CO2 Gadgets – Alltägliche Hilfsmittel mit regenerativen Energiequellen

Unter CO2-Gadgets versteht man bekannte Alltags-Hilfsmittel wie Taschenlampen, Uhren, etc., die mit Hilfe von regenerativen Energiequellen funktionieren. Sie bieten somit eine interessante Alternative zu den batteriebetriebenen Varianten. Neben dem eingesparten CO2 haben Tools wie Solartaschenlampen, Kurbel-Radios oder auch Solar-Milchschäumer einen weiteren Vorteil, nämlich überall einsatzbereit zu sein, ohne lästiges Batteriewechseln.

Uber den Sinn und Unsinn dieser kleinen Helferchen kann man streiten, manche scheinen aber doch recht praktisch zu sein.

Hier eine Zusammenstellung von nützlichen CO2 Gadgets:


Schüttel Taschenlampe 

Diese superhelle LED-Stablampe benötigt keine Batterien oder Akkus. Durch das Schütteln der Lampe wird elektrische Energie erzeugt.
30 Sekunden schütteln reicht für bis zu fünf Minuten Licht! Die verwendete LED ist superhell, sichtbar bis ca. 1,5km und verschleißfrei.Ideal für das Auto, das Boot, beim Camping und als Notleuchte!


 


Solar Taschenlampe 

Eine Solar-Taschenlampe mit 7 LEDx und sehr starker Leuchtkraft. Voll aufgeladen (nach ca. 6 Std. Tageslicht) leuchtet die Lampe bis zu 8 Stunden im Dauerbetrieb.Die Lebenszeit des Solarfelds ist bis zu 20 Jahre lang.



Kurbel Radio Summit 

Mit diesem kompakten Radiogerät haben Sie einen zuverlässigen Begleiter für Ihre Reisen, das Picknick oder den Wochenendausflug.
‚Summit‘ bietet die Stromversorgung per Kurbelenergie, per Sonnenenergie oder mit herkömmlicher Aufladetechnik.
Mit 230 Volt voll aufgeladen (24 h) beträgt die Spieldauer ca. 20 Stunden (in Abhängigkeit von der Lautstärke), mit Kurbelpower bringen 30 Sekunden Kurbeln etwa 30 Minuten Spielzeit.



Solar Wecker 

Nie mehr verschlafen! Geräuschloser Funkwecker mit Solar- Stromerzeugung und langlebigem Spezialakku – funktioniert 1 Jahr in Dunkelheit.
Mit Alarm und Snooze-Funktion.Mit den Umweltzeichen „blauer Engel“ ausgezeichnet (solarbetrieben und schadstoffarm).


Solar Ladegerät für Handys und MP3-Player 

Preisgünstiges kompaktes Solar-Ladegerät/ Notstromversorgung mit zwei NiMH-Speicher-Akkus für Handys, MP3-Player etc.Adapter für Geräte von Nokia, Samsung, Sony Ericsson und Motorola sind inklusive.


Solar Ladegerät e.GO! 

e.GO! ist ein Universal-Ladegerät, das seine Energie über hochwertige integrierte Solarzellen bezieht, aber auch als konventionelles Ladegerät über die Steckdose oder Zigarettenanzünder betrieben werden kann.
Elektrische Kleingeräte wie Handys, MP3-Player, Digitalkameras, Organizer etc. können entweder direkt damit betrieben oder aufgeladen werden. Außerdem ist es möglich, bei Sonnenlicht Energie in den Akkus zwischenzuspeichern, um sie später bei Bedarf zu nutzen.


Solar Milchaufschäumer 

Wer die/den  ItalienerIn in sich nicht unterdrücken kann, greift bei der Zubereitung eines Capuccinos oder Late Macchiatos gern zum sogenannten Milchaufschäumer. Damit lässt  sich aufgewärmte Milch im Handumdrehen  in leckeren Schaum verwandeln.
Dieser Milchaufschäumer wird Sie dank Solarstrom nie im Stich lassen. Funktioniert auch bei schwachen Lichtverhältnissen einwandfrei.

