RIO +20: 5 unbeantwortete Fragen

Nach dem unzufrieden stellenden Ende des UN-Gipfels RIO +20 und vielen wagen Versprechungen, stellt sich nun die Frage: Wie geht es weiter?

Es wurde drei Tage lang Diskutiert, Verhandelt und Arrangiert, um den Umweltschutz und den Kampf gegen den Klimawandel voranzutreiben. Am Ende wurde ein Abschlussbericht unterzeichnet. Doch viele Umweltaktivisten und Politik sind mit dem Ausgang der Konferenz unzufrieden. Es fehlt einfach an Ambitionen und Dringlichkeit, um sich gegen die vorhanden und noch aufkommenden Probleme von Konsum, Überbevölkerung und Industrialisierung zu stemmen.

Die 5 wichtigsten Fragen nach RIO +20…

1. Wie soll es nach RIO +20 weitergehen?

Ziel des UN-Gipfel war es, sich auf Wege zu nachhaltigem ökonomischen Wachstum zu einigen, um allen Menschen auf der Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser und ausreichend Nahrung, Energie und Jobs zu helfen. Viele Regierungen befinden sich bereits im Umbruch zur „Green Economy“ (dt.: „grüne Wirtschaft“). Die bisherigen Formen des Konsums und der Produktion müssen dabei eine entscheidende Wandlung durchmachen. Die Art wie Menschen Geschäfte machen und Ihr Leben leben muss sich ändern, um das Leben für alle auf der Erde nachhaltiger zu machen. Dieser Prozess ist keinen Über-Nacht-Sensation, sondern ein schleichender. Eine „grüne Wirtschaft“ ist eine langsame Veränderung, die auch nachfolgende Generationen weiterführen müssen.

2. Wann beginnt die Arbeit an den festgelegten Maßnahmen?

Die Arbeit beginnt direkt nach RIO +20, meinen die einen. Andere sind dafür, erst einmal darüber zu schlafen und zu überlegen, wie man die in Rio festgelegten Ziele genau umsetzen kann.

3. Welche Deadlines gibt es?

Die ersten Maßnahmen, die in Rio festgelegt wurden, müssen schon bis 2014 erreicht sein. Bevor man dann an weiteren universellen Zielen arbeiten kann, müssen noch alte Maßnahmen durchgeführt werden. Die UN muss an einem Plan arbeiten, wie sich diese zwei Einheiten nicht zu sehr überschneiden.

4. Was kann man außerhalb der Rio-Abschlussdoktrin tun?

Viele Klima- und Umweltkonferenzen haben in der jüngsten Vergangenheit mit großen Erwartungen begonnen und mit großen Enttäuschungen geendet. Viele Ökologen, Aktivisten und Politiker glauben deshalb, dass es besser ist, wenn man Umweltschutz Themen auf lokaler Basis angeht. Gleichzeitig zum UN-Gipfel in Rio haben Firmen und Regierungen verschiedene Projekte zum Umweltschutz und Klimawandel-Kampf gestartet.

5. Wird es ein RIO +30 oder +40 geben?

Eine Konferenz, die auf RIO +20 folgt wurde bisher noch nicht angesetzt. Doch Experten sind der Meinung, dass viele Themengebiete und Maßnahmen zu gegebener Zeit erneut untersucht und besprochen werden müssten. Allerdings sind die Zeitschienen zahlreicher Vereinbarung von Rio so weit in die Zukunft gesetzt, dass es bis dahin schon zu spät sein könnte, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels und der Globalisierung zu messen.

Greenpeace International erinnerte nach RIO +20 daran, dass wir keine 20 oder gar 10 Jahre mehr haben. Wir befinden uns bereits in Mitten einer großen Veränderung.

Klimawandel: Todeszone in der Ostsee vergrößert sich

Keine Woche vergeht ohne neue Nachrichten zum Klimawandel. Diesmal richtet sich das Augenmerk auf die Ostsee. Auch dieses Gewässer wird nicht vom Klimawandel verschont und ist sogar akut gefährdet. Starke Überdünnung und steigende Temperaturen führen zu Sauerstoffmangel. Und diese sauerstoffarmen Gebiete in der Ostsee werden immer größer. Die sogenannte Todeszone dort könnte sich laut neuesten Berichten in den nächsten Jahren sogar noch weiter ausbreiten.

