Neue Klimaberechnungen – Neue Hoffnung für den Kampf gegen den Klimawandel

Eine neue Modellrechnung von Hamburger Klimaforschern macht derzeit die Runde. Die Ergebnisse zeigen auf, dass eine Trendwende bei der Klimaerwärmung noch möglich ist.
Die Chancen sehen demnach also nicht zu düster aus, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Doch dafür sind auch allergrößte Anstrengungen nötig.

Die neuesten Modellberechnungen vom Max-Planck-Institut (MPI) für Meteorologie in Hamburg gehören zum deutschen Beitrag im Rahmen der weltweiten Klimasimulationen für den nächsten Bericht des Weltklimarates IPCC.

Um diese Berechnungen Realität werden zu lassen müssen allerdings drastische Maßnahmen zum Schutz des Klimas ergriffen werden. Der CO2-Ausstoß muss demnach bis zum Jahr 2020 sein Maximum erreicht haben. Danach ist es unabdinglich, dass die Werte sinken. Obwohl diese Szenarien von Klimaforschern als Zukunftsmöglichkeiten betrachtet werden, wird eine tatsächliche Trendwende was den Ausstoß von CO2 betrifft als eher unwahrscheinlich angesehen. Schafft die Menschheit nicht die Wende im Kampf gegen den Klimawandel sind drastische Hitzewellen und andere Umweltkatastrophen zu erwarten.

Für die Klimasimulationen haben die Forscher auch den komplizierten natürlichen Kohlenstoffkreislauf und die Dynamik der Vegetation mit einberechnet. Auch wichtige Strömungen im Nordatlantik konnten in die Berechnungen integriert werden.

Mit den neuen Ergebnissen kann nun die eigentliche wissenschaftliche Arbeit beginnen, denn nun steht die Analyse der einzelnen Szenerien an. Aber nicht nur die Wissenschaftler sollen sich mit dem Forschungsprojekt beschäftigen. Auch die Weltbevölkerung soll die neue Studie zum Anlass nehmen und eine Diskussion über mögliche Klimafolgen starten. Das Zwei-Grad-Szenario gilt auch als Bezugspunkt für die internationalen Klimaverhandlungen. Mit dieser Begrenzung können die Folgen der wohl unvermeidlichen globalen Erwärmung noch kontrolliert werden.

Doch eine Einigung der internationalen Staatengemeinschaft im gemeinsamen Handeln gegen den Klimawandel zu erzielen ist nicht all zu einfach, wie schon das unzufrieden stellende Ende der Klimakonferenz in Durban gezeigt hat.

Flüsse ohne Wasser: Ist der Klimawandel dafür verantwortlich?

Extreme Dürreperioden und Wasserknappheit machen der Menschheit zu schaffen. Laut einer neuen Studie der Umweltorganisation WWF ist die Situation noch verheerender, als bisher angenommen. Mehr als 2,7 Milliarden Menschen, die entlang von Flüssen leben, haben keinen ausreichend gesicherten Zugang zu sauberen Trinkwasser oder überhaupt Wasser. Diese Menschen leben vor allem in Regionen, die von extremer Trockenheit heimgesucht werden. Und dazu zählt nicht nur Afrika.

Die neue Analyse des WWF zeigt erstmals einen detaillierten Monatsvergleich auf. Die bisherigen Jahresvergleiche konnten nicht ausführlich zeigen, was Monat für Monat in einem Flussbett passiert. Nun wurden Daten von über 400 Flüssen aus den Jahren 1996 bis 2005 analysiert. Und auch der Wasserverbrauch wurde genauer untersucht.

Doch ist der Klimawandel allein für die Wasserknappheit verantwortlich?

In vielen Regionen der Erde wird so viel Wasser für Landwirtschaft und Industrie verbraucht, dass nicht mehr genug nachfließen kann und so eine Wasserverknappung auftritt. Dies kann verheerend für Menschen aber auch für die Natur sein. Längst lassen sich ausgetrocknete Flussbetten auch bei den großen Strömen wie dem Rio Grande in Südamerika oder dem Murray Darling in Australien finden.

Mit der neuen detaillierten Studie, die einen Einblick in die Beziehung zwischen Wassermenge und Wasserverbrauch gibt, wird einmal mehr deutlich, wie aktuell das Thema Wasserknappheit eigentlich ist. In Regionen wo es kein Wasser mehr gibt, ist das Konfliktpotenzial größer und es kommt zu Abwanderungen der Bevölkerung. Dies wiederum schafft neue Probleme an anderen Orten.

Auch die Experten, die am Human Development Report 2011 der Vereinten Nationen mitgewirkt haben, befürchten dass sich die Wasserkrise in den nächsten Jahrzehnten noch verschärfen könnte und kriegerische Auseinandersetzungen drohen.

Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima: Interesse an Ökostrom steigt

Am 11. März jährt sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum ersten Mal. Damals reihten sich mehrere katastrophale Unfälle und schwere Störungen im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (Fukushima I) nach dem verheerenden Tōhoku-Erdbeben aneinander. Auf dem Höhepunkt der Katastrophe kam es im Block 1 bis 3 des Kraftwerkes zur Kernschmelze, woraufhin große Mengen an radioaktivem Material freigesetzt wurden und die Umgebung kontaminiert hat. Man geht davon aus, dass die Entsorgungsarbeiten bis zu 40 Jahre oder sogar länger dauern werden.

Die Nuklearkatastrophe von Fukushima hat in vielen Ländern auch eine erneute Debatte entfacht, ob die Nutzung von Kernenergie zu verantworten ist.

Auch in Deutschland wurde eine angeregte Diskussion über die Kernenergienutzung und die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke geführt. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündete daraufhin am 14. März 2011, dass alle 17 Kernkraftwerke in Deutschland für drei Monate einer ausführlichen Sicherheitsprüfung unterzogen werden. Es wurde daraufhin auch beschossen, dass die sieben ältesten Kernkraftwerke Deutschlands und das AKW Krümmel abgeschaltet werden.

Und auch bei den deutschen Bürgern hat der Kernkraftunfall in Japan seine Spuren hinterlassen. Die Anzahl der Kernkraftgegner und auch das Interesse an Ökostrom ist gestiegen. So haben sich seit der Atomkatastrophe von Fukushima viele Bürger für einen Umstieg auf Ökostrom entschieden.

Vor Fukushima gab es in Hamburg 14 Prozent Ökostrom-Abschlüsse, nach Fukushima 44 Prozent. In Berlin stiege die Abschlüsse sogar von 9 Prozent auf 41 Prozent.

Die Energiewende in Deutschland ist also in vollem Gange. Bis zum Jahr 2020 soll der Ökostrom-Anteil im gesamten Bundesgebiet auf über 35 Prozent steigen. Und mit einem kontinuierlich steigenden Ökostrom-Verbrauch steigen auch die Chancen auf Abschaltung aller 17 deutschen Kernkraftwerke bis zum Jahr 2022.

Wie sich Klimawandel-Skeptiker finanzieren

Klimaskeptiker gibt es auf der ganzen Welt. Vom einfachen Bauern oder Angestellten bis hin zu den höchsten politischen und wirtschaftlichen Kreisen. Die Lobby-Arbeit der Skeptiker gegen anerkannte Klimaforschungen scheint zu fruchten, da sie immer mehr Einfluss auf internationaler Ebene gewinnen.

Neueste Enthüllungen von DeSmogBlog zeigen nun auf, wie Organisationen Spenden einnehmen und mit diesen die Klimawandel Skeptiker unterstützen. Interne Dokumente des Heartland-Instituts in den USA wurden dem Enthüllungsblog von einem Informanten zugespielt und belegen, woher Spenden kommen und wie diese strategisch gegen die Klimaforschung eingesetzt werden.

Das Heartland-Institut gilt schon seit geraumer Zeit als Unterstützter für Klimaskeptiker, doch die Dokumente belegen nun eindeutig, wie bei der Lobby-Arbeit vorgegangen wird.
Demnach wird das an das Institut gespendete Geld an prominente Experten und Blogger weitergeleitet, die dann scheinbar unabhängig Zweifel am Klimawandel aussprechen. Mit dieser Taktik macht sich das Heartland-Institu wiederum für die großen Ölfirmen interessant und kann dadurch neue Spenden beschaffen.

Neben bekannten Ölfirmen erscheinen aber auch die Tabakfirma Altira (Philipp Morris) oder der Pharmakonzern Pfizer regelmäßig auf den Spendenlisten. Allein im Jahr 2008 erhielt das Institut mehr als 4 Millionen Dollar von einem anonymen Spender.

Besonders kritisch muss man den Plan ansehen, Schulmaterial im Wert von 100.000 Dollar auszugeben, dass den Klimawandel und anerkannte Forschungsergebnisse in Frage stellen soll.

Neue Ergebnisse aus der Klimaforschung

Die Helmholtz-Zentren haben sich dem Thema Klima und Klimawandel zugewandt und nun ihre neuesten Forschungsergebnisse vorgestellt. Bei ihren Untersuchungen haben sich die Experten des Wissenschaftszentrums nicht nur auf die Zukunft der deutschen Nord- und Ostseeküste beschränkt, sondern auch Beobachtung im Ozean zwischen Südafrika und der Antarktis angestellt. Dabei ist unter Anderem zu Tage gekommen, dass Seeelefanten inzwischen immer tiefere Tauchgänge unternehmen müssen, um genug Nahrung zu finden.

Sturmfluten bedrohen deutsche Küstengebiete

Neueste Umfragen des Helmholtz-Zentrums zeigen, dass viele Bürger dem Klimawandel keine Priorität mehr zusprechen, obwohl die letzte große Sturmflut erst ein paar Jahre zurückliegt. Die akute Gefahr von Sturmfluten und Überschwemmungen wird von mehr als der Hälfte der Befragten unterschätzt. Und die Folgen des Klimawandels sind noch gar nicht einmal absehbar. In den kommenden Jahren könnten Stürme in den Küstengebieten viel heftiger ausfallen als es bisher der Fall war. Um für die nötige Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen, müssten zum Beispiel die Küstenschutzgebiete in Norddeutschland um etwa 10 Prozent ausgeweitet werden.

Das Eis schmilzt

Die durch den Klimawandel immer weiter schmelzende Meereisbedeckung hat auch Folgen für Mitteleuropa. So könnte der Winter in den kommenden Jahren deutlich kälter ausfallen. Wenn durch den Klimawandel die sommerliche Meereisbedeckung weiter schrumpft, erwärmt sich die Luft über dem arktischen Ozean im Herbst und Winter stärker als in den vergangenen Jahren. Das wiederum macht es möglich, dass durch die Zirkulations kalte arktische Luft bis nach Europa vordringen kann.

Golfstrom erwärmt sich auch weiterhin

Im Verlauf des letzten Jahrhunderts hat sich auch die Durchschnittstemperatur des Golfstroms verändert. Aktuelle Beobachtungen zeigen, dass sich Stromsysteme wie der Golfstrom fast zwei- bis dreimal so schnell erwärmt haben wie der Rest des Ozeans.
Diese Veränderungen bringen auch drastische Langzeitfolgen mit sich. Die Aufnahme von Kohlendioxid nimmt unter anderem ab und verstärkt somit nur die Klimaerwärmung weiter.

Das Ozonloch: Die gute und die schlechte Nachricht

Wird unsere Erde wieder gesund? Fest steht, dass sich die UV-Strahlung in den letzen Jahren messbar abgeschwächt hat. Die Ozonschicht über Europa scheint wieder dicker zu werden und die aggressive Sonneneinstrahlung nimmt ab.

Doch was hat das zu bedeuten?

