Der Naturfotograf Yann Arthus-Bertrand hat einen hervorragenden Film zu den Wundern der Natur und ihrer akuten Bedrohung durch die rücksichtslose Lebensweise des Menschen.
Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.
Yann Arthus-Bertrand.
Da der Film schon komplett durch Sponsoren finanziert wurde, kommt er nun nicht nur in die Kinos, sondern kann auch in HD Qualität bei Youtube angesehen werde – kostenlos und in voller Länge: HOME – Film von Yann Arthus-Bertrand kostenlos anschauen
Kaum ein Tag vergeht in dem uns nicht ein Unternehmen der deutschen Industrie eine Ihrer vorgefertigten Greenwashing Kampagnen Pressemitteilungen zusendet, in der es verkündet, wie sehr sich das jeweilige Unternehmen doch in Sachen Umweltschutz engagiert. Ihr würdet euch sehr wundern, welche Unternehmen da dabei sind. Vom Energiekonzern der nachwievor den Bau von Braunkohlekraftwerke verteidigt bis hin zu Ölkonzernen, die unsere Natur weiterhin aus Profitgier ausbeuten.
Umso erstaunter waren wir heute, als wir eine Email von Miki Yokoyama bekamen, die für die Münchner Allianz in der Komunikationsabteilung arbeitet. Sie wies uns freundlicherweise darauf hin, dass der World Wide Fund for Nature (WWF) und die Allianz heute die G8 Climate Scorecards veröffentlicht haben (komplettes PDF steht hier zum Download bereit). Die Scorecards bewerten die G8 Staaten in Bezug auf ihre Klimaschutz-Initiativen, und ob ihre Maßnahmen im Bereich Klima ausreichen (leider sind sie es nicht). Eine wirklich lesenwerte Studie, die die einzelnen Defizite der mächtigen G8 Staaten in Sachen Klimaschutz offenlegen.
Eine Kurzzusammenfassung der knapp 50 Seiten starken Papers wurde auch in Videoform gegossen:
Zusammenfassung der WWF & Allianz Studie G8 Climate Scorecards 2009
WWF und Allianz stellen G8 Climate Scorecards 2009 in Berlin vor
Klimapolitische Anstrengungen der G8-Staaten bisher nicht ausreichend
Deutschland erstmals im Vergleich führend
Deutschland ist im Vergleich mit anderen G8-Staaten knapp vor Großbritannien und Frankreich führend im Klimaschutz. Allerdings hat bisher keines der G8-Länder ausreichende Maßnahmen getroffen, um einen gefährlichen Klimawandel aufzuhalten. Zu dem Ergebnis kommen die G8 Climate Scorecards, eine Studie von Ecofys im Auftrag von WWF und Allianz SE.
Prof. Mojib Latif, der Klimaforscher am Leibniz- Institut für Meereswissenschaften der Universität Kiel ist, legt nahe aus der Wirtschaftskrise und deren „Bewältigung“ zu lernen um eine tiefgreifende Energiekrise in Zukunft entgehen zu können. Als einzigen Ausweg sieht Latif die Stromgewinnung aus Sonnenkraft.
Die Hoffnung der nachhaltigen Energiegewinnung aus Atomkraft sollten selbst die größten Befürworter inzwischen verloren haben. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig auf Erneuerbare Energien umzuschwenken. Prof. Latif ist dabei sogar so optimistisch, dass er den Energiebedarf der Menschheit bereits Mitte des Jahrhunderts durch erneuerbare Energien gesättigt sieht.
Wollen wir alle hoffen, dass der Experte Recht behalten wird…
Inzwischen dürften ziemlich viele unserer Leser vom Großprojekt der Solarstromgewinnung in der Sahara gelesen haben. Bislang wurde ein solches Großprojekt – das Sonnenenergie in der Sahara zu Strom wandeln soll, der dann nach Europa transportiert wird – als wahrscheinlich unrentabel angesehen. Mit der zunehmender Bedeutung erneuerbarer Energien, werden aber auch solche Mamutprojekte wie DESERTEC immer realistischer.