In einem nun veröffentlichter Artikel im Fachmagazin „Nature Climate Change“ berichten Forscher des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung in Warnemünde von Ihren Untersuchungen bezüglich der Einflüsse von Klimaschwankungen in den letzten tausend Jahren auf die sauerstoffarmen Bereiche am Meeresboden der Ostsee hatten.

Wärmeperioden und Kälteperioden

Durch Sedimentkerne konnten Daten gewonnen werden, die Aufschluss über die Geschichte der Ostsee bringen. Die in den Ablagerungen gespeicherten Informationen halfen dabei eine Temperaturkurve zu erstellen, die die Mittelalterliche Warmzeit, die Kleine Eiszeit und die jüngste Erwärmung seit 1900 widerspiegelt.

Die durchschnittlichen Sommertemperaturen der Ostsee lagen demnach während der mittelalterlichen Warmzeit von 950 bis 1250 mit über 16 Grad auf einem ähnlichen Niveau wie heute mit etwas 17 Grad Celsius.

Besonders interessant für die Forscher sind die Bohrkerne mit deutlich erkennbaren Schichtungen. Diese Ablagerungen sind nämlich ein deutliches Zeichen für sauerstoffarme Bedingungen. Während zu diesen Zeitpunkten keine vielzelligen Organismen existierten und den Boden durchwühlen konnten, gab es in den kälteren Perioden genügend Sauerstoff im Tiefenmesser. Und auch ein höheres Leben war dort möglich.

Blaualgen entziehen dem Wasser Sauerstoff

Vor allem Blaualgen (Cyanobakterien) sind für die Ausbreitung der Todeszone in der Ostsee verantwortlich. Diese Algenart ist bekannt dafür, dass sie sich erst bei mehr als 16 Grad und ruhigen Windbedingungen unkontrolliert vermehrt und die charakteristischen Blüten bilden. Das während einer Blüte gebildete organische Material sinkt ab und wird auf unter Verbrauch von Sauerstoff in der Tiefe abgebaut.

Klimawandel lässt Blätter schrumpfen

Die Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Pflanzenwelt sind nicht abzustreiten. Dauerregen der zu Überschwemmungen führt, unerträglich lange Hitzeperioden die das Land austrocknen lassen oder vom Feuer verschlungen werden und Wirbelstürme, die alles mit sich reißen was sich ihnen in den Weg stellt. Aber die Folgen sind noch viel weitreichender. Wie neueste Untersuchungen zeigen hat sich die Blattgröße vieler australischer Sträucher in den letzten 100 Jahren vor allem wegen der globalen Erderwärmung deutlich verkleinert.

Ein internationales Forscherteam hat nun erstmals beim Vergleich von an aktuellen Blattproben der südaustralischen Pflanze Dodonaea viscosa mit bis zu 127 Jahren alten getrockneten Blättern bewiesen, dass sich die Blättergröße der Sträucher im letzen Jahrhundert um zwei Millimeter verkleinert hat. Demnach schrumpfen die Blätter besonders stark, wenn sich die Pflanzen in sehr heißen und trockenen Gebieten befinden. Die Blattproben entsprechen damit dem Typus, der normalerweise etwas nördlicher und in besonders heißen Gebieten von Australien wächst. In den Jahren zwischen 1950 und 2005 sind die Höchsttemperaturen von Südaustralien um fast 1,2 Grad gestiegen.

Der Klimawandel nimmt also jetzt schon nachhaltig Einfluss auf das Wachstum von Pflanzen ein.

Umweltfreundliche Elektrogeräte

Umweltfreundlichkeit beginnt bereits beim Herstellungsprozess eines Produkts. Entscheidender Faktor ist dabei der Ressourcenverbrauch bei der Produktion. Hier bestehen für den Verbraucher in der Regel nur wenige Möglichkeiten der Einsichtnahme bzw. Beurteilung, da es hierfür keine einheitlichen Bewertungsmethoden oder Zertifikate gibt.

Für den Endnutzer deutlich einfacher zu beurteilen, ist die Qualität der Produkte. Diese entscheidet darüber, wie schnell eine Ersatzanschaffung getätigt werden muss und damit ein erneuter Ressourcenverbrauch verursacht wird. Eine längere Nutzungsdauer ist somit gleichbedeutend mit einer besseren Ausnutzung der Rohstoffe.

Daneben spielt der Strom- und/oder Wasserverbrauch bzw. der Betriebsmittelverbrauch (z.B. Öl, Benzin, Tinte, Toner etc.) während des Betriebs des Gerätes eine große Rolle, auch für den eigenen Geldbeutel.

Zu guter Letzt haben einige Produkte durch ihren Betrieb sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf ihr Umfeld. So lässt sich die Abwärme industrieller Backöfen beispielsweise zum Heizen nutzen. Andererseits werden schon seit Jahren die möglichen Gesundheitsgefahren durch hohe Strahlenwerte bei der Handy-Nutzung diskutiert.

Investieren Sie also ruhig etwas Zeit für die Recherche und seien Sie wählerisch, wenn Sie sich für ein neues Elektrogerät entscheiden. Bereits getestete und mit entsprechenden Auszeichnungen versehene Produkte helfen bei einer ersten Orientierung. Eine solche Übersicht macht gerade beim Neukauf von Elektro-Großgeräten (Geschirrspüler, Waschmaschinen oder Trockner) wegen des vergleichsweise hohen Strom- und Wasserverbrauchs bei gleichzeitig recht häufiger Nutzung durchaus Sinn. Selbstverständlich beeinflusst auch unser Konsumverhalten den tatsächlichen Verbrauch. So sollte es selbstverständlich sein, diese Geräte nur voll beladen zu betreiben oder vorhandene Energiesparprogramme bzw. Programme für halbvolle Maschinen zu nutzen. Auch die Auswahl niedrigerer Wasch- und Trockentemperaturen sollte konsequent genutzt werden.

Kühlschränke und Gefrierkombinationen sind rund um die Uhr in Betrieb. Hier kann es sich auf die Dauer sogar rechnen, ein noch funktionierendes Altgerät gegen ein neues Energiesparmodell auszutauschen. Ausgemusterte, aber betriebsbereite Elektrogeräte sind kein Fall für den Müll, sondern für die Wieder- bzw. Weiterverwendung. Vielleicht findet sich ja im Bekanntenkreis jemand, der Verwendung für den alten Kühlschrank hat? In einigen Gemeinden gibt es auch sogenannte Second-Hand-Kaufhäuser oder ähnliche Einrichtungen, bei denen diese Geräte abgegeben werden können. Auch Verschenk- oder Tauschbörsen bzw. der Abhol- oder Flohmarkteil der lokalen Zeitung können helfen, schnell einen neuen Nutzer zu finden.

Irgendwann kommt im „Leben“ eines jeden Elektrogerätes jedoch einmal der Tag, an dem es seinen Dienst versagt und entsorgt werden muss. Seit März 2006 gibt es das „ElektroG – Elektro- und Elektronikgerätegesetz“ (Info des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), welches eine umweltbewusste und kostenlose Entsorgung von alten Elektrogeräten und deren fachgerechtes Recycling sicherstellen soll. Jede Gemeinde, Stadt oder Landkreis muss seither eine kommunale Sammelstelle anbieten, bei der alte Elektrogeräte aus Privathaushalten kostenfrei abgegeben werden können. Meist geschieht dies über bereits seit längerem bestehende Sperrmüllsammlungen oder Wertstoffhöfe. Der Handel ist nicht verpflichtet, Altgeräte zurückzunehmen. Bietet diese Möglichkeit jedoch – gerade bei Großgeräten – trotzdem häufig an. Hier lohnt es sich nachzufragen. Auf den Seiten der Deutschen Umwelthilfe finden Sie noch weitere Einzelheiten zum „ElektroG“, z.B. welche Geräte unter diese Regelung fallen und welche nicht.

