was die Studie von bisherigen Untersuchungen maßgeblich unterscheidet, ist der hohe Detailgrad des Klimamodells auch über den Rest dieses Jahrhunderts hinweg.
Eine der Kernaussagen der Studie:
Die Studie des Max-Planck-Instituts finden Sie hier auf den Seiten des Bundesumweltamtes im PDF-Format. Wer sich nicht durch die 65 Seiten (bzw, 159 Seiten ink. Anhang) durchkämpfen möchte, kann sich ab Seite 61 die Zusammenfassung durchlesen.
In den Massenmedien herrscht angesichts der Ergebnisse der Studie leider eine Mentalität vor, die im Großen und Ganzen zusammengefasst werden kann als:
Och, nur 3 Grad? Naja, alles halb so schlimm. Und ein paar positive Aspekte hat es ja auch. Zumindest für Deutschland. Der Rest der Welt ist uns übrigens egal, denn der Klimawandel unterwirft sich schließlich den politischen Grenzen.
Ein Tag voller Energie – Energie erleben mit den Stadtwerken München
Hier alle Infos:
16 SWM Standorte öffnen am 21. Oktober 2007 bei vollem Betrieb einen Tag lang ihre Türen – vom Wasserkraftwerk über die großen Heizkraftwerke bis hin zur Biogas-, Geothermie- und Windkraftanlage. Auch sechs Umspannwerke erlauben zum ersten Mal einen Blick hinter die Kulissen.Zu Entdecken gibt es beim Tag der offenen Tür einiges, zum Beispiel wie die SWM Strom und Wärme für München erzeugen. Natürlich umweltschonend wie in der Windkraftanlage auf dem Fröttmaninger Berg oder in der Geothermieanlage in München-Riem. Moderne Solartechnik gibt es an der Pasinger Fabrik zu bewundern.
Außerdem kann man verfolgen wie die Energie vom Kraftwerk über die Netze bis in jeden Haushalt fließt und welche Rolle dabei die Umspannwerke spielen, die den M-Strom von 400.000 Volt auf steckdosentaugliche 220 Volt umwandeln. Und wer weiß schon, wie die Kraft-Wärme-Kopplung in den Heizkraftwerken funktioniert und der Tierpark Hellabrunn mit seiner Biogasanlage die Münchner Luft sauber hält?
Dabei sein ist ganz einfach: Ein kostenloser MVG-Busshuttle bringt die Besucher auf drei Linien an die Stationen im ganzen Stadtgebiet. Für Spannung sorgt ein Gewinnspiel bei dem Eintrittskarten für die M-Bäder und M-Saunen verlost werden.
Und damit den Besuchern die Energie unterwegs nicht ausgeht, wird in den Heizkraftwerken Nord und Süd sowie im Heizkraftwerk Theresienstraße und im Umspannwerk Heidemannstraße Brotzeit verkauft. Außerdem gibt es gesundes M-Wasser (Ausnahmen: Windkraftanlage Fröttmaning, Westbad und Pasinger Fabrik).
Veranstaltungsdaten:
SWM – Energie erleben
Diverse Standorte
Sonntag, 21. Oktober 2007, 9:00-17:00 Uhr
SimCity Socities – Die Sims zwischen Klimawandel und Energieversorgung – PC Spiel
Anno 1989 landete der Spieleentwickler Maxis mit SimCity seinen ersten großen Hit. Viele Jahre später übertraf Electronic Arts mit dem Ableger The Sims diesen Erfolg noch einmal deutlich. Das Spiel schlug ein wie eine Bombe und ist bis heute durch den Nachfolger The Sims 2 sowie zahlreichen Addons ein Dauergast in den Spiele-Charts.
Nun versucht Eletronic Arts zusammen der British Petroleum Tochter „BP Alternative Energy“ im Namen des Klimawandels zum nächsten Coup auszuholen. BP steht schon lange nicht mehr nur für die in Deutschland mittlerweile durch die Aral-Akquisition verschwundenen Tankstellen, sondern ist auch stark in Stromerzeugung und Energieversorgung involviert. Durch die Kombination des fachlichen Know-hows von BP mit den Spieleentwickeln von EA möchte man eine neue realisitische Städtebau-Simulation kreiieren, die auch aktuelle Probleme wie Klimawandel und globale Erwärmung abdeckt.
Im Vergleich zu früheren SimCity-Versionen soll ein stärkerer Fokus auf die komplexen Zusammenhängen von Energieversorgung und Treibhausgasemissionen gesetzt werden. Baut man z.B. die billigeren Kohlekraftwerke, so leiden die Bewohner unter den hohen Kohlendioxid-Emissionen und gegebenenfalls Naturkatastrophen oder Hitzewellen. Grüner Strom kostet dagegen zwar zu Beginn etwas mehr, sorgt aber auch für eine saubere Luft und somit glücklichere Sims.
Hier noch ein Statement von Steve Seabolt, (Vice President bei Electronic Arts):
Ob der neueste Spross der SimCity-Reihe dem guten Ruf der früheren Städtebau-Simulationen gerecht werden wird oder nur ein großer Image-Stunt von BP ist, kann man bald selber erfahren. Ab dem 15. November wird SimCity Societies zu kaufen sein.
Richtig investieren in den Klimaschutz – Achtung bei nachhaltigen Zertifikaten
Auf den Kapital- und Finanzmärkten ist der Klimaschutz schon längst angekommen. Im Vordergrund stehen allerdings weniger die Kosten und Risiken, die durch den Klimawandel bevorstehen. Stattdessen sind die Chancen auf Renditen im Fokus, die sich durch Investments in Unternehmen aus „grünen“ Sektoren erzielen lassen. Umweltschutz und Klimaschutz werden ebenso gehyped wie schon vor einiger Zeit IT und Biotechnologie.
Dank der konsequenten medialen Beschallung von potenziellen Anleger wurde mit diesen Themen auch bei der breiten Öffentlichkeit das Interesse geweckt. Die somit entstehende Nachfrage nach strukturierten Anlageformen, die in einer beliebigen Form mit den Themen Nachhaltigkeit, Ökologie, o.ä. verknüpft sind, wird mit einer immer mehr ausufernden Angebotspalette verschiedenster Finanzprodukte gedeckt.
Dass sich hinter manchem Zertifikat oder Derivat oft mehr Schein als Sein versteckt, kann man schon fast als natürlichen Effekt bezeichnen. Ein Finanzprodukt lässt sich schließlich von einem Finanzprofi leicht innerhalb weniger Stunden zusammenbasteln und mit dem passenden Stempel einer namhaften Investmentbank versehen greift dann mancher Anleger blind zu. Die Bank verdient natürlich in jedem Fall an der Emission, egal ob die im Zertifikat verbrieften Unternehmen gute oder schlechte Geschäfte machen.
Auf eine detaillierte Untersuchung des Investments wird dann seitens der Anleger verzichtet. Kriterien wie die Liquidität des Zertifikates, Diversifikation der Unternehmen nach Größe, Ländern, Branchen und Marktkapitalisierung, sowie die tatsächlichen Umsätze der Unternehmen im Geschäftsfeld Klimaschutz werden ignoriert, obwohl dies eigentlich eine zentrale Entscheidungsgrundlage für die Investionsentscheidung sein müsste.
In den Zertifikaten finden sich häufig auch solche Unternehmen, die sich medienwirksam den Kampf gegen den Klimawandel auf die Fassade schreiben, während die tatsächlichen Umsätze mit alles andere als klimafreundlichen Geschäften erzielt werden. Beispiele dafür gibts genügend, man denke hier nur mal an zahlreiche bekannte Unternehmen aus Branchen wie Energieversorgung oder Technologie.
Große Namen sind jedoch oft die Stütze für den Verkauf von Finanzprodukten und die Klimaschutz-Zertifikate machen da keine Ausnahme. Man betrachte beispielsweise den Klimawandel Aktien-Basket der Investmentbank Lehman Brothers. Da tummeln sich Aktien von Unternehmen wie Siemens oder Renault, die in einem Klimaschutz-Aktienkorb eigentlich nichts zu suchen haben. Sicherlich existieren dort gut gemeinte Bemühungen für den Klimaschutz, aber einen nennenswerten Anteil am Umsatz (vom Gewinn ganz zu schweigen) haben diese Projekte nicht.
Es heißt also Augen auf beim Kauf von Klimaschutz-Zertifikaten. Ohne eine detaillierte Analyse des Finanzprodukts oder gegebenenfalls eine möglichst professionelle zweite Meinung (z.B. durch eine Rating-Agentur) sollte man keine Order aufgeben. Eigentlich sollte das bei jeder Investition in spekulative Finanztitel der Fall sein, aber die Erfahrung zeigt leider, dass man dies gebetsmühlenartig wiederholen muss. Sonst ist am Ende das Geheule der „armen“ Kleinanleger wieder sehr groß.
Al Gore und Weltklimarat erhalten Friedensnobelpreis für ihren Einsatz im Kampf gegen den Klimawandel
Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an Al Gore, den früheren US-Vizepräsidenten und Präsidentschaftskandidat, und an den Weltklimarat (IPCC).
Das Nobelpreiskommitee in Oslo würdigte damit das Engagement im Kampf gegen die weltweite Klimakatastrophe. Die Preisträger haben früh die Problematik des Klimawandels erkannt und weltweit publik gemacht, um den Grundstein zur Mobilisierung zum Kampf gegen den Klimawandel gelegt.
In einer ersten Reaktion zeigten sich die Gewinner überwältigt und hocherfreut.
Bereits jetzt kündigte Al Gore an, seinen Anteil am Preisgeld dem Bündnis für Klimaschutz zu spenden.
Die Auszeichung ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert und wird am 10. Dezember in Oslo überreicht.
Klima sucht Schutz – Tipps für Klimaschutz & Geld sparen – Kampagne Umweltbundesministerium
Auch das Umweltbundesministerium kümmert sich um die schleichenden Gefahren des Klimawandels und startete jüngste die Kampagne „Klima sucht Schutz“. Dabei wird auf amüsante Art und Weise auf potenzielle Energie-Einsparpotenziale eingegangen.
Das Motto von „Klima sucht Schtz“ heisst also: selber aktiv werden und den eigenen Energieverbrauch kritisch hinterfragen.
Die Kampagne „Klima sucht Schutz“ startet einen Spot gegen Energiespar-Irrtümer. Der 60-sekündige Spot läuft in verschiedenen Kinos.
Auf der offiziellen Website von „Klima sucht Schutz“ findet der interessierte Internetnutzer interaktive Energiespar-Ratgebern, Heizspiegel, ein Klimaquiz sowie Portalpartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik.