Energie sparen – Energiewende als Gemeinschafts-Projekt

In Europa haben derzeit Themen wie Finanzkrise und Klimawandel den Kontinent fest im Griff. Da kommt es nicht ungelegen alte Allianzen zu erneuern und Freundschaften zu pflegen. Die deutsch-französische Freundschaft feiert dieser Tage 50.-jähriges Jubiläum. Der Élysée-Vertrag von 1963 zwischen den beiden Nachbarstaaten legte einst einen wichtigen Grundstein für das friedliche Zusammenleben in Europa. Damals ging es darum, dass aus ehemaligen Kriegsgegnern wieder Freunde wurden, die vom beiderseitigen kulturellen Austausch profitieren. Heute müssen Deutschland und Frankreich gemeinsam die Vorreiterrolle übernehmen, um zu akzeptablen Lösungen in Sachen Energieversorgung und Ausbau der europäischen Wirtschaft zu kommen.

Energiewende in Deutschland

Angesichts hoher Strompreise und schrumpfender fossiler Rohstoffe nimmt das Thema Energie sparen einen neuen Stellenwert ein. Es liegt Nahe, den Ausbau der alternativen Energiequellen, des energieeffizienten Baus und des europäischen Stromnetzes voranzutreiben. Vor allem, wenn man bedenkt, dass allein im Jahr 2011 europaweit über 500 Milliarden Euro für den Import von Öl und Gas ausgegeben wurden. Jetzt ist es Zeit endlich zu handeln.

In Deutschland wurde die Energiewende bereits zum Laufen gebracht und findet laut derwesten.de auch internationale Beachtung. Immer mehr Bundesbürger wenden sich von Atom- und Kohlekraftwerken produzierten Strom ab und investieren in erneuerbare Energien. Das bringt nicht nur die Energiewende voran, auch die deutsche Wirtschaft profitiert langfristig gesehen davon, zahlreiche neue Arbeitsplätze konnten bereits geschaffen werden.

Frankreich hofft auf Energiemix

Im Nachbarland Frankreich wird hingegen noch über die Energiewende diskutiert. Dort werden derzeit noch 80 Prozent des Stroms von Atommeilern produziert und wie wie faz.de berichtet, müssten alle französischen Atommeiler für viel Geld eigentlich längst nachgerüstet werden. Zur Nachrüstung der AKWs müssten mehrstellige Milliardenbeträge investiert werden. Sinnvoller ist da eine Investition in erneuerbare Energien, ganz nach dem Vorbild Deutschlands. Die französische Regierung möchte in einer öffentlichen Debatte, die Bürger, Vereine, Industrie, Gewerkschaften und Politik miteinbezieht, über die Energiewende informieren, der Bevölkerung so neue Energiegesetzte näher bringen und die Frage nach einen breitgefächerten Energiemix stellen.

Während in Deutschland die Öffentlichkeit mehrheitlich bei der Bekanntgabe zur Energiewende hinter dem von der Regierung gefassten Entschluss stand, spaltet sich in Frankreich traditionell die öffentlichen Meinung beim Thema Atomkraft. Es stehen sich Links und Rechts gegenüber, Atomgegner und Atomlobbyisten. Zudem hatte die französische Politik jahrzehntelang kein Mitspracherecht bei der Atompolitik, die Industrie hat ihre eigene Agenda verfolgt und Kosten unter Verschluss gehalten.

Gemeinsam die Energiewende voranbringen

Die Energiewende in Deutschland nimmt langsam aber sicher Gestalt an, in Frankreich wird zumindest schon eifrig darüber diskutiert. Für einen Erfolg der Energiewende kommt es aber ebenso darauf an, dass die einzelnen staatlichen Bemühungen in ein großes Ganzes Unternehmen zusammenwachsen. Der europäische Kontinent hat die Möglichkeit sich mit Investitionen in erneuerbare Energien und umweltschonende Technologien unabhängig von ausländischem Importen zu machen, und dadurch Energie zu fairen Preisen für jeden Bürger anzubieten. Die deutsch-französische Freundschaft hat es schon einmal geschafft Europa wieder zusammenzubringen. Nun ist die Zeit gekommen den alten Kontinent rund um die Energiewende erneut in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Elektromobilität, der neue Trend

Was früher schnelle und laute Autos waren, das sind heute wohl eher die umweltfreundlichen und verbrauchsarmen Modelle: die gefragtesten Fahrzeugtypen bei den Verbrauchern. Wenn man Umfragen glauben darf, dann legen die meisten Fahrer heute den größten Wert darauf, dass ihr Auto sicher und sparsam im Verbrauch ist. Andere Punkte spielen nur noch vereinzelt eine Rolle. Da kommt der Trend der Elektromobilität gerade richtig. Zwar tut man sich gerade in Ländern wie Deutschland noch ein wenig schwer damit, den herkömmlichen Verbrennungsmotor gegen eine Elektroversion mit Batterie auszutauschen, doch Experten sind sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich auch die Verbraucher an den Trend gewöhnen und schließlich ist es auch das Ziel von Kanzlerin Merkel, bald an die eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen Deutschlands zu bringen.

Zumindest das Hybridauto ist schon ein wenig erfolgreicher, was die Verkaufszahlen betrifft. Infos zu Hybrid Modellen gibt es hier. Der gleiche Ruhm könnte aber möglicherweise auch die Fahrzeuge mit Elektroantrieb erwarten, denn erst kürzlich haben sich die Internationale Organisation für Normung (ISO) und die Internationale Elektrotechnische Kommission (ICE) auf einen international gültigen und offenen Kommunikationsstandard für das Laden von Elektroautos geeinigt. Das so genannte intelligente Laden soll den Fahrern hiermit ermöglicht werden. Speziell eingestellte Fahrzeuge und Ladestationen könnten so die Situation für die Verbraucher einfacher und günstiger gestalten. Schon zu Beginn des Jahres war ein Standardstecker eingeführt worden, so dass es keine Probleme mehr an den unterschiedlichen Ladestationen gibt.

Der neue Standard soll nun ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sein. Elektroautos müssen so nicht mehr extra für das Laden angemeldet werden, sondern können durch die Übermittlung verschlüsselter Daten von der Station erkannt werden. Der Fahrer kann so entscheiden, ob er sein Auto beispielsweise regelmäßig nur mit Strom aus erneuerbaren Energien betanken möchte. Zudem können smarte Ladezeiten eingestellt werden, so dass das Auto betankt wird, wenn das Netz gerade wenig belastet ist. Hier verbirgt sich also ebenfalls eine schonende Funktion für den Geldbeutel des Fahrers.

Weltrekord für den Waldschutz: WWF und ProSieben rufen zur „Hug a Tree“ Aktion auf

Hug a Tree world record

In politically and economically difficult times it is not always easy to maintain focus. It is all the more important that the  topic of environmental protection and climate change  remain in the public consciousness. A large number of organizations and associations are campaigning for this with special campaigns and advertising campaigns.

Forest – important for the environment

There was a time when all of Europe and other parts of the world were covered in dense jungle. Unfortunately, there isn’t much left of that today. There are only a few areas that have retained the original character of a „wild forest“. The greatest enemy for the forest and its inhabitants is mainly humans. Huge areas for industry and agriculture are being cleared. What remains are meadows, construction areas or seemingly apocalyptic landscapes. But it doesn’t work without forests either. Trees bind carbon dioxide and produce oxygen and provide a home for numerous living things. Even the smallest of us are aware of this. Nevertheless, up to 13 million hectares of forest disappear annually, especially the tropical forests on the South American continent are acutely endangered by deforestation. That corresponds to a forest destruction of 35 soccer fields per minute.

We have to be more careful with the forest again! Now is the time to do something about it! And it doesn’t even have to be boring.

Forest protection is fun

The TV station ProSieben is starting the „Green Seven Week“ again this year  . From May 20 to 26, 2013, the television program will revolve around nature and how we can protect it. But also outside of the screen there are theme-specific and fun activities, such as the  GUINNESS WORLD RECORDS [TM] RECORD ATTEMPT „Hug a Tree“ . At this event, 1000 people should hug 1000 trees in Essen’s Grugapark on May 14, 2013. The focus is once again on the importance of the forest and forest protection. The project is supported by WWF and TVdirekt.

