Al Gore und Weltklimarat erhalten Friedensnobelpreis für ihren Einsatz im Kampf gegen den Klimawandel

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an Al Gore, den früheren US-Vizepräsidenten und Präsidentschaftskandidat, und an den Weltklimarat (IPCC).
Das Nobelpreiskommitee in Oslo würdigte damit das Engagement im Kampf gegen die weltweite Klimakatastrophe. Die Preisträger haben früh die Problematik des Klimawandels erkannt und weltweit publik gemacht, um den Grundstein zur Mobilisierung zum Kampf gegen den Klimawandel gelegt.

In einer ersten Reaktion zeigten sich die Gewinner überwältigt und hocherfreut.
Bereits jetzt kündigte Al Gore an, seinen Anteil am Preisgeld dem Bündnis für Klimaschutz zu spenden.

Die Auszeichung ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert und wird am 10. Dezember in Oslo überreicht.

Klima sucht Schutz – Tipps für Klimaschutz & Geld sparen – Kampagne Umweltbundesministerium

Auch das Umweltbundesministerium kümmert sich um die schleichenden Gefahren des Klimawandels und startete jüngste die Kampagne „Klima sucht Schutz“. Dabei wird auf amüsante Art und Weise auf potenzielle Energie-Einsparpotenziale eingegangen.

Das Motto von „Klima sucht Schtz“ heisst also: selber aktiv werden und den eigenen Energieverbrauch kritisch hinterfragen.

Die Kampagne „Klima sucht Schutz“ startet einen Spot gegen Energiespar-Irrtümer. Der 60-sekündige Spot läuft in verschiedenen Kinos.

 

Auf der offiziellen Website von „Klima sucht Schutz“ findet der interessierte Internetnutzer interaktive Energiespar-Ratgebern, Heizspiegel, ein Klimaquiz sowie Portalpartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik.

Energiesparlampen-Special: Gleiche Helligkeit für weniger Geld

Wer bei der Beleuchtung langfristig sparen und die eigenen CO2-Emissionen weiter reduzieren will, kommt um den Einsatz von Energiesparlampen nicht herum. Der im Vergleich zu Glühlampen höhere Anschaffungspreis schreckt aber viele ab. Zu Unrecht, sind Energiesparlampen auf längere Sicht doch durch die niedrigeren Stromkosten deutlich wirtschaftlicher.

Erreicht wird diese Stromersparnis durch die höhere Lichtausbeute. Energiesparlampen wandeln 25 Prozent der benötigten Energie in Licht um. Glühlampen kommen im Vergleich nur auf 5 Prozent.

E12_duluxstar.jpgGeringerer Stromverbrauch

Energiesparlampen brauchen nur etwa ein Fünftel des Stroms einer gleich hellen Glühbirne. Mit einer Energiesparlampe von 11 Watt, die der Leuchtkraft einer Glühlampe von 60 Watt entspricht, spart man 80 Prozent an Stromkosten.

Längere Lebensdauer

Energiesparlampen haben eine 8- bis 12-fache Lebensdauer im Vergleich zu Glühlampen (bis zu 12000 Stunden). Glühbirnen brennen bereits nach ca. 1000 Betriebsstunden durch.

Energiesparlampen und Glühlampen im Helligkeitsvergleich

Wie viel Watt muss eine Energiesparlampe haben, um die gleiche Helligkeit einer Glühlampe zu erzielen? In folgender Tabelle werden Glühlampen und Energiesparlampen mit gleichem Helligkeitsgrad gegenübergestellt:

 

Helligkeitsvergleich

Glühlampe Energiesparlampe
20 Watt 4 Watt
40 Watt 8 Watt
60 Watt 11 Watt
75 Watt 14 Watt
100 Watt 20 Watt

 

Vergleichsrechnung:

Wenn eine 60 Watt-Glühlampe 10000 Stunden lang betrieben werden soll, fallen Stromkosten von ca.120 Euro an. Da die Lebensdauer einer Glühbirne im Durchschnitt nur 1000 Stunden beträgt, bestehen Anschaffungskosten von ca. 20 Euro für insgesamt 10 Glühbirnen.
Das ergibt 140 Euro an Gesamtkosten.

