Gefahr Klimawandel – Rückversicherer registrieren Zunahme an Naturkatastrophen

Laut dem Jahresbericht der Münchner Rück hat die Häufigkeit von Naturkatastrophen 2007 im Vergleich zum vorangegangenen Jahr deutlich zugenommen. Auch waren die durch die Katastrophen entstandenen Aufwendungen entschieden höher als im Jahr zuvor.

Im Jahr 2007 wurden vom zweitgrößten Rückversicherer 950 Naturkatastrophen weltweit registriert (2006 waren es 850 Naturkatastrophen), der höchste Wert seit Debüt des jährlichen Berichts im Jahr 1974.

Die durch Erdbeben, Stürme, Waldbrände und Überflutungen entstandenen Kosten der Schäden beliefen sich auf 51,7 Milliarden Euro (2006: 34 Milliarden). Besonders teuer war der Orkan Kyrill, welcher im Januar in Europa Kosten von über 2,4 Milliarden verursachte.

Die Überflutungen in Großbritannien waren der zweitgrößte Kostenfaktor 2007. Nach Einschätzungen der Münchner Rück sind die hohe Frequenz von Überschwemmungen und Stürme Zeichen der Klimaveränderung: “Der Trend zeigt: Der Klimawandel wirkt sich bereits aus, und künftig ist mit mehr Wetterextremen zu rechnen. Dass Größtkatastrophen 2007 ausblieben, darf darüber nicht hinwegtäuschen“, so Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek.

Solarenergie in Deutschland – Photovoltaik und Solarthermie Boom hält an

Das Jahr 2007 war sehr erfolgreich für die deutsche Solarindustrie. Solarenergie ist gefragt wie nie, nach ersten Einschätzungen der Branche wurde ein Rekordumsatz von sechs Milliarden Euro erzielt (2006: 4,9 Milliarden). Allein in Deutschland wurden ungefähr 200.000 neue Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in Betrieb genommen, ein Großteil davon auf Häuserdächern und Gebäuden. Damit sind in Deutschland bereits 1,5 Millionen Solaranlagen verbaut.

Hauptursache des Solaranlagen Bau Booms in Deutschland ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es ermöglicht den Betreibern der Solaranlagen die Einspeisung des selbst erzeugten Stroms in das bundesweite Netz mit kostendeckender Vergütung. Die im Erneuerbare Energien Gesetz festgelegte Degression der Förderung bei neu installierten Anlagen von fünf Prozent pro Jahr führte zu sinkenden Preisen bei Solaranlagen. Im weltweiten Vergleich sind die Systempreise für Solaranlagen in Deutschland sehr niedrig, Tendenz weiter sinkend.

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Neue Technologien treiben die Preise der Module nach unten, deswegen rechnet der Bundesverband für Solarwirtschaft bereits im kommenden Jahrzehnt mit Parität zu „herkömmlichen“ Strompreisen.

Dem Verband zufolge hat Deutschland bezüglich Produktionsstätten und Forschungseinrichtungen bei Solartechnik weltweit die Nase vorn.

General Electric Ecomagination Kampagne – Models machen Kohle sexy?

General Eletric zählt zu den größten Mischkonzernen der Welt. In zahlreichen zumeist technik-lastigen Geschäftsfeldern spielt GE dabei eine führende Rolle im globalen Wettbewerb mit Konkurrenten wie Siemens oder Philips. Auch im Energiesektor und hier auch im Bereich der erneuerbare Energien mischt General Eletric mit. Dieses Engagement möchte GE zum Anlass nehmen, dem Unternehmen einen grünen Anstrich zu verpassen.

Dabei gibt es im Rahmen der „General Electric Ecomagination“ Kampagne einige gelungene Werbspots wie z.B. den folgenden Clip, bei dem die Kraft des Windes eingefangen wird.

