Klimaschonende Ernährung für positive Ökobilanz

Politik und Umweltverbände fordern Verbraucher zu einem klimaschonenden Leben auf. Statt mit dem Auto kann man mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Spülmaschine und Waschmaschine nur voll beladen starten. Und Obst und Gemüse saisonal kaufen. Dadurch lässt sich die Ökobilanz bereits positiv beeinflussen.

Derzeit geht die Hälfte aller Emission im Bereich der Lebensmittelherstellung auf das Konto von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Die andere Hälfte verteilt sich unter anderem auf Transport und Lagerung. Die Herstellung von tierischen Lebensmitteln ist mit einem höheren Ausstoß von Treibhausgasen verbunden als es bei pflanzlichen Lebensmitteln der Fall ist.

Im Supermarkt finden sich viele Produkte die mit „klimaschonend“ oder „klimafreundliche“ angepriesen werden. Aber wirklich sicher kann sich der Verbraucher letztendlich nicht sein, ob die Lebensmittel wirklich diesem Standard entsprechen. Einheitliche Güte- und Kontrollsiegel könnten etwas Ordnung in das Wirrwarr bringen, bisher gibt es aber von gesetzlicher Seite noch keine entsprechenden Regelungen.

Wer trotzdem etwas für die Umwelt tun möchte, sollte saisonale und regionale Lebensmittel einkaufen. Auf überflüssige Verpackungen sollte man verzichten und sich dafür für Mülltrennung einsetzen. Auch der eigene Garten gibt einiges her. Einfach mal den Anfang wagen und klimaschonend anbauen bzw. einkaufen und kochen.

Das Ende der klassischen Glühbirne

Er war nicht der Erste, aber mit Thomas Alva Edisons Patent für eine Glühlampe im Jahr 1880 kam der Durchbruch. Das elektrische Licht erhellte von nun an Küchen und Wohnzimmer, Straßenlaternen und Schaufenster in aller Welt. Doch nun heißt es Abschied nehmen.

Das Aus für die klassische Glühbirne ist gekommen! Ab 1. September 2012 gilt ein bundesweites Herstellungs- und Vertriebsverbot für alle Standard-Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 10 Watt. Im letzten Jahr sind bereits Glühbirnen mit einer Wattleistung von 60, 75 und 100 ausgemustert worden.

Die Alternativen stehen längst bereit. Von nun an erobern die sogenannten Energiesparlampen unsere Haushalte. Laut Stiftung Warentest liefern Produkte mit LED-Technik die besten Ergebnisse.

Vorteile Energiesparlampe:

Mit Energiesparlampen lässt sich Geld sparen
Die Energiesparlampe wandelt nicht nur den Strom wesentlich besser in Licht um als die klassische Glühbirne, auch die relativ lange Lebenszeit der Energiesparlampen ermöglicht eine Stromkosten Ersparnis von bis zu 70 Euro.

Weitere Vorteile:

Energiesparlampen halten viel länger
Energiesparlampen sollen für eine Betriebsdauer von bis zu 10000 Stunden ausgerichtet sein, wohingegen die klassische Glühbirne schon früher ihren Geist aufgeben.

Energiesparlampen erzeugen viel weniger Wärme
Die Glühbirne heizt sich extrem auf, was dem Lampengehäuse gar nicht gut bekommt.

Nachteile Energiesparlampe:

Energiesparlampen sind teurer als herkömmliche Glühbirnen
Die Kosten für eine Energiesparlampe variieren von 1,30 bis 10 Europa. Durch die lange Lebensdauer fallen die Investitionskosten aber auf Dauer nicht so ins Gewicht.

Energiesparlampen haben langsame Reaktionszeit
Die Energiesparlampen erreichen ihre volle Leuchtkraft erst nach 60 Sekunden. Wird nur für einige wenige Minuten Licht benötigt, lohnen sich Energiesparlampen nicht sonderlich, da durch die empfindliche Technik ein erhöhter Verbrauch und Verschleiß aufkommt. Die Brenndauer lohnt sich erst nach 20 Minuten.

Energiesparlampen passen nicht überall
Energiesparlampen unterscheiden sich deutlich in ihrer Größe gegenüber der klassischen 60-Watt-Glühbirne und passen daher nicht in alle vorhandenen Leuchter.

Energiesparlampen nicht in der Mülltonne entsorgen
Durch die enthaltenen geringen Mengen Quecksilber dürfen Energiesparlampen nicht im Hausmüll entsorgt werden, sondern gehören in den Sondermüll.

Vorsicht vor Billiglampen
Bei vielen Produkten ist aber auch Vorsicht geboten. Markenlose Billig-Energiesparlampen überzeugen nicht in Verbrauchertests und sind meist auch noch teurer als die klassischen Glühbirnen.

LED-Lampen gehört die Zukunft
LED-Lampen stellen ernsthafte Konkurrenz für die Energiesparlampen dar. Vor allem die höhere Lebensdauer und besseren technischen Eigenschaften sprechen für diese Lampenart. Die bessere Qualität rechtfertigt auch den höheren Anschaffungspreis. Das Geschäft mit den Leuchtdioden und deren Elektronik eröffnet auch ganz neue Designmöglichkeiten.

Siegeszug der Energiesparlampen beginnt

Generell wurde die klassische Glühbirne von der EU nicht verboten, sondern es wurden neue Standards gesetzt, die diese Technik nicht mehr erfüllen kann. Energiesparlampen sind im Vergleich zu den herkömmlichen Glühbirnen billiger, technisch besser und können sogar auf Wunsch wärmendes Licht bieten. Gerade bei immer weiter steigenden Strompreisen dürfte sich die Sparlampen schon bald als bessere Variante bewähren.

Umwelt retten und Klima schonen: Rezepte für eine klimaschonende Ernährung

Eine klimaschonende Ernährung hat viele Vorteile. Zum einen unterstützt man damit nicht nur die Umwelt und sorgt für eine positive Ökobilanz, man kann mit dem Einkauf auf lokaler Ebene beim Bauern oder Gemüsehändler die Region wirtschaftlich unterstützen. Zudem kann man so auch besser nachvollziehen, wo die Lebensmittel herkommen. Ein bewusster Einkauf, bei dem man auf regionale und saisonale Produkte setzt, ist ein guter Anfang für ein klimaschonenderes Leben.

Folgende Rezepte zeigen, wie man ein gesundes und leckeres 3-Gänge-Menü mit vielen frischen Zutaten zubereiten kann.

Vorspeise: Bunter Feldsalat mit Feta

Diese Zutaten werden benötigt:

300 g Feldsalat, 2 Tomaten, 1 Zwiebeln, 2 Karotten, 400 g Champignons, 100 g Feta-Käse, 2 EL Olivenöl, 4 EL Balsamico, Salz und Pfeffer, 1 TL Honig, 1 TL Senf, etwas Zitronensaft

Und so geht´s:

Als erstes den Feldsalat gründlich waschen, dann Zwiebel schälen und Tomaten waschen so wie beides fein würfeln. Anschließend die Karotten schälen und in feine Scheiben schneiden. Der Feta wird ebenfalls gewürfeln. Alles über den Salat geben. Die Champignons putzen, mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten und noch warm über die bisherigen Zutaten geben. Nun noch aus Balsamico, Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas Senf und Honig eine Sauce mischen und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Den Salat auf einem Teller anrichten, Dressing darüber verteilen und servieren.

Hauptspeise: Cannelloni mit cremiger Gemüse-Käse-Füllung

Zutaten für 4 Personen:

250 g Cannelloni (ca. 20 Stück)
Für die Füllung: 1 große Zwiebel, 2 Zucchini, 3 Möhren, 1 Paprikaschote (gelb oder rot), etwas Olivenöl, 2 Becher Schmand, 150 g Käse, geriebener Gouda oder Emmentaler, Salz und Pfeffer
Für die Sauce: 3 Zehe/n Knoblauch, 2 EL Olivenöl, 400 ml passierte Tomaten, 1 EL, gest. Salz, 1 EL Oregano, 1 Handvoll frische Kräuter (z. B. Basilikum, Petersilie, Sellerieblätter), 2 EL Tomatenmark, 1 Msp. Zucker, Pfeffer, 100 g geriebener Parmesan

Und so geht´s:

Als erstes werden die Zwiebel geschält und Zucchini, Möhren und Paprika geputz. Das Gemüse in sehr feine, kleine Würfel schneiden und im heißen Olivenöl etwa 5 Minuten dünsten, kräftig salzen und pfeffern. Anschließend wird das Gemüse in eine Schüssel gegeben um abzukühlen. Dann mit Schmand und Käse gut mischen. Die Masse in einen Gefrierbeutel füllen, eine Ecke abschneiden, die Cannelloni füllen und in eine Auflaufform legen. Das restliche Olivenöl erhitzen und den Knoblauch schälen, fein hacken oder pressen und zum Olivenöl geben. Das ganze nur kurz andünsten und dann mit den passierten Tomaten ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen. Daraufhin werden Tomatenmark, Kräuter und Gewürze eingerührt und es wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Zum Schluss noch die Tomatensauce über die Cannelloni gießen, mit Parmesan bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Heißluft) etwa 30 Minuten überbacken.