Staatschefs zeigen Willen zum gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel

Der UN Klimagipfel in New York war laut Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Schritt in die richtige Richtung. So seien Fortschritte in den globalen Anstrengungen für einen wirksamen Klimaschutz zu erkennen. Auch die in Klimaschutzfragen sonst so zurückhaltenden USA haben sich für weitere Verhandlungen unter dem Dach der UN bereit erklärt.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bekräftige den positiven Ausgang der Konferenz: «Dieses Treffen hat ein machtvolles politisches Signal an die Welt (…) gesandt, dass es auf höchster Ebene den Willen und die Entschlossenheit gibt, mit der Vergangenheit zu brechen und entschieden zu handeln».

Zuvor hatten die Staats- und Regierungschefs wärend des Treffens den Willen zum gemeinsamen länderübergreifenden Kampf gegen den Klimawandel gezeigt. «Der Klimawandel wird zu dramatischen Schäden führen, wenn wir nicht entschlossen handeln.» erläuterte Angela Merkel.
Merkel wies auf die zunehmenden Gefahren durch Umweltkatastrophen wie Überflutungen und Dürre hin und betonte die zu erwartenden Wohlstandseinbußen von bis zu 20%. Sie bekräftigte auch erneut ihren Vorstoß, die erlaubte Menge an CO2-Emissionen weltweit jedem Menschen zu gleichen Teilen zuzugestehen.
Die Bundeskanzlerin sprach sich auch für verbindliche Ziele bei der CO2-Reduktion aus und setzte sich für einen weltweiten Handel mit Emissionsrechten ein.

Die Konferenz war der erste Schritt aufgrund des Beschlusses, die Klimawandelproblematik für das 62. Sitzungsjahr der Vereinten Nationen als eines der Schwerpunktthemen festzulegen.

Schneeschmelze am Kilimandscharo schreitet voran

In zwanzig Jahren werden die heute noch meilenweit sichtbaren Gletscher am Kilimandscharo, dem hoechsten Berg Afrikas, verschwunden sein, warnen Klimaexperten und Geowissenschafter. Grund dafuer sind fehlende Niederschlaege, wachsende Evaporation (Verdunstung) und steigende Temperaturen aufgrund des Klimawandels. Ein Augenschein der Nachrichtenagentur pressetext auf dem 5.895 m hohen Gipfel Ende Juli bestaetigt, dass der Schnee bedrohlich schmilzt.

Die schrumpfende Schneekrone auf dem tansanischen Berggipfel an der Grenze zu Kenia drei Grad südlich des Äquators sei vor allem auf eine Trockenperiode zurückzuführen, die seit mehr als 120 Jahre anhält, erklärte der Innsbrucker Geograph Georg Kaser, der zusammen mit Philip Mote von der University of Washington an einem mehrjährigen Forschungsprojekt zu dem tropischen Gletscher arbeitet, im Frühjahr 2007. Der Kilimandscharo sei daher ungeeignet, als Negativbeispiel für die globale Erderwärmung herzuhalten.

Touristikexperten vor Ort lassen diese Ansicht nicht gelten. Sie behaupten, dass die mittlerweile auch im Winter (Juli/August) relativ hohen Temperaturen auf dem Gipfel (weit über 0 Grad tagsüber) für die rasche Schneeschmelze (hier eher Schneeverdunstung) verantwortlich seien. „Der schneebedeckte Berg ist neben den Safariparks größter Arbeitgeber Tansanias“, erklärt der Tourguide von Snowpeaks, Michael Gichigo gegenüber pressetext, „es wäre eine Katastrophe für das ganze Land, wenn das Wahrzeichen Tansanias ohne seine Schneekuppe dastünde.“

Allein 25.000 Touristen aus aller Welt versuchen jährlich den beschwerlichen Aufstieg auf den Nahezu-Sechstausender. „Sie kommen, um die schneeweißen Gletscherfelder aus der Nähe zu sehen“, ist Gichigo
überzeugt. „Das Eis wird immer weniger, weil neugefallener Schnee nicht an den steilen Wänden des Gletschers haften kann“, klären die Klimaexperten auf. Der Schnee fällt auf den aschigen, schwarzen Boden und schmilzt oder verdampft, anstatt neues Eis zu bilden. Laut den Experten schrumpft die Eiskuppe im Moment um einen Meter pro Jahr. Daher kann man gut ausrechnen, wie lange sie noch da sein wird.

