Wie Hunger und Klimawandel zusammenhängen

Der unaufhaltsam voranschreitende Klimawandel und dessen Folgen gehören zur größten Herausforderung der Menschheit. Naturkatastrophen, Hungerkrisen und Massenabwanderungen lassen die Zukunft düster aussehen. Den daraus resultierende finanzielle Schaden kann kaum einer beziffern, geschweige den den Verlust zahlreicher Tier- und Pflanzenarten oder unschuldige Menschenleben.

Fakt is, dass sich seit den 1980er Jahren die klimabedingten Wetterdesaster vervierfacht haben und allein im Jahr 2010 mehr als 300 Millionen Menschen von klimabedingten Naturkatastrophen betroffen waren.

Dürrekatastrophen und Ernteausfall

Rissiger Boden, steinige Erde und verdorrte Pflanzen – dieses Bild verbindet man oft mit Afrika. Südlich der Sahara kommt es immer wieder zu Dürrekatastrophen, die für Millionen Menschen Hunger bedeutet. Doch in Zeiten des Klimawandels ist nicht nur Afrika von Dürreperioden betroffen. Auch in anderen Teilen der Erde kämpfen Menschen mit extremer Trockenheit und Wassermangel. In den USA herrscht in diesem Jahr die schlimmste Trockenheit seit 30 Jahren. Und das bleibt auch nicht ohne Folgen für Afrika.

Im Mittleren Westen, der Kornkammer Nordamerikas, vertrocknet die Maisernte und bringt Farmern und Handel große Verluste. Der Schaden ist zwar groß, bedeutet aber nicht das Ende. Für Notfälle wurde hier mit Versicherungen vorgesorgt. Die Ernteausfälle sind finanziell abgesichert. Die Herausforderung liegt nun darin, nach dem wirtschaftlichen Verlust weiterzumachen und auf die nächste Ernte zu hoffen.

Die Situation in Afrika spitzt sich zu

In Burkina Faso sieht das ganze Szenario schon anders aus. Hier warten und hoffende Bauern schon seit 2 Jahren auf eine gute Ernte. Für den Ernteausfall hier kommt keine Versicherung auf.

In den Ländern südlich der Sahara ist die Hälfte der Menschen von Hunger bedroht. Laut Experten wird bis zur Mitte des Jahrhunderts, wird die Zahl der Hungernden weltweit um 10-20% steigen, wenn nichts gegen den Klimawandel unternommen wird.

Vor allem die veränderte Regenzeit stellt eine große Gefährdung der Landwirtschaft in Afrika dar. Kleinbauern fällt es immer schwerer ihre Familien durch Selbstversorgung oder durch den Verkauf der Ernte zu ernähren. Der schlechte Zugang zu sauberen Trinkwasser und eine unzureichende Hygiene sind der ideale Nährboden für Epidemien. Die Menschen im Westen Afrikas leiden am meisten unter dem Klimawandel und doch sind Sie kaum für dessen Auswirkungen auf das Weltklima verantwortlich zu machen.

Am schlimmsten ist derzeit Mali betroffen. Flüchtlinge aus dem westafrikanischen Staat haben sich in riesigen Zeltstätten in angrenzenden Nachbarstaaten eingerichtete. Sie mussten Ihr Hab und Gut zurück lassen und ihre Heimat verlassen, um nicht zu verhungern. Derzeit versorgt die Nahrungsmittel-Nothilfe die Flüchtlinge. Ein Großteil der Spenden kommt dabei aus den USA. Der steigende Weltmarktpreis von Mais und Weizen bedeutet auch steigende Preise auf regionaler afrikanischer Ebene. Und das trifft vor allem die Armen, die schon jetzt ihre gesamten Ersparnisse für Nahrungsmittel ausgeben müssen. Noch sind die Lager der UN voll, aber in 2 bis 3 Monaten kann das schon ganz anders aussehen. Die Situation ist wegen der Dürre in den USA auch hier kritisch.

Rund 30% des weltweiten Maisanbaus findet in den USA statt. Mais ist lukrativ, kein Korn wächst so schnell. Deshalb wird auch seit Jahren in Technik und Maschinen investiert. Die derzeitige Dürre in den USA hat historische Ausmaße. Es muss nun über Produktion von Nahrungsmittel und den Folgen des Klimawandels nachgedacht werden. Nur mit Dünger, vorsichtigem Einsatz von Chemie und gutem Saatgut können es Afrikas Bauern schaffen. Doch auch Afrikas Politiker müssen die Bauern unterstützen und den Eigen-Anbau für Kleinbauern mit finanziellen Hilfsmitteln profitabel machen.