Nachspeise: Apfelkuchen ohne Butter und Eier

Folgende Zutaten werden benötigt:

Teig: 200 g Mehl, 2 EL Zucker, 1 Pk. Vanillezucker, 1 Msp. Backpulver, 125 g Son-nenblumen-Margarine, 60 ml Wasser
Füllung: 750 g Äpfel, 2 EL Apfelmus Streusel: 150 g Mehl, 6 EL Zucker, 2 TL Zimt gemahlen, 80 g Sonnenblumen-Margarine

Und so geht´s:

Als erstes die Zutaten für den Teig mischen und schön geschmeidig kneten. Anschließend die Schüssel mit dem Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nun werden die Äpfel geschält, geviertelt und in Scheiben geschnitten. Dann wird die Springform eingefettet und nachdem der Teig ausgerollt wurde, wird er in der Form ausgelegt. Einen ungefähr 5 cm hohen Rand drücken und den Boden mehrmals mit einer Ga­bel einstechen. Ist das erledigt, werden die Äpfel dazugegeben. Zum Schluss nur noch das Apfelmus erhitzen und die Äpfel damit bestreichen. Für die Streusel die Zutaten verbröseln und auf den Äpfeln verteilen. Bei 200 Grad auf der unteren Schiene 40 Minuten backen.

Die Umstellung der Ernährung auf eine klimaschonende Ernährung lässt sich vor allem durch mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel so wie saisonale und regionale Produkte durchführen. Frisches Obst und Gemüse, gering verarbeitete Lebensmittel und ein umweltschonender Einkauf (zu Fuß oder mit dem Fahrrad) unterstützen auch einen gesunden Lebensstil!

Gefunden bei vzbv und chefkoch

Der Klimawandel vor der Haustür – Wettbewerb zum Thema globale Erwärmung und Auswirkungen

Die Bedrohung des Klimawandels

Seit langem warnen Klimaforscher schon vor den Konsequenzen der globalen Erwärmung. Ökologische Katastrophen wie ein steigender Meeresspiegel, Überschwemmungen und Eisschmelze gehen dabei Hand in Hand mit sozialen Folgen wie Völkerwanderungen und Arbeitslosigkeit.

Der Klimawandel bedroht nicht nur die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Erde, sondern auch den Lebensraum des Menschen.

EDas von dem noch jungen Rostocker Verein elements. Bildung und Kultur in der Einen Welt e.V. ins Leben gerufene Projekt „Der Klimawandel vor der Haustür“ befasst sich nun im Rahmen eines journalistischen Wettbewerbs für junge Menschen mit der Thematik rund um die globale Erwärmung und den regionalen Auswirkungen weltweit.

Das Paradis am anderen Ende der Welt

Die Geschichte vom Untergang von Atlantis, dem mystischen Inselreich, ist weltbekannt. Der griechische Philosoph Platon war davon so sehr fasziniert, dass er sie niederschrieb und Atlantis so Unsterblich machte.

Doch wird sich die Welt auch noch an Kiribati erinnern, wenn das Meer kommt uns sich das noch übrige Land holt? Der Inselstaat im Pazifik ist akut vom Klimawandel bedroht. Ein unaufhörlich steigender Meeresspiegel, heftige Tropenstürme und ungewöhnlich lange Dürreperioden machen den Bewohnern von Kiribati zu schaffen. Wissenschaftler prognostizieren den endgültigen Untergang des Inselreichs Kiribati im Verlauf der nächsten 25 Jahre.

Klimawandel in der Großstadt

Und auch Mega Citys wie Mexiko Stadt, New York, Tokio und Shanghai werden vom Klimawandel nicht verschont. Rund zwei Drittel der weltweit größten Metropolen befinden sich in Gebieten, die vom Klimawandel und den daraus resultierenden Folgen wie Überschwemmungen und Sturmkatastrophen bedroht sind. Es werden riesige Investition und Umsiedlungen nötig sein, um die bedrohten Städte zu schützen.

Klimawandel auf dem Land

Ebenso kann man heut schon die Auswirkungen des Klimawandels in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg und München deutlich spüren. Im Sommer steigen die Temperaturen stärker an und es kommt häufiger zu Tropennächten (Nächte, die nach meteorologischer Sicht 20 Grad Celsius übersteigen). Heftige Regenschauer und Gewitter überlasten Kanäle und führen zu Überschwemmungen im Stadtgebiet. Auch daraus resultierende gesundheitliche Folgen sind längst nicht mehr auszuschließen.

Die Auswirkungen sind nicht nur in entfernten Paradiesen oder Großstädten wahr zu nehmen. Der globale Klimawandel wird sich in den kommenden Jahren auch außergewöhnlich stark in ländlichen Gebieten bemerkbar machen.

Deutschland steht dabei vor großen Veränderungen. Die Auswirkungen auf das empfindliche Ökosystem, die Artenvielfalt, die Nahrungsmittelproduktion und die Wasserverfügbarkeit sind noch gar nicht ganz abzusehen. Doch die Bedrohung hat längst Einzug gehalten und klopft an unsere Haustüren.„Der Klimawandel for der Haustür“

Der Rostocker Verein elements. Bildung und Kultur in der Einen Welt e.V. befasst sich mit der Förderung der interkulturellen Arbeit und dem Globalen Lernen. Jetzt hat der Verein mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) das Projekt „Der Klimawandel vor der Haustür“ ins Leben gerufen.

Und darum geht´s

Im Rahmen eines journalistischen Wettbewerbs sind Jugendliche (bis 27 Jahre) dazu aufgerufen in Form von Artikeln, Fotoserien und Videos rund um das Thema globale Erwärmung und die daraus resultierenden Auswirkungen „vor Ort“ in den unterschiedlichen Weltregionen ihre Eindrücke, Visionen und Tatsachen-Berichte einzureichen.

In Zusammenarbeit mit Rostocker Migrantenorganisationen werden auch Jugendliche aus anderen Teilen der Welt wie Brasilien, Togo oder Vietnam mit einbezogen.
Die eingereichten Arbeiten werden dann auf der Websitewww.climateproject.de mehrsprachig (DE, EN, ES, FR) veröffentlicht.
Und im Dezember 2012 werden die besten Arbeiten von einer unabhängigen Jury ausgewählt und prämiert.

Mitmachen lohnt sich!

Das Projekt „Der Klimawandel vor der Haustür“ ist eine tolle Gelegenheit für junge Menschen sich mit dem Thema globale Erwärmung und den daraus resultierenden Folgen auseinanderzusetzen. Macht eure Stimme hörbar und teilt der Welt mit, wie der Klimawandel auf das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen in eurer Region Einfluss nimmt.

Näheres zur Ausschreibung, zum Wettbewerb, den Teilnahmebedingungen und den Preisen findet Ihr auf www.climateproject.de.

Macht mit und zeigt der Welt, dass der Klimawandel jeden etwas angeht!

Wie Hunger und Klimawandel zusammenhängen

Der unaufhaltsam voranschreitende Klimawandel und dessen Folgen gehören zur größten Herausforderung der Menschheit. Naturkatastrophen, Hungerkrisen und Massenabwanderungen lassen die Zukunft düster aussehen. Den daraus resultierende finanzielle Schaden kann kaum einer beziffern, geschweige den den Verlust zahlreicher Tier- und Pflanzenarten oder unschuldige Menschenleben.

Fakt is, dass sich seit den 1980er Jahren die klimabedingten Wetterdesaster vervierfacht haben und allein im Jahr 2010 mehr als 300 Millionen Menschen von klimabedingten Naturkatastrophen betroffen waren.

Dürrekatastrophen und Ernteausfall

Rissiger Boden, steinige Erde und verdorrte Pflanzen – dieses Bild verbindet man oft mit Afrika. Südlich der Sahara kommt es immer wieder zu Dürrekatastrophen, die für Millionen Menschen Hunger bedeutet. Doch in Zeiten des Klimawandels ist nicht nur Afrika von Dürreperioden betroffen. Auch in anderen Teilen der Erde kämpfen Menschen mit extremer Trockenheit und Wassermangel. In den USA herrscht in diesem Jahr die schlimmste Trockenheit seit 30 Jahren. Und das bleibt auch nicht ohne Folgen für Afrika.

Im Mittleren Westen, der Kornkammer Nordamerikas, vertrocknet die Maisernte und bringt Farmern und Handel große Verluste. Der Schaden ist zwar groß, bedeutet aber nicht das Ende. Für Notfälle wurde hier mit Versicherungen vorgesorgt. Die Ernteausfälle sind finanziell abgesichert. Die Herausforderung liegt nun darin, nach dem wirtschaftlichen Verlust weiterzumachen und auf die nächste Ernte zu hoffen.

Die Situation in Afrika spitzt sich zu

In Burkina Faso sieht das ganze Szenario schon anders aus. Hier warten und hoffende Bauern schon seit 2 Jahren auf eine gute Ernte. Für den Ernteausfall hier kommt keine Versicherung auf.

In den Ländern südlich der Sahara ist die Hälfte der Menschen von Hunger bedroht. Laut Experten wird bis zur Mitte des Jahrhunderts, wird die Zahl der Hungernden weltweit um 10-20% steigen, wenn nichts gegen den Klimawandel unternommen wird.

Vor allem die veränderte Regenzeit stellt eine große Gefährdung der Landwirtschaft in Afrika dar. Kleinbauern fällt es immer schwerer ihre Familien durch Selbstversorgung oder durch den Verkauf der Ernte zu ernähren. Der schlechte Zugang zu sauberen Trinkwasser und eine unzureichende Hygiene sind der ideale Nährboden für Epidemien. Die Menschen im Westen Afrikas leiden am meisten unter dem Klimawandel und doch sind Sie kaum für dessen Auswirkungen auf das Weltklima verantwortlich zu machen.

Am schlimmsten ist derzeit Mali betroffen. Flüchtlinge aus dem westafrikanischen Staat haben sich in riesigen Zeltstätten in angrenzenden Nachbarstaaten eingerichtete. Sie mussten Ihr Hab und Gut zurück lassen und ihre Heimat verlassen, um nicht zu verhungern. Derzeit versorgt die Nahrungsmittel-Nothilfe die Flüchtlinge. Ein Großteil der Spenden kommt dabei aus den USA. Der steigende Weltmarktpreis von Mais und Weizen bedeutet auch steigende Preise auf regionaler afrikanischer Ebene. Und das trifft vor allem die Armen, die schon jetzt ihre gesamten Ersparnisse für Nahrungsmittel ausgeben müssen. Noch sind die Lager der UN voll, aber in 2 bis 3 Monaten kann das schon ganz anders aussehen. Die Situation ist wegen der Dürre in den USA auch hier kritisch.

