Aktuelle Beiträge zum Thema Artensterben

Der Rummel um jedes neugeborene Eisbären Baby in den Zoos der Welt scheint riesig. Internationale Presse, Facebook-Profil und Merchandising-Produkte gehören fast schon zum guten Standard. Es ist, als ob die Welt mit dem Interesse an den jungen Tieren die eigenen Schuldgefühle etwas tilgen möchte. Schuldgefühle dafür, dass die Raubtiere nur noch im Zoo ein unbeschwertes Leben führen können. Schuldgefühle dafür, dass der Lebensraum der Eisbären sprichwörtlich unter ihren Füssen wegschmilzt.

Die Zoo-Eisbären Knut und Flocke gehören zu den Superstars der ersten Stunde. Millionen haben verfolgt, wie die kleinen Eisbären durch ihr Gehege getapst sind und sich schließlich zu ausgewachsenen Landraubtieren entwickelt haben - eingespeert und weit weg von ihrem natürlichen Habitat. Der Kult um den Eisbären macht sie auch zu den idealen Klimabotschaftern der Neuzeit.

Von Maria am 26.01.2012, 11:50 | 0 Meinungen | Artensterben | Erwärmung | Folgen | Klimaschutzpolitik | Klimawandel

Alle Anstrengungen und Hoffnungen, alle Appelle und Warnungen an die internationale Gemeinschaft haben sich zerschlagen: In den Jahren von 2009 bis 2010 ist der weltweite CO2-Ausstoß stärker gestiegen als bisher von Forschern prognostiziert. Das Ziel von maximal zwei Grad Erderwärmung gleicht heute einer Utopie. Und je mehr dieser Zustand zur Normalität verkommt, desto weniger Interesse an einem aktiven Klimaschutz besteht von Seiten der Politik.

Die Verwandschaft von Eisbär Knut, die noch in freier Wildbahn leben und auch andere Artengenossen müssen sich auf das schlimmste vorbereiten. In wenigen Jahren könnte ihr gesamter Lebensraum auf einen Bruchteil zusammenschrumpfen. Und auch die Nahrungssuche gestaltet sich schon jetzt von Tag zu Tag schwieriger.

Den Klimawandel mag der Mensch derzeit nur durch verregnete Sommer und zu trockene Winter wahr nehmen, doch Tiere und Pflanzen sind inzwischen schon dabei sich an die Veränderungen anzupassen.

Ein besonders eindeutiges Zeichen für die langfristigen Auswirkungen des Klimawandels ist der Schrumpfprozess, der unter Organismen eingetreten ist. Flora und Fauna passen sich den steigenden Temperaturen und erhöhten CO2-Werten ebenso an wie die Tiere. Diese Veränderung sehen Forscher als direkte Reaktion auf eine veränderte Umwelt, die mit extremen Trockenperioden und Überschwemmungen zu kämpfen hat. Im Fachmagazin "Nature Climate Change" berichten Forscher von vielen Arten, die bereits heute eine verringerte Körpergröße zeigen. Und ihrer Meinung nach werden sie nicht die einzigen bleiben.

Von Maria am 19.10.2011, 12:12 | 1 Meinungen | Artensterben | Erwärmung | Folgen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel

Der Klimawandel hat nicht nur Auswirkungen auf den Menschen. Auch der Lebensraum von Tieren ist bedroht. Vor allem die Erderwärmung könnte dafür sorgen, dass die Alpenvögel gezwungen sind, ihren bisherigen Lebensraum zu verlassen. Schweizer Wissenschaftler beobachten mit großer Sorge, wie die Vögel ihren Lebensraum in immer höhere Gebiete verlegen. Die unaufhörlich voranschreitende Gletscherschmelze auch in den Alpen wird in naher Zukunft keine Heimat mehr für die Alpenvögel bieten. Dabei ist vor allem das Alpenschneehuhn durch den Verlust seines Lebensraums einer massiven Bedrohung ausgesetzt.

Von Maria am 13.09.2011, 14:31 | 0 Meinungen | Artensterben | Erwärmung | Folgen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel

Bisher sind Wissenschaftler davon ausgegangen, dass das Great Barrier Reef vor der Ostküste Australiens in 20 bis 30 Jahren ausgestorben sein wird. Doch nun räumt eine neue Studie dem größten Korallenriff der Welt wieder Chancen auf ein Überleben ein - allerdings muss dazu auch der Treibhauseffekt gezügelt werden. Laut Forschern wird das gesamte Riff zwar anders aussehen als bisher und auch an Qualität einbüssen, aber es wird so schnell nicht vollständig verschwinden. Die Korallen sind im Stande sich den schwankenden Temperaturveränderungen besser anzupassen, als so manch ein Experte es für möglich hielt.