Die gute Nachricht

Seit mehr als 20 Jahren sind die sogenannten Fluorchkorkohlenwasserstoffe (FCKWs) nun verboten und es scheint sich auszuzahlen. Erstmals können Forscher bestättigen, dass der Kampf gegen das Loch in der Ozonschicht messabare Erfolge aufzeigt. Ein Team aus Wissenschaftlern hat sich daran gemacht, die UV-B-Strahlung an unterschiedlichen Standorten in Europa, Kanada und Japan zu messen. Dabei ist das Wissenschaftsteam zu der Erkenntnis gekommen, dass es in den letzten Jahren tatsächlich wengier UV-Strahlung gab.

Bei den Untersuchungen haben die Wisschenschaftler auch versucht, andere Faktoren die die UV-Strahlung beeinflussen zu berücksichtigen. So ist klar, dass der Mensch nicht allein für die Zerstörung der Ozonschicht verantwortlich ist, aber immer noch den größten Beitrag dazu geleistet hat. Auch Naturereignisse wie der Ausbruch des Pinatubo-Vulkans auf den Phillippinen Anfang der 90er Jahre hatten einen Einfluss auf die Ozonschicht Demontage.

Die schlechte Nachricht

Kaum scheint sich ein Ozonloch zu schließen, verschwindet über einem anderen Teil der Erde die schützende Ozonschicht. Forscher entdeckten über der Arktis ein riesiges Ozonloch, das die fünffache Größe Deutschlands hat. Schon seit Jahrzehnten wird über der Antartkis auf der Südhalbkugel der Erde immer wieder mal ein Ozonloch beobachtet, doch im vergangenen Frühjahr konnte nun auch ein Ozonloch über der Arktis beobachtet werden. Es wird berichtet, dass die schützende Ozonschicht dort in einer Höhe von 18 bis 20 Kilometer um ungefähr 80 Prozent gefallen sei.

Forscher warnen schon länger vor der schwachen Ozonschicht. Auch eine Gefahr für Deutschalnd kann nicht ausgeschlossen werdern. Für die Experten ist die Entwicklung eines arktischen Ozonloschs sehr besorgnis erregend.

Die Ozonschicht…

… ist Teil der Stratosphäre und filtert einen Großteil der der UV-Strahlung der Sonne. Die Ultraviolette Strahlung ist gerade für Menschen besonders gefährlich, da sie Hautkrebs verursachen kann. Bevor das Montreal-Protokoll in Kraft trat, waren vor allem spezielle Gase wie Fluorchkorkohlenwasserstoff (FCKW), die ehemals in Kühlmitteln oder in Spraydosen eingesetz wurden, durch eine katalytischen Effekt für den beschleunigten Abbau des Ozons verantwortlich.

Das Montreal-Protokoll…

… ist eine verabschiedete Übereinkunft von 1987, in der sich ein Großteil aller Staaten der Erde darauf verständigt, einem Verbot von FCKWs und anderen schädlichen Substanzen, die die Ozonschicht gefährden, zuzustimmen und umzusetzen.

Umweltbewusstes Reisen: Neue Entwicklungen in der Industrie machen es möglich

Mit Beginn der Urlaubssaison und den anstehenden Osterferien machen sich wieder Millionen Menschen auf mit dem Flugzeug Ihre Traumreise anzutreten. Bisher hat man so allerdings auch zur globalen Erwärmung beigetragen, denn die großen Urlaubsflieger stoßen enorme Mengen an Kohlendioxid (CO₂) aus. Gegen diese Umstände lässt sich nicht viel tun und wer dennoch ein schlechtes Gewissen deswegen hat, der spendet eben an eine Umweltschutzorganisation.