Um aber auch die Förderung von fossilen Brennstoffen positiv zu beleuchten, möchte General Electric in derselben Kampagne auch die Entwicklung neuer Technologien bei der Kohleförderung hervorheben. Dabei räkeln sich dann in einem Werbe-Clip einige Models in anrüchig-verschmierter Bergbau-Kluft um die Wette. Wer seine Hormone im Griff behält, erkennt schnell die mangelnde Praxis-Relevanz dieser Aufnahmen.

General Electric möchte einem also weiß machen, dass die Kohle-Förderung mit jedem Tag attraktiver wird? Und dies alles nur durch neue Technologien von GE Energy zur Reduktion der Emission von Treibhausgasen? Nun gut, wenn man es tatsächlich schon geschafft hätte, durch CO2-Abscheidung ein Kohlekraftwerk mit null Emissionen zu bauen, dann könnte man GE & Konsorten durchaus gratulieren. Selbst wenn man bereits heute soweit wäre, macht es den Kohle-Bergbau als eine sehr schmutzige und gefährliche Industrie noch lange nicht sexy. Von ehemaligen Kohle-Kumpeln mit schweren gesundheitlichen Folgeschäden durch ihre Arbeit wird diese Verharmlosung ihrer Tätigkeit sicherlich auch alles andere als erfreulich aufgenommen.

Schade, dass es General mit diesem Spot schafft, ihre sonst gelungene GE Ecomagination Kampagne zu belasten. Ein effektiver Klimaschutz kann nur durch den Verzicht auf Kohlekraftwerke funktionieren. Alles andere ist Greenwashing.

Folgen des Klimawandels: Dramatisches Artensterben auch bald in Deutschland?

Über ein potenzielles Massensterben als Folge der globalen Erwärmung haben wir bereits im Oktober des vergangenen Jahres berichtet. Laut dem Bundesamt für Naturschutz können bis zu 30 Prozent aller Arten in Deutschland vom Aussterben bedroht sein.

Demnach sind knapp ein Drittel der in Deutschland lebenden Tier- und Pflanzenarten von der unwiderflichen Ausrottung bedroht. Die Experten des Bundesamtes für Naturschutz erwarten zudem auch das Auftreten neuer Schädlinge und Krankheitsüberträger.

Die zunehmende Trockenheit in Deutschland (wenngleich da sicher Einige von uns lachen müssen, wenn sie an unserern letzten Sommer denken) wird sicher ein Problem für die deutsche Flora und Fauna. Lässt sich diese Entwicklung tatsächlich noch umkehren? Was kann ein jeder von uns tun? Wie muss die Politik darauf reagieren?

Reduktion der CO2 Emissionen: Stopp der kostenlosen CO2 Zertifikate für Energiewirtschaft

Eigentlich sollte es noch über zwei Wochen ein Geheimnis der EU-Kommission bleiben, aber nun sickerten doch bereits Details durch, wie man in Brüssel Industriebetriebe und Energiewirtschaft zu verstärkten Anstrengungen für den Klimaschutz zwingen möchte. Um die von den europäischen Regierungen gesteckten ambitionierten Ziele für den Klimaschutz durchzusetzen, versucht die EU-Umweltkommission diese nun mit Härte zu forcieren. Um den CO2-Ausstoß der Industrie bis zum Jahr 2020 um 21% zu senken (verglichen mit 2005), soll insbesondere die derzeitige Praxis der kostenlosen Vergabe von CO2 Zertifikaten an die Energiewirtschaft ab 2013 gestoppt werden.

Bei der Einführung des CO2-Handels in der Europäischen Union im Jahr 2005 wurden sehr viele CO2-Zertfikate kostenlos an Industrie und Energieversorger ausgegeben. Diese Zertifikate ermöglichen es den Unternehmen, eine bestimmte Menge an Treibhausgasen zu emittieren. Beim Überschreiten dieser festgelegten Menge müssen auf dem Emissionsrechte-Markt weitere Zertifikate hinzugekauft werden. Wer besonders sauber arbeitet, kann mittels diesem Emissionsrechtehandel überschüssige CO2 Zertifikate auch verkaufen.

