Aktuelle Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit
Die UN-Generalversammlung hat in einer Resolution das Jahr 2012 zum "Internationalen Jahr der nachhaltigen Energie für alle" (International Year of Sustainable Energy for All) erklärt.
Insgesamt stellt das gerade erst begonnene Jahr 2012 ein wichtiges Jahr für den internationalen Klimaschutz dar. Nach Abschluss der eher durchwachsenen Klimakonferenz im südafrikanische Durban im Dezember 2011 kann es sich die Welt nicht mehr erlauben noch lange zu warten. Es muss jetzt gehandelt werden.
Lange Zeit galt Biokraftstoff als willkommene Alternative zu den fossilen Brennstoffen. Doch immer mehr Zweifel an dessen Legitimität als Heilsbringer treten auf. Eine neue Studie des Londoner Instituts für europäische Umweltpolitik (IEEP) bezeichnet Biosprit als schädlicher für das Klima als fossiler Brennstoff. Wissenschaftler stehen dem geplanten Ausbau der Anbauflächen für Biokraftstoff mit Skepsis gegenüber.
Sie befürchten, dass es langfristig zu einem Anstieg der klimaschädlichen CO2-Emissionen kommen könnte. Um überhaupt eine profitable Produktion von Biosprit zu gewährleisten, müssten erst einmal weltweit riesige Flächen in Ackerland umgewandelt werden. Im Zuge dieser Landerschließung sind besonders Regenwälder gefährdet. Zudem könnte sich die Zweckentfremdung der Ackerflächen negativ auf die Nahrungsmittelproduktion auswirken. Neuesten Schätzungen zu folge ist die derzeitige Nahrungssituation in 26 Ländern der Erde besonders kritisch. Vor allem die Not am Horn von Afrika geriet in den letzten Wochen immer wieder in die Schlagzeilen.
Ruhig war es bisher in Mutriku, der zwischen San Sebastian und Bilbao gelegenen Hafenstadt an der baskischen Küste. Das entzückende Fischerdorf war bisher nur für seine feinen Strände und den Hafen bekannt. Dort lockten bisher die starken Wellen regelmäßig Fans von von Wassersportarten wie Windsurfen und Tauchen an. Und dank dieses starken Wellengangs ist der kleine Ort Mutriku am kantabrischen Meer nun auch für mehr als nur eine hübsche Altstadt, nette Atmosphäre und feine Strände bekannt.
Genau hier an der baskischen Küste ist das erste kommerzielle Wellenkraftwerk in Betrieb genommen worden. Bisher liefert es zwar nur Strom an ein paar hundert Haushalte, aber auch andere Produzenten von nachhaltiger Energie, wie die Windkraft haben mit Zeit benötigt, um sich durchzusetzen.
Die Weltmeere stehen wegen Überfischung, Klimawandel und Müll kurz vor dem totalen Kollaps. Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass uns das größte Massensterben seit rund 55 Millionen Jahren bevor steht. Forscher und Wissenschaftler befürchten, dass eine Vielzahl von Meerestieren und Pflanzen aussterben könnten, wenn nicht sofort Maßnahmen zur Rettung des Ozeans eingeleitet werden.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, welche von den Menschen ausgelösten Probleme das Leben in den Meeren stark gefährden. Überfischung, Überdüngung und der anhaltende Wandel des Klimas sind nur einige Ursachen, die für das Massensterben in den Weltmeeren verantwortlich sein könnten. Zudem wird auch untersucht, wie sich diese negativen Umstände gegenseitig beeinflussen.
Am Tag der Biologischen Vielfalt, dem 22. Mai 2011, macht eine erschreckende und auch nachdenklich machende Nachricht die Runde. Laut aktuellem Wald-Index der Umweltorganisation WWF sind bereits ein Drittel aller Wälder vernichtet. Es ist nicht nur der Lebensraum der Menschen, sondern auch der Lebensraum einer großen Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen bedroht. Zu den größten Verursachern der Waldzerstörung gehören die Landwirtschaft, die Infrastruktur und die Holznutzung.
Der Wald gilt als Heimat von Fuchs und Hase und bietet eine Heimat für unzählige andere Tiere und Pflanzen. Etwa zwei Drittel der beschriebenen Tier- und Pflanzenarten leben im Wald. Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch die Tatsache, dass der Mensch auf den Wald als Sauerstoffproduzent angewiesen ist. Zudem erweisen sich Wälder auch als Stabilisator für das Klima, da sie Treibhausgase in großen Mengen binden.
Neuesten Berichten zufolge will die deutsche Bundesregierung die Grundlagenforschung und Entwicklung von Elektroautos in Deutschland mit einem Milliardenaufwand voran bringen. Dafür sollen in den kommenden zwei Jahren bis zu eine Milliarde Euro in Anspruch genommen werden. Des Weiteren sind für Halter von batteriebetriebenen Fahrzeugen Steuererleichterungen geplant.