Seit einigen Jahren wandelt sich aber die Einstellung und eine neue Sensibilität für Umwelt und Klima in den Köpfen der Menschen und Medien entwickelt sich. Auch viele von der Industrie gefertigte Produkte setzen bereits auf umweltfreundlichere Verfahren. Klima- und Umweltschutz gehören zu den wichtigsten Themen unserer Zeit

Hat die klimaschädliche Luftfahrtindustrie also eine Zukunft in einer grünen Welt?
Neueste Entwicklungen lassen zumindest hoffen. Die Industrie setzt inzwischen auf Leichtbau und Biosprit und Forscher schlagen neue Flugrouten vor.

Der Luftverkehr nimmt zu

Es befinden sich derzeit weltweit mehr als 25.000 Verkehrsmaschinen im Einsatz und nach Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) steht in den nächsten Jahrzehnten ein gewaltiger Wachstum an Passagierkilometern bevor. Die einkommensstarke Mittelschicht in Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien gehört zur neuesten Zielgruppe der Luftfahrtindustrie. Da aber etwa 2,5 Prozent der Treibhausgase dem Luftverkehr zu zuschreiben sind, lassen Veränderungen sich nicht mehr aufschieben. Das hat zum Glück auch die Luftfahrtindustrie erkannt. Doch wie schafft man es, das Fliegen umweltfreundlicher zu machen?

Ein Umdenken setzt ein

Die Hersteller der großen Passagiermaschinen befinden sich schon auf dem richtigen Weg. Im Vergleich mit heute verbrauchte ein Linienflugzeug vor rund 40 Jahren noch dreimal so viel Treibstoff. Allein der wirtschaftliche Aspekt veranlasst ein Umdenken. Um den Kostenfaktor beim Treibstoffverbrauch zu senken arbeiten Ingenieure an leichteren und effizienteren Flugzeugen. Durch den Einsatz von leichten Werkstoffen wie Aluminium und Glasfaser anstatt reiner Metallbleche konnte die Luftfahrtindustrie den Verbrauch pro transportiertem Kilogramm Gewicht seit 1990 um durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr reduzieren.

Aber nicht nur das CO₂ sind schädlich für das Klima, ebenso problematisch sind die Stickoxide. Der Wasserdampf, der für die Kondensstreifen am Himmel verantwortlich ist, franst in besonders kalten und feuchten Atmosphärenschichten zu künstlichen Zirruswolken aus. Diese tragen um das zehnfache stärker zu Erwärmung der Atmosphäre bei als frische Kondensstreifen.

Eine weiter Möglichkeit für grüneres Fliegen ist die Planung neuer Routen. Forscher schlagen vor, die Flugrouten der aktuellen Wetterlage anzupassen und den abkühlenden Effekt der Zirruswolken ökologisch zu nutzen. Die Piloten sollen gezielt Luftschichten durchfliegen, in denen die Kondens-Zirruswolken kühlend wirken, während sie vor sehr kalten, feuchten Luftschichten die Flughöhe wechseln, um diese zu umgehen.

Ist Biokraftstoff eine Lösung?

Mit der prognostizierten drastischen Zunahme des Luftverkehrs ist ein schnelles Umdenken gefragt. Eine erfolgreiche Umsetzung des „grünen Fliegens“ ist dennoch nicht vorherzusagen. Zumindest hat die EU hat das Ziel ausgegeben, den CO₂-Ausstoß des Flugverkehrs bis 2020 im Vergleich zu 2005 um zehn Prozent zu senken.

Ein erster Ansatz muss beim Kraftstoff gemacht werden. Da es in der Luftfahrt keine Alternative zum Verbrennungsmotor gibt, muss man dem Beispiel der Autoindustrie folgen und sich mit Biokraftstoff befassen.

Earth Hour 2012: Licht aus für die Umwelt

Am 31. März 2012 ist es wieder so weit. Schon zum sechsten Mal gehen an diesem Tag eine Stunde lang in vielen Teilen der Erde die Lichter aus. Auch in Deutschland sind die Menschen dazu aufgerufen sich an der sogenannten „Earth Hour“ zu beteiligen.

In Deutschland läuft die Umweltaktion unter dem Motto „Deine Stunde für unseren Planeten“. Aber nicht nur in Großstädten wie Berlin oder Hamburg, sondern auch Privathaushalte können mitmachen.