Eine 11 Watt-Energiesparlampe hat in etwa die gleiche Helligkeit wie die oben beschriebene 60 Watt Glühlampe. Der Anschaffungspreis für eine qualitativ hochwertige Energiesparlampe beträgt ca. 10 Euro. Wenn diese 11 Watt-Energiesparlampe nun 10000 Stunden betrieben wird, fallen Stromkosten von nur 22 Euro an.
Hier liegen die Gesamtkosten bei 32 Euro.

Somit beträgt die Einsparung einer Energiesparlampe im unserem Vergleich 108 Euro.

Wann lohnt sich eine Energiesparlampe?

Aufgrund eines eingebauten Vorschaltgerätes wird das Einschalten der Energiesparlampe zeitlich verzögert. Auch wird die volle Leuchtkraft erst nach umgefähr einer Minute erreicht. Besonders eignen sich Energiesparlampen in Räumen mit Lichteinschaltzeiten von mehr als 400 Stunden im Jahr. Glühlampen sollten nur dort installiert bleiben, wo Lampen nur kurz eingeschaltet werden, wie beispielsweise in Treppenhäusern, Kellerräumen und in der Toilette.
Wer eine dimmbare Beleuchtung verwendet, sollte darauf achten, dass die Energiesparlampe diese Möglichkeit unterstützt. Wegen des eingebauten Vorschaltgerätes sind viele Energiesparlampen nicht dimm-fähig.

Öffentliche Petition: Ökosteuer für Vielflieger – höhere Mineralölsteuer für Flugbenzin

Wie wir über das Blog „Klima der Gerechtigkeit“ erfahren haben, wurde eine öffentliche Petition zum Thema Mineralölsteuer für Flugbenzin (Kerosin) von Heinrich Schwarz eingereicht.

Begründung:

Die Ökosteuer soll Flüge teurer machen, um auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas öffentliche Verkehrsmittel wieder interessanter zu machen. Außerdem soll dadurch ein Umdenken bei „Vielfliegern“ erreicht werden ob wirklich jeder Besuch persönlich nötig ist und nicht auch durch eine Videokonferenz ersetzt werden kann.

Wenn euch der Schutz unseres Klimas am Herzen liegt, solltet ihr die Petition für eine höhere Mineralölsteuer für Flugbenzin unterschreiben.

Überdurchschnittliche Renditen mit Klima-Aktien – Mit dem Klimawandel Geld verdienen

Die FAZ führte mit Klaus Martini, Chief Investment Officer der deutschen Bank, ein Interview, in dem es unter anderem um Geldanlagen in Klima-Aktien sowie Klima-Zertifikaten und -Fonds geht. In dieser Funktion verwaltet Martini Vermögenswerte von insgesamt 260 Milliarden und trägt somit eine beachtliche Verantwortung für die Notgroschen der oberen Zehntausend.

Nach Martinis Überzeugung werden die verschiedenen Anlageformen mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit in den nächsten Jahren überdurchschnittliche Renditen abwerfen. Natürlich ist ein bisschen Skepsis bei solchen Aussagen angebracht, denn eine völlig neutrale Position kann man dem Herrn wahrlich nicht unterstellen. 🙂

Zitat entfernt

Nachzulesen gibts das ganze Interview mit dem Titel „Der Klimawandel wirkt sich im Geldbeutel positiv aus“ hier.

 

Heizen mit Fernwärme – Förderung von Fernwärme-Anschlüssen

Als Fernwärme wird der Transport von Wärmeenergie über Rohrleitungen vom Energieversorger zur Zentralheizung der Verbraucher bezeichnet. Diese Abwärme, die üblicherweise bei der Stromerzeugung entsteht, wird zumeist zur Heizung von Gebäuden oder zur Warmwasserproduktion verwendet.