Hierzu äußert sich nun Greenpeace Manager Roland Hipp in einem Spiegel Interview. Der Stromgewinnung aus Kohle will er eine Abfuhr erteilen und Staatshilfe für Sonnenstrom aus der Sahara fordern.
Ob Desertec tatsächlich die aufkommenden Energieprobleme Europas begegnen und die damit verbundenen Chancen für den Klimaschutz tatsächlich nutzen kann, wird wahrscheinlich erst in einigen Jahren abzusehen sein. Bis dahin wollen wir hoffen, dass das Desertec Konsortium auch ernsthaft an der Umsetzung der ambitionierten Pläne arbeitet.
Heute wurden wir von einem unserer Leser auf die neueste Greenwashing Kampagne des Energiekonzerns RWE hingewiesen. Gerade Energie- und Ölkonzerne wünschen sich gerne ein grüneres Image, was aber (zum Glück) oft an der Natur der von ihnen angebotenen Produkte scheitert.
„Er ist 111 Jahre alt genau wie RWE. Er ist groß, stark, freundlich, gut 60 Meter hoch, wiegt knapp 300 Tonnen und heißt einfach nur „Der Energieriese.“
Ein nettes Video, doch darf man sich auf gar keinen Fall davon blenden lassen, dass Energiekonzerne nicht umsonst kaum für ökologisch nachhaltiges Wirtschaften bekannt sind. Hoffentlich steckt doch etwas mehr hinter der Kampagne als reines Greenwashing.
Laut einer offiziellen Schätzung des Klimasekretariats der Vereinten Nationen (UNFCCC), sollen die bislang erwarteten Kosten für Maßnahmen gegen den globalen Klimawandel nun doch wesentlich mehr kosten als bisher prognostiziert. Schuld an der Zunahme der jährlichen Kosten für den Kampf gegen den Klimawandel auf 500 Milliarden USD ist, dass in bisherigen Studien die Energie-, Tourismus-, Logistik – und Bergbauindustrie sowie Ökosysteme und verarbeitende Industrie nicht mit eingerechnet wurden.
Bislang stand die Zahl von zwischen 40 und 170 Milliarden USD pro Jahr als Anpassungskosten an den Klimawandel im Raum, welche nun aber von einem Expertenteam auf das zwei- bis dreifache erhöht wurden.
Besonders schlimm an der Neuberechnung er zu erwartenden Anpassungskosten für den Klimawandel: Der größte Teil der Anpassungskosten betrifft wahrscheinlich arme Entwicklungsländer. So können bis zu 2/3 der jährlich 500 Milliarden USD Kosten des globalen Klimawandels in armen Ländern anfallen, die diesen so gut wie gar nicht zu verantworten haben.
Nachhaltigkeit im Bauen erfordert neue Konzepte, die sowohl aktive als auch passive Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Hauses beinhalten. Zu den aktiven Maßnahmen zählt etwa der Einsatz von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen. Bei den passiven Maßnahmen ist zum Beispiel an energiesparenden elektrische Geräte oder eine Wärmedämmung zu denken. Durch den Einsatz neuer innovativer Technologien, um eine autarke und nachhaltige Energieversorgung im Baubereich zu realisieren.
Solar Decathlon 2009
Beim internationalen Hochschulwettbewerb „Solar Decathlon 2009“, ausgeschrieben vom amerikanischen Energieministerium treten insgesamt 20 Teams an.
Bild: Foto-Rendering surPLUShome in Washington
Ziel ist es, die Vision eines funktionalen, effizienten und gleichzeitig auch gut aussehenden Null-Energie-Hauses (d.h. ein Haus, das mindestens so viel Energie produziert wie es verbraucht) zu präsentieren.
Ein deutsches Team von der Technischen Universität Darmstadt vertritt dabei zusammen mit einem spanischen Team den „alten“ Kontinent Europa.
