WWF stellt „Living Planet Report 2012“ vor

Die Umweltstiftung WWF hat den „Living Planet Report 2012“ vorgelegt und die Aussichten sind alarmierend! Die Kernaussage macht ganz deutlich klar, dass die Menschen weit über ihre Verhältnisse leben. Verbrauchen wir weiterhin so viel Energie, Nahrung und Wasser, benötigen wir schon im Jahr 2030 einen zweiten Planeten. Durch den enormen Ressourcenverbrauch schrumpfen oder verschwinden ganze Lebensräume und es bleiben nicht mehr genug Rohstoffe, um damit alle Bedürfnisse zu decken.

In schon wenigen Jahren stehen wir den gewaltigen Auswirkungen durch unser unbedachtes Handeln gegenüber. Umweltkatastrophen, Artenschwund und Wasserknappheit gehören dann nicht mehr nur zu den Randproblemen, sondern werden alles andere überschatten. Derzeit sind zum Beispiel knapp 30 verschiedene Tierarten vom Aussterben bedroht, darunter der Weißhandgibbon und das Java-Nashorn. Als besonders gefährdet gelten die Tiger. Heute leben nicht mal mehr als rund 3000 Exemplare in der freien Wildbahn.

Die größten Probleme:

Der Mensch:

– Das enorme Bevölkerungswachstum, vor allem in den sogenannten Dritte Welt Ländern, könnte für die Überschreitung der 9 Milliarden Grenze bis zum Jahr 2050 führen.
– All diese Menschen müssen ernährt werden und benötigen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
– Der scheinbar unstillbare Hunger nach Öl, Kohle und Gas nimmt kein Ende.
– Lebensmittel werden verschwendet oder nicht effizient genug gelagert.

Ozeane und Meere:

– Fischereigebiete haben sich seit den 1980er Jahren verzehnfacht.
– In vielen Gebieten sind ganze Fischbestände bereits leer gefischt (z. B. Kabeljau, Heilbutt, Thunfisch)
– Wasser Ressourcen werden durch die künstliche Bewässerung von landwirtschaftlichen Betrieben aufgebraucht.
– Bei steigenden Temperaturen nimmt die Zahl der giftigen Blaualgen zu.

Wald:

– Derzeit verschwinden im Minutentakt Wälder in der Größe von 35 Fußballfeldern.
– Grund dafür ist der Platzbedarf von Plantagen für Palmöl und Sojapflanzen, so wie Flächen für die Rinderzucht.
– Zu den drei größten Treiben des Klimawandels gehört nach Kohle und Öl auch die Waldrodung, denn das verbrannte Holz erzeugt Kohlendioxid.

Tiere:

– Die Tierbestände Mitteleuropas, darunter auch Deutschland, haben sich dank Naturschutzmaßnahmen sei den 1970er Jahren wieder leicht erholt.
– Die Tierpopulation ist vor allem in tropischen Regionen um 60 % zurückgegangen.

Atmosphäre:

– Durch die steigenden Temperaturen entstehen neue Wüstengebiete, die Polarkappen schmelzen ab und der Meeresspiegel steigt darauf hin immer weiter an.
– Der Meeresspiegel könnte bis Mitte des Jahrhunderts sogar bis zu einem Meter ansteigen.
– In vielen Ländern werden weiterhin Kohlekraftwerke gebaut, wohingegen Deutschland auf erneuerbare Energien setzt.
– Der Bevölkerungswachstum und der steigende Wohlstand der Mittelklasse in China führt dazu, dass immer mehr Menschen ein Auto besitzen und fahren. Dies führt zu einem deutlichen Anstieg von CO2 in der Luft.

Club of Rome: Klimawandel bringt Leid und Katastrophen

2052: Die weltweite Produktivität stagniert. Die Atmosphäre hat sich auf Grund des Klimawandels um mehr als zwei Grad erwärmt. Die Umwelt steht vor einem Kollaps, die Ressourcen sind aufgebraucht.

2012: Dieses düstere Bild zeichnet die nun vom Club of Rome veröffentlichte Studie „2052“ zum Klimawandel und dessen Folgen. Demnach wird das Leben in 40 Jahren auf der Erde mehr als nur ungemütlich. Forscher prognostizieren einen verstärkten Klimawandel und Naturkatastrophen mit unvorstellbaren Ausmaßen.

Das sich der Klimawandel dramatisch auf unser Leben auswirken wird, ist unter Forschern und Experten schon lange kein Geheimnis mehr. Extreme Dürren, Überschwemmungen und unvorhersehbare Wetterentwicklungen werden mehr Leid und Chaos auslösen, als es bisher vorstellbar ist. Und keiner wird verschont bleiben. Dieses dramatische Entwicklung wird alle treffen.

Was ist der Club of Rome? Was macht er?

Der Club of Rome ist eine nichtkommerzielle Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat einen globalen Gedankentausch zu unterschiedlichen internationalen politischen Fragen anzutreiben. Bereits 1968 wurde der Club nach einer Idee des italienischen Industriellen Aurelio Peccei und dem Schotten Alexander King gegründet. Die zunächst von den beiden organisierte Konferenz zu Zukunftsfragen der Menschen fand jedoch nicht den gewünschten Erfolg. So kam es dazu, dass die Gründer und noch vier weitere Teilnehmer sich trafen und beschlossen, die Idee weiterzuverfolgen.

Im Jahr 1973 erhielt der Club of Rome den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Das Manifest des Club of Rome und dessen Mitglieder ist: „Unser Ziel ist die gemeinsame Sorge und Verantwortung um bzw. für die Zukunft der Menschheit!“

Ein großes Augenmerk wird dabei auf die Bildung der jungen Generation gelegt. Dafür wurden zahlreichen Schulen gegründet, die es sich zur Aufgabe machen die Schüler im Sinne des Club of Rome zu unterrichten und für wichtige Fragen rund um die Zukunft der Menschen und der Erde zu sensibilisieren.

Höhere Temperaturen und höherer Meeresspiegel!

Der nach 1972 nun erst zweite veröffentlichte Bericht des Club of Rome sagt unter anderem einen Anstieg des Meeresspiegels von bis zu 0,5 Meter voraus. In der Arktis wird das Eis zur Sommerzeit völlig verschwinden und die neuen Wetterentwicklungen werden besonders Landwirte und Urlauber treffen. Man geht davon aus, dass die Treibhausgasemissionen erst 2030 ihren Höhepunkt erreicht haben werden. Zu diesem Zeitpunkt sei es längst zu spät dem globalen Trend der steigenden Temperaturen entgegenzuwirken. Bis 2080 sollen die Temperaturen sogar um 2,8 Grad steigen, was wiederum einen extremen Einfluss auf den Klimawandel hätte.

Als einer der größten Verursacher für ein unkontrollierbares Klima und die Umweltzerstörung wird die Wirtschaft angeprangert. Mit Ihrem steten und oftmals skrupellosen Wachstum reizt man die Ressourcen der Erde aus.

Jetzt ist schnelles Handeln gefragt!

Tut man dies nicht, so gehen die Experten davon aus, dass auch das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) langsamer steigen wird. Bis 2050 wird das weltweite BIP gerade mal 2,2 Mal größer sei als heute. Das Entwicklungspotenzial zahlreicher Volkswirtschaften sei dann ausgeschöpft. Zu diesem Zeitpunkt werden Bevölkerungs- und Produktivitätszuwachs bereits abnehmen. Für 2040 wird der Höchststand der Weltbevölkerung mit 8,1 Milliarden erreicht sein. Mit dieser Schätzung bleibt der Bericht aber noch weit hinter der des Bevölkerungsprogramms der Vereinten Nationen zurück. Die UN-Fachleuten sind der Meinung, dass der Scheitelpunkt später und höher ausfällt. Bis Mitte des Jahrhunderts sollen demnach 9,5 Milliarden Menschen auf der Erde leben.

Die düsteren Prognosen des Berichts „2052“ vom Club of Rome machen nochmals eindringlich deutlich, wie sehr die Erde und die Menschen am Scheideweg stehen. Ein sofortiges Eingreifen kann den Klimawandel und seine Folgen zwar nicht mehr aufhalten, aber mindern.