Als der deutsche Geograph Hans Mayer und sein österreichischer Begleiter, der Alpinist Ludwig von Purtscheller, im Jahre 1889 als erste auf dem Gipfel des „Kibo“ standen, war der Berg noch vollständig von Gletschern bedeckt. Davon sind heute nur noch vereinzelte Eisinseln übrig. Mitarbeiter und Freunde der Nachrichtenagentur Pressetext haben vergangene Woche auf dem 5.895 m hohen Gipfel eine Aktion gegen den Klimawandel gestartet. Ziel ist es, mit vermehrter Berichterstattung über Ursachen und Auswege zu informieren.

Angst vor dem Untergang – Inselstaaten beklagen unzureichenden Kampf gegen den Klimawandel

Zahlreiche Inselstaaten beklagen das Scheitern der Weltgemeinschaft im Kampf gegen den Klimawandel. Bisher habe man die Klimaproblematik nur besprochen ohne effektiv zu handeln. Der Vorwurf kam von Abdalla Shahid, dem Außenminister der Malediven wärend der UN-Vollversammlung in New York.

Der Inselstaat der Malediven liegt im Indischen Ozean und befindet sich im Durchschnitt 2,3 Meter über dem Meeresspiegel. Ein Abschmelzen der Eismassen weltweit und der damit verbundene Anstieg des Meeresspiegels hätte für das Urlaubsparadies fatale Auswirkungen. So werden bereits in absehbarer Zukunft Überschwemmungen, Korallensterben und extreme Wetterereignisse wie beispielsweise Hurrikanes vermehrt auftreten. Ähnlich besorgt äußerten sich zu dem Thema auch Vertreter anderer Inselstaaten weltweit.

Allein vom prognostizierten Anstieg der Meeresspiegel als Folge der globalen Erwärmung (Stichwort: CO2-Ausstoß) sind 75 bis 300 Millionen Menschen existenziell bedroht.

Global Dimming – Die globale Verdunkelung

Global Dimming (auf Deutsch: Globale Verdunkelung) ist eine gemessene Verminderung der Tageslicht-Intensität, welche erst kürzlich von Wissenschaftlern festgestellt werden konnte. Meßstationen in den Polregionen, welche die Lichtintensität der Sonne auf der Erde ermitteln, entdeckten eine Verminderung der Einstrahlung weltweit. Das Phänomen „Global Dimming“ wurde deshalb erst jetzt entdeckt, weil der mit der Verringerung der Sonneneinstrahlung verbundene Temperaturrückgang durch den Treibhauseffekt ausgeglichen wurde.

Weitere Messungen im Indischen Ozean haben 1999 ergeben, das die Luftverschmutzung einen nicht unerheblichen Beitrag zur globalen Verdunkelung leistet.
Ironischerweise liegt die Vermutung nahe, dass „Global Dimming“ den Treibhauseffekt bisher gebremst hat. Experten weltweit befürchten, dass eine Reduktion der Luftvermutzug durch Partikelfilter den abkühlenden Effekt beseitigen.

Somit könnte die bisher angenommene Tragweite der globalen Erwärmung sogar übertroffen werden. Waren die meisten Klimaforscher bisher von einer Zunahme der Durchschnittstemperatur um etwa 5 °C in den nächsten einhundert Jahren ausgegangen, könnte die Verminderung der globalen Verdunkelung eine Erhöhung von 8 bis 10 °C zur Folge haben.

Klimawandel wird Reiseverhalten verändern – Folgen Klimawandel für Tourismus

Der Klimawandel und seine Folgen beeinflusst bei weitem nicht nur unsere Umwelt, wie man gemeinhin denken mag. Die fortschreitende Erderwärmung bedeutet auch für die Tourismusindustrie eine große Herausforderung. Das Reiseverhalten von Touristen weltweit wird sich dramatisch verändern, was wiederum auch einschneidende Auswirkungen auch auf viele Tourismusorte dieser Erde haben wird.

Diese Erkenntnis wurde erst kürzlich am zweiten Tag der Internationalen Konferenz der Welttourismusorganisation (UNWTO) über Klimawandel und Tourismus im Schweizer Davos deutlich. In Zeiten uneingeschränkter Mobilität können fast alle Touristen auf ihren Reisen ihr Zielgebiet frei wählen, wodurch vor allem die Regionen vom veränderten Reiseverhalten betroffen sein, die unter den Folgen des Klimawandels besonders stark leiden werden müssen. Stellvertreter der Folgen des Klimawandels and Tourismusorten sind Umweltplagen etwa durch Algen oder Quallen, zu heiße Sonneneinstrahlung oder fehlender Schnee, der für viele Skiorte das Aus bedeuten kann.