Klimabewusster Alltag – Es kann so einfach sein

In Zeiten des Klimawandels kann man schon bei einem Vollbad oder einer halb-leeren Spülmaschine ein schlechtes Gewissen bekommen. Und nach dem unzufriedenen Ausgang des UN-Klimagipfels in Rio de Janeiro wird sich die Situation auch in nächster Zeit nicht entspannen. Der Klimawandel und dessen Auswirkungen sind sozusagen gekommen um zu bleiben. Nach einer all zu freundlichen Einladung des Menschen. Um so wichtiger ist es jetzt sich auf ein klimabewusstes Leben einzustellen, um auch noch in Zukunft ein entspannendes Schaumbad oder eine warme Wohnung im Winter zu genießen.

Mit schon ein paar Veränderungen im Alltag kann man etwas für unser Klima tun!

1. Weniger Fleisch und Fisch, mehr Gemüse
Es wurde ausgerechnet, dass ein Kilo Fleisch für fast 36 Kilogramm Kohlendioxid verantwortlich ist. Und um ein Kilo Fleisch zu produzieren werden 10 kg auch für Menschen geeignete Nahrung benötigt. Den Fleischkonsum in Zeiten des Klimawandels und globaler Hungerkatastrophen also etwas einzuschränken, ist gar keine schlecht Idee. Man muss ja nicht gleich zum Vegetarier werden. So kann man zum Beispiel regelmäßig einen Gemüsetag einlegen. Verschiedene Rezepte für leckere Veggi-Burger, Salate oder Suppen bringen Abwechslung in den Speiseplan und sind gesund!
Am besten auch auf Fischsorten aus überfischten Gebieten verzichten und lieber saisonales Obst und Gemüse über regionale Händler beziehen. Das garantiert nicht nur reduzierte Lieferwege, bei denen CO2 eingespart wird, sondern auch frische Lebensmittel.

2. Energiesparend Kochen und Backen
Energie sparen fängt in der Küche an. Beim Kochen sollte man immer einen Topf- und Pfannendeckel benutzen. Den passenden Deckel zum Kochtopf gibt es meist beim Kauf schon dazu. Und man verbraucht beim Kochen mit Deckel fast zwei Drittel weniger Energie als ohne. Außerdem sollte man kleine Töpfe nur auf passend große Herdplatten stellen. Sinnvoll ist es auch Backwaren selbst herzustellen. Mit energieeffizienten Brotbackmaschienen ist das auch gar kein Problem mehr. Im Vergleich zur herkömmlichen manuellen Brotherstellung verbraucht man mit einer Brotbackmaschiene viel weniger Energie, Wasser und Reinigungsmittel. Brot selber backen bedeutet auch, dass man Zutaten und Geschmack selbst bestimmten kann. Und frisch gebackenes Brot duftet und schmeckt doch einfach herrlich!

3. Wasserverbrauch einschränken
Der tägliche Wasserverbrauch eines Menschen liegt im Durchschnitt bei etwa 122 Liter. Auch beim Kochen gilt, nur so viel Wasser verwende, wie unbedingt benötigt wird. Spülmaschine und Waschmaschine nie halb-leer anmachen. Bei einem kurzen Sprung unter die Dusche wird zwei Drittel weniger an Wasser verbraucht als bei einem Vollbad.
Ende der 1980er-Jahre lag der Verbrauch pro Kopf und Tag noch bei 140 Litern.
Der Rückgang des Wasserverbrauchs liegt vor allem am größeren Umweltbewusstsein und neuen effizienten Spargeräten.

4. Fahrrad statt Auto
Wer für den täglichen Abreist- oder Schulweg aufs Fahrrad umsteigt, hilft nicht nur bei der CO2-Reduktion, sondern spart auch Geld und tut etwas für die eigene Gesundheit.
In der heutigen Zeit ist Mobilität unerlässlich, aber es geht auch umweltfreundlich. Fahrgemeinschaften, Car-Sharing und öffentliche Verkehrsmittel sind ebenfalls eine gute Alternative zum Auto. Damit wird nicht nur der CO2-Ausstoß reduziert, sondern man spart auch an den enormen Benzinkosten.