Vorgestellt wird im Oktober diesen Jahres auf der National Mall in der amerikanischen Hauptstadt Washington das Konzept eines Plusenergiehauses unter der Bezeichnung „surPLUShome“. Zu den Visionen des Team Germany zählt es, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit als Mehrwert im täglichen Leben zu verankern.
Auf der Webseite des Projekts sowie dem dazugehörigen Blog mit Live-Webcam wird über die Struktur sowie den aktuellen Fortschritt berichtet. Insbesondere werden die einzelnen Schritte erklärend vorgestellt, die bei Konzeption und Bauen des Plus-Energie-Hauses nötig waren.
Man mag fast gar nicht mehr glauben, dass das was am Auspuff moderner Autos heraus kommt, immer noch klimaschädliches Kohlenstoffdioxid sein soll – zumindest wenn man der Autowerbung aller großen Hersteller Vertrauen schenken mag. Jens Hilgenberg, der beim BUND arbeitet, hat uns heute auf eine interessante Initiative hingewiesen, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
Hallo Autoren von Klimawandel Total,ich bin vom BUND und arbeite seit 2 Jahren zum Thema ‚effiziente PKW‘. Mit meinen internationalen Kollegen aus Spanien, Belgien, Italien, Frankreich und Groß Britanien beschäftige ich mich zurzeit mit dem Thema ‚Autowerbung‘. Wir möchten erreichen, dass die bereits bestehenden EU-Vorgaben zur Verbrauchskennzeichnung bei PKW besser umgesetz werden und mittelfristig ein Label ähnlich dem Effizienzlabel beim Kühlschrank auf Fahrzeugen im Showroom und Autowerbungen zum Einsatz kommt. Dazu haben wir einen kleine Film in Auftrag gegeben, der diese Thematik humorvoll aufgreift.
Im Mittelpunkt der Autowerbung deutscher Autolhersteller stehen immer noch Schnelligkeit, Sportlichkeit und unbegrenztes Abenteuer. Offene Hinweise zum Spritverbrauch und CO2-Emissionen fehlen meist. Damit verstoßen sie gegen geltendes EU-Recht. Die Richtlinie 1999/94/EG schreibt vor, dass jede Autowerbung Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionswerte der beworbenen Pkw angeben muss.
Der BUND hat die Werbung von Mercedes, BMW, VW, Ford und Opel in den Jahren 1995 bis 2005 unter die Lupe genommen. Mehr zur BUND Studie findet ihr in diesem PDF.
Der Klimagipfel in Kopenhagen naht und pünktlich treffen die Ergebnisse von neuen Studien zur Klimawandelproblematik ein.
Das Global Footprint Network berechnete den Verbrauch natürlicher Ressourcen weltweit. Laut dem Ergebnis der Studie bräuchte die Erde momentan 18 Monate Regenerationszeit, um ein Jahr Menschheit mit aktuellem Ressourcenhunger auszuhalten. Ein klares Minusgeschäft, welches auf Dauer nicht gut gehen kann. Besonders die Amerikaner fallen durch extremen Ressourcenhunger auf. Würde die gesamte Menschheit mit Nahrung und Energie so maßlos umgehen, wären fünf Planeten notwendig, um den Verbrauch zu kompensieren.
Wir erinnern uns noch an den letztjährigen World Overshoot Day am 23. September 2008, welcher die exakte Deckung der vom Mensch verbrauchten Ressourcen mit den jährlich von der Erde regenerierten Ressourcen markiert. Dieser Zeitpunkte dürfte sich nun deutlich Richtung August verschoben haben. Das heisst, dass die Menschheit ganze vier Monate des Jahres Ressourcen der Erde unwiederbringlich verbraucht.
Eine weitere Studie des WWF in Zusammenarbeit mit einer Versicherung beleuchtet abermals und aktuell das Schadenspotential des Klimawandels in den kommenden Jahrzehnten. Demnach sollen bis Mitte des Jahrhunderts unumkehrbare Ereignisketten zu weltweiten Dürren und Überschwemmungen führen. Die Studie spricht von gefährdeten Vermögenswerten in Höhe von 28 Billionen US Dollar, alleine in den Küstenstädten dieser Welt.