Die deutsche Energiewende: Herausforderung mit historischen Ausmaßen

Deutschland steht mit der Energiewende vor einer großen Herausforderung mit historischen Ausmaßen. Eine neue Form der Energieversorgung für das ganze Bundesgebiet ist Notwendig. Und die Zeit drängt. Der Klimawandel und seine Folgen schleichen sich nicht mehr nur an, sondern machen sich mit voller Kraft bemerkbar.

Vom Beschluss bis hin zur Durchführung der Energiewende ist es allerdings ein steiniger Weg. Immer öfter machen negative Meldungen Schlagzeilen. Der Netzausbau geht viel zu langsam voran. Der Ökoboom rast im Eiltempo ins tägliche Leben. Und die Kosten steigen auch schneller als erwartet. Jetzt liegt es auch am Bundesumweltminister die ins stocken geratene Energiewende wieder voranzutreiben.

Deutsche Energiewende – Ein langer Weg

Erst im Herbst 2010 beschloss die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung für die 17 deutschen Kernreaktoren. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima in Japan im März 2011 gab die Bundesregierung jedoch ein dreimonatiges Atom-Moratorium bekannt. Im Sommer 2011 wurde der endgültige deutsche Atomausstieg beschlossen.

Der Anteil erneuerbaren Energien, die an er Stromerzeugung in Deutschland beteiligt sind, wuchs in den ersten 6 Monaten des Jahres 2012 auf 25% an. Im August 2012 wurde bekannt, dass die bei Strom eine enorme Preissteigerung zu erwarten ist.

Und auch die Bundesbürger stehen der Energiewende skeptisch gegenüber. Vor allem immer weiter steigende Stromkosten sind für viele schwer zu akzeptieren. Auch der Ausbau des Stromnetzes mit neuen Strommasten und Windanlagen wird kritisch beäugt. Eines steht für die Mehrheit der Bevölkerung aber fest: der Beschluss zum Atomausstieg war richtig. Die Katastrophe von Fukushima hat noch einmal deutlich gezeigt, dass die Gefahren einfach zu groß sind, um bei der Energieversorgung auf Atomkraft zu setzen.

Was ist die Energiewende?

Als Energiewende wird die Realisierung einer Nachhaltigen Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität mit Erneuerbaren Energien bezeichnet.
Für eine schnelle und wirkungsvolle Umsetzung der Energiewende sind mehrere parallele Ansätze nötig. Energiesparen (z. B. mit intelligenten Stromzählern) und eine Verbesserung der Energieeffizienz (z. B. Wärmedämmung von Gebäuden) sind dabei nur einige Maßnahmen.

Vor- und Nachteile der Energiewende

Vorteile:

  • Erhöhung der Versorgungssicherheit durch Dezentralität
  • Vermeidung von Umweltzerstörung bzw. Umweltverschmutzung beim Abbau fossiler Energieträger
  • Vermeidung von Atommüll und von weiteren Risiken der Kernenergie
  • Verringerung der Treibhausgas- und Schadstoffemissionen fossiler Energien
  • Schonung begrenzter Ressourcen wie Erdöl, Erdgas und Kohle
  • Größere wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit von Exporteuren fossiler Energieträger bzw. von Uranexporteuren
  • Verminderung der wirtschaftlichen Risiken einer Energieknappheit bzw. einer Energiekrise (z. B. Ölkrise) durch praktisch ungegrenzte Primärenergie
  • Vermeidung von Ressourcenkonflikten, z. B. Ressourcenkriegen
  • Volkswirtschaftliche Vorteile durch eine langfristig betrachtet günstigere Energieversorgung
  • Erhöhung der inländischen Wertschöpfung durch Verringerung von Energieimporten
  • Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren und zum Teil auch Windkraftanlagen können als Kleinkraftwerke direkt beim Endverbraucher installiert werden. Wegen der dadurch entfallenden Transportkosten und Steuern müssen die Stromkosten dieser Kraftwerke nicht mit Großhandelsstrompreisen konkurrieren, sondern mit jenen für Endverbraucher.

Nachteile:

      • Die Produktion von Windkraft, Solar- und in geringerem Maße von Wasserkraftanlagen ist aufgrund ihrer Wetterabhängigkeit deutlich weniger planbar.

    Um Leistungsdeckung zu garantieren muss auf Speichertechnologien zurückgegriffen werden.

