Der wissensstand hierzulande über die Einstellung der Menschen in Russland zu Themen wie Klimaschutz und Umweltschutz ist jedoch äußerst begrenzt. Da hilft es sicherlich, einmal über den Tellerrand zu blicken. Das Blog Krusenstern hat mit dem Direktor für Naturschutzpolitik des WWF Russland ein Interview über die Rolle des Umweltschutz in Russland geführt. Als Titel wurde eine wesentliche Schlussfolgerung des Gesprächs gewählt: „Umweltschutz ist für russische Politiker ein Fremdwort“.
Klimafirst
20 Tipps für den Klimaschutz – Was kann ich für den Klimaschutz machen?
Der Klimaschutz ist mit der intensiv gewordenen Diskussion um den Klimawandel inzwischen in jedem Munde. Klimaschutz hat viel mit dem grundlegenden Denken, wie wir mit Rohstoffen und unserer Natur umgehen, zu tun. Doch auch jeder einzelne von uns kann einen kleinen aber dennoch wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Dem interessierten Leser von Klimawandel Global ist sicher schon der „Klimaschutz Tipp des Tages“ in der rechten Navigation aufgefallen. Hier wollen wir Ihnen in aktuelle Tipps in kondensierter Form für den Klimaschutz anbieten. Die ersten 20 Tipps für den Klimaschutz haben wir Ihnen nun in einer ganzheitlichen Liste zusammen getragen:
- Zimmertemperatur drosseln
Mit einer Reduktion der Zimmertemperatur um 1 Grad sparen Sie und Ihre Familie bis zu 75 Liter Heizöl und 50 EUR pro Heizperiode! - Wohnung richtig lüften
Kurz und heftig lüften statt die Fenster ständig gekippt lassen! Pro Zimmer sparen Sie damit in Ihrem Haushalt bis zu 20 EUR pro Heizperiode! - Sparende Fahrweise mit Auto
Mit einer ökologischen Fahrweise (z.B. früh hochschalten) können Sie das Klima entlasten, bis zu 120 Liter Benzin und 115 EUR pro Jahr einsparen. - Mehr Fahrradfahren
Für viele Besorgungen ist das Fahrrad ideal – und vor allem braucht es kein Benzin. Verbinden Sie Fitnesstraining und Klimaschutz! - Wäsche nicht heiss waschen
Beim Wäsche waschen sind 40 Grad meist ausreichend! Sparen Sie als Familie pro Jahr 15 EUR Energiekosten, ohne Vorwaschen noch mehr! - Flugreisen meiden
Ein Flug in die USA belastet das Klima wie ein Jahr lang Auto fahren! Machen Sie Ferien in der Nähe mit dem Zug und sparen Sie 2,3 Tonnen CO2 ein! - Weniger Fleisch essen
Fleischkonsum = hoher Energieverbrauch wegen aufwändiger Produktion. Essen Sie einmal pro Woche Saisongemüse statt Fleisch und sparen Sie 20 kg CO2! - Wäsche trocknen
Wäschetrockner sind Energiefresser! Benutzen Sie stattdessen die Wäscheleine, dann sparen Sie bis zu 70 EUR Stromkosten pro Jahr. - Essen kochen
Beim Kochen immer den Deckel auf die Pfanne. Ihre Familie spart damit viel Strom und Geld (über 30 EUR im Jahr!). - Mehr Duschen
Verwenden Sie für Ihre Dusche eine Wassersparbrause, und Ihre Familie spart Wasser und Strom für sagenhafte 300 EUR pro Jahr. - Energiesparlampen nutzen
Rüsten Sie Ihren Haushalt mit Energiesparlampen aus! Pro Lampe können Sie damit bis zu 10 EUR pro Jahr sparen. - Zug fahren
Pendeln Sie mit dem Zug zur Arbeit. Sie belasten das Klima 4-mal weniger als mit dem Auto! Sie gewinnen zudem Zeit zum Lesen oder Arbeiten. - Geräte abschalten
Der Standby-Modus elektronischer Geräte verbaucht oft unnötig Strom. Deshalb besser Stecker ziehen! - Reifendruck prüfen
Ein optimaler Reifendruck beim Autofahren reduziert den Kraftstoffverbrauch um bis zu 5%. - Fahrgemeinschaften bilden
Fahrgemeinschaften schonen den Geldbeutel und die Umwelt, wenn Kollegen in der Nähe wohnen, bietet sich diese Möglichkeit an. - Zurückhaltende Fahrweise mit Auto
Eine zurückhaltende Fahrweise beim Autofahren spart CO2, frühzeitig den Gang hochschalten reduziert weiter. - Heizung abstellen
Die Heizung muss nicht immer an sein, manchmal reicht auch schon ein warmer Pullover. - Öffentlichen Nahverkehr nutzen
Öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad benutzen , anstatt selbst kleine Strecken mit dem Auto zu fahren. - Wärmedämmung prüfen
Eine optimale Wärmedämmung spart bis zu 50% an Heizkosten und CO2! - Ihr Tipp?
Hier könnte auch bald Ihr Tipp stehen. Hinterlassen Sie uns Ihren Tipp per Kommentar (siehe unten).
Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn Sie uns einen Kommentar hinterlassen um uns mitzuteilen, wie Sie Ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gerne werden wir auch Ihren Tipp auf dieser Seite veröffentlichen.
Für Ihre Unterstützung dankt Ihnen das Team von Klimawandel-Global.de recht herzlich!
Werbung EON – Strom aus dem Meer: Gezeitenkraftwerk – Energiequelle der Zukunft?
Beim heutigen Zappen durch die Fernsehlandschaft ist mir ein neuer Werbespot von E.ON aufgefallen. Auch EON versucht sich nun ein besseres Image in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu bekommen. Ähnliche Kampagnen kannte man ja schon vom Shell Konzern. In der EON Werbung geht es um die Möglichkeit Strom aus dem Meer zu gewinnen: ein Gezeitenkraftwerk macht es möglich.
E.ON geht mit diesem Gezeitenkraftwerk Projekt ganz neue Wege und versucht sich so von seinen Wettbewerben und dem Image des Umweltverschmutzers zu differenzieren. Die zukunftsweisende Technologie kann sicher nicht alle Energieprobleme der Erde beseitigen, ist jedoch schon ein erster guter Schritt in diese Richtung.
Die ungeheure Kraft der Ozeane und ihrer Strömungen zu nutzen, um daraus umweltfreundliche Energie zu gewinnen – das ist die Idee von Gezeitenkraftwerken. Denn die Kräfte, die Ebbe und Flut erzeugen, sind eine natürliche Energiequelle, die nie versiegt und gewaltiges Potenzial birgt. Aus diesem Grund planen wir den Bau eines weltweit einzigartigen Gezeitenkraftwerks. Ein neuer Meilenstein in der Nutzung erneuerbarer Energien und ein weiterer, entscheidender Schritt in Richtung Umweltschutz und Versorgungssicherheit.Das Projekt von E.ON bietet interessante Einblicke in eine zukunftsweisende Technologie – und alles Wissenswerte von der Funktionsweise von Gezeitenkraftwerken über geographische Voraussetzungen bis zu technischen Details. Werfen Sie einen Blick auf die Zukunft der Energie.
Vor der Westküste Englands plant E.ON eines der weltweit größten Gezeitenkraftwerke mit einer Leistung von acht Megawatt – das entspricht einer Energieleistung, die 5.000 Haushalte dauerhaft mit Strom versorgt. Damit wird zum ersten Mal eine signifikante Menge Strom aus einem Gezeitenkraftwerk in das Stromnetz eingespeist. Soll man EON’s eigenen Aussagen Vertrauen schenken, so soll bereits 2008 eine erste Test-Turbine in Betrieb genommen werden. Nicht einmal zwei Jahre später soll die Anlage komplett ans Netz gehen.
Den Werbespot von E.ON zum Gezeitenkraftwerk könnt ihr euch auch hier ansehen. Besonders interessant ist auch diese ARTE Dokumentation zu Forschungsprojekten rund um die Energiegewinnung aus dem Meer.
Video Seaflow: Energie aus dem Meer – Offshore Gezeitenkraftwerk durch Stromquelle Meer
Passend zur aktuellen Werbekampagne von E.On zur Energiegewinnung durch Gezeitenkraftwerke, hat das Team von Klimawandel-Global.de eine hochinteressante Dokumentation auf Arte gefunden: Gezeitenkraftwerke – Energie aus dem Meer. U.a. wird auch das Forschungsprojekt Seaflow vorgestellt.
Die Dokumentation stellt ein Gezeitenkraftwerk vor, das bereits dauerhaft die Leistung eines kleinen Atomkraftwerkblocks liefert. Sie zeigt eine Wissenschaftler-Crew um die Expertin Angela Robotham in England, die an Strömungsgeneratoren arbeitet, die bis zu zehn Prozent des britischen Stroms liefern könnten.
Die Anlage erinnert fast ein wenig an „Windräder unter Wasser“. An einem Stahlpfeiler ist ein Rotor befestigt mit zwei fünf Meter langen Flügeln. Sie bewegen sich alle sechs Stunden durch die riesigen Wassermengen von Ebbe und Flut. Die Gezeitenströmung treibt die Rotorblätter an, eine Turbine erzeugt Elektrizität.
Schön, dass sich Deutschland zusammen mit England an dem Forschungsprojekt beteiligt.
Greenwashing – Wie Unternehmen und Politik Imagepflege mit ökologischen Projekten betreiben
Die Motivation für die Greenwashing betreibenden Organisationen leitet sich aus den zahlreichen potenziellen Vorteilen ab, die sich nach dem Überziehen eines grünen Mantels realisieren lassen. Einige davon seien hier exemplarisch genannt:
- Verstärkte Machtposition gegenüber Wettbewerbern durch ein positives Image und daraus resultierende Steigerung der Marktanteile
- Überzeugen von Kritikern von den guten Absichten der Organisation
- Manipulieren der öffentlichen Meinung durch geschickten Einsatz von rhetorischen Stilmitteln im Umweltkontext
- Gezielte Ablenken der Aufmerksamkeit von Regulatoren
- Erhöhung der Attraktivität der Organisation gegenüber potenziellen Geldgebern, die an eine nicht-grüne Firma nicht investieren würden
Ein typisches aktuelles Beispiel für Greenwashing aus dem deutschen Raum ist die derzeit groß angelegte Informations-Kampagne des Energiekonzerns E.ON, bei der ein neues Offshore Gezeitenkraftwerk vor der Küste Englands beworben wird. Das Projekt mit seinem Ansatz, die Kräfte der Natur zur CO2-freien Energiegewinnung zu nutzen, ist an sich durchaus lobenswert. Der Einfluss dieses Projekts auf die Geschäftsentwicklung eines solchen Riesen dürfte jedoch verschwindend gering sein und hätte sicherlich nicht die enorme Aufmerksamkeit verdient.
Da liegt es nahe, andere Motivationen als Gewinnmaximierung und Umweltbewusstsein als die entscheidenden Treiber für die Durchführung des Baus eines Gezeitenkraftwerks zu vermuten. Könnte es nicht sein, dass E.ON hier gezielt von der öffentlich geführten Diskussion über die hohen Energiepreise auf dem oligopolistischen deutschen Markt ablenken will? Oder der kürzlich mal wieder heiß aufflammende Debatte über die Sicherheit von Atomkraftwerken im Zuge der Störfalle beim Mitbewerber Vattenfall (von dem aber die gesamte Branche betroffen war)?
Ähnliche Intentionen kann man sicherlich auch der Fast-Food-Kette McDonald’s unterstellen, wenn sie in ihrer Kampagne „Bee good to the Planet“ passend zum Start des neuen Öko-Animationsfilm „Bee Movie“ (ab Dezember in den deutschen Kinos) eine Happymeal-Aktion durchführen wird. Sicherlich ist eine Sensibilisierung der Kinder für ein umfreundliches und nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur eine sinnvolle Initiative. Auch hier wird es jedoch vielmehr darum gehen, von der negativen Publicity eines Unternehmens abzulenken, das als größter Treiber für die Verfettung der Gesellschaft gilt und somit zurecht von allen Seiten auf den Deckel bekommt. Vom derzeit alles andere als positiven Image vom Standard-Produkt Fleisch in den meisten McDonald’s-Gerichten an sich ganz zu schweigen.
Die Beispiele gerade aus der Unternehmenswelt ließen sich beliebig fortführen. Etwas pauschalisierend, aber dennoch gut begründet, lassen sich auch die Bemühungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenfalls in dieselbe Ecke einordnen, wenn sie Klimawandel und Klimaschutz beständig zur Chefsache macht. Mit einem Engagement für grüne Themen kann man nicht nur prima einen Stimmenzuwachs bei den Grünen verhindern, sondern auch einen allgemeinen Imagezuwachs bei der Bevölkerung verbuchen. Solange die Medien mitmachen, versteht sich von selbst, und die tun dies derzeit sehr gerne bereitwillig. Bester Aspekt: Akute politische Brennpunkte wie Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen erhalten zeitweise weringer Aufmerksamkeit.
So, jetzt aber genug mit dem Rundumschlag, denn nicht jede grüne Kampagne ist dem Greenwashing zuzuordnen. Eine kritische Hinterfragung von Projekten mit Umweltbezug sollte dennoch nicht unterlassen werden. Handelt es sich dabei um echtes Engagement oder geht es nur um Imagepflege? Stecken Werte hinter dem Projekt oder wird eine hübsche Fassade aufgebaut, hinter der weiter fleißig die negative Seite der Umweltbilanz gepflegt wird? Konsumenten sollten sich also nicht darauf beschränken, ihr ökologisches Gewissen ruhig zu stellen, sondern auch sich selbst und den potenziellen Greenwashern weitergehende Fragen stellen.
Klimaschutz beim Autofahren: Welcher Treibstoff sorgt für den geringsten CO2-Ausstoß?
In der aktuellen Ausgabe der ADAC Motorwelt ging man der Frage nach, inwieweit sich der CO2-Ausstoß zwischen den jeweiligen Treibstoffarten unterscheidet. Benzin, Diesel, Gas – Diese Kraftstoffe stehen an den Tankstellen meist zur Verfügung, doch welcher ist der klimafreundlichste?
Die umweltfreundlichsten Werte liefert das Flüssiggas (LPG), auch bekannt unter dem Namen „Autogas“. Bei der Verbrennung von 1 Liter Autogas entstehen umgefähr 1980 Gramm CO2. Bei einem Liter Benzin sind es ca. 2380 Gramm und bei Erdgas (CNG) 2480 Gramm. Am Klima-schädlichsten ist die Verbrennung von Diesel mit etwa 2660 Gramm pro Liter Treibstoff.
Somit wäre bei dem CO2-Grenzwert von 120 g/km pro Auto der erlaubte Verbrauch pro einhundert Kilometer wie folgt: 4,5 Liter bei einem Dieselfahrzeug, 4,8 Liter bei Erdgasantrieb, 5 Liter bei einem Benziner und 6 Liter bei einem mit Autogas betriebenen Fahrzeug.
(Quelle: ADAC Motorwelt, Ausgabe 11/2007)
Steuer auf Methan & Lachgas aus Kuh Abgas – Kühe verstärken Treibhauseffekt
Man hört und liest es immer wieder: Kuhabgase – in Form von Lachgas und Methan – die durch „Rülpsen“ in die Atmosphäre abgegeben werden, haben einen signifikanten Einfluss auf den Klimawandel in Deutschland und weltweit.
Gedüngte Felder und rülpsende Kühe sind in Deutschland für elf Prozent des Treibhasgas Ausstoßes verantwortlich, wie eine aktuelle Studie des WWF aufzeigt. Aus diesem Grund schlägt der WWF eine Abgassteuer auf Kuh Emissionen, die jedoch zugleich die Lebensmittel verteuern würden.
Kohlekraftwerk-Betreiber und Fahrer von Sportwagen sind schon länger als Klimasünder gebranntmarkt. Zu dieser illustren Gruppe dürfen sich nun aber auch die Landwirte in Deutschland zählen, da sie beträchtlich zum Ausstoß von Klimagasen beitragen. Die Landwirtschaft in Deutschland soll ca. 11 Prozent der deutschen Treibhausgase verursachen.
Die Wirkung der „Kuhabgase“ ist um Faktor 21 bzw. 310 größer als die von CO2, was gemeinhin als Klimakiller Nummer eins erachtet wird.