Bisheriger „Hug a Tree“ Rekordhalter war Großbritannien mi 702 Mitwirkenden. Nun konnte dieser aber beim Guinness Weltrekordversuch in Essen überboten werden. Bei der Aktion von ProSieben und dem WWF haben 800 Menschen einen Baum umarmt uns sich damit einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde verdient. Beeindruckt von dem gelungenen Rekordversuch zeigte sich auch Rekordrichter Olaf Kuchenbecker. Er sprach von der besonderen Freude wieder einen Rekord nach Deutschland zu holen und gleichzeitig damit auch noch eindeutig Stellung zu einer wichtigen Sache beziehen zu können.

Den geglückten Weltrekord im TV gibt es am Donnerstag den 23. Mai um 17.00 Uhr auf ProSieben bei „taff“ und am Freitag den 24. Mai um 19:00 Uhr bei „Galileo“ zusehen.

Hug a Tree Movement

Einen Baum einfach so zu umarmen ist gar nicht mal so ungewöhnlich wie es sich vielleicht anhört. Sollten wir nicht alle den stillen Waldriesen für ihr uns unsichtbares Wirken danken. Die Wälder tragen immerhin zur Regulierung des Ökosystems und des Wasserhaushaltes bei. Nicht zu unterschätzen ist auch der Erholungs- und Entspannungsfaktor den ein Wald für gestresste Seelen bieten kann.

Wälder schützen – Umwelt retten

Jeder kann etwas zur Rettung unserer Wälder beitragen, mag es auch eine scheinbar noch so kleine Geste oder Spende sein.
So empfiehlt beispielsweise der WWF folgendes:

1. Papierverbrauch reduzieren
2. Papier recyceln
3. Bei Holzprodukten auf FSC-Siegel* achten

* FSC® stands for „Forest Stewardship Council®“. This is an international certification system for forest management. The seal guarantees that wood and paper products come from responsibly managed forests.

CO2 Gebäudesanierung Maßnahmen – Heizkosten sparen durch effektive Wärmedämmung und moderne Heizsysteme

Wir kommen zu Teil Zwei unseres Specials über CO2 Gebäudesanierung. In diesem Teil gehen wir kurz auf die Möglichkeiten zur thermischen Sanierung von Altbauten ein.

Bis zu 50 Prozent der Heizenergie kann durch schlecht gedämmte Wände, Dächer und Fenster verloren gehen. Wer effektiv dämmt, spart nicht nur Geld sondern schont auch die Umwelt durch wesentlich weniger CO2-Emissionen. Durch Nutzung einer modernen da effizienteren Heizung können auf Dauer weitere Einsparungen realisiert werden.

Je nach Alter des Gebäudes sind die Schwachstellen des Hauses unterschiedlich. Mittels einer thermografischen Aufnahme (Wärmebild) können Energieverlustpunkte am Haus sichtbar gemacht werden. Dann können die in Frage kommenden Stellen gezielt gedämmt werden.

Folgende Dämmungsmaßnahmen werden bei der thermischen Sanierung von Altbauten durchgeführt:

    • Stärkere Dämmung von Dach und Geschossdecken: Bei unzureichender Dämmung können 10 bis 20 Prozent Energieverluste entstehen
    • Aussenwanddämmung: Alte Fassaden verursachen einen Wärmeverlust von bis zu 25%
    • Dämmung der Kellerdecke: Bis zu 10 Prozent der Wärme geht durch den Fußboden verloren
    • Erneuerung der Fenster/Türen: Alte Fenster sind oft die größten Schwachstellen im Haus. Die Beseitigung von Undichtheiten und der Einbau von modernen Fenstern sparen am meisten Energie
    • Erreichen von Winddichtheit: Vom kalten Wind durchblasene Bauteile verringern die Dämmwirkung und erhöhen die Heizkosten
    • Erkennen und Dämmen von Wärmebrücken wie Balkonplatten, Fenstersimmse, etc.

 

Soviel zur Wärmedämmung. Eine weitere Senkung der Energiekosten kann durch Erneuerung bestehender Heizanlagen erreicht werden. Dabei kommten vermehrt zum Einsatz:

    • Brennwertkessel, Wärmepumpe, Biomassekessel (z.B. Holzpelletsheizungen) aber auch die Nutzung von Fernwärme
    • Einbau thermischer Solaranlagen zur Unterstützung der Heizung

 

Informationen zur Förderung oben genannter Maßnahmen finden Sie in Teil Eins unseres CO2 Gebäudesanierung Special: