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Land unter – Australien und Kiribati versinken im Wasser

Flutkatastrophe in Australien

Durch die globale Erderwärmung steigt auch die Wahrscheinlichkeit für extreme Niederschläge. So könnte die Flutkatastrophe in Australien mit dem Klimawandel in Verbindung stehen.

Die globale Erderwärmung trifft Australien gleich Doppelt. Hat der Kontinent seit Langem schon mit dem Ozonloch zu kämpfen, haben nun enorme Niederschläge eine Fläche, die so groß ist wie Deutschland und Frankreich zusammen, unter Wasser gesetzt.

Schwerste Regenkatastrophe seit 50 Jahren

Die Situation im östlichen Bundesstatt Queensland ist dramatisch. Bei der schwersten Regenkatastrophe seit mehr als 50 Jahren sehen mehr als 200 000 Menschen ihre Existenz bedroht. Druch das tropsiche Wetter ist Queendland längst an hohe Flusspegel und Überschwemmungen gewöhnt, doch übertriftt diese Katastrophe alle Vorstellungen. Noch nie war es der Fall, dass alle Flüsse zur selben Zeit Hochwasser führten. Könnte diese extreme Naturkatastrophe bereits die Folge des Klimawandels sein?

Mehr Verdunstung, mehr Regen

Ein einzelnes Ereignis, wie die momentanen Überschwemmungen in Nordostaustralien kann man nicht eindeutig dem Klimawandel zuordnen. Jedoch lässt die globale Erwärmung die Temperaturen der Meeresoberfläche steigen, so dass dort auch mehr Wasser verdunstet. Und mehr Verdunstung bedeutet mehr Regen. Zu vermehrten Niederschlägen in Ostaustralien führt auch das Klimaphänomen La Niña. Dieser Effekt ist Teil einer Zirkulationsströmung im Pazifik, die durch starke Luftdruckunterschiede zwischen Südostasien und Südamerika gekennzeichnet ist. Starke Passatwinde in Richtung Südostasien sind die Folge. Diese Winde treiben auch warmes Oberflächenwasser von Südamerika nach Südostasien. Das kann zu mehr Niederschlag und Stürmen in der Region fürhen.

Es besteht also durchaus eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der Klimawandel diese Ereignisse verstärken könnte.

Klimawandel versenkt Inselreich

Im Südpazifik hat der kleine Inselstaat Kiribati mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Doch diese erscheinen trotz der aktuellen Überschwemmungen in Australien viel akuter. Denn hier droht ein ganzer Staat sprichtwörtlich baden zu gehen.

Auf den ersten Blick sieht Kiribati zwar wie ein tropisches Inselreich aus. Jedoch ragen die Inseln der Republik meist nur noch ein oder zwei Meter aus dem Wasser. Die Menschen fühlen sich vom Rest der Welt im Stich gelassen und fürchten nun um ihre Zukunft. In schätzungsweise 25 Jahren wird das Meer die Inseln wohl endgültig überspült haben und die Industriestaaten sind daran nicht ganz unschuldig. Nehmen diese doch immer wieder die Verschmutzung der Umwelt in Kauf, um ihre wirtschaftliche Entwicklung nicht zu gefährden.

Treibhauseffekt und Tropenstürme

Währenddessen sorgt der Treibhauseffekt dafür, dass der Meeresspiegel Jahr um Jahr weiter steigt. Das merken vor allem die Einwohner Kiribatis, die am Strand wohnen. Erst versalzen die Brunnen, dann holt sich das Meer langsam aber sicher ihre Häuser und Besitztümer.

Das ist bei Weitem allerdings noch nicht das einzige Problem der Bewohner. Den ausgesprochen heftigen Tropenstürmen, die über Kiribati hinwegefegen, folgen oft
ungewohnt lange Dürreperioden. Das hat zur Folge, dass die Riffe, die bisher einen natürlichen Schutz gegen das Meer dargestellt haben, absterben. Die Inselbewohner verlieren langsam die Hoffnung. Viele Menschen, die hier keine Zukunft mehr sehen, haben die Inseln bereits in Richtung Togo oder Neuseeland verlassen. Irgendwann wird auch der Rest folgen müssen.

Kiribati wird wohl eines der ersten Länder der Welt sein, das im Meer verschwindet.

Klimawandel: Gletscherschmelzen in Europa – Auswirkungen auf Wasservorräte

Der Klimawandel könnte für Europas Gletscher dramatische Folgen haben. Keiner Gebirgsregion wird dabei so stark zugesetzt wie den Alpen. Forscher warnen vor einer massiven Schmelze der Gletscher. Folgen für die regionalen Wasserverhältnisse sind dabei nicht ausgeschlossen.

Gletscherschmelze gewinnt an Tempo

Bisher ging man davon aus, dass die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 ungefähr 75 Prozent der Alpengletscher abschmelzen lässt. Neuen Schätzungen zufolge könnten die Auswirkungen des Klimawandels schon viel früher eintretten. Wenn die Eisschmelze im gleichen Tempo weitergeht wie in den vergangen Jahren, könnten bereits 2050 oder noch sogar noch früher die meisten Gletscher verschwunden sein.

Regionale Wasservorräte bedroht

Aus dem Fachmagazin „Nature Geoscience“ geht demnach hervor, dass das weltweite Volumen von Gletschern und Eiskappen bis zum Ende des Jahrhunderts um 15 bis 27 Prozent zurückgehen werde. Diese großen Eisverluste werden beträchtliche Folgen für die regionalen Wasserverhältnisse und die allgemeine Verfügbarkeit von Wasser haben.

Küstenregionen akut bedroht

Durch das Schmelzwasser könnte der Meeresspiegel dadurch um mehrere Zentimeter ansteigen. Das könnte unter Anderem auch verherende Auswirkungen für den Inselstaat Kiribati haben. Das Paradies im Pazifik liegt derzeit nur noch wenige Zentimeter über dem Meeresspiegel und könnte schon bald zu den ersten Ländern gehören, dass im Merr versinkt.

Langzeitwirkungen des Klimawandels

Zu diesem Zeitpunkt würde es nicht mehr reichen, alle Kohlendioxidemissionen bis zum Jahr 2100 zu stoppen. Die Treibhausgase in der Atmosphäre und die bisherigen Entwaldungen würden das Klima, trotz einer solchen Maßnahme, auch weiterhin beeinflussen. Forscher aus Kanada haben bei einer Untersuchung der Langzeitwirkungen des Klimawandels festgestellt, dass die Folgen auch im Jahr 3000 noch spürbar sein werden. Der Klimawandel ist nicht mehr Rückgängig zu machen und hat permanente Auswirkungen auf das Leben auf der Erde.

Heizpilze – Die modernen Klimakiller

In der kalten Jahreszeit kommt es schon mal vor, dass die sogenannten Heizpilze den Rauchern vor Gaststätten und Kneipen als Wärmespender dienen. Seine moderne Verbrennungstechnik mit einem Aluminium-Reflektor garantiert optimalen Verbrauch und absolute Zuverlässigkeit. Die Gastwirte zeigen dabei aber nicht nur Ihre mitfühlende Seite, sondern wollen einfach keinen Umsatz verlieren. Daher bestücken Sie Terrassen und Gärten mit den Heizstrahlern. Das führt allerdings zu hitzigen Diskussionen bei Umweltschützern und Politikern.

Heizpilze erhitzen die Gemüter

So sehr man sich jedoch an dieser Wärmequelle in kalten Tagen erfreuen kann, gibt es auch etliche Nachteile. So stößt ein mit Flüssiggas betriebener Strahler bei maximaler Leistung bis zu 3,5 Kilogramm Kohlendioxid pro Stunde aus. Und bedenkt man, dass eine durchschnittliche Betriebsdauer ungefähr 36 Stunden in der Woche beträgt, entstehen dabei bis zu vier Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Wer sich bei diesem Wert Nichts vorstellen kann, sollte jetzt mal genau lesen: Der Jahresausstoß eines Autos an Kohlendioxid entspricht ebenfalls etwa 3,5 Kilogramm!

Schon seit Langem prangern Umweltschützer den Gebrauch von Heizpilzen an. Nicht nur handelt es sich bei diesen Geräten um eine Umweltsünde, sondern ist auch die Beheizung der Außenluft völliger Unsinn.

Ein Verbot mit Folgen

Das sehen auch immer mehr Politiker so. In Städten wie Stuttgart und einigen Bezirken in Berlin würde man die Luftbeheizer am liebsten so schnell wie möglich verschwinden lassen. In der schwäbischen Metropole wurden die Heizpilze aus Umweltgründen bereits in der Innenstadt für die Zeit zwischen April und Oktober verboten.