Doch was hilft dagegen? Was kann man als einzelner machen? Weniger Fleisch essen etwa? Das Team von Klimawandel-Global hatte bereits über Fleisch als Klimakiller berichtet.
Bedrohung der Trinkwasser-Reserven durch Anstieg des Meeresspiegels – Folgen des Klimawandels
Die Überflutung der Küstengebiete und die damit verbundene Bedrohung oder Vernichtung von Lebensraum zählt zu den offensichtlichen Aspekten dieser Entwicklung. Darüber hinaus ist jedoch auch mit einer Verknappung der Trinkwasser-Reserven zu rechnen. Durch das Einsickern des salzhaltigen Meerwasseres wird Grundwasser kontaminiert (dabei ensteht sogenanntes Brackwasser) und wird somit für den Menschen untrinkbar.
Addiert man hierzu weitere Phänomene des Klimawandels wie verringerte oder ausbleibende Niederschläge, wird es in vielen Gebieten zu einer dramatischen Verknappung der Trinkwasser-Ressourcen kommen. Ein Ausweg aus diesem Dilemma wäre die Aufbereitung und Entsalzung des Meerwassers, was jedoch ein technisch aufwendiger, energieintensiver und somit auch teurer Prozess ist. Gerade für Entwicklungsländer ist dies somit keine nahe liegehende Option.
Unter diesem Aspekt ist der vielerorts betriebene Raubbau an der Natur durch verschwenderischen Umgang mit Trinkwasser umso verwerflicher. Da Wasser jedoch den meisten Menschen in den Industrieländern leicht und preiswert zur Verfügung steht, existiert kein Bewusstsein, dass es sich bei (Trink-)Wasser um eine endliche Ressource handelt. Hier ist ein Umdenken erforderlich.
Der Klimawandel im TV – Dokumentation ‚Die Rache der Ozeane‘ (ARD, 07.12.)
Geht die Welt wirklich unter?
Dieser Frage gehen die Umweltfilmer Dethlev Cordts und Nicola von Oppeln in der Dokumentation „Die Rache der Ozeane“ auf den Grund. Dafür bereisten sie die Schauplätze des für 2009 geplanten Kinofilms „Der Schwarm“ nach dem gleichnamigen Buch von Frank Schätzing. Ohne Hollywood, dafür aber mit umso mehr dokumentarischem Charakter werden am 07. Dezember um 21:45 Uhr in der ARD globale Umweltsünden, Wirkungsketten von Naturkatastrophen und die Folgen der globalen Erwärmung für die Meere thematisiert.
Regenerative Energien und Energietechnik studieren – Das Studium zum Klimawandel
Der Markt für erneuerbare Energien erlebt momentan einen gigantischen Aufschwung. Der Boom der Windenergie und Fotovoltaik zeigt diese Entwicklung am deutlichsten, doch auch der Energiegewinnung durch Gezeitenkraft, Geothermie oder Biomasse werden rosige Zukunftsaussichten prognostiziert. Bis 2020 könnte der Umsatz der Branche um bis zu 400% wachsen.
Wir berichteten bereits über Branche durch den Mangel an qualifiziertem Arbeitspersonal. Zu wenige Fachkräfte stehen den zahlreichen zu erwartenden neuen Arbeitsplätzen gegenüber. So werden laut Expertenmeinung in den nächsten Jahren weit über 100.000 weitere Arbeitsplätze im Energiebereich entstehen. Die Anzahl der Absolventen von Ingenieur-Studiengängen werden den Bedarf aber kaum decken können.
An zahlreichen Hochschulen und Universitäten in Deutschland wird mittlerweile ein neuer Studiengang „Regenerative Energien und Energietechnik“ bzw. „Umwelttechnik / Energietechnik“ angeboten. Neben regulärer Energietechnik und den Grundlagen der Elektrotechnik wird als Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“ gelehrt. So werden Studierende umfassend auf das zukünftige Arbeitsleben in diesem Sektor vorbereitet.
Wer sich für das Thema interessiert, fällt sicherlich keine falsche Entscheidung, wenn diese Fachrichtung für das eigene Studium gewählt wird. Zukünftige Absolventen werden in einem stark wachsendem Markt wohl mit offenen Armen empfangen werden.