Rund 30% des weltweiten Maisanbaus findet in den USA statt. Mais ist lukrativ, kein Korn wächst so schnell. Deshalb wird auch seit Jahren in Technik und Maschinen investiert. Die derzeitige Dürre in den USA hat historische Ausmaße. Es muss nun über Produktion von Nahrungsmittel und den Folgen des Klimawandels nachgedacht werden. Nur mit Dünger, vorsichtigem Einsatz von Chemie und gutem Saatgut können es Afrikas Bauern schaffen. Doch auch Afrikas Politiker müssen die Bauern unterstützen und den Eigen-Anbau für Kleinbauern mit finanziellen Hilfsmitteln profitabel machen.

Die deutsche Energiewende: Herausforderung mit historischen Ausmaßen

Deutschland steht mit der Energiewende vor einer großen Herausforderung mit historischen Ausmaßen. Eine neue Form der Energieversorgung für das ganze Bundesgebiet ist Notwendig. Und die Zeit drängt. Der Klimawandel und seine Folgen schleichen sich nicht mehr nur an, sondern machen sich mit voller Kraft bemerkbar.

Vom Beschluss bis hin zur Durchführung der Energiewende ist es allerdings ein steiniger Weg. Immer öfter machen negative Meldungen Schlagzeilen. Der Netzausbau geht viel zu langsam voran. Der Ökoboom rast im Eiltempo ins tägliche Leben. Und die Kosten steigen auch schneller als erwartet. Jetzt liegt es auch am Bundesumweltminister die ins stocken geratene Energiewende wieder voranzutreiben.

Deutsche Energiewende – Ein langer Weg

Erst im Herbst 2010 beschloss die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung für die 17 deutschen Kernreaktoren. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima in Japan im März 2011 gab die Bundesregierung jedoch ein dreimonatiges Atom-Moratorium bekannt. Im Sommer 2011 wurde der endgültige deutsche Atomausstieg beschlossen.

Der Anteil erneuerbaren Energien, die an er Stromerzeugung in Deutschland beteiligt sind, wuchs in den ersten 6 Monaten des Jahres 2012 auf 25% an. Im August 2012 wurde bekannt, dass die bei Strom eine enorme Preissteigerung zu erwarten ist.

Und auch die Bundesbürger stehen der Energiewende skeptisch gegenüber. Vor allem immer weiter steigende Stromkosten sind für viele schwer zu akzeptieren. Auch der Ausbau des Stromnetzes mit neuen Strommasten und Windanlagen wird kritisch beäugt. Eines steht für die Mehrheit der Bevölkerung aber fest: der Beschluss zum Atomausstieg war richtig. Die Katastrophe von Fukushima hat noch einmal deutlich gezeigt, dass die Gefahren einfach zu groß sind, um bei der Energieversorgung auf Atomkraft zu setzen.

Was ist die Energiewende?

Als Energiewende wird die Realisierung einer Nachhaltigen Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität mit Erneuerbaren Energien bezeichnet.
Für eine schnelle und wirkungsvolle Umsetzung der Energiewende sind mehrere parallele Ansätze nötig. Energiesparen (z. B. mit intelligenten Stromzählern) und eine Verbesserung der Energieeffizienz (z. B. Wärmedämmung von Gebäuden) sind dabei nur einige Maßnahmen.

Vor- und Nachteile der Energiewende

Vorteile:

  • Erhöhung der Versorgungssicherheit durch Dezentralität
  • Vermeidung von Umweltzerstörung bzw. Umweltverschmutzung beim Abbau fossiler Energieträger
  • Vermeidung von Atommüll und von weiteren Risiken der Kernenergie
  • Verringerung der Treibhausgas- und Schadstoffemissionen fossiler Energien
  • Schonung begrenzter Ressourcen wie Erdöl, Erdgas und Kohle
  • Größere wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit von Exporteuren fossiler Energieträger bzw. von Uranexporteuren
  • Verminderung der wirtschaftlichen Risiken einer Energieknappheit bzw. einer Energiekrise (z. B. Ölkrise) durch praktisch ungegrenzte Primärenergie
  • Vermeidung von Ressourcenkonflikten, z. B. Ressourcenkriegen
  • Volkswirtschaftliche Vorteile durch eine langfristig betrachtet günstigere Energieversorgung
  • Erhöhung der inländischen Wertschöpfung durch Verringerung von Energieimporten
  • Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren und zum Teil auch Windkraftanlagen können als Kleinkraftwerke direkt beim Endverbraucher installiert werden. Wegen der dadurch entfallenden Transportkosten und Steuern müssen die Stromkosten dieser Kraftwerke nicht mit Großhandelsstrompreisen konkurrieren, sondern mit jenen für Endverbraucher.