Ein paar kleine Veränderungen im Alltag helfen uns etwas klimabewusster und sogar gesünder zu leben!

Klimaschutz durch Mülltrennung – Recycling für eine bessere Zukunft

Ein klimabewusstes Leben kann schon mit dem Einkauf saisonaler und regionaler Produkte beginnen. Wer Obst und Gemüse so wie andere Lebensmittel aus dem lokalen Handelsraum bezieht, unterstützt den Kampf gegen den Klimawandel. Tomaten aus Spanien und Rindfleisch aus Argentinien legen erstmal unzählige Kilometer zurück bis sie bei uns im Supermarkt landen. Und meist lässt sich der Herstellungs- und Züchtungsprozess so auch nicht mehr einwandfrei verfolgen. Mit dem lokalen Einkauf geht man da auf Nummer sicher.

Aber ein klimabewusstes Leben hört nicht beim Einkauf auf. Auch mit der Mülltrennung kann man das Klima schützen.

Das getrennte sammeln und sortieren von Abfällen hilft dabei, gezielt die verschiedenen Werkstoffe wie Glas, Kunststoff oder Papier zur Neuverwertung einzusetzen. Recycling spart auch Energie. Durch die getrennte Müllsammlung kann ein Großteil der Energie bei Gewinnung, Transport und Aufarbeitung von Primärrohstoffen wie Mineralien oder Erdöl eingespart werden. Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 durch Abfallwirtschaft und rund 27 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden können.

Recycling macht auch Unabhängig. Und zwar von den seit Jahren steigenden Rohstoffpreisen. Die Herstellung von Konsumgüter aus Plastik, Papier und Metall nimmt kein Ende und eine Rohstoffkrise ist absehbar. Die Wiederverwertung von Wertstoffen könnte dabei der entscheidende Faktor und ein Zeichen für die Zukunft sein.

Die Zukunft liegt in der Mülltrennung!

Wie stark belastet Paintball das Weltklima?

Der weltweit stattfindende Klimawechsel ist eines der wichtigsten Ereignisse dieses Jahrhunderts. Aufgrund der derzeitigen Klimaerwärmung, ausgelöst durch die industrielle Großproduktion und geringes Umweltbewusstsein der Verbraucher, finden derzeit weltweit große soziale und ökonomische Umwälzungen statt. Eine aktive Teilnahme an diesem Ereignis wird helfen, unsere Erde zu beschützen.

Was ist Paintball?

Paintball bezeichnet einen international sehr beliebten Mannschaftssport indem es um Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen geht. Paintball wird mithilfe von Druckluftwaffen gespielt welche Farbpatronen verschießen. Wird ein Spieler durch so ein Geschoss getroffen, so gilt er als markiert. Den Spieldurchgang gewinnen die Teams, die am wenigsten eigene Abschüsse zu vermelden haben. Natürlich gibt es verschiedene Variationen des Spiels, die Grundzüge bleiben aber dieselben. Gerade diese Struktur macht das Spiel so beliebt. Eine Paintball-Ausrüstung besteht aus einer Paintball-Waffe, der dazugehörigen Munition und passender Schutzausrüstung. Die Waffen sind als Druckluftwaffen klassifiziert und sind nach deutschem Waffenrecht erst ab dem 18.Lebensjahr erhältlich. Die Munition besteht aus kleinen, mit Farbe gefüllten Kunstoffkügelchen die beim Aufprall auf das Ziel platzen. An Schutzausrüstung werden ein Helm und ein Suspensorium als absoluter Mindestschutz angesehen. Eine erhöhte Verletzungsgefahr ist bei vernünftigem Schutz nicht bekannt, es kann aber zu Blutergüssen kommen.

Ist Paintball schädlich für die Umwelt?

Zwar bestehen gute Paintball-Ausrüstungen meistens aus Kohlenstofffaser, dennoch entstehen durch Paintball an sich keine Umweltschäden. Auch die Benutzung von Naturgebieten als Spielfläche stört bei richtiger Auswahl weder die Vegetation noch die natürlichen Bedingungen der Umwelt. Infos dazu auch bei www.waffen.net und auf den Internetpräsenzen der regionalen und überregionalen Umweltverbände, Paintball-Ligen und Paintball-Vereine.