Durch den kräftigen Einsatz der Lobbyisten in Brüssel konnten Industrie und Energiewirtschaft jedoch großzügige Kontingente an kostenlosen Zertifikaten einheimsen. Damit soll sukzessive Schluss sein, um größere Anstrengungen für die Reduktion der Emission von Treibhausgasen zu erzwingen. Statt der kostenlosen Vergabe sollen dann die Zertifikate per Auktionsverfahren verkauft werden. Die Erlöse in zweistelliger Milliardenhöhe sollen dann in Forschung und konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz fließen.

Gegen CO2 Steuer – Neue Technologie ermöglicht Autofahren mit Luft – Air Car Video

Eine fiktive Zukunftsvision: Abertausende Autos rollen durch die Strassen einer beliebigen asiatischen Stadt, Verkehrsknotenpunkte sind verstopft, die Rushhour dauert bereits seit Stunden an. Dennoch bleibt die Luft sauber, da aus den Autos nur heiße Luft anstatt tonnenweise Kohlendioxid entweicht.

Die Idee dazu ist nicht neu. Bereits vor zehn Jahren kam ein besonders forscher Forscher auf den Gedanken, Fahrzeuge anstatt mit Benzin mit Luft als einzige Energiequelle anzutreiben. Mittlerweile steht diese Technologie kurz vor der Marktreife. Erste Prototypen kurven bereits durch die Gegend und verschiedene Firmen sicherten sich die Lizenz der Technologie.

Autos mit reiner Luft betrieben, das klingt im ersten Moment eher ineffektiv. Wie groß kann schon die Reichweite sein, von der Leistung ganz zu schweigen. Tatsächlich erreichen momentane Prototypen pro Tankfüllung (mit ultahoch- komprimierter Luft) erstaunliche 200 Kilometer Reichweite mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 110 kmh.

Für Entwicklungsländer und transportbedürftige Nationen wie China oder Indien wären solche Fahrzeuge ein möglicher Weg aus dem Verkehrs-Supergau. Für den täglichen Stadtverkehr in den Millionenmetropolen sind die momentan erreichten Werte vollkommen ausreichend, bei keinerlei CO2 Emissionen.

Die Betankung funktioniert laut Angaben der Entwickler unkompliziert und schnell, vorausgesetzt die Tankstelle ist mit einem entsprechenden Kompressor ausgestattet. Die Kosten für eine Tankfüllung belaufen sich dann auf unschlagbare 1,5 Euro.

Die Preisspanne für ein Fahrzeug mit dieser Technologie beginnt bei 3.500 Euro, nach Tata Motors, Indiens größten Autohersteller und Lizenznehmer der Technologie. Bereits Ende dieses Jahres sollen die ersten Modelle für den Verkauf vom Fließband rollen. Des Weiteren ist ein Hybrid Model geplant, welches bei niedriger Geschwindigkeit mit komprimierter Luft, bei höherem Tempo dann mit Benzin angetrieben wird.

Die Zeit zur Verwirklichung neuer Ideen ist angebrochen. Hoffen wir, dass sich diese Technologie zumindest in den Entwicklungsländern durchsetzt. Das Klima hätte ein Problem weniger.

Unabhängigkeit der USA von Öl Importen – US Klimaschutzpolitik im Lichte der Präsidentenwahl

Am 4. November 2008 sind die Bürger der Vereinigten Staaten aufgerufen, ihre Stimme bei der Wahl des für die nächsten vier Jahre wichtigsten Amts der Welt abzugeben. Wer tatsächlich von Demokraten und Republikanern in die finale Auseinandersetzung geschickt wird, wird sich jedoch erst im Laufe der nächsten Wochen herauskristallisieren.

Wer auch immer das Rennen am Ende machen wird, in jedem Fall wird es erhebliche politische Kurskorrekturen gegenüber der Präsidentschaft von George W. Bush geben. Darunter fällt insbesondere auch die Klimaschutzpolitik, bei der in acht Jahren Bush-Administration erst am Ende ein kleines Stück Bewegung hereinkam.