Café- und Restaurantbesitzer hingegen fürchten Umsatzeinbußen, wenn Sie diese wärmenden Schädlinge auch noch verbannen müssen. Durch das in Kraft getretene Rauchverbot, bleibt der rauchenden Kundschaft nun nichts anderes mehr übrig, als den Glimmstängel draußen im Freien anzuzünden. Da kommen natürlich die Wärme spendenden Pilze in der kalten Jahreszeit recht gelegen. Gastwirte und Kneipenbesitzer zeigen auch Bedenken und sind einem maßvollen Umgang mit den Heizgeräten nicht abgeneigt. Die Nebenkosten sind auch für Sie ein wichtiger Faktor bei der Anschaffung der Geräte, so dass es gar nicht in Frage käme, die Heizpilze im Dauerbetrieb zu haben.

Umweltfreundliche Heizpilze im Angebot

Ein Unternehmer tritt den Kritikern bereits entgegen. Michael Schulz, von der Berliner Firma „Schulz Heizpilze“ bietet Heizpilze an, die 30 Prozent weniger Gas als herkömmliche Geräte benötigen und gleiche Wärmeleistung bei kleinster Flamme erzeugen. Grund hierfür ist, dass der Kopf mit einer Isolationsschale ausgerüstet ist es dementsprechend dadurch zu weniger Wärmeverlusten kommt. Und da die Gastronomie sparsam ist, werden die Heizpilze zu moderaten Preisen angeboten oder auch vermietet. Schulz und Co. können zufrieden mit dem Geschäft sein. Der Umsatz konnte seit 2006 zwar generell gesteigert werden, ein Kaufboom blieb aber aus. Das liegt nicht zuletzt an der ungewissen Gesetzeslage und aufbegehrenden Umweltschützern und Politikern.

Eine Vielzahl von Bar-, Kneipen- und Cafébesuchern stehen den gasbetriebenen Wärmespendern ebenfalls skeptische gegenüber. Es sind aber vor allem private Haushalte die sich die nun kostengünstigeren Heizpilze zulegen und Ihr schlechtes Gewissen mit den neusten Versprechen von „umweltschonend“ und „energiesparend“ beruhigen.

Im Übrigen sind Decken auch eine schöne Lösung, um sich warm zu halten.

Klimawandel in China – Hilfe aus Deutschland

China ist ein Land der Wetterextreme und extremen Gegensätze. Keine Region der Erde hat in Zukunft mehr unter der globalen Erwärmung zu leiden wie die Volksrepublik China. Kein Wunder – liegen von den weltweit 20 Städten mit der schlimmsten Luftverschmutzung doch 16 davon in China selbt. Neben starken Regenfällen und tropischen Wirbelstürmen wird das Land auch immer wieder von Sandstürmen und extremen Dürren heimgesucht. Nicht nur Hongkong hat nun erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Auch die chinesische Regierung scheint auf eine neue Klimapolitik zu setzen.

Neues Umweltbewusstsein

Vor allem die aufstrebende Mittelklasse in den wohlhabenden Regionen rund um das Perlflussdelta zeigt ernsthaftes Interesse am Klimaschutz. Das neue Umweltbewusstsein ist nicht der einzige Grund, warum in China derzeit so offen wie noch nie über das Thema Klimawandel und seine Folgen gesprochen werden darf. Die KP macht sich das neue Bewusstsein seiner Bürger für seine Propagandapolitk zu Nutze. Es besteht wohl die Angst, dass eines Tages die Regierung selbst für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden könnte.

Die Folgen sind jezt schon nicht mehr zu übersehen. Die Temperaturen in China sind in den letzten 50 Jahren um 0,22 Grad pro Jahrzeht gestiegen – das entspricht weltweiten Rekordwerten. Steigende Temperaturen im Sommer und zu warme Winter haben nicht nur eine extreme Ausweitung von Dürreregionen sondern auch rasant schmelzende Gletscher zur Folge. Außerdem drohen den Küsten Chinas Überschwemmungen, sollte der Meeresspiegel, wie prognostiziert, bis 2050 um 15 bis 20 Zentimeter ansteigen.

Das wachsende Problembewusstsein und die Erwartungen der rasch zunehmendenMittelklasse an eine höhere Lebensqualität können die Machthaber aber nicht länger ignorieren.

Hilfe aus Deutschland

Hier kommt Deutschland ins Spiel. Mit Hilfe deutscher Umwelttechnik soll nämlich ein erste Schritt Richtung Klimaschutz getan werden. Ausgangspunkt ist dabei das internationale und fortschrittliche Hongkong. Über die Metropole am Perlfluss könnten Spezialfirmen aus Deutschland den Sprung auf das Festland schaffen und in einen Markt mit gigantischem Potenzial einsteigen. Angestrebt werden dabei natürlich Mega-Städte wie Shanghai, Peking, Shenyang und Xi’an.

