Nachhaltigkeit von Refurbished Smartphones

Nachhaltig Refurbished Smartphones kaufen – klingt für viele erstmal nicht ganz logisch, da Refurbished Smartphones und Nachhaltigkeit widersprüchlich klingen. Aber ganz ohne Smartphone können wir heute auch nicht mehr. In unserer digitalisierten Welt wird mehr und mehr online kommuniziert und wir können kaum ohne technische Geräte existieren. Zum Glück gibt es nun Lösungsansätze, wie man nachhaltiger Smartphones kaufen kann. Ein Lösungsansatz sind die Refurbished Geräte, d.h. bestehende Geräte werden erneuert. Damit sind diese eine nachhaltige Alternative zu den neuen Smartphones, die der Umwelt helfen und auch den Geldbeutel schonen.

In alten Smartphones stecken viele Ressourcen!

Nur in Deutschland werden jährlich circa 24 Millionen Smartphones neu angeschafft. Altgeräte bleiben in der Regel in der Schublade und verstauben, das sind etwa 124 Millionen Stück. Die 124 Millionen Handys enthalten circa 2,9 T Gold, 30 T Silber sowie 1100 T Kupfer.
Eine nachhaltige Alternative sind die refurbed Smartphones. Sie sind am Ende nachhaltiger und zudem günstiger.

Wie können Refurbished Smartphones helfen

Refurbed-Produkte sind mit ‚gebrauchten‘ nicht vergleichbar! Diese Smartphones werden in der Regel von Firmen gekauft oder sie sind Ausstellungsstücke. Sie sind nicht vergleichbar mit den gebrauchten Geräten von privat, denn sie werden innen und auch außen vollständig erneuert. Diese Geräte sehen nicht nur neu aus, sondern sie funktionieren wie die neuen.
Aufgrund der Weiterverwendung der Refurbed Smartphones verlängert sich der Produktlebenszyklus der Geräte und die Anzahl der Neugeräte wird reduziert. Aufgrund eines Mängels oder Defektes müssen heute nicht gleich komplett neue Geräte gekauft werden. Mit refurbed-Smartphones agiert man viel nachhaltiger. Unser Tipp: Das iPhone 8 refurbished kaufen.

Refurbished Smartphones – Gut für die Umwelt

Die CO2-Belastung des refurbed-Smartphones ist im Vergleich zu einem Neuprodukt viel geringer. Circa 70 % weniger CO2-Emissionen produzieren diese Geräte, denn es werden ausschließlich die defekten Teile ausgetauscht. Das ist nachhaltiger, und verlängert auch den Produktlebenszyklus einzelner Geräte.
Refurbed neutralisiert, aufgrund der Erneuerung entstandene CO2-Emissionen mit Klimaschutz-Programmen. Für jedes einzelne verkaufte Gerät wird ein Baum in Haiti, Madagaskar und Nepal gepflanzt.

Refurbished Smartphones – Gut für den Geldbeutel

Nachhaltigkeit ist teuer denken viele. Das ist nicht immer der Fall und langfristig sowieso nicht. Bei refurbed zahlt sich Nachhaltigkeit sogar sofort aus. Denn die Smartphones sind maximal 40 % günstiger als die Neuprodukte. Das freut die Umwelt und den Geldbeutel.

Refurbished Smartphones – Gut für den Käufer!

Bei refurbed hat man auf alle Geräte ein Jahr Garantie. So kann man sichergehen, dass das Produkt nicht in wenigen Tagen die Schotten dicht macht. Refurbed bietet eine 30-tägige Testphase an. In den 30 Tagen kann der Käufer entscheiden, ob er/sie das Gerät behalten möchte oder nicht. Dann gibt es das Geld zurück.

Haben Refurbished Smartphones Nachteile?

Generalüberholte Smartphones haben vielleicht den einen oder den anderen Nachteil. Es gehört folgendes dazu, eventuelle Reparaturen können eventuell nicht in jedem Fall mit Original-Komponenten durchgeführt werden – es kann ein qualitativer Nachteil sein. Nicht alle Anbieter haben außerdem dieselben Qualitätsstandards bei einer Generalüberholung. Der Interessent sollte genau überlegen, wo oder bei wem er refurbished Smartphones kauft.
Im Allgemeinen lohnt sich die Anschaffung eines Refurbished Smartphones. Es ist generalüberholt, bekommt 1 Jahr Garantie und man hat oft 30 Tage Zeit das Gerät zu testen.