Nachteile:

      • Die Produktion von Windkraft, Solar- und in geringerem Maße von Wasserkraftanlagen ist aufgrund ihrer Wetterabhängigkeit deutlich weniger planbar.

    Um Leistungsdeckung zu garantieren muss auf Speichertechnologien zurückgegriffen werden.

    • Die Abschaltung von Kernkraftwerken in Süddeutschland führte zur Notwendigkeit der Erweiterung bestehender bzw. des Neubaues von Gaskraftwerken, bis genügend Speicher errichtet sind.
    • Bestimmte Arten von Speichertechnologien wie Pumpspeicherkraftwerke haben einen großen Flächenverbrauch.
    • Ein Verdrängungswettbewerb zwischen Nahrungsmittelerzeugung und Energiepflanzenanbau findet statt.
    • Eingriffe in die Natur durch Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke, Energiepflanzenanbau, sowie Stromtrassen.
    • Das Konzept des Energieeinspeisungsgesetzes führt mangels marktmäßig ausgelegtem Wettbewerb zu nachteiligen Entwicklungen beim Ausbau der Infrastruktur und zu erheblichen Verbrauchermehrbelastungen.
    • Die Finanzierung der Energiewende in Deutschland ist derzeit ungleich verteilt. Reiche Haushalte zahlen weniger als arme Haushalte für Subventionen von Sonnen- und Windenergie.
    • Aufgrund dieser Subvention für Großunternehmen zulasten von Kleinunternehmen und Privatverbrauchern leitete die EU-Kommission im Juni 2012 ein Beihilfeverfahren ein.
    • Eine regionale Energiewende in den entwickelten Industriestaaten ohne übergeordnetes internationales Klimaabkommen verkennt das derzeitige globale Allokationsproblem fossilen Energieverbrauchs.
    • Die CO2-Emmisionen der exportorientierten Volksrepublik Chinas stieg im Vergleich der Jahre 2010 und 2011 um 9 % auf 7,2 Tonnen pro Jahr und Einwohner. Damit hat China das derzeit leicht fallende CO2-Eintragsniveau der Europäischen Gemeinschaft in Höhe von derzeit 7,5 Tonnen pro Jahr und Einwohner fast erreicht. Im Vergleich hierzu stieg der weltweite CO2-Eintrag um 3 %.

Die Zukunft der Energiewende in Deutschland

Die deutsche Energiewende bringt große Herausforderungen mit sich. Derzeit reichen die eingeleiteten Schritte noch nicht aus und gefährden das Gelingen des Energie-Großprojekts. Mit neuen Finanzierungsmodellen und Investitionen in erneuerbare Energien und Strukturen kann Deutschland aber langfristig gesehen den Energieverbrauch senken und auch anderen Ländern bei der Energiewende helfen.

TV-Tipp: Am 30. September 2012 ist „Nature Day“ auf sixx

Zu den derzeit wichtigsten Aufgaben von Umweltorganisationen und Klimaschützern gehört es ein tieferes Bewusstsein für den Klimawandel zu schaffen. Betrachtet man die aktuellen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft wird deutlich, dass der Klimawandel auch in Deutschland angekommen ist. Nur ein entsprechend geschärftes Bewusstsein für Umwelt-, Energie- und Klimawandelfragen kann Unternehmen, Gemeinden und private Haushalte die nötigen Informationen bringen um ein klimafreundliches Handeln zu lernen.

In diesem Jahr hat schon der Privatsender Pro Sieben mit dem „Green Seven Day“ dem Thema Umwelt und Klimaschutz eine ganze Woche gewidmet. Der positive Trend eines „grünen“ TV-Programms mit Wissenssendungen und Dokumentationen setzt sich nun beim Partnersender sixx fort.

Der 30. September 2012 steht das Programm auf dem TV-Sender sixx mit dem „Nature Day“ ganz im Zeichen der Natur. Beeindruckende und spekatkuläre Natur-Dokumentationen und Filme wie „Unsere Ozeane“ und Al Göres´ „Eine unbequeme Wahrheit“ erwarten Sie!

„Unsere Ozeane“

Der französische Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 gibt einen Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt und ihre Bewohner. Pressestimmen haben die Dokumentation unter anderem als „filmische Sinfonie“ und „spektakulären Augenschmaus“ gelobt.

Bisher gilt nur ein kleiner Teil der Weltmeere als erforscht. Um so beindruckender ist es der bildgewaltigen Doku der Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud zu folgen. Seevögel trotzen den tosenden Wellen, Delfine und Wale gehen auf die Jagd nach Futter und Fischschwärme führen ein atemberaubendes Unterwasser-Ballett auf. Die Ozeane sind voller Schönheit aber auch voller Gefahrenquellen. Der weltweite Fischfang, die Robbenjagd oder Umweltkatastrophen schränken das Leben der Tiere erheblich ein. Die Weltmeer und seine Bewohner sind es wert geschützt zu werden. Sonst geht uns diese einmalige Schönheit irgendwann für immer verloren!