Kampf gegen den Klimawandel = Kampf gegen Lobbykrieger

Der Kampf gegen den Klimawandel ist auch ein Kampf gegen Lobbykrieger. Klima Skeptiker sind der Überzeugung, dass der Mensch nichts für den Klimawandel kann – und diese versuchen Sie auch mit allen Mitteln zu verbreiten.

International anerkannte Fakten zum Klimawandel werden als schlecht recherchiert und nicht haltbar dargestellt, bekannte Forscher und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Klimaforschung werden denunziert und aufwendige Werbekampagnen mit bewusst verfälschten Fakten werden realisiert.

Das alles wird nicht einfach nur von kleinen konservativen Ortsgruppen oder Anti-Klimawandelfanatikern organisiert. Hinter diesen Aktionen stehen große Konzerne und Institute (z.B. Heartland Institute), die finanzielle Mittel in Millionenhöhe bereitstellen. Vor allem die Öl- und Automobilindustrie üben einen großen Einfluss auf die Anti-Klimawandel Kampagnen aus. Dabei geht es ihnen oftmals überhaupt nicht um den Klimawandel, sondern rein um wirtschaftliche Interessen und wie ein möglicher Klimawandel dem Wirtschaftsbetrieb schaden könnte. Es werden unschöne Fakten unter Verschluss gehalten und bewusst falsche Informationen in Umlauf gebracht, um den Klimawandel als Nichtigkeit darzustellen und renommierte Klima Experten und Wissenschaftler zu diskreditieren.

Es scheint so, als könnte es in dieser Debatte keine Gewinner geben. Klimaschützer kämpfen einen fast aussichtslosen Kampf an allen Fronten und Klimaskeptikern wird die Tatsachenverdrehung- und Vertuschung eines Tages auf die ein oder andere Weise auch einholen.

Der Klimawandel gilt unter seriösen Forschern als unbestritten

Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört, dass der von Menschen verursachte Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) – ein in der Luft natürlich vorkommendes Treibhausgas – das Klima durcheinander bringt. Seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts steigt der Anteil an Kohlenstoffdioxid in der Luft immer mehr und das Klima erwärmt sich nachweislich.

Eine These, worauf sich Klimawandel Skeptiker berufen ist, dass die Sonne das Klima beeinflusst. Tatsächlich nimmt die Sonnenaktivität seit Jahrzehnten ab. Demnach müsste es eigentlich kälter und nicht wärmer werden.

Der Kampf gegen den Klimawandel hat längst begonnen und die Aussichten sind nicht sehr gut. Doch bei allen negativen Vermeidungen aus der Forschung bleibt immer noch ein kleines Zeitfenster, um die unvermeidliche Klimaveränderung zu mildern. Aggressive Kampagnen von Klimawandel Skeptikern und Lobbykriegern mit rein wirtschaftlichen Interessen erschweren diesen Kampf allerdings.

Das problematische Comeback der Blechdose

Gerade jetzt zur Sommerzeit, im Park oder nach einem großen Open-Air Fußballfest, sieht man sie wieder öfter an jeder Ecke rumliegen: die Blechdose.

Einst durch das Dosenpfand fast völlig aus den Supermarktregalen verschwunden, erlebt die Dose ein ungeahntes Comeback. Die Getränkedose füllt nun wiederzahlreiche Regale und die Umsätze sind besonders in den letzten zwei Jahren enorm gestiegen. Getränkehersteller haben sich nun wieder vermehrt der Blechbüchse zugewandt und ihr auch gleich noch ein neues Image verpasst. In aktuellen Werbefilmen der großen Getränkekonzerne wird die Blechdose als Alternative zur Plastikflasche in einem urbanen, coolen und vor allem jungen Lebensraum mit hipper Musik inszeniert. Jugendliche sprechen besonders auf die neuen Vermarktungsstrategien an.

Leichter zu transportieren als eine Plastikflasche, das unverwechselbare Zischen beim Öffnen der Getränkedose – das coole Image der Blechdose ist zurück. Und damit die alt bekannten Probleme, die man vor einigen Jahren mit der Einführung des Dosenpfands unterbinden wollte.

Vor- und Nachteile der Dose

Die Problematik der Blechdose in Kontrast zur Plastikflasche liegen vor allem in der Herstellung und der Wiederverwertbarkeit. Bei der Herstellung beispielsweise fällt ein hoher Energieverbrauch an. Und wieder füllbar ist die Dose auch nicht. Stattdessen werden die Blechdosen zusammengepresst und zu Blechwürfeln geschmolzen, woraus dann eine neue Dosengeneration hergestellt wird.

Die großen Discounter beschäftigen sich derzeit ausgiebig mit dem Thema Blechbüchse. Penny hat derweil sogar schon angekündigt, die Getränkedose wieder in sein Sortiment aufzunehmen. Was für die Dose spricht sind Form, Stabilität, Kompaktheit und Stapelbarkeit. Zudem sind die Dosen heute um fast ein Drittel leichter als ihre Vorgänger und durch das auferlegte Dosenpfand, werden auch fast alle Dosen wieder zurückgegeben.

Wie soll man nun Vorgehen?

Aus ökologischer Sicht ist und bleibt die Blechdose im Vergleich zu Mehrweg-Getränkeverpackungen problematisch. Stattdessen sollte man als Verbraucher lieber auf Mehrwegflaschen aus Glas oder PET zurückgreifen. Getränkeeinheiten von lokalen Anbietern garantieren zudem kurze Transportwege, was der Umwelt ebenfalls zu Gute kommt.

Plastic Planet: Kalifornien verbietet Plastiktüten

Umweltschützer und Gegner von Plastiktüten jubeln: In einem viel beachteten Schritt hat sich die Metropole Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien dazu entschlossen, die Plastiktüte zu verbieten. In sämtlichen Geschäften der Stadt werden die umweltschädlichen Beutel aus Plastik verbannt und zu einem No-Go erklärt.

Bei einer Abstimmung des Stadtrates hat sich eine deutliche Mehrheit von 13 zu 1 Stimme für dieses sensationelle Vorhaben ausgesprochen. In Zukunft müssen Kunden Ihre eigenen Tasche zum Einkauf mitbringen oder eine Papiertüte kaufen.

Abschaffung der Plastiktüte

Der Plan zur Verbannung der Plastiktüten sieht voraus, dass in spätestens 16 Monaten keine Tüte im Großraum Los Angeles mehr im Umlauf ist. Bis ein endgültiger Beschluss gefasst wird, wird noch eine einberufene Kommission eine Umweltuntersuchung durchführen. Danach haben die großen Geschäfte ungefähr ein halbes Jahr und die kleineren Geschäfte ein ganzes Jahr Zeit, die Plastiktüten abzuschaffen. Ab dann müssen Kunden Ihre eigene Tasche zum Einkauf mitbringen oder eine Papiertüte für ein paar Cent an der Kasse kaufen.

Plastic Planet

In den Jahren vor dem Beschluss haben Umweltschützer in Los Angeles mit Kampagnen auf die Umweltsünde Plastiktüte aufmerksam gemacht: der Aballhandel wächst durch die sündigen Beutel und sie verschmutzen als Plastikmüll die Meere und Flüsse.

Die Medaille hat immer zwei Seiten

Derweil fürchten die Mitarbeiter der Herstellerfirmen von Plastiktüten um Ihre Arbeitsplätze und demonstrieren gegen den Beschluss des Stadtrates von Los Angeles.

Kommt eine neue Eiszeit?

Ohne Sonne ist kein Leben auf der Erde möglich. Und doch könnte die Sonne mit Verantwortlich dafür sein, dass das Leben auf unserem blauen Planeten in Zukunft um einiges härter wird. Derzeit beobachten Wissenschafter nämlich, dass sich das Magnetfeld der Erde umkehrt. Das an sich ist noch kein Grund zur Sorge, ist es doch eigentlich normal. Doch diesmal könnten bei diesem Prozess sogar vier Pole entstehen, was laut japanischen Wissenschaftlern Ursache für die Kleine Eiszeit gewesen sein könnte.