 

Vogelschutz im Sommer: Vogeltränken retten Leben

Mit einer Vogeltränke lassen sich Vögel auf den Balkon oder in den Garten locken. Dadurch haben Hausbesitzer den Vorteil, dass die Tiere beim Trinken oder Baden beobachtet werden können. Vögel haben wie alle Lebewesen an heißen Tagen einen höheren Bedarf an Flüssigkeit. Im Sommer trocknen viele natürliche Wasserquellen wie Gräben oder Pfützen komplett aus.

Warum sollte eine Vogeltränke verwendet werden?

Gartenvögel fressen im Garten lästige Schädlinge und hinterlassen einen natürlichen Dünger. Bei der Suche nach Insekten pflügen die kleinen Gartenhelfer auch gerne etwas das Beet um. Dadurch wird die Erde etwas gelockert und belüftet. Mit einer Gartentränke können sich Gartenbesitzer immer sicher sein, dass sich Vögel gerne im Garten aufhalten. Besonders vorteilhaft sind Vogeltränken, die aus Naturstein hergestellt werden. Damit Vögel das Wasser gut aufnehmen können, muss die Tränke eine ausreichende Wassertiefe haben. Wenn sie zu flach gebaut ist, haben besonders größere Vögel Schwierigkeiten, aus ihr zu trinken. Das Wasser der Tränke sollte im Hochsommer mehrmals täglich frisch aufgefüllt werden. Ansonsten könnte es verdunsten oder zu warm werden. Einige Tränken werden von Vögeln auch gerne zum Baden verwendet. Vogelarten wie Spatzen, Meisen, Drosseln oder Finken nutzen die Vogeltränke sogar im Winter, wenn sie baden möchten. In diesem Fall sollte warmes Wasser aufgefüllt werden. Dadurch wird verhindert, dass das Wasser einfriert.

Tipps und Tricks zur Vogeltränke

Damit die Vogeltränke von den unterschiedlichsten Vogelarten genutzt werden kann, sollten sie bevor sie eine Vogeltränke kaufen ein paar Kleinigkeiten beachten. So sollte der Rand flach sein. Vögel können sich dann wesentlich besser dem Wasser nähern. Die Schale sollte eine Tiefe zwischen 2,5 und 10 Zentimeter haben. Zusätzlich muss darauf geachtet werden, dass die Tränke einen rauen Untergrund aufweist. Die Tiere haben somit einen guten Halt und können nicht ausrutschen. Zur Mitte hin kann eine Vogeltränke etwas tiefer werden. Dadurch ist gewährleistet, dass auch große Vögel bequem ein Bad nehmen können.

Wie hoch und wo sollte eine Vogeltränke platziert werden?

Ein idealer Platz für eine Vogeltränke ist ein Ort, vom dem die Vögel die nähere Umgebung gut überblicken können. Die Vogeltränke sollten nicht direkt auf dem Boden aufgestellt werden. Das nächste Gebüsch sollte drei bis vier Meter entfernt sein. Somit kann verhindert werden, dass sich eine Katze an die Vogeltränke anschleicht und die Vögel angreift. Auch Räuber wie Sperber verstecken sich sehr gerne in Büschen, um kleinere Vögel anzugreifen. Wer eine Vogeltränke auf dem Balkon platzieren möchte, sollte darauf achten, dass ausreichend Platz zu den Gartenmöbeln besteht. Somit können die Vögel aus der Entfernung beobachtet werden, ohne sie zu stören.

Geeignete Vogeltränken sind in Baumärkten, Gartencentern oder Online-Händlern angeboten. Sie können aber auch aus Keramik, Natursteinen, Beton oder Metall selbst hergestellt werden. Während einige Modelle zum Aufstellen gedacht sind, können andere Tränken in einen Baum oder am Balkon aufgehangen werden. Die hängende Variante wird von vielen Vögeln gut angenommen, da sie den Tieren einen optimalen Schutz bietet. Damit Vögel in der Tränke landen können, sollte in der Mitte ein großer Stein platziert werden.