Von Maria am 28.07.2011, 22:26 | 0 Meinungen | Artensterben | Erwärmung | Folgen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel | Meer | Öko Investments

Die Weltmeere stehen wegen Überfischung, Klimawandel und Müll kurz vor dem totalen Kollaps. Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass uns das größte Massensterben seit rund 55 Millionen Jahren bevor steht. Forscher und Wissenschaftler befürchten, dass eine Vielzahl von Meerestieren und Pflanzen aussterben könnten, wenn nicht sofort Maßnahmen zur Rettung des Ozeans eingeleitet werden.

Aktuelle Untersuchungen zeigen, welche von den Menschen ausgelösten Probleme das Leben in den Meeren stark gefährden. Überfischung, Überdüngung und der anhaltende Wandel des Klimas sind nur einige Ursachen, die für das Massensterben in den Weltmeeren verantwortlich sein könnten. Zudem wird auch untersucht, wie sich diese negativen Umstände gegenseitig beeinflussen.

Von Maria am 27.06.2011, 12:51 | 0 Meinungen | Artensterben | CO2-Emissionen | Erwärmung | Folgen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel | Meer | Nachhaltigkeit | Ursachen

Ohne Klimawandel würde es sie in Deutschland womöglich nicht geben

Die Anti-Atomkraftbewegung hat die rote Sonne und jetzt hat auch der Klimawandel sein eigenes Symbol: die Feuerlibelle. Ursprünglich in Afrika und im Mittelmeerraum beheimatet ist die Feuerlibelle - unter Kennern auch als Crocothemis erythraea bekannt - zur "Libelle des Jahres 2011" gekürt worden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bezeichnet das Insekt, in einer herausgegebenen Mitteilung, als besonders eindrucksvolles Beispiel für die Auswirkungen der Erderwärmung.

Mit der zum ersten Mal stattfindenden Wahl für das Insekt des Jahres wollen der BUND, die Fachgesellschaft der Libellenkundler und die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) in Zukunft auf die beeindruckende Insektenordnung aufmerksam machen. Aber auch das Bewusstsein für die Veränderungen der Natur durch die Hand des Menschen soll geschärft werden.

Immerhin ist es gar nicht mehr so unüblich, dass eingewanderte Arten die heimischen verdrängen und sich einen neuen Lebensraum schaffen. Die Feuerlibelle erschließt sich ihren Lebensraum nach den vorherrschenden Temperaturen. Und da seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Temperaturen in Deutschland im Durchschnitt um 1, 1 Grad gestiegen sind, werden der Libelle somit gute Voraussetzungen geboten.

Zum ersten Mal wurde die rote Feuerlibelle in den 1980er Jahren in Rheinland-Pfalz heimisch und breitete sich von dort aus in ganz Deutschland aus.

Von Maria am 26.05.2011, 21:57 | 0 Meinungen | Artensterben | Erwärmung | Folgen | Klimaschutz | Klimawandel

Am Tag der Biologischen Vielfalt, dem 22. Mai 2011, macht eine erschreckende und auch nachdenklich machende Nachricht die Runde. Laut aktuellem Wald-Index der Umweltorganisation WWF sind bereits ein Drittel aller Wälder vernichtet. Es ist nicht nur der Lebensraum der Menschen, sondern auch der Lebensraum einer großen Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen bedroht. Zu den größten Verursachern der Waldzerstörung gehören die Landwirtschaft, die Infrastruktur und die Holznutzung.
 
Der Wald gilt als Heimat von Fuchs und Hase und bietet eine Heimat für unzählige andere Tiere und Pflanzen. Etwa zwei Drittel der beschriebenen Tier- und Pflanzenarten leben im Wald. Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch die Tatsache, dass der Mensch auf den Wald als Sauerstoffproduzent angewiesen ist. Zudem erweisen sich Wälder auch als Stabilisator für das Klima, da sie Treibhausgase in großen Mengen binden.

Die Meeresforschung bringt eine erschreckende Tatsache zu Tage: Saures Wasser löst die Meerestiere buchstäblich auf. Das in die Luft ausgestoßene Kohlendioxid wird von den Ozeanen aufgenommen und werden immer saurer. Die Folgen davon sind, dass sich die Meerestiere, wie Schnecken und Muscheln beginne aufzulösen.

Meeresforscher und Wissenschaftler reisen derweil zum Castello Aragonese. Die Festung, die aus dem Tyrrhenischen Meer ragt, ist ein Treffpunkt für all diejenigen, die sich für die Zukunft der Ozeane interessieren. Die kleine Felseninsel ist nämlich geologisch so gut gelegen, dass die Wissenschaftler untersuchen können, wie das Meer Mitte des Jahrhunderts aussehen wird.