Bringt die Sonne also die nächste Eiszeit?

Das Magnetfeld der Sonne weist normalerweise eine Dipol-Struktur auf, mit einem Nord- und einem Südpol. Bei jedem Sonnenzyklus, ungefähr alle 11 Jahre, vertauschen sich die Pole dann symmetrisch. Der Nord- wird zu einem Südpol. Aktuell jedoch verläuft diese Entwicklung beim sogenannten Schwab-Zyklus nicht wie bisher. Anstatt von zwei Magnetpolen bildet sich scheinbar gerade eine Quadrupolstruktur.

Forscher des Nationalobservatorium Japan untersuchen seit 2008 mit der Forschungssonde „Hinode“ in monatlichen Abständen die magnetischen Pole der Sonne. Die Messungen haben nun aber zu ungewöhnlichen Ergebnissen geführt. Demnach scheint der magnetische Fluss, der ein Maß für die Stärke eines Magnetfeldes ist, in der Nordpol Region zunehmend abnimmt.

Polumkehr für Mai 2013 erwartet

Den Abschluss des aktuellen Zyklus erwartet man eigentlich für Mai 2013. Doch wie es nun aussieht, könnte das schon wesentlich früher der Fall sein. Wie Forscher der Hindode-Sonde feststellen, nähert sich der magnetische Fluss in der Nordpol-Region der Sonne schon jetzt dem Wert null an. Die Feldumkehr dürfte demnach in etwa einem Monat vollendet sein. Der magnetische Fluss in der Südpol-Region bleibt im Vergleich jedoch sehr stabil und hält seine Polarität aufrecht. Derzeit herrscht also eine Ungleichheit zwischen Nord- und Südpol vor.

Und es sind nicht nur die japanischen Wissenschaftler, die zu diesem Ergebnis kommen, sondern auch Forscher der US-Raumfahrtbehörde Nasa.

Abnehmende Sonnenaktivität und Kleine Eiszeit

Die Japaner schließen aus diesen Entwicklungen, dass sich wegen der asymmetrischen Polumkehr demnächst weiter Pole bilden könnten. Eine Quadrupol-Struktur könnte demnach Auswirkungen auf das Magnetfeld haben und es abschwächen, und die Sonnenaktivität würde auch abnehmen. Und damit, so fürchten die japanischen Wissenschafter, könnte die Sonne wieder in eine Zustand verfallen, wie schon während der Kleinen Eiszeit. Viele Forscher gehen davon aus, dass eine geringe Sonnenaktivität Ursache für diese Eis-Periode gewesen sein könnte.

Nicht jeder stimmt den Forschungs-Ergebnissen der Japaner jedoch zu. Die Sonne verhält sich für ihre Verhältnisse ganz normal und kleine Abweichungen kann es immer mal wieder geben. Genauere Prognosen lassen sich nur schwer erstellen, da die Sonne und ihre Aktivitäten noch nicht ausreichend erforscht sind.

EU-Kommission macht Autohersteller glücklich

Laut aktuellen Berichten will die EU-Kommission die Grenzwerte für den CO2-Ausstoß senken. Damit gibt sie dem anhaltenden Druck der Autolobby nach. In den kommenden Monaten soll demnach ein neuer Vorschlag veröffentlicht werden, der von flexibleren CO2-Grenzwert Berechnungen für Autos spricht. Die europäischen Automobilhersteller dürften über diesen Entwurf glücklich sein, können Sie doch in Zukunft Grenzwerte drücken ohne selbst großen Aufwand zu betreiben.

Die Messung der ausgestoßenen Schadstoffe soll von nun an nicht nur die Motoren betreffen, es sollen auch Infrastruktur und Fahrverhalten in die Berechnungen einfließen.
Automobilhersteller könnten bei Umsetzung der EU Pläne demnach Schulungen für Autofahrer für spritsparendes Fahren anbieten.