Sowohl Demokraten als auch Republikaner haben sich auf ihr Haupt geschrieben, die Energiepolitik der USA umzubauen. „Energy independence“, also die Autarkie bei der Energieerzeugung und vor allem ein Ende der Abhängigkeit von Öl-Importen steht dabei in sämtlichen Wahlprogrammen im Vordergrund. Aúch wenn Demokraten wie Republikaner die gleichen Ziele verfolgen, wenn es um Investitionen in die Erschließung neuer Energiequellen geht, sind doch die Motivationen unterschiedlich geprägt.

Die Energiepolitik der meisten republikanischen Kandidaten ist leider nicht zunöchst darauf ausgerichtet, nachhaltige Investitionen durchzuführen. Unabhängigkeit von Öl heißt dort eher Bau von Atom- und Kohlekraftwerken, Verflüssigung von Kohle zu Treibstoffen oder Ausbeutung der Ölsandfelder in Kanada und Alaska. Erneuerbare Energien stehen eher unter ferner liefen auf der Agenda. „Energy independence“ ist in den konservativen Kreisen zunächst einmal durch ein Plus für die innere Sicherheit und Stabilität bei der Versorgung motiviert. Klimaschutz-Aspekte spielen nur eine sekundäre Rolle.

Etwas besser kommen im Sinne einer „grünen“ Energiepolitik die Demokraten weg, deren Strategien zur energie-technischen Unabhängigkeit tatsächlich auch die Reduzierung der CO2-Emissionen als kritische Komponente im Kampf gegen den Klimawandel umfassen. Dazu zählen beispielsweise die Einführung einer CO2-Steuer auf Landeseben, die Einführung eines Systems zum Emissionsrechtehandel oder die Teilnahme an internationalen Vereinbarungen wie dem Kyoto-Protokoll.

Diese Zusammenfassungen sind zugegebenermaßen etwas pauschalisierend, denn nicht jeder der Kandidat der jeweiligen Parteien hat identische Ziele für die Klimaschutzpolitik der Vereinigten Staaten. Senator John McCain verhält sich z.B. als bekennender Befürworter der Reduktion von CO2-Emissionen geradezu atypisch gegenüber seinen republikanischen Kollegen.

Wie groß die positiven Effekte des politischen Wechsels am Ende für den Klimaschutz in den USA sein werden, weiß derzeit jedoch nur die Glaskugel. Und der Blick in selbige ist durch die typischen Wahlkampf-Interferenzen noch zu getrübt, um einen klaren Blick zu erhaschen.

Nicholas Stern revidiert eigenen Report – Klimawandel Folgen unterschätzt

Am 30. Oktober 2006 veröffentlichte der ehemalige Chef-Ökonom der Weltbank Nicholas Stern eine Studie mit dem Namen „Stern Review on the Economics of Climate Change“. Eines der Kernergebnisse der Studie war ein drohender Einbruch der globalen Wirtschaftsleistung um bis zu 20 Prozent bis zum Jahre 2050, wenn die Emissionen von Treibhausgasen wie CO2 nicht massiv reduziert würden. Nun stellte Stern jedoch klar, dass er sich wohl geirrt habe. Seine Prognosen über die wirtschäftlichen Schäden eines ungebremsten Klimawandels würden sogar noch übertroffen. Um einem dramatischen Einbruch der Weltwirtschaftsleistung entgegenzuwirken, seien Reduktion der CO2-Emission in den Industriestaaten um bis zu 80% nötig.

Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma sei nach Stern ein entschiedenes Entgegensteuern der aktuellen Entwicklungen durch eine internationale entschlossene Klimaschutzpolitik. In der Verantwortung sieht Stern dabei vor allem die Industrieländer, die für den Großteil der globalen Emissionen verantwortlich sind. Die Konsequenz auf zögerndes Handeln seien Flüchtlingsdramen und Naturkatastrophen in bislang nicht gekannten Dimensionen. Die daraus resultierenden Schäden an Mensch und Material würden die Aufwendungen für Maßnahmen des Klimaschutzes weit übertreffen (man möge es dem Ökonomen verzeihen, dass er Menschenleben monetär bewertet).