Bei der Produktion von Strom in Kraftwerken entsteht Wärme. In herkömmlichen Kraftwerken wurde die Abwärme bisher nicht genutzt und ging „verloren“. Moderne Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen leiten hingegen diese Wärme in Fernwärmenetz ein und verbessern somit durch einen höheren Wirkungsgrad die Effizienz bei der Stromproduktion.

Über Rohrleitungen wird die Heizenergie in die Haushalte der Kunden transportiert und dort über Wärmetauscher in Zentralheizungen eingespeist. Die Vorteile von Fernwärme für den Kunden sind, dass man auf eine Heizungsanlage, einen Kamin oder etwa einen großen Öltank verzichten kann. Man gewinnt also Platz im Heizungsraum, muss sich kaum mehr um die Wartung kümmern und der Besuch des Öl-Lieferanten entfällt ebenso. Ein Plus für die Umwelt ist es sowieso, da die Kraft-Wärme-Kopplung im Heizkraftwerk gegenüber Einzelheizungen deutlich geringe Schadstoff-Emissionen aufweist.

Viele Energieversorger bzw. Anbieter von Fernwärme fördern zur Absatzsteigerung Neuanschlüsse an die Fernwärmeleitung. Die Förderhöhe richtet sich dabei zumeist nach der Wärmeleistung und schwankt je nach Anbieter. Die Stadtwerke München bieten beispielsweise eine maximale Förderleistung von 2.500 Euro.

Wer also noch nicht in den Genuss von Fernwärme kommt, sollte sich mal bei den örtlichen Energieversorgern darüber informieren.

Passivhaus Informationen – Mit optimaler Wärmedämmung Heizkosten sparen und CO2-Ausstoß senken – Anforderungen, Förderung

Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses und benötigt im Vergleich zu Häusern in herkömmlicher Bauweise keine konventionelle Heizung. Der Wärmebedarf der Bewohner wird durch Sonneneinstrahlung und die Abwärme von Personen / Technik gedeckt. Sollte das nicht ausreichen, wird der Restbedarf durch eine sogenannte kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Wärmerückgewinnung erzeugt.

Das Besondere am Passivhaus ist das angenehme Raumklima mit einer konstanten Innentemperatur unabhängig von Tageszeit oder Jahreszeit.

Ein Passivhaus verbraucht im Vergleich zum Niedrigenergiehaus 80% weniger Heizenergie. Im Vergleich mit einem konventionellen Gebäude können sogar mehr als 90% an Heizenergie eingespart werden.

Folgende Anforderungen muss ein Passivhaus erfüllen:
(Es wird von einer normalen Wohnnutzung des Gebäudes ausgegangen)

Heizwärmebedarf höchstens 15 kWh pro m² und Jahr
Heizlast höchstens 10 W pro m²
Luftdichtheit n 50 höchstens 0,6 Hausvolumen pro Stunde
Primärenergiebedarf höchstens 120 kWh pro m² und Jahr

MaßnahmenErreicht werden diese Werte vor allem durch effektive Wärmedämmung vom Keller bis zum Dach. Zudem müssen die Fenster speziellen Anforderungen gerecht werden: Dreifach-Verglasung und Edelgasfüllung sorgen selbst im Winter für minimalen Wärmeverlust.

Hohe Ansprüche werden auch an die Luftdichtheit gestellt, da durch Undichtheit des Gebäudes sehr viel an Wärme verloren gehen kann. Die Belüftung des Passivhauses wird deshalb mittels einer kontrollierten Wohnraumbelüftung realisiert. Damit ist eine konstant hohe Luftqualität und ein regelmäßiger Luftaustausch garantiert – bei Bedarf kann der Luftstrom auch beheizt werden. Das reguläre Lüften des Wohnraums durch Kippen oder durch Öffnen der Fenster entfällt somit.