Solch ein Szenario kommt für einige Hersteller gerade recht, die es nicht schaffen, den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge zu senken. Kaum wurde der Vorschlag der EU-Kommission bekannt, ließ die Autolobby ihren Zuspruch für diese Entwicklung vermelden. Das die Pläne der EU-Kommission gerade jetzt Form annehmen, wo europäische Autohersteller mit Absatzproblemen kämpfen ist kein Zufall. Macht die EU die Autohersteller glücklich, kommt auch mehr Geld aus den europäischen Fördertöpfen.

Um in Zukunft auf dem Weltmarkt mithalten zu können, muss auch die Automobilindustrie auf saubere Technologie setzten. Die EU kann nicht immer mit neuen Vorschlägen unter die Arme greifen.

Kann man das Klima künstlich regulieren?

Derzeit macht eine umstrittene Idee die Runde: Mit dem Ausstoß von Treibhausgasen hat die Menschheit das Klima aufgeheizt. Kann man das Klima der Welt dann nicht auch wieder künstlich abkühlen?

Ist Geo-Engineering die Lösung?

Mit technischen Eingriffen wäre es theoretisch wohl möglich, das Klima als letzte Notlösung künstlich zu regulieren. Man könnte die Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernen oder gar die Sonnenstrahlung auf der Erdoberfläche vermindern. Doch eine aktuelle Studie spricht sich gegen einen solchen Eingriff aus, es drohen massive Nebenwirkungen. Die Auswirkungen seien einfach noch nicht weitgehend erforscht.

Derzeit untersuchen Wissenschaftler die Entwicklung des Klimas, dass durch Geo-Engeeniering beeinflusst wurde, noch in Simulationen. So könnte man zwar Maßnahmen anwenden, um Temperaturen zu senken. Doch diese bliebe auch nicht ohne Folgen. In einigen Teilen der Welt würden Niederschläge zunehmen und andere Gebiete müssten mit längeren Trockenperioden kämpfen.

Geo-Engineering kann das Klima verändern. Aber wie bei vielen Dingen, kann auch ein solcher Eingriff nicht den früheren Zustand wieder erzeugen.
Geo-Engineering sollte aber nicht als Ersatz für den Klimaschutz angesehen werden. Nur als eine mögliche Maßnahme von vielen.

Umweltfreundliche Radreisen in Deutschland

Mit dem `Drahtesel` unterwegs

Begeisterte Fahrradfahrer möchten natürlich auch im Urlaub nicht auf ihren geliebten ‚Drahtesel‘ verzichten. Somit bietet es sich auf ideale Weise an, eine Radreise innerhalb von Deutschland zu unternehmen. Dadurch wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern gleichzeitig tut man was für seine Fitness.

Wer vorhat, eine Radreise zu unternehmen, dem bieten sich hierfür generell zwei Optionen an. So hat man die Wahl zwischen einer Reise ‚auf eigene Faust‘ und einer organisierten Radreise. Wer flexibel bleiben möchte, der wird sich selbst eine Tour aussuchen und eventuell sogar einige Strecken dazunehmen, bei denen von der ursprünglichen Route abgewichen werden kann. Hier gilt es aber auch darauf zu achten, dass vor Ort genügend Unterkunftsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Ferienhäuser oder Ferienwohnungen gegeben sind. Vor allem während der Ferienzeit ist es empfehlenswert, diese vor Beginn der Reise zu buchen. Bei der Planung einer solchen Reise sollte auch überlegt werden, was man hierbei sehen und erleben möchte. So ist es zum Beispiel möglich, im Schwarzwald das Neuenbürger Schloss zu besichtigen und wer die Tour unterbrechen möchte, um sich einen Tag lang abzukühlen, der kann dort das Freibad besuchen. Wen es dann weiter nach Bad Wildbad zieht, der kann auf dem Sommerberg ebenso gut die wunderschöne Landschaft genießen, wie auf der speziellen Mountainbike-Strecke sein Können unter Beweis stellen. Anschließend ist es unten im Ort möglich, das Thermalwasser im Palais Thermal oder in der Vital Therme zu genießen.