„Eine unbequeme Wahrheit“

Ein weiteres Highlight am Sonntag Abend auf sixx ist die Ausstrahlung des mit dem Oscar ausgezeichneten Dokumentarfilms „Eine unbequeme Wahrheit“ (engl..: An inconvinient Truth) von Davis Guggenheim in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten und Umweltschützers Al Gore. In dem Film stellt Al Gore seine Sicht auf den derzeitigen Stand der Klimaforschung dar und kommentiert diesen. So wird unter anderem auf die sehr dünne Erdatmosphäre hingewiesen. Und der Einfluss der Menschen auf die globale Erwärmung wird ebenfalls besprochen.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch umweltfreundliche Autos, energetisch sanierte Häuser und ein bewusster Energie- und Warenverbrauch keine Einschränkung der vertrauten Lebensqualität bedeuten muss.

Am 30. September den TV-Sender sixx einschalten und die Vielfalt und fragile Schönheit der Erde neu kennenlernen!

Nachhaltigkeit bei der Möbelproduktion

Nachhaltigkeit bei der Möbelproduktion und beim Möbelkauf

Immer mehr Bundesbürger achten bei der Einrichtung ihrer Wohnung nicht nur auf Funktionalität, Bequemlichkeit und Design, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Gesundheitliche Aspekte sowie der immer wichtiger werdende Schutz von Klima, Umwelt und den immer knapper werdenden Ressourcen gewinnen beim Möbelkauf immer mehr an Bedeutung.

Wald-, Klima- und Umweltschutz durch nachhaltige Möbelherstellung

Weltweit ist Holz der wichtigste nachwachsende Rohstoff überhaupt. Jahr für Jahr werden weltweit ungefähr 13 Milliarden Hektar Fläche Holz für wirtschaftliche Zwecke abgeholzt. Unter diesen Flächen befinden sich unter anderem auch große Flächen Regenwald, die illegal abgeholzt werden, um die Nachfrage nach Holz befriedigen zu können. Neben der Papierindustrie benötigt auch die Möbelindustrie große Mengen an Holz. Um einen persönlichen und nachhaltigen Beitrag zum Schutz des Regenwalds und damit auch zum weltweiten Klimaschutz zu leisten, achten immer mehr Verbraucher darauf, nachhaltig produzierte Möbel zu kaufen. Auch die Möbelhersteller haben diesen Trend zur Nachhaltigkeit erkannt und bieten immer mehr nachhaltig produzierte Möbel an.

So funktioniert die nachhaltige Möbelproduktion

Für die nachhaltige Möbelproduktion wird ausschließlich Holz verwendet, welches aus einer nachhaltig und verantwortungsvoll betriebenen Forstwirtschaft stammt, verwendet. Das heißt, dass für die nachhaltige Möbelproduktion mehr Holz angebaut wird, als letztlich verwendet wird. Verbraucher erkennen Möbel aus nachhaltiger Produktion an dem FSC-Logo, einem Gütesiegel, welches auf der Verpackung und meist zusätzlich auch auf den Möbeln direkt angebracht wurde. Auch die Herkunft des Holzes kann Auskunft darüber geben, ob ein Möbelstück aus nachhaltiger Produktion stammt. Darüber hinaus sollten Möbelkäufer auch auf das Fair-Trade-Siegel achten, die besten Möbel sind natürlich die Holzmöbel, die mit beiden Gütesiegeln versehen sind, so wie bei Möbel-Sensation. Nachhaltig produzierte Möbel aus Holz sehen nicht nur toll aus, sondern verbessern das Wohnklima merklich und verleihen jeder Wohnung ein natürliches Flair.

Zukunft der Solarenergie: Organische Solarzellen

A relatively young technology is currently inspiring experts. We are talking about organic photovoltaics, ie solar power from plastic films . The new generation of solar cells consists of extremely thin colored and plastic films that are applied to various surfaces using a simple printing and coating process.

Experts assume that organic solar cells could represent a significant part of energy generation in just a few years. The wafer-thin and easily bendable plastic modules would not only be able to be produced inexpensively on a large scale but also open up completely new possibilities for use in the consumer sector. In the future, for example, entire buildings could be coated with the thin organic solar cells in order to produce environmentally friendly and cheap electricity.

What are organic solar cells

Organic solar cells are solar cells that consist of materials from organic chemistry and therefore have electrical semiconducting properties and can generate electricity from light. The manufacturing process is simple and possible with low energy consumption.

The photoelectric effect of organic semiconductors has been known since the 1960s. But so far only a few laboratories and universities have researched this technology. It was not until 2000 that Alan Heeger received the Nobel Prize for Chemistry, the final breakthrough for this exciting and future-oriented technology. The physics professor from California received the award for their discovery and development of conductive polymers together with Alan MacDiarmid and Hideki Shirakawa.