Für Firmen die sich auf Umwelttechnik spezialisiert haben ergeben sich so enorme Einflussmöglichkeiten. Hongkong setzt dabei nicht nur auf Müllverbrennungsanlagen der jüngsten Technologie, energieeffizeinte Gebäude oder ein verbessertes Recyclingsystem. Es werden auch moderne Windräder und umweltfreundliche Autos geordert.

Probleme verursachen und beheben

Obwohl China selbst schwer vom Klimawandel getroffen ist und neben den Industriestaaten auch noch zu den Hauptverursachern gehört, hat die Regierung lange Zeit alle Aufrufe zum Klimaschutz an sich abprallen lassen.

Mit dem deutschen Umwelt-Know-how ist bei den Chinesen ein erster Schritt Richtung Klimaschutz schon einmal getan. Ob diese derzeitige Trendwende anhält oder die Katastrophe noch abwenden kann, ist dennoch unklar.

Klimawandel: Indonesien im Blickpunkt

Seit Langem schon verschwinden jährlich mehr als 13 Millionen Hektar Wald, was in etwa der Größe Bayerns, Baden-Württemberg und Hessens zusammen entspricht.

Als ein akuter Brennpunkt stellt sich Indonesien und sein Regenwald dar. Auf den beiden großen Inseln Sumatra und Boreno spielt sich eine Waldvernichtung mit akuten Ausmaßen ab.

Etwa 20 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen resultieren aus der Zerstörung von Urwäldern. Und Indonesien gehört inzwischen durch seine zunehmende Urwaldzerstörung – nach China und den USA, zu den weltweit drittgrößten Produzenten von Treibhausgasen.

Etwa 20 Prozent der ursprünglichen Wälder sind heute noch in großen, intakten Waldlandschaften erhalten. Aber die moderne industrielle Nutzung sorgt dafür, dass Wälder zerstückelt und so anfälliger für Dürren und Brände. Durch Waldbrände werden wiederum mehr Treibhausgase freigesetzt. Ein ewiger Teufelskreis, der nur schwer zu Stoppen ist.

Indonesien – Land des Palmöls, der zerstörten Wälder und des Klimawandesl

Die Regenwälder des asiatischen Inselstaates gehören nicht nur zu den ältesten Wäldern der Erde, sondern auch zu jenen, mit der größten Vielfalt an Tieren. Als ein Teil des indomalaiischen und australischen Florengebietes – einer Waldregion, die sich von Malaysia bis zu Südspietze Neuguineas zieht – beherbergt Indonesien eine faszinierende Artenvielfalt an Tieren.

Vernichtung des Waldes – Vernichtung von Lebensraum

Aber nicht nur die Wälder mit ihrer Pflanzenvielfalt sind durch die Rodung bedroht, sondern auch der Lebensraum von Tieren. Die Wälder des Inselstaates beherbergen bisher noch so seltene Großsäuger, wie das Java- und das Sumatra-Nashorn oder der Sumatra-Elefant. Aber auch deren Bestände gehen stängig zurück. Von den Tiger-Unterarten Indonesiens wurdne bereits der Bali- und der Java-Tiger komplett ausgerottet. Nur einige Exemplare des Sumatra-Tiger streifen noch durch die Wälder.

Unter diesen unmittelbar bedrohten Lebewesen befindet sich auch der Orang-Untan. Dieser Menschenaffe kommt nur noch auf Sumatra und Borneo vor und ist, wie alle anderen bereits erwähnten Tierarten, vom Aussterben bedroht.

Es verschwindet täglich ein Stück mehr der grünen Lunge der Erde. Und mit der Vernichtung des Waldes, durch Abholzung, Brände oder die Umwandlung der Waldfäche in Holz- und Papierplantagen, so wie Palmölplantagen, verschwindet auch ein Stück mehr Heimat für diese seltenen Tierarten. Als wäre das nicht schon tragisch genug, werden auch noch regelmäßig neue Arten entdeckt. Allein zwischen 2005 und 2006 wurden von Forschern über fünfzig neue Spezien entdeckt. Wir werden nie genau wissen, wem wir den Lebensraum noch entziehen, wenn diese Waldvernichtung nicht sofort gestoppt wird.

Waldrodung und Klimawandel haben weitreichende Folgen

Als Folge des Klimawandels könnte Indonesien seinem Umweltministerium zufolge bis 2030 mehr als 2.000 seiner Inseln verlieren. Die weitgehend unbewohnten, kleinen Inseln sind von Überschwemmungen bedroht. Dies sagte Umweltminister Rachmat Witoelar am Montag. Experten der Vereinten Nationen (UNO) hätten bis 2030 einen Anstieg des Meeresspiegels um etwa 89 Zentimeter vorhergesagt.