Tipps zum klimabewussten Einkaufen und Essen

Jeder kann etwas zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen. Man muss nicht plötzlich auf eine warme Wohnung im Winter oder ein kühles Getränk aus dem Kühlschrank im Sommer verzichten. Ein Dusche statt einem Vollbad und Fahrrad statt Auto sind ein guter Anfang. Aber auch der Verzicht auf Lebensmittel, die erst den halben Globus bereist haben, bevor sie im Supermarkt um die Ecke landen ist ein guter Anfang!

Mit 7 einfachen und hilfreichenTipps klimabewusst Einkaufen und Essen!

1. Mehr Obst und Gemüse – Weniger Fleisch
Einmal in der Woche einen vegetarischen Tag einlegen und dabei auf saisonales Obst und Gemüse aus regionalem Anbau setzen. Beim Kauf von Fisch darauf achten, dass es sich nicht um überfischte Arten wie Rotbarsch, Scholle oder Alaska-Seelachs handelt.

2. Bio-Lebensmittel
Mittlerweile findet man auch in den Supermarkt Regalen eine große Auswahl an Bio-Lebensmitteln. So kann man zum Beispiel aus Bio-Eiern, frischer Paprika und Schnittlauch ein leckeres Omelett für den Liebsten kochen und bei Kerzenschein gemeinsam zu Abend essen!

3. Auf die Herkunft achten
Am besten man lässt die Finger von Gurken aus Spanien oder dem Steak aus Argentinien. Beim Transport von Lebensmitteln von ihrem Erzeugerort bis zum lokalen Supermarkt werden große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt. Lieber Lebensmittel aus der Region kaufen. Damit unterstützt man nicht nur den Kampf gegen das Klima, sondern auch die regionale Wirtschaft.

4. Saisonale und regional
Erdbeeren im Winter können eine schöne Sache sein und lassen uns vom Sommer träumen. Aber noch besser ist es, wenn wir die leckeren Früchte auch erst im Sommer kaufen. Die Bewirtschaftung von beheizten Treibhäusern für die Erzeugung von Obst und Gemüse ist sehr schädlich für das Klima. Deshalb sollte man Lebensmittel immer nach ihrem jahreszeitlichen Vorkommen kaufen.

5. Keine Fertig- und Tiefkühlprodukte
Fertiggerichte aus der Tiefkühltruhe können das Klima enorm belasten, denn die Verarbeitungsprozesse und die Lagerung benötigen sehr viel Energie und verursachen Treibhausgase. Wer hingegen auf frische Zutaten und Eigenproduktion setzt trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, auch die eigenen Kochfähigkeiten können ausgebaut werden.

6. Stofftasche statt Plastiktüte
Da hat man nur mal schnell vor eine Tafel Schokolade, Bananen und ein Päckchen Kaugummi zu kaufen und greift doch zur Plastiktüte. Der Gebrauch von Plastiktüten ist nämlich nicht ganz unbedenklich. Es gibt oftmals kein Verwertungssystem und dann landen die schädlichen Tüten als „wilder Müll“ in der Natur. Dabei dauert der Zersetzungsprozess meist zwischen 100 und 500 Jahre. Viel besser ist es, wenn man die Einkäufe mit einer Stofftasche oder einem stabilen Korb transportiert.

7. Nahrungsmittel nicht wegwerfen
Das Ablaufdatum auf dem Jogurt oder die braunen Stellen auf der Banane können täuschen. Tatsächlich landen in Deutschland im Durchschnitt jährlich 81, 5 Kilogramm an Lebensmitteln pro Bundesbürger im Müll. Dabei eignen sich viele weggeworfene Lebensmittel aber immer noch zum Verzehr. In unserer konsumorientierten Kultur sind viele Menschen an Makellosigkeit gewöhnt. Viele Lebensmittelreste von Bäckereien und Supermärkten gehen als Lebensmittelspenden an Wohltätigkeitsorganisationen. Aber es gibt auch Menschen die freiwillig in Mülltonnen nach Essen suchen. Das tun sich nicht, weil sie es sich grundsätzlich nicht leisten könnten im Supermarkt einzukaufen. Vielmehr es beim sogenannte Freeganism um eine moderne Protestform.

Also:

Man muss nicht gleich den Weg eines Freegans einschlagen, um etwas für die Umwelt zu tun und den modernen Konsum anzuprangern. Ein vegetarischer Tag in der Woche, saisonal und regional einkaufen und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist auch ein guter Anfang!

Drastische Eisschmelze in der Arktis – Ist der Klimawandel schuld?

Beunruhigende Nachrichten erreichen uns aus der Arktis. Laut neuesten Untersuchungen des US-Schnee-und-Eis-Datenzentrums (NSIDC) schmilzt das arktische Meereis schneller als bisher angenommen. Der Eispanzer in diesem Jahr um 4,09 Millionen Quadratkilometer zurückgegangen. Schon in den vergangenen drei Jahrzehnten ist der Sommer-Tiefstwert jeweils um 13 Prozent gesunken. Forscher machen den Klimawandel dafür verantwortlich.

Eisschmelze im Nordpolarmeer

Das Eis im Polarmeer weist eine Gesamtfläche von mehr als 15 Millionen Quadratkilometern auf. Und normalerweise schmilzt es im Sommer und nimmt ab Mitte September dann wieder zu. Doch seit Jahren ist eine dramatische Eisschmelze im Nordpolarmeer zu beobachten. Experten gehen davon aus, dass diese einschneidenden Veränderungen auf den Klimawandel zurückzuführen sind.

Ursachen und Folgen

Zwar tragen hauptsächlich die von Menschen verursachten Treibhausgase zu diesem beunruhigenden Vorgang bei, aber auch natürliche Ursachen wie stürmische Wetterlagen spielen eine Rolle. Ein weiteres so schnell fortschreitendes Abschmelzen des arktischen Eispanzers könnte verheerende Folgen haben. Der Meeresspiegel könnte weiter ansteigen und sogar Klima- und Wetterbedingungen könnten davon stark beeinflusst werden. Die Auswirkungen könnten weite Teile der Welt treffen. Eine erst kürzlich veröffentlichte Studie des Fachmagazins „Geophysical Research Letters“ erklärt einen Zusammenhang zwischen der Eisschmelze in der Arktis und extremen Wetterereignissen wie Dürren und Hochwasser.

Das Abschmelzen des arktischen Eispanzers ist ein deutliches Alarmsignal an die Menschheit. Wir dürfen die Augen vor dem Klimawandel nicht weiter verschließen.

Klimaschonende Ernährung für positive Ökobilanz

Politik und Umweltverbände fordern Verbraucher zu einem klimaschonenden Leben auf. Statt mit dem Auto kann man mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Spülmaschine und Waschmaschine nur voll beladen starten. Und Obst und Gemüse saisonal kaufen. Dadurch lässt sich die Ökobilanz bereits positiv beeinflussen.

Derzeit geht die Hälfte aller Emission im Bereich der Lebensmittelherstellung auf das Konto von landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Die andere Hälfte verteilt sich unter anderem auf Transport und Lagerung. Die Herstellung von tierischen Lebensmitteln ist mit einem höheren Ausstoß von Treibhausgasen verbunden als es bei pflanzlichen Lebensmitteln der Fall ist.

Im Supermarkt finden sich viele Produkte die mit „klimaschonend“ oder „klimafreundliche“ angepriesen werden. Aber wirklich sicher kann sich der Verbraucher letztendlich nicht sein, ob die Lebensmittel wirklich diesem Standard entsprechen. Einheitliche Güte- und Kontrollsiegel könnten etwas Ordnung in das Wirrwarr bringen, bisher gibt es aber von gesetzlicher Seite noch keine entsprechenden Regelungen.

Wer trotzdem etwas für die Umwelt tun möchte, sollte saisonale und regionale Lebensmittel einkaufen. Auf überflüssige Verpackungen sollte man verzichten und sich dafür für Mülltrennung einsetzen. Auch der eigene Garten gibt einiges her. Einfach mal den Anfang wagen und klimaschonend anbauen bzw. einkaufen und kochen.