Biogas: erfolgreiche Einspeisung in das Erdgasnetz

Biogas zur Wärmeerzeugung und Stromgewinnung

Biogas entsteht durch Vergärung von Biomasse. Dies geschieht in Biogasanlagen. In sogenannten Blockheizkraftwerken wird getrocknetes Biogas in einem Motor verbrannt, wodurch ein Generator angetrieben wird. Dabei entsteht Wärme, die z.B. für das Trocknen von Getreide verwendet werden kann. Von Biogas spricht man dann, wenn die enstandene Wärme durch die Biogasanlagen direkt ins Erdgasnetz eingespeist wird. Biogas wird deshalb auch als Bioerdgas oder Ökogas bezeichnet.

Biogas hat entscheidende Vorteile!

  • Umweltfreundliche Entsorgung der landwirtschaftlichen Reststoffe bzw. Abfälle (z.B. Gülle, Mist,...)
  • Gleichzeitige Produktion von Dünger bzw. Düngemittel
  • Reduzierung von Schadstoff- und Geruchsemissionen der Viehzucht

Die chemischen Hauptbestandteile von Biogas:

  • Methan (CH4)
  • Sauerstoff
  • Kohlendioxid (CO2)
  • Spurengase
  • Stickstoff

Vor- und Nachteile der Biogasanlagen im kurzen Überblick!

Pro:

  • CO2-neutrale Energiegewinnung
  • Leistung der Kraftwerke wird an Energiebedarf angepasst -> kein Überschuss
  • Produktion von Düngemittel

Contra:

  • Bau von Biogasanlagen ist teuer
  • Intensiver, nerviger Geruch der Bewohner in näherer Umgebung
  • Ungewissheit: Welche Auswirkungen hat der gezielte Anbau von Pflanzen auf das ökologische Gleichgewicht?

Klimaschutz Tipp des Tages

Über diesen Artikel

Zusammenfassung

Biogas zur Wärmeerzeugung und Stromgewinnung Biogas entsteht durch Vergärung von Biomasse. Dies geschieht in Biogasanlagen. In sogenannten Blockheizkraftwerken wird getrocknetes Biogas in einem Motor verbrannt, wodurch ein Generator angetrieben wird. Dabei entsteht Wärme, die z.B. für das Trocknen von Getreide...

Stichwörter

Biogas, Biogasanlagen, Vergärung von Biomasse, Bioerdgas, Oekogas, Energiequellen,

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