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Doch was bedeutet das nun für jeden Einzelnen von uns? Sollen wir uns in Zukunft den wohlverdienten Urlaub in der Sonne nehmen lassen und stattdessen in einheimischen Erholungsgebieten niederlassen?

Mit Sicherheit ist dies auch nicht die Lösung. Vielmehr ist es notwendig, dass wir alle gewissenhafter mit den Ressourcen unserer Erde umgehen und auch für die beim Reisen entstehende Umweltverschmutzung, Verantwortung übernehmen: z.B. in Form einer zusätzlichen Ticketgebühr bei der Buchung eines Fernreiseziels.

Siehe hierzu auch unseren Beitrag zum Thema „Lufthansa führt Klimaticket ein – Das myclimate Klimaschutz-Ticket“

CNN Dokumentation „Planet in Gefahr“ – „Planet in Peril“ im TV

CNN International zeigt vierstündige Dokumentation am 24. und 25. Oktober

Überschwemmungen, Stürme, Trockenheit: Naturkatastrophen wie diese, bedrohen die Bevölkerung und rauben ihnen die Existenzgrundlage. In den letzten Jahren haben derartige Katastrophen zugenommen. Und sie sind zu einem wichtigen Thema in den Medien geworden. CNN International geht den drastischen Veränderungen unserer Umwelt nach. Für die vierstündige Dokumentation „Planet in Gefahr“ sind CNN Moderator Anderson Cooper, der leitende Medizinkorrespondent Dr. Sanjay Gupta und der Biologe Jeff Corwin in vier Kontinenten durch 13 Länder gereist. Sie haben sich mit der Abholzung, dem Aussterben bedrohter Tierarten, der Überbevölkerung und dem Klimawandel beschäftigt.

„Unser Ziel ist es, mit dieser Dokumentation nicht nur Einzelphänomen zu zeigen, sondern die Zusammenhänge der Veränderungen in unserer Umwelt“, sagt CNN Moderator Anderson Cooper. „Dabei wollen wir nicht einfach wissenschaftliche Theorien zitieren, sondern direkt an den Krisenherde zeigen, wie sich unsere Umwelt verändert.“

Cooper und Corwin waren in Brasilien, um vor Ort die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Abholzung des Regenwalds zu veranschaulichen. In Thailand und Kambodscha haben sie Märkte besucht, auf denen bedrohte Tierarten verkauft werden. Was dieser Verlust für das Ökosystem bedeutet, machen sie in der Dokumentation deutlich. Aus Grönland berichten sie über das Schmelzen des Eises und die Auswirkungen auf das Klima. Anderson Cooper ist dabei mit der erste Mensch, der eine geographisch neue Insel betritt, die sich durch Schmelzprozesse gebildet hat.

Jeff Corwin ist nach Alaska gereist und zeigt, in welch bedrohlicher Situation sich das größte Raubtier Nordamerikas, der Eisbär, durch das Abschmelzen der Pole befindet. Im Yellowstone Nationalpark haben die CNN Moderatoren eine Station besucht, die bedrohte Tiere, die in Gefangenschaft geboren wurden, wieder in ihren natürlichen Lebensraum integriert.

Dr. Sanjay Gupta erläutert am Beispiel China, welche Bedrohung die Umweltveränderungen für die Menschheit mit sich bringt. Das bevölkerungsreichste und wirtschaftlich stark wachsende Land verbraucht seine natürlichen Ressourcen zunehmend. Gupta erklärt, welchen Tribut das für die Bevölkerung und die ganze Menschheit bedeutet. Der Biologe ist zudem nach Afrika gereist und hat dort die Folgen der Austrocknung eines der größten Seen dokumentiert.

CNN Interntional zeigt die Dokumentation „Planet in Peril“
am Mittwoch, 24. Oktober 2007,
und Donnerstag, 25. Oktober 2007,
jeweils um 15:00 und um 21:00 Uhr.