    • Die Abschaltung von Kernkraftwerken in Süddeutschland führte zur Notwendigkeit der Erweiterung bestehender bzw. des Neubaues von Gaskraftwerken, bis genügend Speicher errichtet sind.
    • Bestimmte Arten von Speichertechnologien wie Pumpspeicherkraftwerke haben einen großen Flächenverbrauch.
    • Ein Verdrängungswettbewerb zwischen Nahrungsmittelerzeugung und Energiepflanzenanbau findet statt.
    • Eingriffe in die Natur durch Windkraftanlagen, Wasserkraftwerke, Energiepflanzenanbau, sowie Stromtrassen.
    • Das Konzept des Energieeinspeisungsgesetzes führt mangels marktmäßig ausgelegtem Wettbewerb zu nachteiligen Entwicklungen beim Ausbau der Infrastruktur und zu erheblichen Verbrauchermehrbelastungen.
    • Die Finanzierung der Energiewende in Deutschland ist derzeit ungleich verteilt. Reiche Haushalte zahlen weniger als arme Haushalte für Subventionen von Sonnen- und Windenergie.
    • Aufgrund dieser Subvention für Großunternehmen zulasten von Kleinunternehmen und Privatverbrauchern leitete die EU-Kommission im Juni 2012 ein Beihilfeverfahren ein.
    • Eine regionale Energiewende in den entwickelten Industriestaaten ohne übergeordnetes internationales Klimaabkommen verkennt das derzeitige globale Allokationsproblem fossilen Energieverbrauchs.
    • Die CO2-Emmisionen der exportorientierten Volksrepublik Chinas stieg im Vergleich der Jahre 2010 und 2011 um 9 % auf 7,2 Tonnen pro Jahr und Einwohner. Damit hat China das derzeit leicht fallende CO2-Eintragsniveau der Europäischen Gemeinschaft in Höhe von derzeit 7,5 Tonnen pro Jahr und Einwohner fast erreicht. Im Vergleich hierzu stieg der weltweite CO2-Eintrag um 3 %.

Die Zukunft der Energiewende in Deutschland

Die deutsche Energiewende bringt große Herausforderungen mit sich. Derzeit reichen die eingeleiteten Schritte noch nicht aus und gefährden das Gelingen des Energie-Großprojekts. Mit neuen Finanzierungsmodellen und Investitionen in erneuerbare Energien und Strukturen kann Deutschland aber langfristig gesehen den Energieverbrauch senken und auch anderen Ländern bei der Energiewende helfen.

TV-Tipp: Am 30. September 2012 ist „Nature Day“ auf sixx

Zu den derzeit wichtigsten Aufgaben von Umweltorganisationen und Klimaschützern gehört es ein tieferes Bewusstsein für den Klimawandel zu schaffen. Betrachtet man die aktuellen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft wird deutlich, dass der Klimawandel auch in Deutschland angekommen ist. Nur ein entsprechend geschärftes Bewusstsein für Umwelt-, Energie- und Klimawandelfragen kann Unternehmen, Gemeinden und private Haushalte die nötigen Informationen bringen um ein klimafreundliches Handeln zu lernen.

In diesem Jahr hat schon der Privatsender Pro Sieben mit dem „Green Seven Day“ dem Thema Umwelt und Klimaschutz eine ganze Woche gewidmet. Der positive Trend eines „grünen“ TV-Programms mit Wissenssendungen und Dokumentationen setzt sich nun beim Partnersender sixx fort.

Der 30. September 2012 steht das Programm auf dem TV-Sender sixx mit dem „Nature Day“ ganz im Zeichen der Natur. Beeindruckende und spekatkuläre Natur-Dokumentationen und Filme wie „Unsere Ozeane“ und Al Göres´ „Eine unbequeme Wahrheit“ erwarten Sie!

„Unsere Ozeane“

Der französische Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 gibt einen Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt und ihre Bewohner. Pressestimmen haben die Dokumentation unter anderem als „filmische Sinfonie“ und „spektakulären Augenschmaus“ gelobt.

Bisher gilt nur ein kleiner Teil der Weltmeere als erforscht. Um so beindruckender ist es der bildgewaltigen Doku der Regisseure Jacques Perrin und Jacques Cluzaud zu folgen. Seevögel trotzen den tosenden Wellen, Delfine und Wale gehen auf die Jagd nach Futter und Fischschwärme führen ein atemberaubendes Unterwasser-Ballett auf. Die Ozeane sind voller Schönheit aber auch voller Gefahrenquellen. Der weltweite Fischfang, die Robbenjagd oder Umweltkatastrophen schränken das Leben der Tiere erheblich ein. Die Weltmeer und seine Bewohner sind es wert geschützt zu werden. Sonst geht uns diese einmalige Schönheit irgendwann für immer verloren!