Pflege einer Vogeltränke

Wer eine Vogeltränke im Garten aufstellt, muss sich auch um die Pflege kümmern. Sie sollte täglich gereinigt werden. Nur so kann verhindert werden, dass Vögel durch das Wasser krank werden. In einer Tränke können sich durch die unterschiedlichsten Vogelarten Bakterien im Wasser bilden. Das passiert besonders dann sehr schnell, wenn viele Vögel das Wasser zum Baden oder Trinken verwenden. Zusätzlich fällt durch Bäume oder Sträucher Schmutz in das Wasser. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass nicht nur ständig frisches Wasser in die Tränke gefüllt wird, sondern diese auch mindestens einmal am Tag gereinigt wird. Für die Reinigung kann die Tränke mit heißem Wasser und einer Bürste gereinigt werden. Auf die Nutzung von Reinigungsmitteln sollte zum Wohle der Tiere verzichtet werden.

Die Länder mit den höchsten CO2-Emissionen weltweit

Als „CO2-Sünder“ bezeichnet man seit neuestem die Länder mit dem höchsten CO2-Ausstoß weltweit. Laut einem vorläufigen Ergebnis einer Untersuchung des niederländischen Forschungsinstituts Milieu- en Natuurplanbureau (MNP) hat China die USA als Spitzenreiter in den jährlichen Top Ten früher als erwartet abgelöst. Aufgrund des rasanten Wirtschaftswachstums leistet das Reich der Mitte momentan wohl den größten Beitrag zum Fortschreiten des Treibhauseffekts, Tendenz steigend.

CO2-Emittenten, Top Ten

  • Platz 1: China
  • Platz 2: USA
  • Platz 3: Russland
  • Platz 4: Japan
  • Platz 5: Indien
  • Platz 6: Deutschland
  • Platz 7: Großbritannien
  • Platz 8: Kanada
  • Platz 9: Italien
  • Platz 10: Südkorea

Die beiden Spitzenreiter China und USA sind zusammen für fast 40%, die gesamte Top Ten für über 60% des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien

Das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (üblicherweise in der Umgangssprache bezeichnet als Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)) dient der Förderung von Energieversorgungsanlagen, die Energie aus erneuerbaren regenerativen Quellen gewinnen. Die Abhängigkeit von fossilen Quellen wie (Erd-)Gas, (Erd-)Öl und Kohle soll vermindert werden und somit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Das EEG wurde 2000 von der rot-grünen Regierung unter Kanzler Schröder etabliert und 2004 novelliert. Es ersetzte das Stromeinspeisungsgesetz von 1991.

Das Prinzip des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist es, Betreibern von Kraftwerken einen festen, gesetzlich geregelten Preis für den erzeugten Strom zu bezahlen. Hintergrund ist es, dass Strom aus erneuerbaren Energiequellen teurer zu produzieren ist und somit am Energiemarkt nicht wirtschaftlich wäre.

Förderung erhalten Betreiber von Kraftwerken, bei denen aus folgenden Quellen Strom erzeugt wird:

  • Biomasse
  • Deponiegas
  • Geothermie
  • Grubengas
  • Klärgas
  • Photovoltaik / Solarenergie
  • Wasserkraft
  • Windenergie / Windkraft

Neben der monetären Unterstützung für die Anlagenbetreiber existiert zudem ein gesetzliches Schuldverhältnis (d.h. eine Abnahmeverpflichtung) zwischen Erzeuger des Stroms (also dem Anlagenbetreiber) und dem ersten Abnehmer (also dem Netzbetreiber) zu einem gesetzlich festgelegten Tarif. Dabei fallen in der Regel Mehrkosten an, die von Energieversorgern gleichmäßig an die Endverbraucher weitergegeben werden. Der Preis für Strom steigt also im Mittel. Dennoch sind Elektro Fahrzeuge wie ein Lastenfahrrad immer noch günstiger im Unterhalt.

Dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) kann man eine gewisse Vorbildfunktion für andere Nationen zuschreiben, da viele andere Staaten das Gesetz in den Grundzügen übernommen haben.

Atomkraft – Nein Danke? Atomkraft – Ja Bitte? Ausstieg aus dem Atomausstieg in Deutschland

Eines der zentralen Wahlkampfthemen der Partei Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl 1998 war der Ausstieg aus der Atomkraft. Seit der Gründung der Grünen war dieses Thema ein zentrales Element ihres Parteiprogramms. Die rot-grüne Bundesregierung setzte dies im 2000 verabschiedeten Atomgesetz in die Tat um. In der heutigen großen Koalition würde die CDU/CSU am liebsten den Ausstieg aus dem Atomausstieg vollziehen, kann dabei wohl aber kaum auf die Unterstützung der SPD hoffen.