Ins Leben gerufen wurde die „Earth Hour“ vom WWF und der australischen Tageszeitung The Sydney Morning Herald im Jahr 2007. Damals nahmen mehr als 2 Millionen Einwohner Sydneys an der Aktion teil und schalteten für eine Stunde alle Lichter aus. Schon im folgenden Jahr folgten viele andere Städte auf der Welt dem Beispiel Sydneys. Inzwischen hat sich die Licht aus-Aktion zu einem weltweiten jährlich stattfindenden Event entwickelt.

Setzt gemeinsam mit Millionen von Menschen ein Zeichen für mehr Klima- und Umweltschutz!

Die „Earth Hour“ findet am 31. März 2012 von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr statt.

DVD-Tipp: „Die Eisbären – Aug in Aug mit den Eisbären“

Am 27. April 2012 wird die beeindruckende BBC-Dokumentation „Die Eisbären – Aug in Aug mit den Eisbären“ auf BluRay/DVD veröffentlicht. Die BBC bietet spektakuläre Aufnahmen und neue Einblicke in das Verhalten und die Lebensweise der faszinierenden Raubtiere.

Vor einigen Jahren hat der kleine Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo die Herzen der Menschen erobert und sein plötzlicher Tod hat genauso viel tief bewegt. Der Klimawandel hat die Tiere in letzter Zeit besonders in den Mittelpunkt des medialen Interesses gerückt. Doch nach wie vor ranken sich viele Mythen und Geschichten um das Leben der weißen Riesen.

Kaum einem Kamerateam ist es bisher gelungen, das Verhalten der Polarbären über einen längeren Zeitraum hinweg auf Film festzuhalten. Die BluRay/DVD der BBC-Dokumentation „Die Eisbären – Aug In Aug Mit Den Eisbären“ von John Downer zeichnet ein eindrucksvolles und sehr persönliches Portrait dieser faszinierenden Raubtiere und zeigt die enorme Anpassungsfähigkeit einer Tierart, die durch den Klimawandel wie kaum eine andere vom Aussterben bedroht ist.

In folgendem Video erhält man schon mal einen kleinen Einblick in die faszinierende Doku:

Bedroht von der Klimaerwärmung

Nirgendwo sonst auf unserem Planeten macht sich die Klimaerwärmung stärker bemerkbar als in der Arktis. Durch das Abschmelzen der Polkappen droht das gesamte Ökosystem rund um den Nordpol unterzugehen, den Eisbären schmilzt im wahrsten Sinne des Wortes der Boden unter den Pfoten weg. Vor dem Hintergrund dieses Schreckensszenarios installierte die BBC auf Spitzbergen, einer norwegischen Inselgruppe im Nordpolarmeer, „verkleidete“ Filmkameras vor der Höhle einer Eisbärenmutter und ihres drei Monate alten Nachwuchses. Um das Geheimnis dieser in vielerlei Hinsicht noch so unbekannten Tierart zu lüften, ließ die BBC spezielle „Spion“-Kameras anfertigen, die als Schneebälle, Mini-Eisberge oder Eiskugeln getarnt waren und sich mit einer Fernbedienung aus größerer Entfernung steuern ließen. Auf diese Weise ist es gelungen, Eisbärenfamilien mehrere Monate lang aus nächster Nähe und völlig neuer Perspektive zu beobachten und zu filmen. Herausgekommen ist das Porträt einer Tierart mit einzigartigen, bisher noch nie gesehenen Aufnahmen.

Neueste Technologien liefern eindrucksvolle Bilder

Die neueste Remote-Kamera-Technologie bietet eine dynamische und kontinuierliche Verfilmung der weltweit mächtigsten fleischfressenden Säugetiere. Nie zuvor ist es gelungen, die Eisbären aus dieser Nähe bei ihren Alltagsaktivitäten zu beobachten. Wir werden Zeugen der ersten Schwimmversuche der Eisbärenjungen, erleben sie bei ihren Jagdversuchen zwischen den Eisschollen, folgen ihrer Mutter bei ihren Tauchgängen in die Tiefen des Nordpolarmeers und lernen die Tiere von einer neuen, bisher völlig unbekannten Seite kennen.