Was treibt das Waldsterben voran?

Gehörten die Wälder Indonesiens mit seinen mehr 2.000 Inseln einst zu den größten der Welt, schwindet die Fläche nun von Tag zu Tag mehr. Um noch intakte Waldgebiete zu finden, muss man sich in die Gebirgsregionen begeben oder in andere weniger zugängliche Regionen voranwagen. Ein Großteil der Gesamtfläche ist derweil der unnachgiebigen und rücksichtslosen Forst- und Palmöl-Industrie zum Opfer gefallen. Es handelt sich nämlich nicht immer um genehmigte Rodungen. Aber auch wenn man den illigalen Holzeinschlag nicht berücksichtigen würde, wäre das Ausmaß der Waldabholzung in Indonesien enorm. So wurden im Jahr 2006 mehr als 29 Millionen Hektar Wald für Holzschlagkonzessionen und weitere 10 Millionen Hektar Wald für die gesammte Umänderung in Holzplantagen vorgesehen.

Verantwortung: Jetzt und in Zukunft

Die indonesische Regierung muss handeln. Neben der Aufschiebung der Entwaldung und des industriellen Holzeinschlags sind klare Gesetze, Steuerung und Strafverfolgung sowie ein System zur verantwortungsvollen Bodennutzung nötig.

Auch Deutschland kann sich seiner Verantwortung nicht entziehen, Werden doch jährlich etwa eine Million Tonnen Palmöl importiert. Das billige Öl findet nicht nur in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie Verwednung, sondern auch als Kraftstoff. Es sind nicht nur die Industrie, die Palmöl zur Herstellung ihrer Produkte verwenden, in der Plicht. Auch Verbraucher sollten sich informieren und konsequent handeln, um einen Beitrag bei der Rettung von Indonesiens Wald und Tieren zu leisten!

Klimaflüchtlinge – Eine neue Art von Migration

Unsere Völkergemeinschaft steuert allmählich, aber sicher auf eine humanitäre Katastrophe bisher unbekannten Ausmaßes zu.

Auf Grund von Veränderungen der Umwelt, Naturkatastrophen und der globalen Erwärmung sehen sich immer mehr Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Es liegen keine konkreten Zahlen zur Umwelt- bzw. Klimaflucht vor, doch wir alle kennen die Bilder aus den Nachrichten. An den Stränden Südeuropas tauchen neben den sonnenhungrigen Touristen in Bikini und Badehose plötzlich einige hagere Gestalten, in zerfezten Lumpen gekleidet, in kleinen Booten auf.
Hinter ihnen liegt einen beschwerliche und oft monatelange Reise, die einzig allein auf dem Geanken beruht, in Europa ein besseres Leben zu finden.

Millionen Menschen werden sich auch noch auf den Weg machen…

Globale Erwärmung als Ursache

Die Migrationsbewegung lässt sich laut den Vereinten Nationen auf vier Ursachen zurückführen. Durch den steigenden Meeresspiegel kommt es zu Landverlust, dieser Anstieg hat Versalzung küstennaher Gebiete zur Folge, sowie sich ausweitende Wüsten, und letztlich kommt es zum Mangel an Ressourcen wie Wasser oder Boden.
Eine Entwicklung die längst nicht mehr aufzuhalten scheint, ist die globale Erwärmung, die in Zukunft eine noch größere Rolle bei der sogenannten Klimaflucht spielen wird.

Die große Wanderung

Der Blick auf die Karte zeigt, dass vor allem die Bewohner der Enwicklungs- und Schwellenländer von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Ihr Haus versinkt in den Fluten, ihre Äcker verdorren und ihre Brunnen versiegen. Sie werden durch die veränderten Bedingungen oftmals gezwungen ihre wenigen Habseligkeiten einzupacken und zu gehen.

Die Ärmsten dieser Welt, die kaum etwas an den gravierenden Klimaveränderungen beigetragen haben, müssen ihr zu Hause verlassen. Währenddessen diskutieren die Staatschefs der Industriestaaten über Klimaprotokolle und verschließen die Augen gar ganz vor der Existenz der Klimaflüchtlinge.

Schnelles Handeln ist gefragt

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein schnelles und entschiedenes Handeln unerlässlich ist. Der Status „Klimaflüchtling“ muss international anerkannt werden. Auch die Bundesregierung muss sich diesem Thema früher oder später stellen und Verantwortung übernehmen. Hilfeleistungen in finanzieller Form für die betroffenen Staaten sowie Asylrecht für die Menschen sind nur einige Vorschläge von vielen. Es ist bestimmt kein leichtes Unterfangen, aber vom Wegschauen allein verschwindet das Problem auch nicht.

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Die Welt ist nicht genug

Das Leben auf der Erde schwankt zwischen Extremen. Zum einen ist da der große Hunger der verarmten Bevölkerung, egal ob in einem Dritte-Welt-Land oder in den Industriestaaten. Zum Anderen herrscht aber auch ein unkontrollierbarer Überfluss an Nahrungsmitteln, die für die Entwicklung von Biosprit zweckentfremdet werden.

Dabei leiden fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Die meisten davon befinden sich in Afrika und Lateinamerika, doch auch in den reichen Industriestaaten hungern ungefähr 10 Millionen Menschen. Damit teilst sich das Ernährungsproblem nicht unbedingt in Nort und Süd, sondern vielmehr in arm und reich. Während die einen in riesigen Supermärkten vom Nahrungsangebot erschlagen werden, müssen sich die anderen darauf einstellen wieder einmal mit leeren Magen ins Bett zu gehen.

Krise der Zukunft

Darf man Experten, wie Professor Joachim von Braun vom Zentrum für Entwicklungsforschung in Bonn glauben, ist von einer Entspannung der Ernährungskrise in Zukunft nicht abzusehen. Das Problem wird nicht nur die stetige Vermehrung der Weltbevölkerung von sieben auf neuen Milliarden Menschen sein, sondern auch deren Nahrungsverhalten.

Gründe für die Krise

Für eine so große Zahl an Menschen sind die Anbauflächen zu knapp und der Klimawandel verstärkt die Krise zunehmend. Die Erderwärmung führt auch zu Wassermangel und erschwert eine Steigerung der Getreideproduktivität.
Eine wachsende Bevölkerung kombiniert mit sinkendem Angebot führt ultimativ zu steigenden Getreidepreisen. Wachsende Ökonomien, wie China und Indien, spielen bei der Preisexplosion ebenfalls eine nicht unbedeutende Rolle. Die steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln ist zwar durchaus berechtig, doch hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch in Ländern wie China in den letzten zwei Jahrzehnten verdoppelt. Und um ein Kilo Fleisch zu erwirtschaften, sind sieben Kilo Getreide nötig.

Selbst die Nutzung von Bio-Kraftstoffen hat Auswirkungen auf die Preisentwicklung. Jedes Jahr werden Millionen Tonnen Getreide für die Herstellung von Ethanol oder Bio-Diesel verwendet. Allein um 40 Liter Biosprit herzustellen, werden unbeschreibliche 100 Kilogramm Getreide benötigt. Eine Tankfüllung entspricht also in etwa den Zutaten für 100 Brote.

Dieses Getreide fehlt nun letztendlich wieder in der Nahrungsmittelproduktion. Besonders hart trifft es auch Länder, die ihr Getreide Importieren müssen. Durch die gestiegenen Ölpreise fallen inzwischen enorme Transportkosten an, nur um ein Grundnahrungsmittel einzuführen, dass andern Orts zu Treibstoff verarbeitet wird.

Nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise haben Anleger Agrarrohstoffe als Anlagemöglichkeit entdeckt. Doch die Spekulation auf steigende und fallende Kurse hat neue Ausmaße erreciht. Die deutsche Bundesministerin für Landwirtschaft, Ilse Aigner will dem hier aber entgegen wirken und fordert mehr Transparenz. Schließlich ist auch die FAO der Meinung, dass Spekulationen auf nationalen und internationalen Märkten für die Preissteigerung verantwortlich gemacht werden müssen.

Lokale Erzeugnisse für Verbraucher

Die Prognosen sehen wahrlich nicht gut aus. Schon jetzt hungern täglich fast eine Milliarde Menschen. Mehr noch leiden an Unter- oder Mangelernährung. Die steigenden Rohstoffpreise werden bis Mitte des Jahrhunderts regelrecht explodieren, wenn die Agrarpolitik nicht bald möglichst neue Ansätze findet. Eine internationale Ausrichtung der Agrarwirtschaft ist die eine Möglichkeit. Für konkrete Umbrüche und eine ökologische Umstellung braucht es aber auch viel mehr Forschung.

Jedoch ist nicht jeder von einer international ausgerichteten Agrarpolitik überzeugt. Der Weltagrarbericht setzt hingegen auf die Unterstützung kleinbäuerlicher Produktionen mit frischen Lebensmitteln. Nach dem Motto: Von lokalen Erzeugern für lokale Verbraucher.

Auswirkungen und Massnahmen

Die Welternährungskrise könnte zu weiteren extremen Entwicklungen führen. In Afrika brodelt es bereits gewaltig. Die Menschen gehen dort auf die Straße, weil sie einfach keine Nahrung mehr haben.

Handeln kann jeder. Um zur Verbesserung dieser angespannten Lage beizutragen, kann man öfter mal mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zur Schule fahren. Auch Fair-Trade Produkte gibt es inzwischen bei immer mehr Händlern zu kaufen und ab und zu auf Fleisch zu verzichten, hat noch Keinem geschadet.

Klimawandel Arktis

Forscher schlagen bereits seit Längerem Alarm. Neueste Erkenntnisse der Klimaforschung ergeben, dass das Eis in der Arktis schneller schmilzt als bisher befürchtet. Durch den Treibhauseffekt und schwankende Wassertemperaturen schrumpft die Eisdecke einfach schneller. Auch durch eine Meeresströmung, die Wasser aus dem Atlantik in die Arktis bringt, war das arktische Meer in den letzten Jahren noch nie so warm wie jetzt.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist und in nur wenigen Jahren das Nordpolarmeer in den Sommermonaten eisfrei sein wird.

Erwärmung des Wassers

Wie Untersuchungen belegen trägt das Wasser aus dem Atlantik tatsächlich dazu bei, dass sich die Arktis erwärmt. Man muss nur mal einen Blick auf die Framstraße werfen. Einst als Seeweg zwischen dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean genutzt, hat sich heute die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern explizit auf diese Meerenge zwischen Spitzbergen und Grönland gerichtet. Mitunter wurde die Wassertemperatur des atlantischen Wassers, dass die Framstraße durschfließt, untersucht. Laut Ergebnis ist diese Strömung in den vergangenen 2000 Jahren noch nie so warm wie heute gewesen.

Der beschleunigte Rückgang des Meereises und die gestiegenen Durchschnittstemperaturen des Ozeans und der Atmosphäre in der Arktis sind also im Wesentlichen auch auf das erwärmte Atlantikwasser, dass durch die Framstraße fließt, zurückzuführen.

Eisschollen und Gletscher

Zu dieser Entwicklung passen auch die Nachrichten von riesigen Eisschollen, die sich von der arktischen Eismasse trennen oder Abbrüche von Gletschern. Das Schmelzen der Eisberge erzielte in den vergangen Jahren Rekordwerte und für die kommenden Jahre rechnen Wisschenschaftler sogar mit noch weiteren. Die Eisdecke von Grönland verlor demnach in den letzten Jahren ein Volumen von ungefähr 100 Kubikkilometern. Währenddessen steigt der Meeresspiegel in der Arktis von Jahr zu Jahr um 0,25 Zentimeter. Langfristig gesehen wird die sommerliche Eisdecke der Arktis in jedem Jahrzehnt rund 8% ihrer Fläche einbüßen.

Diese Entwicklung ist vor allem beim Vergleich von Satellitenbildern der polaren Eisdecke zu beobachten. Nicht einmal die Modelle des Weltklimarates (IPCC) konnten so eine radikale Veränderung vorhersagen.

Bedrohte Tierarten

Die ökologischen Folgen sind schon jetzt, vor allem für die Tierwelt, sichtbar. Eisbären, die einsam und verloren auf kleinen und abgetrennten Eisschollen treiben. Robben, die von ihren Jungen getrennt werden oder keine Nahrung mehr finden. Diese Bilder sieht man in den Nachrichten zu selten – aber die Situationen ist real.

Das Ökosystem ist ein sehr sensibles und komplexes Netzwerk. Und solche drastischen Umwelteinflüsse können es aus dem Gleichgewicht bringen. In der Tierwelt macht sich das zum Beispiel auch am zurückgehenden Bestand der Rentiere bemerkbar. Die Zahl der Gänse hingegen nimmt zu, weil sich ihr Lebensraum durch das veränderte Klima ausweitet.

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Klimawandel wird nicht ernst genommen

Durch den Klimawandel stehen der Menschheit gewaltigen Veränderungen bevor. Nicht nur die Energiepolitik muss sich durch die Verknappung der Ressourcen neu ausrichten. Auch die Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt müssen sich auf Dauer auf eine neue Lebenssituation einstellen.

In den Nachrichten ist fast täglich von neuen Umweltkatastophen zu hören. Untermalt mit eindrucksvollen Bildern von gewaltigen Tropenstürmen oder Ölkatastrophen ist das Thema Klima und Umwelt eigentlich allgegenwärtig.

Dennoch scheint das öffentliche Interesse am Klimaschutz nachzulassen. Wie kommt das? Und wie kann es sein, dass der Zusammenhang zwischen Ölkatastophen und steigendem Energiekonsum einfach nicht gesehen wird?

Die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels sind also bekannt, werden aber nicht ernst genommen. Und so sind Umweltschützer und Politiker weiterhin darum bemüht, doch noch die notwendigen Schritte für den Kampf gegen den Klimawandel einzuleiten.

Die katastrophalen Entwicklungen der letzten Jahre lassen sich nicht von der Hand weisen. Trotz der schon regelmäßigen Nachrichten- und Bilderflut, die diese Katastrophen eindringlich sichtbar machen, sinkt das öffentliche Interesse an diesem Thema.

Dabei machen gerade diese Woche zwei Kontinente mit extremen Wetterbedingungen und Naturkatastrophen schlagzeilen.

Australien und USA: Neue Naturkatastrophen

Australien wurde diese Woche vom schlimmsten Wirbelsturm in der Geschichte des Kontinents heimgesucht. Das Zentrum des Zyklons traf dabei auf die dicht besiedelten Küstengebiete des Bundesstaates Queensland. Gerade dieser wurde in den vergangenen Wochen schon von den schwersten Überschwemmungen der letzten Jahrzehnte heimgesucht.

Und auch Nordamerika hat derzeit mit dem Wetter zu kämpfen. Extrem niedrige Temperaturen und heftige Schneefälle haben die Hälfte der USA unter einer dicken Eis- und Schneedecke begraben.

Poliktik muss Klimakonzepte entwickeln

Die Bundeskanzlerin kämpft nicht nur für die Umsetzung eines Klimakonzepts für Deutschland, sondern setzt sich auch international für das Klima ein. Dank der Wissenschaft, die immer mehr Fortschritte bei Ihren Untersuchungen und Berechnungen macht, ist es möglich auch neue Chancen zu finden und neue Ansätze zu entwickeln. Die Klimaerwärmung ist wahrscheinlich nicht mehr komplett aufzuhalten, aber wenn es gelinen sollte, den Temperaturanstieg zu entschleunigen oder teilweise zum Stillstand zu bekommen, könnte man die Auswirkungen besser unter Kontrolle haben. Der Schaden ist trotz dieser Möglichkeiten dennoch nicht mehr völlig abzuwenden. Einige Länder können durch ein milderes Klima sicherlich profitieren, z. B. im Winter Getreide ernten. Für andere Länder überwiegen die negativen Effekte, z. B. Ernteausfälle in vielen Regionen Afrikas.

Was kann man tun?

Dabei kann wirklich jeder etwas gegen den Klimawandel tun.

  • Verringerung des Treibstoffverbrauchs für Autos
  • Reduzierung des Stromverbrauchs
  • Steigerung der Stromerzeugung durch Windenergie
  • Steigerung der Stromerzeugung durch Sonnenenergie
  • Beendung der Abholzung und Brandrodung von Wäldern
  • Bodenschonende Bewirtschaftung auf dem Ackerland
  • Ausbau erneuerbarer Energie
  • Verminderung der Luftverschmutzung
  • Stabilisierung der Treibhausgase

Kampf um die Wahrheit

Klimalügen und Verschwörungstheorien sind weit verbreitet. Es ist inzwischen auch bekannt, dass Industrie- und Energielobbyisten eigens Klimaskeptiker beschäftigen oder finanziell unterstützen. Damit wollen Sie erreichen, die öffentliche Meinung zu manipulieren, um diesen Fahrtwind für ihre eigenen Interessen und Ziele zu nutzen. Im Interesse des Planeten, der darauf lebenden Menschen und den folgenden Generationen sollten diese schmierigen Aktionen unterlassen werden. Es ist keinem geholfen, wenn man mit voller Absicht Zweifel über die globale Erderwärmung streut. Das verunsichert die Bevölkerung nur noch mehr. Aus der Flut an Informationen ist es schwierig geworden, irreführende von faktisch belegbaren Nachrichten zu unterscheiden. Dieses Spiel mit der Wahrheit trägt sicherlich auch zur Ermüdung des allgemeinen Interesses bei und die Aufmerksamkeit wird ultimativ anderen Dingen zugewandt.