Über den Ausstieg aus dem Atomausstieg gibt es im deutschen Bundestag so viele verschiedene Meinungen wie es Sitze gibt. Klar, denn mit Energiepolitik kann man immer wieder ordentlich öffentliche Stimmungsmache durchziehen und die Argumente Pro und Contra Atomkraft sind sehr vielschichtig. Die Vorschläge bzgl. einer Neubewertung der Atomenergie decken dabei ein äußerst breites Spektrum ab:

  • Sofortige Abschaltung aller nuklearen Reaktoren
  • Festhalten am Atomkonsens, also die Fortführung des Beschlusses aus dem Atomgesetz von 2000
  • Laufzeitverlängerung für bestehende Kernkraftwerke
  • Bau neuer Atomatomkraftwerke und Schließung von Kraftwerken mit hohem CO2-Ausstoß

Unter dem Gesichtspunkt des Klimawandel ist eine kritische Hinterfragung der Beschlüsse von 2000 sicherlich angebracht. Man kann nur hoffen, dass die Politiker eine dem Klimaschutz angemessene Lösung erzielen.

Staatliche Vergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen

Die Einspeisung von Strom aus Photovoltaik Anlagen in das öffentliche Netz wird vom Staat belohnt. Grundlage dieser Regelung ist das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz). Die Mindestvergütung für den aus Photovoltaik Anlagen abgenommenen Strom beträgt 37,96 Cent pro kWh (bei Freiflächenanlagen), Stand 2007.

Sollte die Photovoltaik Anlage auf Gebäuden oder Lärmschutzwänden installiert sein, erhöht sich die Vergütung auf maximal 49,21 Cent pro kWh (bei einer Kapazität bis 30 kW). Ab einer Anlagen-Größe von 30 kW verringert sich der Satz anteilig auf 46,82 Cent/kWh, ab 100 kW Kapazität auf 46,30 Cent/kWh.

Zu beachten ist, dass eine Anlage anteilig vergütet wird. Das bedeutet bei einer Beispielanlage von 50 kW, dass 30 kW mit den Maximalsatz von 49,21 Cent/kWh, die restlichen 20 kW dann mit 46,82 Cent/kWh vergütet werden.
Solarstromanlagen, die fest in einer Fassade (kein Dach!) integriert sind (als wesentlicher Bestandteil, nicht nachträglich installiert), werden aufgrund des geringen Wirkungsgrades mit zusätzlichen 5 Cent pro kWh belohnt.

Die Vergütung für neu installierte Photovoltaik Anlagen verringert sich jährlich um 5% (Bei Freiflächenanlagen um 6,5%), somit wird die Vergütung für eine im Jahr 2008 neu installierte 30 kW-Anlage nur noch 46,75 Cent/kWh betragen (2007: 49,21 Cent). Die Höhe der Vergütung pro kWh bleibt ab dem Jahr der Inbetriebnahme gleich und wird für eine Dauer von 20 Jahren garantiert. Somit sollte bei der Planung einer Photovoltaik Anlage schnellstmöglich eine Inbetriebnahme angepeilt werden, um die maximal mögliche Vergütung zu erhalten.

Palmenwuchs in Nordeuropa

Laut einer Studie von Forschern der bayreuther Universität im Zuge des ALARM-Projekts (Assessing large scale risks for biodiversity with tested Methods) breiten sich Palmen aufgrund des Klimawandels auch in bisher für diese Pflanzengattung früher unwirtlichen Gegenden aus. Durch Pflege und Betreuung konnten sich manche Arten bereits in Deutschland halten, eine Verbreitung ausserhalb von Gärten und Parks war aufgrund der kalten Witterung bisher unmöglich.

Die milderen Winter der letzen Jahrzehnte halfen den Pflanzen nun aber doch selbstständig zu überleben. Mittlerweile haben bestimmte Palmenarten, wie zum Beispiel die aus Südostasien stammende Trachycarpus fortunei (eine Palme mit fächerförmigen Blättern), auch nördlich der Alpen als Wildwuchs überleben können. Es wurden sogar bereits Palmenpopulationen in Skandinavien entdeckt, ein für diese Pflanzengattung durchaus untypisches Terrain.

Bevor aber der geneigte Leser jetzt in Gedanken schon den eigenen Kokospalmen-Wald zu planen beginnt sei eingeworfen: Diese Palmengattung bräuchte noch etwas mehr Klimawandel, sprich höhere Temperaturen und fast durchgehend Sonne.

Fleisch als Klimakiller?

Diese Nachricht geht jedem Steakfreund wohl durch Mark und Bein! Das schöne saftige Lendenstück als Klimakiller? Zu einem gewissen Teil ja, werden doch 21% aller CO2-Emissionen weltweit bei Herstellung und Transport von Lebensmitteln erzeugt. Und der Anteil der Fleischproduktion an den CO2-Emissionen ist fast 50 mal höher als beispielsweise der der Gemüseproduktion.

Höhere Werte beim CO2-Verbauch pro Haushalt liefern aber die Molkereiprodukte, allen voran der Käse. Der Verzicht auf Fleisch hat dann doch gravierendere Folgen als bisher angenommen: Sinkt der Fleischkonsum, steigt der Konsum von Molkereiprodukten vermutlich proportional! Und hier ist der Anteil an den CO2-Emissionen mehr als doppelt so hoch als der von Fleischprodukten.
Beim alltäglichen Kauf von Fleischwaren und Molkereiprodukten sollte das Verfallsdatum beachtet und der Verbrauch geplant werden, damit diese wertvollen Güter nicht einfach ungenutzt im Kühlschrank vergammeln.

Vor dem Urlaub – Elektrogeräte vom Strom trennen!

Bevor es Richtung Süden geht, sollten bei allen nicht benötigten elektronischen Geräten die Stecker gezogen werden. Besonders Unterhaltungselektronik wie zum Beispiel Fernseher, Stereoanlagen, DVD Player und Radiowecker, aber auch PC-Peripherie und Telefon befindet sich, wenn ausgeschaltet, oft im sogenannten Stand-by-Modus und saugt weiterhin Strom aus der Leitung.

Der Stromverbrauch von Geräten im Stand-by-Modus ist nicht zu unterschätzen und wird von Experten auf ca. 90 Euro jährliche Mehrkosten pro Haushalt geschätzt. Angeblich verbrauchen alle in Deutschland auf Stand-by geschaltenen Geräte den Strom von bis zu zwei Kernkraftwerken.
Der Stand-by-Modus wird meist durch ein leuchtendes Display oder Lämpchen angezeigt. Manche Geräte fressen aber selbst komplett ausgeschaltet noch Strom, weshalb bestenfalls die Stromzufuhr komplett abgestellt werden sollte. Für diesen Zweck eignen sich zum Beispiel schaltbare Mehrfachsteckdosen, um mehrere Geräte einfach schalten zu können.

Heizen mit Holzpellets

Holz zählt ja bekanntlicherweise auch zu den regenerativen Energiequellen und ist mittlerweile auch für Nicht-Kachelofen-Besitzer interessant. Im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen bieten sich mit Pelletsheizungen effektive und umweltfreundliche Alternativen.

Holzpellets werden aus reinem Restholz (Sägespäne, Waldrestholz), also ohne Zusatzstoffe gepresst. Der Heizwert für ein Kilogramm Holzpellets beträgt 5 kWh, vergleichbar mit einem halben Liter Heizöl. Beim Heizen mit Pellets wird gerade so viel CO2 erzeugt, wie das Holz während der Wachstumsphase absorbiert hat. Somit wird kein zusätzliches klimaschädigendes CO2 freigesetzt.

Der Preis der Holzpellets, die zum Erzeugen einer Kilowattstunde benötigt werden, beträgt derzeit etwas weniger als 4 Cent (Dieser Beispielrechnung liegt eine Bestellung von 6 Tonnen Holzpellets zugrunde, inkl. aller Nebenkosten). Zum Vergleich: die Preise für die dafür benötigte Menge an Gas und Heizöl liegen bei derzeit ca. 7 bzw. 6 Cent pro kWh (Auch hier wurden gleichwertige Bestellmengen verglichen).

Quelle: DEPV/Solar Promotion GmbH

Der Bau von Pelletsheizungen wird auch staatlich gefördert (Grundlage: Bafa 2007), momentan mit ca. 1500€ (Betrag schwankt von Bundesland zu Bundesland).