Einträge von Klimawandel Global, die Tag “Energiekonzerne” enthalten:

Heute wurden wir von einem unserer Leser auf die neueste Greenwashing Kampagne des Energiekonzerns RWE hingewiesen. Gerade Energie- und Ölkonzerne wünschen sich gerne ein grüneres Image, was aber (zum Glück) oft an der Natur der von ihnen angebotenen Produkte scheitert.

"Er ist 111 Jahre alt genau wie RWE. Er ist groß, stark, freundlich, gut 60 Meter hoch, wiegt knapp 300 Tonnen und heißt einfach nur „Der Energieriese."

Ein nettes Video, doch darf man sich auf gar keinen Fall davon blenden lassen, dass Energiekonzerne nicht umsonst kaum für ökologisch nachhaltiges Wirtschaften bekannt sind. Hoffentlich steckt doch etwas mehr hinter der Kampagne als reines Greenwashing.

| Meinungen (4) | Klimawandel im TV

Schon seit geraumer Zeit wird an Möglichkeiten der CO2 Abtrennung und CO2 Speicherung geforscht, um die Stromerzeugung aus Kohle und Erdöl klimafreundlicher zu machen. Leider sind diese Forschungsvorhaben und die Entwicklung der dazugehörigen Technolgie sehr kompliziert und teuer. Aus diesem Grund fordern nun Energiekonzerne wie RWE staatliche Unterstützung.

Ein führender RWE Manager forderte nun vom Bund, er solle sich mit 6,5 Mrd. EUR am Aufbau einer Infrastruktur zur CO2 Abtrennung und CO2 Speicherung beteiligen. Schließlich wäre es nicht fair, wenn nur Infrastrukturprojekte wie der Aufbau eines DSL-Netzes durch das Konjunkturpaket gefördert werden würden.

Der Energiekonzern E.ON hat wieder einen neuen Werbespot produziert, um sich medienwirksam ein grüneres Image zu verpassen. War es zuletzt ein noch in der Planungsphase befindliches Gezeitenkraftwerk, das im Mittelpunkt stand, bewirbt E.ON nun ein tatsächlich realisiertes Projekt.

In der Nähe von Schwandorf (Oberpfalz, Bayern) nahm E.ON im Februar 2008 eine Bioerdgas-Anlage in Betrieb, die seitdem rund 1.000 Kubikmeter Bioerdgas pro Stunde in das Erdgas-Leitungsnetz der Stadt einspeist. Somit kann der Wärmebedarf von ca. 5.000 Haushalten gedeckt werden. Die dafür benötigte Biomasse liefern rund 100 Landwirte aus dem Landkreis Schwandorf. Durch die lokale Produktion des Energieträgers wird sichergestellt, dass lange Transportwege vermieden und die damit verbundenen Treibhausgas-Emissionen gering gehalten werden.

| Meinungen (2) | Erneuerbare Energien

Greenwashing ist dieser Tage in der aktuellen Diskussion um den Klimawandel ein sehr beliebtes Thema bei den großen Energie Konzernen in Deutschland. Nachdem schon EON mit seiner Gezeitenkraftwerk Kampagne eine sehr hohe Werbe-Penetration in der deutschen Bevölkerung erreicht hat, zieht nun auch der Energieriese RWE mit einer Greenwashing Kampagne zu Felde. Mit dem Titel "RWE Energiesparcheck - Energiespartipp der Woche - Strom sparen mit RWE" vergeht kaum eine Stunde, in der man nicht den neuen Werbespot mit dem RWE Hamster zu sehen bekommt.

Der "niedliche" RWE Hamster versucht während des knapp 30-sekündigen Werbespots die Zuschauer zu überzeugen, sich die Energiespartipps der Woche von RWE anzusehen.

In einer aktuellen Umfrage der IT-Beratung Accenture wurde die Einstellung von Bürgern zum Klimawandel untersucht. Insgesamt 7.500 Verbraucher aus 17 Ländern, davon 3.500 in Europa bzw. 500 in Deutschland wurden befragt. Die Studie belegt unter anderem, dass der überwiegende Teil der Stromkunden bereit wäre, den Energieversorger zu wechseln, wenn sich dieser überzeigend für die Reduktion von Treibhausgasen einsetzt.

| Meinungen (0) | Klimaschutz | Klimawandel

Nach der vollmundigen Ankündigung von E.ON, massive Investitionen im Geschäftsbereich Erneuerbare Energien durchzuführen, legt nun Konkurrent RWE nach. Auch die Nummer 2 auf dem deutschen Strom- und Energiemarkt plant Investitionen in Milliardenhöhe, um den Anteil der Stromproduktion aus regenerativen Quellen bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts auf 20% hochzuschrauben. Zur Bündelung der Aktivitäten wird zudem eine neue Tochtergesellschaft namens RWE Innogy gegründet, die sich vornehmlich in den als wirtschaftlich betrachteten Geschäftsfeldern Windkraft, Wasserkraft und Biomasse engagieren wird.

Beim heutigen Zappen durch die Fernsehlandschaft ist mir ein neuer Werbespot von E.ON aufgefallen. Auch EON versucht sich nun ein besseres Image in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu bekommen. Ähnliche Kampagnen kannte man ja schon vom Shell Konzern. In der EON Werbung geht es um die Möglichkeit Strom aus dem Meer zu gewinnen: ein Gezeitenkraftwerk macht es möglich.

Funktionsweise eines Gezeitenkraftwerks

E.ON geht mit diesem Gezeitenkraftwerk Projekt ganz neue Wege und versucht sich so von seinen Wettbewerben und dem Image des Umweltverschmutzers zu differenzieren. Die zukunftsweisende Technologie kann sicher nicht alle Energieprobleme der Erde beseitigen, ist jedoch schon ein erster guter Schritt in diese Richtung.

| Meinungen (40) | Erneuerbare Energien
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