Übersicht: aktuelle wissenschaftliche Studien zum Klimawandel

Das Team von Klimawandel-Global.de hat Ihnen hier eine Liste mit einer Übersicht zu aktuellen wissenschaftlichen Studien zum Thema Klimawandel zusammengestellt. Bitte hinterlassen Sie uns einen Kommentar, falls wir eine interessante Klimawandel Studie bei dieser Aufzählung vergessen haben sollten.

 

Studien zum Klimawandel

Energie 2.0 – Die grünen Maßnahmen bis 2020. Energiesparen, Erneuerbare und Effizienz. Studie der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

Studie des UN-Weltklimarats IPCC (4. Sachstandsbericht, 1. Teilbericht)
18-seitiges Summary for Policymakers:

Pentagon-Studie (Peter Schwartz und Doug Randall für das US-Verteidigungsministerium, „Eine abrupte Klimaänderung und ihre Auswirkungen auf die nationale Sicherheit der USA“)

Stern-Review (Nicolas Stern, „Der wirtschaftliche Aspekt des Klimawandels“)

Energieszenarien von Greenpeace

Deutsche Bank Research („Für viele Branchen birgt der Klimawandel mehr Chancen als Risiken.“)

Vattenfall („Die Eindämmung des Klimawandels durch die nachhaltige Senkung von Treibhausgasemissionen ist technisch und ökonomisch zu bewältigen, wenn konsequent die zur Verfügung stehenden Technologien eingesetzt werden.“)

Waffenschmidt – Vortrag und Studie (Solarenergie Förderverein Deutschland e.V.)

 

Video Klimawandel – NDR extra 3 Globale Erderwärmung mal positiv

Auch wenn wir – das Team von Klimawandel-Global.de – stets darum bemüht sind nur seriöse und ernsthafte Themen zum Themenkompley Klimawandel zu behandeln, wollen wir unseren Leser nicht den folgenden extra 3 Beitrag vom NDR vorenthalte.

Kann man dem Klimawandel auch etwas Positives abgewinnen? Die Redaktion von extra 3 hat interessante Aspekte gesammelt, die man allerdings nicht allzu ernst nehmen sollte.

Ein bisschen Spaß darf sein, wie schon ein bekannter deutscher Entertainer gesungen hatte. Trotz alledem darf das Thema Klimawandel nicht an Ernsthaftigkeit verlieren.

Portugal baut die weltweit erste Offshore-Wellenkraft-Anlage

Die Installation des Offshore Wellenkraftwerks steht kurz bevor. Die Anlage an der nördlichen Küste Portugals wird genug regenerative Energie erzeugen, um ca. 2000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Firma Enersis, ein Unternehmen spezialisiert auf regenerative Energiequellen, ist der Besitzer der Anlage.
Zum Einsatz kommen drei Pelamis P-750 Maschinen mit einer Kapazität von insgesamt 2.25 Megawatt (750kw pro Stück), entwickelt von der schottischen Firma Ocean Power Delivery. 120 Meter Länge und 3,5m Durchmesser misst jedes der drei Ungetüme, bestehend aus drei verbundenen Elementen, die jeweils 250 Kilowatt Strom liefern.

seatrialssmaller.jpgDie Stromerzeugung funktioniert folgendermaßen: Die drei Elemente jeder Maschine sind mit beweglichen Gelenken miteinander verbunden. Durch den Wellengang entsteht dadurch eine pumpende Bewegung welche das Meerwasser unter hohem Druck durch die Röhre presst. Hydraulische Generatoren erzeugen dann den Strom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird.
Die Module liegen bereits an der Küste bereit, können aber aufgrund der schlechten Wetterbedingungen momentan nicht im Meer angebracht werden. Die Ingenieure müssen nun weiterhin warten und hoffen, das ein Tag mit gutem Wetter und ruhiger See bald kommen wird. Mit der Inbetriebnahme wird Ende des Jahres gerechnet.

seatrialssmaller1.jpgFalls das Projekt erfolgreich sein sollte, ist eine Ausweitung der Anlage auf 30 Pelamis-Module geplant. Laut Angaben von Enersis wird Profit erst ab einem Output von 500 Megawatt erreicht, somit dient die Wellenkraft-Anlage eher als Testsystem. Sofern sich diese Technologie als zuverlässig erweist, wird wohl in weitere Anlagen investiert werden.