Viel dramatischer hingegen ist die Gefährdung des weltweiten Bestands an Regenwald. Theoretisch könnten bis 2050 70 Prozent dem Menschen, Dürren und erhöhten Temperaturen zum Opfer gefallen sein. Die fehlenden CO2-absorbierenden Kapazitäten der Bäume wären durch die Bevölkerung mit der momentanen Sicht auf die Klimaproblematik nicht auszugleichen.
Diese Erkenntnisse der Studien sind nicht ganz neu. Bereits in vergangenen Jahren erzielten ähnliche Studien vergleichbare Ergebnisse; nachfolgend ein kleiner Auszug:
Auf Youtube ist uns ein außerordentlich beeindruckendes Video aufgefallen, das veranschaulicht wie dynamisch sich das Wetter auf unserem Planeten entwickelt. Da Video zeigt das Wetter auf unserer Erde (über Nord- und Südamerika) vom 17. bis zum 26. August 2009.
Es zeigt zudem wie wunderschön unser Planet ist und wie unbedeutend klein der Mensch auf dieser Erde ist.
Die Animation wurde mit einer 7-Kilometer Auflösung mit der NASA GEOS-5 „atmospheric general circulation model“ berechnet.
Eine wirklich großartige Animation – die stelle ich heute mit Sicherheit noch in meinen Blog…
Konrad meint:
Ja, der Mensch ist so unbedeutend, dass er keinen wie auch immer gearteten Einfluss auf das Klima hat. Der amerikanische Athmosphärenphysiker Singer sagt zum Beispiel zur bevorstehenden Konferenz:
„Der Weltklimarat, der die ganze Diskussion beherrscht, existiert ja nur, um den von Menschen verursachten Klimawandel zu belegen. Das ist sein Auftrag. Da wird nicht nach Gegenbeweisen gesucht. Im Gegenteil. Nachdem vor einigen Tagen Tausende Emails aus Kreisen des IPCC veröffentlicht worden sind, wissen wir, dass es eine Verschwörung gibt gegen Wissenschaftler, die der vorherrschenden Meinung kritisch gegenüber stehen. Abweichende Untersuchungsergebnisse werden unterdrückt, die Veröffentlichung kritischer Arbeiten in Wissenschaftsmagazinen wird verhindert. Das alles dient dazu, ein Meinungsmonopol zu bewahren. Das ist schlecht für die Forschung insgesamt. Die Öffentlichkeit wird das Vertrauen verlieren, weil hier ganz offensichtlich manipuliert wird.“
Eine wirklich großartige Animation – die stelle ich heute mit Sicherheit noch in meinen Blog…
Ja, der Mensch ist so unbedeutend, dass er keinen wie auch immer gearteten Einfluss auf das Klima hat. Der amerikanische Athmosphärenphysiker Singer sagt zum Beispiel zur bevorstehenden Konferenz:
„Der Weltklimarat, der die ganze Diskussion beherrscht, existiert ja nur, um den von Menschen verursachten Klimawandel zu belegen. Das ist sein Auftrag. Da wird nicht nach Gegenbeweisen gesucht. Im Gegenteil. Nachdem vor einigen Tagen Tausende Emails aus Kreisen des IPCC veröffentlicht worden sind, wissen wir, dass es eine Verschwörung gibt gegen Wissenschaftler, die der vorherrschenden Meinung kritisch gegenüber stehen. Abweichende Untersuchungsergebnisse werden unterdrückt, die Veröffentlichung kritischer Arbeiten in Wissenschaftsmagazinen wird verhindert. Das alles dient dazu, ein Meinungsmonopol zu bewahren. Das ist schlecht für die Forschung insgesamt. Die Öffentlichkeit wird das Vertrauen verlieren, weil hier ganz offensichtlich manipuliert wird.“