„Eine unbequeme Wahrheit“

Ein weiteres Highlight am Sonntag Abend auf sixx ist die Ausstrahlung des mit dem Oscar ausgezeichneten Dokumentarfilms „Eine unbequeme Wahrheit“ (engl..: An inconvinient Truth) von Davis Guggenheim in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten und Umweltschützers Al Gore. In dem Film stellt Al Gore seine Sicht auf den derzeitigen Stand der Klimaforschung dar und kommentiert diesen. So wird unter anderem auf die sehr dünne Erdatmosphäre hingewiesen. Und der Einfluss der Menschen auf die globale Erwärmung wird ebenfalls besprochen.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch umweltfreundliche Autos, energetisch sanierte Häuser und ein bewusster Energie- und Warenverbrauch keine Einschränkung der vertrauten Lebensqualität bedeuten muss.

Am 30. September den TV-Sender sixx einschalten und die Vielfalt und fragile Schönheit der Erde neu kennenlernen!

Nachhaltigkeit bei der Möbelproduktion

Nachhaltigkeit bei der Möbelproduktion und beim Möbelkauf

Immer mehr Bundesbürger achten bei der Einrichtung ihrer Wohnung nicht nur auf Funktionalität, Bequemlichkeit und Design, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Gesundheitliche Aspekte sowie der immer wichtiger werdende Schutz von Klima, Umwelt und den immer knapper werdenden Ressourcen gewinnen beim Möbelkauf immer mehr an Bedeutung.

Wald-, Klima- und Umweltschutz durch nachhaltige Möbelherstellung

Weltweit ist Holz der wichtigste nachwachsende Rohstoff überhaupt. Jahr für Jahr werden weltweit ungefähr 13 Milliarden Hektar Fläche Holz für wirtschaftliche Zwecke abgeholzt. Unter diesen Flächen befinden sich unter anderem auch große Flächen Regenwald, die illegal abgeholzt werden, um die Nachfrage nach Holz befriedigen zu können. Neben der Papierindustrie benötigt auch die Möbelindustrie große Mengen an Holz. Um einen persönlichen und nachhaltigen Beitrag zum Schutz des Regenwalds und damit auch zum weltweiten Klimaschutz zu leisten, achten immer mehr Verbraucher darauf, nachhaltig produzierte Möbel zu kaufen. Auch die Möbelhersteller haben diesen Trend zur Nachhaltigkeit erkannt und bieten immer mehr nachhaltig produzierte Möbel an.

So funktioniert die nachhaltige Möbelproduktion

Für die nachhaltige Möbelproduktion wird ausschließlich Holz verwendet, welches aus einer nachhaltig und verantwortungsvoll betriebenen Forstwirtschaft stammt, verwendet. Das heißt, dass für die nachhaltige Möbelproduktion mehr Holz angebaut wird, als letztlich verwendet wird. Verbraucher erkennen Möbel aus nachhaltiger Produktion an dem FSC-Logo, einem Gütesiegel, welches auf der Verpackung und meist zusätzlich auch auf den Möbeln direkt angebracht wurde. Auch die Herkunft des Holzes kann Auskunft darüber geben, ob ein Möbelstück aus nachhaltiger Produktion stammt. Darüber hinaus sollten Möbelkäufer auch auf das Fair-Trade-Siegel achten, die besten Möbel sind natürlich die Holzmöbel, die mit beiden Gütesiegeln versehen sind, so wie bei Möbel-Sensation. Nachhaltig produzierte Möbel aus Holz sehen nicht nur toll aus, sondern verbessern das Wohnklima merklich und verleihen jeder Wohnung ein natürliches Flair.

Zukunft der Solarenergie: Organische Solarzellen

A relatively young technology is currently inspiring experts. We are talking about organic photovoltaics, ie solar power from plastic films . The new generation of solar cells consists of extremely thin colored and plastic films that are applied to various surfaces using a simple printing and coating process.

Experts assume that organic solar cells could represent a significant part of energy generation in just a few years. The wafer-thin and easily bendable plastic modules would not only be able to be produced inexpensively on a large scale but also open up completely new possibilities for use in the consumer sector. In the future, for example, entire buildings could be coated with the thin organic solar cells in order to produce environmentally friendly and cheap electricity.

What are organic solar cells

Organic solar cells are solar cells that consist of materials from organic chemistry and therefore have electrical semiconducting properties and can generate electricity from light. The manufacturing process is simple and possible with low energy consumption.

The photoelectric effect of organic semiconductors has been known since the 1960s. But so far only a few laboratories and universities have researched this technology. It was not until 2000 that Alan Heeger received the Nobel Prize for Chemistry, the final breakthrough for this exciting and future-oriented technology. The physics professor from California received the award for their discovery and development of conductive polymers together with Alan MacDiarmid and Hideki Shirakawa.

Plastic solar cells

Die Zukunft gehört der organische Photovoltaik. Weltweit beschäftigen sich Wissenschaftler mit den Solarzellen aus Plastik und der Verbesserung ihrer Effizienz und Stabilität. Um diese technische Entwicklung voran zu treiben und um sich auch im Consumer-Bereich damit durchzusetzen ist der Einsatz von neuen Materialien und Produktionsverfahren so wie die Weiterentwicklung der Installationstechnologie nötig.
Mit verringerten Herstellungskosten und einem niedrigeren Materialaufwand ist die Verbesserung der Produktionstechnologien bei den Plastiksolarzellen möglich.
Interest in pioneering organic technology is already expanding and the research area for it is taking up ever greater space. Due to the increased demand and offers for cooperations from industry, nothing stands in the way of the promising organic solar energy generation. In the next few years, a large part of research will focus on colored organic solar cells and securing the energy supply for small mobile devices.

A new age of energy supply begins. Organic photovoltaics offers innumerable possibilities to revolutionize the power supply. A sustainable energy supply on an environmentally friendly basis through organic solar cells makes this technology one of the most promising in recent years.

Passenden Stromanbieter und günstige Stromtarife finden

Die von der Bundesregierung angestrebte Energiewende bekommen vor allem die Verbraucher zu spüren. Derzeit wird die Strompreisentwicklung von vielen Menschen mit erhöhtem Interesse aber auch Besorgnis verfolgt. Denn fast täglich hört man in den Nachrichten davon, dass schon wieder ein Branchenriese eine Strompreiserhöhung für das nächste Quartal angekündigt hat.

Im nächsten Jahr müssen Millionen Haushalte einen Zuschlag auf ihre bisherigen Stromtarife von fast 10 Prozent erwarten. Auch bei der Alternative Ökostrom sieht es nicht viel besser aus.

Jeder hat das Recht auf Strom

Jeder Bürger in Deutschland hat das Recht auf eine Grundversorgung mit Strom, so ist es in der Stromgrundversorgungsordnung festgelegt. Der Stromtarif setzt sich aus einer Grundgebühr und dem Arbeitspreis zusammen. Inzwischen wird es für viele Haushalte, wegen ständig steigender Stromtarife bei fast allen Stromanbietern, aber immer schwieriger einen geeigneten Anbieter und einen zu finden. Hinzu kommen auch noch allgemein erhöhte Lebenshaltungskosten.

Einen günstigen Stromtarif finden

Daher ist es durchaus von Vorteil vor dem endgültigen Vertragsabschluss die einzelnen Stromanbieter und deren Angebote miteinander zu vergleichen. Es gibt auch noch einige weitere Faktoren bei der Auswahl des passenden Stromanbieters und Stromtarifs zu beachten. Der Suchprozess beginnt damit, dass man den eigenen jährlichen Stromverbrauch möglichst genau bestimmt.

Dazu kann man die letzten Stromabrechnungen zur Hilfe nehmen. Die ermittelten Angaben werden anschließend mit der Postleitzahl in einen Online Stromtarifrechner und beispielsweise aktuelle Angebote wie einen günstigen Stromtarif von Flexstrom finden.

Stromanbieter Vergleich hilft bei der Entscheidung

Eine möglichst langlaufende Preisgarantie verhindert außerdem Preiserhöhungen des Stromanbieters während der Vertragslaufzeit. In den meisten Fällen erhält man beim Abschluss eines Stromvertrages einen Neukunden-Bonus für das erste Jahr. Dieser wird unter Umständen aber erst nach Ablauf des ersten Vertragsjahres ausgezahlt.

Zudem sollten Stromkunden, die auf der Suche nach günstigem Strom sind, eine Monats- Quartals- oder Jahresvorauszahlung in Betracht ziehen, da dies meist einen günstigeren Tarif mit sich bringt. Wer sich allerdings zu einer langen Vorauszahlung verpflichtet, geht ein auch ein höheres Risiko ein, bei eventueller Insolvenz des Stromanbieters das bereits gezahlte Geld zu verlieren.

Trend Ökostrom

Die jüngsten Zwischenfälle in Atomkraftwergen und die daraus resultierende Energiewende in Deutschland veranlassen viele Stromkunden auf Ökostrom umzusteigen. Die Energiegewinnung aus Sonnen- Wind- oder Wasserkraft ist umweltfreundlich und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima. Eine wachsende Zahl an Ökostrom Kunden lässt zwar die Preise in Deutschland weiter sinken, doch unterscheiden sich die Tarife zu diesem Zeitpunkt kaum von den sonstigen Stromtarifen.