Von Maria am 10.05.2011, 08:00 | 0 Meinungen | Artensterben | CO2-Reduktion | Folgen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel | Meer

Forscher schlagen bereits seit Längerem Alarm. Neueste Erkenntnisse der Klimaforschung ergeben, dass das Eis in der Arktis schneller schmilzt als bisher befürchtet. Durch den Treibhauseffekt und schwankende Wassertemperaturen schrumpft die Eisdecke einfach schneller. Auch durch eine Meeresströmung, die Wasser aus dem Atlantik in die Arktis bringt, war das arktische Meer in den letzten Jahren noch nie so warm wie jetzt.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist und in nur wenigen Jahren das Nordpolarmeer in den Sommermonaten eisfrei sein wird.

Von Maria am 02.02.2011, 17:10 | 1 Meinungen | Artensterben | Erwärmung | Folgen | Klimaschutz | Klimawandel | Meer

Unsere Völkergemeinschaft steuert allmählich, aber sicher auf eine humanitäre Katastrophe bisher unbekannten Ausmaßes zu.

Auf Grund von Veränderungen der Umwelt, Naturkatastrophen und der globalen Erwärmung sehen sich immer mehr Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Es liegen keine konkreten Zahlen zur Umwelt- bzw. Klimaflucht vor, doch wir alle kennen die Bilder aus den Nachrichten. An den Stränden Südeuropas tauchen neben den sonnenhungrigen Touristen in Bikini und Badehose plötzlich einige hagere Gestalten, in zerfezten Lumpen gekleidet, in kleinen Booten auf.
Hinter ihnen liegt einen beschwerliche und oft monatelange Reise, die einzig allein auf dem Geanken beruht, in Europa ein besseres Leben zu finden.

Millionen Menschen werden sich auch noch auf den Weg machen...

Von Maria am 25.01.2011, 14:13 | 0 Meinungen | Artensterben | Erwärmung | Folgen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel | Ursachen

Seit Langem schon verschwinden jährlich mehr als 13 Millionen Hektar Wald, was in etwa der Größe Bayerns, Baden-Württemberg und Hessens zusammen entspricht.

Als ein akuter Brennpunkt stellt sich Indonesien und sein Regenwald dar. Auf den beiden großen Inseln Sumatra und Boreno spielt sich eine Waldvernichtung mit akuten Ausmaßen ab.

Etwa 20 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen resultieren aus der Zerstörung von Urwäldern. Und Indonesien gehört inzwischen durch seine zunehmende Urwaldzerstörung - nach China und den USA, zu den weltweit drittgrößten Produzenten von Treibhausgasen.

Etwa 20 Prozent der ursprünglichen Wälder sind heute noch in großen, intakten Waldlandschaften erhalten. Aber die moderne industrielle Nutzung sorgt dafür, dass Wälder zerstückelt und so anfälliger für Dürren und Brände. Durch Waldbrände werden wiederum mehr Treibhausgase freigesetzt. Ein ewiger Teufelskreis, der nur schwer zu Stoppen ist.

Von Maria am 20.01.2011, 12:40 | 0 Meinungen | Artensterben | Folgen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel

Ein besonders bemerkenswertes Projekt, über das wir bislang noch nie berichtet hatten, ist der Global Seed Vault (GSV): Ein arktischer Saatguttresor, der die weltweiten Kulturpflanzensamen der Menschheit schützen soll, falls es auf der Erde zu einer Katastrophe kommt. Der Global Seed Vault befindet sich auf Spitzbergen im ewigen Eis und konnte bereits einen ersten Rekord vermelden: Inzwischen liegen mehr als ein Drittel der weltweit vorhandenen Varianten von Kulturpflanzensamen auf Eis.

Von Christian am 18.03.2010, 22:45 | 6 Meinungen | Artensterben

Anlässlich der auf Sulawesi (Indonesien) in dieser Woche stattfindenden World Ocean Conference hat der World Wildlife Fund (WWF) eine neue Studie über die Zerstörung von Meeresgebieten veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei das aufgrund seines außergewöhnlichen Artenreichtums bedeutende Korallendreieck in Südostasien, das sich über sechs Länder erstreckt.

Die Studie mit dem Titel "The Coral Triangle and Climate Change" beleuchtet den Einfluss des Klimawandels auf die bereits heute durch Eingriffe des Menschen (u.a.Verschmutzung, Überfischung und Übersäuerung der Meere) stark gefährdeten Gebiete.

Von Harald am 13.05.2009, 16:03 | 0 Meinungen | Artensterben | Folgen | Meer

Der Libanon wird nicht umsonst als "Zedernstaat" bezeichnet, schließlich ist die Zeder das Wappenzeichen des Libanons. Doch die Kiefernart wird nun akut vom Klimawandel und dessen Folgen bedroht. Die Zeder ist inzwischen auf der roten Liste der bedrohten Tiere gelandet. Einige der libanesischen Zedern werden auf ein Alter von über 2000 Jahre geschätzt.

Von Christian am 11.04.2009, 20:33 | 0 Meinungen | Artensterben | Folgen

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