Förderung von Passivhäusern

Der Bau eines Passivhauses wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Pro Wohneinheit wird ein Kredit über 50.000 Euro vergeben, welcher beispielsweise bei einer Laufzeit von 20 Jahren mit einem effektiven Jahreszins von derzeit 3,76% getilgt wird. Die ersten drei Jahre der Laufzeit sind zudem tilgungsfrei.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der KfW-Bank.

Unbedingt zu beachten ist, dass mehrere Bundesländer eine zusätzliche Förderung von Passivhäusern anbieten.

Zertifizierung von Passivhäusern

Damit das Passivhaus die Zertifizierung „Qualitätsgeprüftes Passivhaus“ erhält, müssen alle erforderlichen Nachweise beim Passivhaus-Institut Darmstadt eingereicht werden. Auf der Homepage kann man sich das PHPP, das „Passiv Haus Projektierungs Paket“ bestellen, welches alle erforderlichen Formulare und Informationen enthält.

Tag des Passivhauses

Vom 9. bis11. November 2007 findet der sogenannte „Tag des Passivhauses“ statt. An diesen Tagen öffnen Hunderte von Passivhäusern bundesweit ihre Türen für Interessenten.

Der Münchner Klimaherbst – Zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Klimawandel und Klimaschutz in München

Bereits am 9. Oktober startete der „Münchner Klimaherbst“, ein Aktionsmonat der Münchner Volkshochschule und des Ökologischen Bildungszentrums München (OBM) in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern aus Stadtverwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.

Noch bis 15. November gibt es zahlreiche Veranstaltungen in München zu verschiedensten Themen rund um den Klimawandel, der Eintritt ist meist frei.

Der Frühling fing dieses Jahr schon im Winter an, die Gletscher in den Alpen schmelzen, und die Kartoffel gedeiht nun auch in Grönland prächtig … Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels sind globaler Natur, aber die notwendigen Änderungen fangen zuhause und im lokalen Bereich an.

Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Medien, Stadtverwaltung, Umweltschutz und Wissenschaft hat die Münchner Volkshochschule deshalb die Initiative für mehr Klimaschutz in München ergriffen. Einen Monat lang werden wir konzentriert die überfällige Wende zu einer Kultur des Energiesparens und zu einer weitgehenden Versorgung durch regenerative Energien in das Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit rücken.

Es gilt zu sichten, was vorbildlich ist, und nachzudenken über neue Strategien von der lokalen bis zur globalen Ebene, über Alternativen, die notwendig sind und trotzdem Spaß machen können: Anschauen, aktivieren, mitreden und unterstützen – an mannigfaltigen Orten der Stadt.
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Quelle: MVHS

Viele interessante Events zu den Themen Klimawandel, Klimaschutz, Regenerative Energien und Ökoinvestments können noch besucht werden.

Kommende Veranstaltungen (Auszug aus dem Gesamtprogramm des „Münchner Klimaherbstes“):

Fr. 26.10. Klimawandel in den Bergen
Sa. 27.10. Radexkursion: Erneuerbare Energien
So. 28.10. Biogasexkursion
Di. 30.10. Prof. Dr. Hartmut Graßl: Ohne Klimaschutz keine Nachhaltigkeit
Mi. 31.10. Klimaschutz mit Kraft-Wärme-Kopplung
So. 04.11. Greenpeace-Aktionstag: Regionaler Klimaschutz
Mo. 05.11. Auf den Cent geschaut – Energiesparen
Di. 06.11. Warum habe ich noch keine Photovoltaik – Anlage…
Mi. 07.11. Geothermie, Biomasse …
Mi. 07.11. Energieausweis in der Immobilienwirtschaft
Mi. 07.11. Nina Buchmann: Sicherheitsrisiko Klimawandel
Do. 08.11. Rainer Grießhammer: Der Klima Knigge
Mo.12.11. Klimawandel: Chancen und Risiken für die Finanzbranche
Mo.14.11. Strom sparen: Gut für das Klima und für den Geldbeutel!
Mo.15.11. Energiesparverordnung

Das Gesamtprogramm mit weiteren Terminen und ausführlicheren Informationen zu den jeweiligen Events kann man hier als .pdf-File downloaden.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der offiziellen Homepage.

Das Internet als Klimaproblem – Hoher Stromverbrauch durch rasantes Wachstum

Heutzutage ist das Internet aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sogenannte Flatrates haben längst unsere Wohnungen erobert, man ist Online, sobald man den Computer einschaltet. Dank WLAN und UMTS kann mittels Laptops, PDAs oder Handys auch unterwegs gesurft werden, der Trend geht auch hier zur Standleitung.

Das Internet wächst weiter, die zu transferierenden Datenvolumen steigen fast exponential und die komplette Infrastruktur des WorldWideWeb frisst mehr und mehr Strom – richtig viel Strom. Mehrere Artikel in verschiedensten Tageszeitungen und Onlineplattformen haben die letzten Wochen dieses Thema aufgegriffen und das Internet als „Klimakiller“ bezeichnet.

Klima-Wissenschaftler schätzten den CO2-Ausstoß verursacht durch den Energiebedarf des Internets auf vier Millionen Tonnen. Doch moment! In anderen Quellen liest man weit höhere Mengen, wie beispielsweise 520 Millionen Tonnen, ein „wenig“ mehr als in der zuerst beschriebenen These.

Auch weicht die Beschreibung des Stromverbrauchs einer einzigen Google-Suchanfrage ab, so schwankt der Wert zwischen 8 und 11 Watt in diversen Artikeln. Anscheinend besteht noch etwas Nachbesserungsbedarf bei der exakten Berechnung der Werte.

Bei der Süddeutschen Zeitung griff man vor zwei Tagen auch die berühmte Theorie auf, die Webseite Google würde mit schwarzem statt weissem Hintergrund weniger Strom verbrauchen, welche aber bereits seit geraumer Zeit wiederlegt wurde (wir berichteten).

Nichtsdestotrotz ist das Internet mit seinen zahlreichen Datenzentren, den riesigen Serverfarmen und den Hunderten von Millionen von Nutzern einer der größten „Stromverbraucher“ weltweit.

Versuche, den Verbrauch zu reduzieren, sind gerade angelaufen:
Serverfarmen werden mit Strom aus Regenerativen Energiequellen versorgt, energiesparende Bauteile werden in Computer verbaut und nicht vermeidbare CO2-Emissionen werden mittels Klimaneutralzahlungen ausgeglichen.

Momentan sind die Bemühungen eher als Tropfen auf den heißen Stein zu verstehen, da das WorldWideWeb weiterhin rasant wächst. Aber das Bewusstsein für Klimaschutz ist ja noch jung. Hoffen wir, dass sich auf diesem Sektor noch einiges tut.

Klimaschutz in Europa – EU reduziert die Ausgabe von Emissionsberechtigungen ab 2008

Mit dem Ziel vor Augen, die Treibhausgase bis 2012 europaweit um acht Prozent zu reduzieren, kündigt die EU Kommision eine weitere Beschränkung der CO2-Emissionen für Industrieunternehmen an. Die Anzahl der an die Mitgliedsländer vergebenen Emissionsrechte wird ab 2008 deutlich verringert. Dadurch wird der industrielle Kohlendioxid-Ausstoß dann um 12,5 Prozent abnehmen.

Mit der Maßnahme will die EU die selbstgesteckten Ziele doch noch erreichen. Bisher war das Projekt nicht effektiv, denn die Industrie bekam mehr Zertifikate als benötigt, was herbe Kritik aus dem Ausland zur Folge hatte.