Vom Atomausstieg profitieren – aber wie?

Die deutsche Politik hat es ganz klar vorgegeben. Die Energiewende ist beschlossen, man will langfristig auf Atomenergie verzichten. Doch das ist leichter gesagt als getan. Wie soll der private, gewerbliche und öffentliche Strombedarf gedeckt werden? Wie kann Strom bezahlbar bleiben? So wird in Talk-Shows immer öfter über das Erneuerbare Energien-Gesetz und die Ökostrom-Umlage diskutiert. Der Verbraucher scheint als Verlierer dazustehen. Doch halt: es gibt Wege die Energiewende für sich gewinnbringend zu nutzen.

 

Wer bezahlt die Energiewende?
Fukushima war in aller Munde und der Atomausstieg wurde zum Top-Thema. Die Bundesregierung wurde plötzlich „grün“, was die meisten Deutschen befürworteten. Doch schon bald kam die Ernüchterung für die Bürger, denn man ahnte schnell, wer letztlich tief ins Portemonnaie greifen würde müssen. Die Regierung und auch die (Energie-)Konzerne wälzen die Kosten auf den Verbraucher ab. Und die „grüne Revolution“ würde nicht nur teuer, sondern vor allen Dingen nicht so schnell wie erhofft vor sich gehen. In der Tageszeitung Die Presse aus Österreich war unlängst zu lesen, dass die Kosten für den „größten wirtschaftspolitischen Eingriff der Nachkriegszeit völlig aus dem Ruder laufen“.

Wie kann ich dem Atomausstieg für mich nutzen?
Hauptbestandteil der Energiewende sind erneuerbare Energien, beispielsweise die Photovoltaik oder die Windkraft. Gerade im Bereich der Photovoltaik liegt es im Interesse der Regierung, dass die Haushalte ihren Strom dezentral selbst erzeugen. Und auch wenn die satte Förderung der letzten Jahre gibt es immer noch verschiedenste Subventionen im Bereich erneuerbarer Energien. Außerdem wird der Haushalt bis zu einem gewissen Grad unabhängig vom Strompreis. Wie kann man also von der Energiewende und dem Atomausstieg profitieren? In erneuerbare Energien investieren und staatliche Subventionen einstreichen.

Photovoltaik
Alleine in den Jahren 2009 bis 2012 sind die Photovoltaik Preise stark gefallen und erfreuen sich daher weiterhin großer Beliebtheit. Und auch in 2013 und den darauf folgenden Jahren sagen Experten einen weiteren Preisrutsch voraus. Schließlich sinkt ja die Einspeisevergütung weiter und die Hersteller werden mit günstigeren Preisen reagieren. So mag zwar die Rendite etwas schrumpfen, aber die Investitionssumme ebenfalls und dadurch kommen jetzt auch nicht so liquide Haushalte in den Genuss der eigenen Photovoltaikanlage. Daher empfiehlt sich eine Investition in die Photovoltaik nach wie vor.

Windkraft
Eine Investition in die Windenergie unterscheidet sich in seiner Art sehr von der Photovoltaik. Denn meist handelt es sich um eine Investition in Windparks, welche von Gesellschaften zum Beispiel zum Bau von Offshore-Windparks nutzen. Solche Projekte bieten in der Regel attraktive Renditen. Windkraftanlagen im kleinen Maßstab, welche sich für Grundstücke eignen, sind leider noch nicht so wirtschaftlich. Die Stromsausbeute ist zwar sehr gut, allerdings stehen die Anschaffungskosten derzeit noch in keinem Verhältnis. Hier wird man die Zukunft abwarten müssen. Sollten solche Anlagen in die Serienproduktion eingehen, dürften auch hier die Preise bald purzeln.

Steigende Strompreise und stockende Energiewende

Nachdem die Bundesregierung bereits im Jahr 2011 die Energiewende beschlossen hat, ist der Prozess nun im vollen Gange. Dennoch muss davon ausgegangen werden, dass einige Atommeiler noch über mehrere Jahrzehnte hinweg in Betrieb bleiben und die Strompreise auch weiterhin steigen werden. Aber warum ist das so?

Missmanagement bei der Energiewende

Zum Einem liegt dies auch daran, dass in ganz Europa noch mehr als 140 Atomkraftwerke am Netz sind und viele Regierungen gar nicht vor haben das zu ändern. Auch werfen anerkannte Ökonomen der deutschen Bundesregierung vor eher planlos an das Vorhaben Energiewende gegangen zu sein. Ihrer Meinung nach gibt es kein sinnvolles Konzept für den Ausbau der Netze und erneuerbaren Energien. Und auch die steigenden Kosten für die Energiewende lassen Wirtschaftsexperten mit dem Kopf schütteln. Ein schnelles Vorgehen würde vorsehen, die Stromsteuer zu senken, um so die Verbraucher aus dem Mittelstand zu entlasten.

Das Projekt Energiewende in Deutschland könnte wegen stockender Umsetzung und einer Kostenexplosion scheitern. Das größte Problem bereitet das Missverhältnis zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Ausbau der Stromnetze im Inland. Während ersteres in rasantem Tempo voranschreitet – allein im Jahr 2012 hat sich die Menge an produziertem Solarstrom um fast verdoppelt – bleibt der Netzausbau im deutschen Raum auf der Strecke. Dieses Missverhältnis stellt eine akute Gefährdung der ganzen Energiewende dar und könnte langfristig den Verbrauchern schaden, da die Energiepreise weiter ansteigen würden.

Schnell handeln und negative Folgen minimieren

Um einem Scheitern der Energiewende noch entgegen zu wirken muss sich in den nächsten Jahren vor allem auf einen schlüssigen Konzept bemüht werden, das einen Netzausbau und -umbau so wie die allgemeine Kostensenkung für die Förderung erneuerbarer Energien vorsieht. In vielen Industrieländern lassen sich bereits Erfolge bei der Energiewende beobachten. Und damit auch Deutschlands Industrie seine internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht verliert ist schnelles Handeln gefragt.

Steigende Strompreise auch im Neuen Jahr

Im Jahr 2013 müssen Verbraucher einen erneuten Anstieg der Stromkosten hinnehmen. Für viele Haushalte könnte Strom in Zukunft zu einem unbezahlbaren Luxusgut werden. Insbesondere Menschen mit geringem Einkommen oder Hartz IV-Bezieher stehen damit vor neuen Herausforderungen. SPD und DGB fordern deswegen auch eine Koppelung von Hartz IV und Strompreisen. Selbst der deutsche EU-Energiekommissar Oettinger begrüßt diesen Vorschlag, befürchtet er doch, dass die Strompreise in Deutschland auch die nächsten fünf Jahre noch weiter ansteigen werden. In einem aktuellen Interview sprach Oettinger davon, dass es richtig und vernünftig ist, die Sozialleistungen angesichts der steigenden Energiekosten anzupassen.

Energie sparen – Energiewende als Gemeinschafts-Projekt

In Europa haben derzeit Themen wie Finanzkrise und Klimawandel den Kontinent fest im Griff. Da kommt es nicht ungelegen alte Allianzen zu erneuern und Freundschaften zu pflegen. Die deutsch-französische Freundschaft feiert dieser Tage 50.-jähriges Jubiläum. Der Élysée-Vertrag von 1963 zwischen den beiden Nachbarstaaten legte einst einen wichtigen Grundstein für das friedliche Zusammenleben in Europa. Damals ging es darum, dass aus ehemaligen Kriegsgegnern wieder Freunde wurden, die vom beiderseitigen kulturellen Austausch profitieren. Heute müssen Deutschland und Frankreich gemeinsam die Vorreiterrolle übernehmen, um zu akzeptablen Lösungen in Sachen Energieversorgung und Ausbau der europäischen Wirtschaft zu kommen.

Energiewende in Deutschland

Angesichts hoher Strompreise und schrumpfender fossiler Rohstoffe nimmt das Thema Energie sparen einen neuen Stellenwert ein. Es liegt Nahe, den Ausbau der alternativen Energiequellen, des energieeffizienten Baus und des europäischen Stromnetzes voranzutreiben. Vor allem, wenn man bedenkt, dass allein im Jahr 2011 europaweit über 500 Milliarden Euro für den Import von Öl und Gas ausgegeben wurden. Jetzt ist es Zeit endlich zu handeln.

In Deutschland wurde die Energiewende bereits zum Laufen gebracht und findet laut derwesten.de auch internationale Beachtung. Immer mehr Bundesbürger wenden sich von Atom- und Kohlekraftwerken produzierten Strom ab und investieren in erneuerbare Energien. Das bringt nicht nur die Energiewende voran, auch die deutsche Wirtschaft profitiert langfristig gesehen davon, zahlreiche neue Arbeitsplätze konnten bereits geschaffen werden.

Frankreich hofft auf Energiemix

Im Nachbarland Frankreich wird hingegen noch über die Energiewende diskutiert. Dort werden derzeit noch 80 Prozent des Stroms von Atommeilern produziert und wie wie faz.de berichtet, müssten alle französischen Atommeiler für viel Geld eigentlich längst nachgerüstet werden. Zur Nachrüstung der AKWs müssten mehrstellige Milliardenbeträge investiert werden. Sinnvoller ist da eine Investition in erneuerbare Energien, ganz nach dem Vorbild Deutschlands. Die französische Regierung möchte in einer öffentlichen Debatte, die Bürger, Vereine, Industrie, Gewerkschaften und Politik miteinbezieht, über die Energiewende informieren, der Bevölkerung so neue Energiegesetzte näher bringen und die Frage nach einen breitgefächerten Energiemix stellen.

Während in Deutschland die Öffentlichkeit mehrheitlich bei der Bekanntgabe zur Energiewende hinter dem von der Regierung gefassten Entschluss stand, spaltet sich in Frankreich traditionell die öffentlichen Meinung beim Thema Atomkraft. Es stehen sich Links und Rechts gegenüber, Atomgegner und Atomlobbyisten. Zudem hatte die französische Politik jahrzehntelang kein Mitspracherecht bei der Atompolitik, die Industrie hat ihre eigene Agenda verfolgt und Kosten unter Verschluss gehalten.

Gemeinsam die Energiewende voranbringen

Die Energiewende in Deutschland nimmt langsam aber sicher Gestalt an, in Frankreich wird zumindest schon eifrig darüber diskutiert. Für einen Erfolg der Energiewende kommt es aber ebenso darauf an, dass die einzelnen staatlichen Bemühungen in ein großes Ganzes Unternehmen zusammenwachsen. Der europäische Kontinent hat die Möglichkeit sich mit Investitionen in erneuerbare Energien und umweltschonende Technologien unabhängig von ausländischem Importen zu machen, und dadurch Energie zu fairen Preisen für jeden Bürger anzubieten. Die deutsch-französische Freundschaft hat es schon einmal geschafft Europa wieder zusammenzubringen. Nun ist die Zeit gekommen den alten Kontinent rund um die Energiewende erneut in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Elektromobilität, der neue Trend

Was früher schnelle und laute Autos waren, das sind heute wohl eher die umweltfreundlichen und verbrauchsarmen Modelle: die gefragtesten Fahrzeugtypen bei den Verbrauchern. Wenn man Umfragen glauben darf, dann legen die meisten Fahrer heute den größten Wert darauf, dass ihr Auto sicher und sparsam im Verbrauch ist. Andere Punkte spielen nur noch vereinzelt eine Rolle. Da kommt der Trend der Elektromobilität gerade richtig. Zwar tut man sich gerade in Ländern wie Deutschland noch ein wenig schwer damit, den herkömmlichen Verbrennungsmotor gegen eine Elektroversion mit Batterie auszutauschen, doch Experten sind sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich auch die Verbraucher an den Trend gewöhnen und schließlich ist es auch das Ziel von Kanzlerin Merkel, bald an die eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen Deutschlands zu bringen.

Zumindest das Hybridauto ist schon ein wenig erfolgreicher, was die Verkaufszahlen betrifft. Infos zu Hybrid Modellen gibt es hier. Der gleiche Ruhm könnte aber möglicherweise auch die Fahrzeuge mit Elektroantrieb erwarten, denn erst kürzlich haben sich die Internationale Organisation für Normung (ISO) und die Internationale Elektrotechnische Kommission (ICE) auf einen international gültigen und offenen Kommunikationsstandard für das Laden von Elektroautos geeinigt. Das so genannte intelligente Laden soll den Fahrern hiermit ermöglicht werden. Speziell eingestellte Fahrzeuge und Ladestationen könnten so die Situation für die Verbraucher einfacher und günstiger gestalten. Schon zu Beginn des Jahres war ein Standardstecker eingeführt worden, so dass es keine Probleme mehr an den unterschiedlichen Ladestationen gibt.

Der neue Standard soll nun ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sein. Elektroautos müssen so nicht mehr extra für das Laden angemeldet werden, sondern können durch die Übermittlung verschlüsselter Daten von der Station erkannt werden. Der Fahrer kann so entscheiden, ob er sein Auto beispielsweise regelmäßig nur mit Strom aus erneuerbaren Energien betanken möchte. Zudem können smarte Ladezeiten eingestellt werden, so dass das Auto betankt wird, wenn das Netz gerade wenig belastet ist. Hier verbirgt sich also ebenfalls eine schonende Funktion für den Geldbeutel des Fahrers.