Den Eisbären dicht auf den Fersen

Als die Jungen ihren ersten Ausflug über das Eis unternehmen, bleibt ihnen die Packeis-Kamera bei jedem Wetter und mit bemerkenswerter Geschwindigkeit von bis zu 65 km/h dicht auf den Fersen. Wird der Untergrund weicher, kommt die Schneeball-Kamera zum Zug – wie ihr natürliches Pendant rollt sie als weiße Kugel über den Boden. Fasziniert von dem neuen Spielzeug beginnen sich die Eisbären intensiv mit den Kameras auseinanderzusetzen und sich sogar selbst zu filmen. Der tonnenschweren Neugier halten die Kameras nicht lange stand und müssen im Laufe der Dreharbeiten immer wieder ersetzt oder neu aufgebaut werden. Während der Schneeschmelze im Frühjahr, als sich die Eisbären vorwiegend im Meer aufhalten, liefert die Mini-Eisberg-Kamera sensationelle Aufnahmen sowohl oberhalb der Meeresoberfläche als auch unter Wasser. Jedes Drama und jeder Zwischenfall im Leben der Eisbären ist aus dieser einzigartigen Perspektive eingefangen.

Bundesregierung droht Klimaschutzziele zu verfehlen

Deutschland gehört zu den Ländern auf der Welt, für das der Klimaschutz einen hohen Stellenwert in Politik und Gesellschaft einnimmt. Doch trotz eines strengen Klimaschutzes und einer „grünen Welle“ in der Kultur und dem Alltagsbewusstsein der Bevölkerung, scheint die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele zu verfehlen. Neuesten Berichten zu folge, reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus, um den stetig steigenden Treibhausgasen einhalt zu gebieten und für den Schutz der Atmosphäre zu sorgen. Experten sagen ein Scheitern der vorgegebenen hohen Klimaschutzziele der deutschen Bundesregierung voraus.

In den letzten Jahren hat sich das Tempo der Emissionsminderung von Kohlendioxid kaum gemindert, so dass sich das ausgegebene Ziel zu einer Reduzierung des Treibhausgases um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 nicht mehr verwirklichen lässt.

Wie sahen die Klimaschutzziele bis 2020 aus?

Die deutschen Klimaschutzziele bis 2020 galten bisher als sehr hoch und werden nur von den Klimaschutz Ambitionen von Norwegen und Dänemark übertroffen. Laut einer Forderung des Klimawissenschaftsrats der Vereinten Nationen (IPCC) sollten die Industriestaaten ihre Emissionen bis 2020 um 25 bis 40 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Deutschland zielte damals eine Senkung von 40 Prozent an. Zudem wurde von der Bundesregierung ein Energiekonzept erarbeitet, nach dem die Emissionen bis 2050 um mehr als 80 Prozent gesenkt werden sollen.

Doch wie sich nun herausstellt, waren die Klimaschutzziele der deutschen Bundesregierung wohl doch zu hoch angesetzt oder die festgelehten Maßnahmen wurden einfach nicht konsequent genug umgesetzt. Forscher sind zumindest der Meinung, dass es schwierig wird, durch die bisherigen Maßnahmen die Ziele zu erreichen.

Wie kann man die Klimaschutzziele doch noch erreichen?

Alle Hoffnung ist aber noch nicht verloren. Um die Vorgaben für den Klimaschutz doch noch einzuhalten, muss das Tempo der Emissionsminderung in der Stromerzeugung und bei den großen Verbrauchern von Industrie, Verkehr und Gebäuden beträchtlich beschleunigt werden.

Der gesteigerte Einsatz von effizienter und regenerativer Energie kann zum Erreichen der Klimaschutzziele nur beitragen!