Organisierte Radtouren folgen dagegen einem bestimmten Streckenablauf, der mit verschiedenen Highlights bestückt ist. Sehr beliebt ist beispielsweise eine Schlösser-Route, in deren Verlauf unter anderem die diversen Burgen und Schlösser des Münsterlandes besichtigt werden können. Dazu gehört oftmals Burg Hülshoff, Schloss Harkotten und Schloss Loburg. Ein weiterer Tipp für Radbegeisterte ist der Ostseeradweg, der die gesamte Ostseeküste entlang verläuft.

Stromspartipps für zu Hause und im Alltag

Der elektrische Wecker holt uns aus dem Reich der Träume, dann Licht an und ab ins Bad. Rasierapparat, Lockenstab und elektrische Zahnbürste gehören ebenso zur Morgenroutine. In der Küche geht es dann weiter mit dem Anschalten von Kaffeemaschine und Radio.

Schon in der ersten Stunde nach dem Aufstehen sind wir mehr vom Stromnetz abhängig, als uns eigentlich bewusst ist. Vom Wecker über die elektrische Zahnbürste bis hin zur Kaffeemaschine – nichts geht ohne Strom. Dabei kann man mit nur ein paar kleinen Veränderungen im Alltag schon etwas für die Umwelt tun.

Bewusster Umgang mit Strom

Ein bewusster Umgang mit Strom hilft aber nicht nur der Umwelt, sondern kann auch den Geldbeutel entlasten. So lohnt sich etwa die Anschaffung von energieeffizienten Geräten. Wer schon beim Kauf von neuen Elektrogeräten auf deren Energieverbrauch achtet, dem ersparen sich langfristig hohe Stromkosten. Dank einer steigenden Nachfrage setzt auch der Handel seit geraumer Zeit auf energiesparende Haushaltsgeräte. Wer im Fachgeschäft nicht fündig wird, sollte sich einmal im Online nach einem passenden Gerät umschauen. Neben energiesparenden Kaffeevollautomaten und Kapselautomaten für den ultimativen Kaffeegenuss findest man so zum Beispiel auf https://www.elektrozahnbuersten-test.de/ auch elektrische Zahnbürsten, die mit besonders umweltfreundlichen Lithium-Ionen-Akkus arbeiten. Neue Techniken ermöglichen es auch Geräten wie Geschirrspülern, Waschmaschinen und Wäschetrocknern zu einem effizienteren Strom- und Wasserverbrauch beizutragen. Außerdem ist es ratsam, die Waschmaschine möglichst immer voll beladen zu aktivieren. Und auch ein Waschgang bei 40° reicht für normal verschmutze Wäsche völlig aus.

Das Ende der Glühbirne

Verabschieden sollte man sich nun auch langsam von der herkömmlichen Glühlampe. Kompaktleuchtstofflampen verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als normale Glühbirnen. Ein weiterer Vorteil der sogenannten Energiesparlampen ist deren Lebensdauer. Mit bis zu 12.000 Stunden übertrumpft sie die Glühbirne mit ihren gerade mal 8.000 Leuchtstunden eindeutig.

Ein bewusster Umgang mit Strom bedeutet auch Leerlaufverluste von Elektrogeräten zu vermeiden. Viele Geräte beziehen Strom, obwohl sie gerade gar nicht im Einsatz sind. Der Stany-by-Modus findet sich nicht nur bei einer Reihe von Geräten wider, so zum Beispiel bei Kaffeevollautomaten oder CD-Playern. Eine Möglichkeit besteht darin, das Geräte komplett vom Stromnetz zu trennen, so bald man es nicht mehr benötigt. Eine andere Lösung ist ein Mehrzweckstecker mit praktischem Stand-by-Schalter.

Energie sparen im Home Office

Auch im Home Office Bereich kann man Energie sparen. Die Umstellung von einem PC zu einem Laptop macht sich bezahlt. Der Laptop ist nicht nur viel praktischer, sondern spart im Vergleich zum Computer auch bis zu 70 Prozent Strom ein. Bei modernen Geräten wird auch der sonst so beliebte Bildschirmschoner unnötig. Ein Bildschirm im Ruhezustand ist wesentlich energieeffizienter.

Die Umwelt zu schonen kann so leicht sein. Mit ein paar Änderungen der täglichen Routine und der Umstellung auf energieeffiziente Geräte kann man Strom und Geld sparen.