Plastic solar cells

Die Zukunft gehört der organische Photovoltaik. Weltweit beschäftigen sich Wissenschaftler mit den Solarzellen aus Plastik und der Verbesserung ihrer Effizienz und Stabilität. Um diese technische Entwicklung voran zu treiben und um sich auch im Consumer-Bereich damit durchzusetzen ist der Einsatz von neuen Materialien und Produktionsverfahren so wie die Weiterentwicklung der Installationstechnologie nötig.
Mit verringerten Herstellungskosten und einem niedrigeren Materialaufwand ist die Verbesserung der Produktionstechnologien bei den Plastiksolarzellen möglich.
Interest in pioneering organic technology is already expanding and the research area for it is taking up ever greater space. Due to the increased demand and offers for cooperations from industry, nothing stands in the way of the promising organic solar energy generation. In the next few years, a large part of research will focus on colored organic solar cells and securing the energy supply for small mobile devices.

A new age of energy supply begins. Organic photovoltaics offers innumerable possibilities to revolutionize the power supply. A sustainable energy supply on an environmentally friendly basis through organic solar cells makes this technology one of the most promising in recent years.

Vom Atomausstieg profitieren – aber wie?

Die deutsche Politik hat es ganz klar vorgegeben. Die Energiewende ist beschlossen, man will langfristig auf Atomenergie verzichten. Doch das ist leichter gesagt als getan. Wie soll der private, gewerbliche und öffentliche Strombedarf gedeckt werden? Wie kann Strom bezahlbar bleiben? So wird in Talk-Shows immer öfter über das Erneuerbare Energien-Gesetz und die Ökostrom-Umlage diskutiert. Der Verbraucher scheint als Verlierer dazustehen. Doch halt: es gibt Wege die Energiewende für sich gewinnbringend zu nutzen.

 

Wer bezahlt die Energiewende?
Fukushima war in aller Munde und der Atomausstieg wurde zum Top-Thema. Die Bundesregierung wurde plötzlich „grün“, was die meisten Deutschen befürworteten. Doch schon bald kam die Ernüchterung für die Bürger, denn man ahnte schnell, wer letztlich tief ins Portemonnaie greifen würde müssen. Die Regierung und auch die (Energie-)Konzerne wälzen die Kosten auf den Verbraucher ab. Und die „grüne Revolution“ würde nicht nur teuer, sondern vor allen Dingen nicht so schnell wie erhofft vor sich gehen. In der Tageszeitung Die Presse aus Österreich war unlängst zu lesen, dass die Kosten für den „größten wirtschaftspolitischen Eingriff der Nachkriegszeit völlig aus dem Ruder laufen“.

Wie kann ich dem Atomausstieg für mich nutzen?
Hauptbestandteil der Energiewende sind erneuerbare Energien, beispielsweise die Photovoltaik oder die Windkraft. Gerade im Bereich der Photovoltaik liegt es im Interesse der Regierung, dass die Haushalte ihren Strom dezentral selbst erzeugen. Und auch wenn die satte Förderung der letzten Jahre gibt es immer noch verschiedenste Subventionen im Bereich erneuerbarer Energien. Außerdem wird der Haushalt bis zu einem gewissen Grad unabhängig vom Strompreis. Wie kann man also von der Energiewende und dem Atomausstieg profitieren? In erneuerbare Energien investieren und staatliche Subventionen einstreichen.

Photovoltaik
Alleine in den Jahren 2009 bis 2012 sind die Photovoltaik Preise stark gefallen und erfreuen sich daher weiterhin großer Beliebtheit. Und auch in 2013 und den darauf folgenden Jahren sagen Experten einen weiteren Preisrutsch voraus. Schließlich sinkt ja die Einspeisevergütung weiter und die Hersteller werden mit günstigeren Preisen reagieren. So mag zwar die Rendite etwas schrumpfen, aber die Investitionssumme ebenfalls und dadurch kommen jetzt auch nicht so liquide Haushalte in den Genuss der eigenen Photovoltaikanlage. Daher empfiehlt sich eine Investition in die Photovoltaik nach wie vor.

Windkraft
Eine Investition in die Windenergie unterscheidet sich in seiner Art sehr von der Photovoltaik. Denn meist handelt es sich um eine Investition in Windparks, welche von Gesellschaften zum Beispiel zum Bau von Offshore-Windparks nutzen. Solche Projekte bieten in der Regel attraktive Renditen. Windkraftanlagen im kleinen Maßstab, welche sich für Grundstücke eignen, sind leider noch nicht so wirtschaftlich. Die Stromsausbeute ist zwar sehr gut, allerdings stehen die Anschaffungskosten derzeit noch in keinem Verhältnis. Hier wird man die Zukunft abwarten müssen. Sollten solche Anlagen in die Serienproduktion eingehen, dürften auch hier die Preise bald purzeln.