Ökostrom - was ist das eigentlich?

Wir sprechen dauernd vom großen Ökostrom Anbietervergleich, doch was bedeutet Ökostrom eigentlich? Finden Sie im hier alle wichtigen Informationen zum so genannten "Grünen Strom".

Wo kommt der Ökostrom eigentlich her?

Im Gegensatz zum Atom- und Kohlestrom, der aus fossilen Brennstoffen und Kernspaltung gewonnen wird, wird der umweltfreundliche Strom ausschließlich natürlichen Ressourcen entnommen. Dabei handelt es sich um folgende Energiequellen (siehe auch unter "wichtige Energiequellen"):


  • Solarenergie
  • Ökostrom Gewinnung aus Energie der Sonnenstrahlung (Photovoltaik) und -wärme (Erdwärme).

  • Windenergie
  • Ökostrom Gewinnung aus Windkraft mit Hilfe von Windkraftwerken bzw. Windanlagen.

  • Wasserkraft
  • Ökostom Gewinnung aus Strömungsenergie von fließendem Wasser.

  • Bioenergie
  • Ökostrom Gewinnung durch Verbrennung von Rohstoffen und organischem Abfall.


Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Wie der gewonnene Ökostrom letztendlich vom Kunden genutzt werden kann - darüber machen sich wahrscheinlich die wenigsten Menschen Gedanken. Doch eigentlich wäre das interessant zu wissen, oder?

Der Strom wird aus den oben genannten erneuerbaren Energiequellen gewonnen und sofort ins Stromnetzwerk eingespeist. Um den grünen Strom durch ganz Deutschland transportieren zu können, verfügt das Land über insgesamt 36.000km Höchstspannungsleitungen. Dieser Strom hat eine Stärke von rund 220.000 Volt (manchmal auch 380.000 Volt), der jedoch in dieser Form nicht transportiert werden kann. Daher transformieren so genannte Umspannwerke diesen auf ca. 110.000 Volt. Der umgewandelte Ökostrom wird nun von Hochspannungsleitungen bundesweit transportiert und verbreitet.

In der Steckdose selbst beträgt der Strom maximal eine Stärke von 400 Volt. Von 110.000 auf 240 - 400 Volt ist es noch ein langer Weg. Wie funktioniert also diese Umwandlung? Mit Hilfe eines weiteren Urspannwerkes wird die Stromstärke auf 10.000 Volt reduziert und dann mittels Mittelspannungsleitung in die einzelnen Gebiete transportiert. Mit den so genannten Niederspannungsleitungen wird der Ökostrom nun endlich auf hausgebräuchliche 240 oder 400 Volt transformiert und kann somit aus der Steckdose entnommen werden.


Was für Gesetze sind bei der Stromgewinnung und -lieferung zu beachten?

Wie bei allen staatlichen Leistungen, liegt auch der Lieferung und Nutzung von Strom eine Vielzahl von Gesetzen zugrunde. Diese sichern sowohl Strom Anbieter als auch Verbraucher rechtlich ab. Die wichtigsten Begriffe bezüglich den Gesetzen zur Stromgewinnung und zum Stromverbrauch sind:


  • EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)

  • EnWG (Energiewirtschafts-Gesetz)

  • EnEV (Energieeinsparungs-Verordnung)

  • EnEG (Energieeinsparungs-Gesetz)

  • EnSiG (Gesetz zur Sicherung der Energieversorgung)

  • EnVKG (Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz)

  • StromStG (Stromsteuergesetz)


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Über diesen Artikel

Zusammenfassung

Wir sprechen dauernd vom großen Ökostrom Anbietervergleich, doch was bedeutet Ökostrom eigentlich? Finden Sie im hier alle wichtigen Informationen zum so genannten "Grünen Strom". Wo kommt der Ökostrom eigentlich her? Im Gegensatz zum Atom- und Kohlestrom, der aus fossilen Brennstoffen...

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