Den einzigen Lichtblick, den Nicholas Stern zu vermelden hatte, war sein gestiegener Optimismus, dass es den Menschen tatsächlich gelingen könnte, die Herausforderungen des Klimawandels erfolgreich zu bewältigen. Zwischen all den pessimistischen Prognosen zumindest ein Hoffnungsschimmer.

Kampf gegen Klimawandel – Großbritannien setzt auf Atomkraft zur Erreichung der Klimaziele

Deutschland kann durchatmen, zumindest wenn es um die Vorreiter-Rolle auf dem Sektor der erneuerbaren Energien geht. Die Pläne des britischen Energieministers John Hutton, Den Strombedarf Großbritanniens bis 2020 zu 100 Prozent mit Windkraftanlagen zu decken (wir berichteten), scheinen ad acta gelegt zu sein. Grund dafür ist die aktuelle Entscheidung der britischen Regierung, auf Atomkraft zur Erreichung der Klimaschutzziele zu setzen.

Am Donnerstag hat ein neues Energiegesetz Konzernen den Weg zum Bau weiterer Atomkraftwerke geebnet, mit der Einschränkung, dass neu entstehende Anlagen keinerlei staatliche Mittel erhalten. Das gilt sowohl für Aufbau und Stilllegung der Kraftwerke als auch für die Entsorgung des radioaktiven Mülls. Mehrere in- und ausländische Energiekonzerne haben bereits Interesse bekundet.

Die Entscheidung in London, weitere Atomkraft Werke zu errichten, lässt die Atom-Debatte in Deutschland erneut aufflammen. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) sehen durch den Atomausstieg die CO2-Reduktionsziele Deutschlands gefährdet und riefen zum „Austieg aus dem Ausstieg“ auf. Gleichzeitig rügte Bundesumweltminister Gabriel die Entscheidung Großbritanniens und spricht sogar von „verschlafener“ Entwicklung von regenerativen Alternativen.

Die Regierung ist seit jeher in zwei Lager gespalten. Die Diskussion bleibt aktuell. Dennoch garantiert eine Regelung aus dem Koalitionsvertrag keine Veränderung der deutschen Atompolitik in der laufenden Legislaturperiode.

Auf Klimawandel Global gibt es bereits eine Umfrage zum Thema Atomkraft, zum Abstimmen geht es hier:

Artensterben durch Klimaveränderung – Tierarten / Pflanzenarten durch Klimawandel bedroht

Der Klimawandel wird die wichtigste Ursache für das Artensterben im 21. Jahrhundert werden. Schreitet die globale Erwärmung wie beispielsweise vom Weltklimarat prognostiziert um mehrere Grad, könnten bereits bis zum Jahr 2050 über eine Million Arten für immer verschwinden.

Wegen der Klimaveränderung sind viele Tier- und Pflanzenarten gezwungen, ihre derzeit angestammten Lebensräume zu verlassen. Um ein Überleben zu ermöglichen, müssen sie der Klimazone folgen, für die sie sich im Laufe der Evolution angepasst haben. Dies stellt sich jedoch als großes Problem dar, da beispielsweise durch die intensive Landwirtschaft nicht die benötigten Lebensräume vorfinden werden. Leben bestimmte Arten in besonderen Biotopen, verringern sich die Chancen auf eine Ansiedlung in einem neuen Lebensraum weiter.

Umweltorganisationen fordern daher Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität, um dem Aussterben von zahlreichen Tierarten & Pflanzenarten entgegenzuwirken. Schwierig wird dabei vor allem sein, internationale Kooperationen zu verwirklichen, da sich Tiere und Pflanzen nicht um politische Grenzen kümmern.