Aber wie relevant sind die Elektroautos für die Industrie und Deutschland?
Man hört und liest viel darüber, dass Ökostrom die Zukunft unserer Energieversorung darstellt. Mit Windenergie und Wasserkraftwerken werden schon heute eine Vielzahl von Haushalten mit Strom beliefert. In einer Zeit, in dem sich die fossilen Brennstoffe ganz offensichtlich einmal dem Ende zuneigen, entscheiden sich viele Menschen für den umweltschonenderen Ökostrom. Doch wie umweltfreundlich ist der Ökostrom wirklich?
Seit dem 25. April 1952 gibt es ihn auch bei uns - den "Tag des Baumes".
Und bis heute hat der Ehrentag für den Baum nichts an seiner Bedeutung verloren. Die Menschen und Wirtschaft müssen sich im Bewusstsein halten, dass das Leben ohne Bäume und Wälder auch ein Leben ohne Luftfilter und gar ganz ohne Sauerstoff nicht möglich ist.
Ein Vorreiter für den Klimaschutz ist dabei ein erst 13-jähriger Junge. Die Initiative "Plant for the Planet" von Felix Finkbeiner kämpft mit dem Pflanzen von Bäumen gegen den Klimawandel. Nachdem bereits eine Millionen Bäume gepflanzt wurden gibt es auch scoh ein neues Ziel: zusammen mit Kindern aus der ganzen Welt sollen jetzt eine Milliarde Bäume gepflanzt werden.
Tag des Baumes
Am 25. April ist es wieder soweit - der "Tag des Baumes" steht an. Und ein Junge aus Bayern setzt sich mit einer bewundernswerten Aktion dafür ein, dass wir Menschen auch weiterhin den Gedenktag für Bäume im Kalender vorfinden.
Im Rahmen der "Themenwoche Deutschland" bei CNN International berichtet der Sender am 22. Februar 2011 über den erst dreizehnjährigen Felix Finkbeiner und seine Initiative "Plant for the Planet".
Der Klimawandel betrifft nicht nur einzelne Länder, sondern die gesamte Staatengemeinschaft der Erde. Die Auswirkungen sind vielschichtig. Leidet der eine Staat unter Hitzewellen und Dürreperioden, leidet der andere Staat unter gewaltigen Stürmen und Überschwemmungen. Der Inselstaat Kiribati ist z. B. schon dabei Stück für Stück im Meer zu versinken.
Auch die Niederlande machen sich große Sorgen um die Überflutung ihres Landes als Folge des Klimawandels. Aber die Holländer leben nicht erst seit gestern mit dieser Bedrohung und haben sich deswegen schon einige zukunftsweisende Gedanken gemacht. Für das dicht besiedelte Land sind schwimmende Häuser und Siedlungen die ideale Lösung, um neue Flächen zu erschließen und dem Hochwasser entgegen zu wirken.
Man mag fast gar nicht mehr glauben, dass das was am Auspuff moderner Autos heraus kommt, immer noch klimaschädliches Kohlenstoffdioxid sein soll - zumindest wenn man der Autowerbung aller großen Hersteller Vertrauen schenken mag. Jens Hilgenberg, der beim BUND arbeitet, hat uns heute auf eine interessante Initiative hingewiesen, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
ich bin vom BUND und arbeite seit 2 Jahren zum Thema 'effiziente PKW'. Mit meinen internationalen Kollegen aus Spanien, Belgien, Italien, Frankreich und Groß Britanien beschäftige ich mich zurzeit mit dem Thema 'Autowerbung'. Wir möchten erreichen, dass die bereits bestehenden EU-Vorgaben zur Verbrauchskennzeichnung bei PKW besser umgesetz werden und mittelfristig ein Label ähnlich dem Effizienzlabel beim Kühlschrank auf Fahrzeugen im Showroom und Autowerbungen zum Einsatz kommt. Dazu haben wir einen kleine Film in Auftrag gegeben, der diese Thematik humorvoll aufgreift.
Nachhaltigkeit im Bauen erfordert neue Konzepte, die sowohl aktive als auch passive Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Hauses beinhalten. Zu den aktiven Maßnahmen zählt etwa der Einsatz von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen. Bei den passiven Maßnahmen ist zum Beispiel an energiesparenden elektrische Geräte oder eine Wärmedämmung zu denken. Durch den Einsatz neuer innovativer Technologien, um eine autarke und nachhaltige Energieversorgung im Baubereich zu realisieren.
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat die in Rheinland-Pfalz ansässige juwi-Gruppe mit den Deutschen Klimaschutzpreis 2008 ausgezeichnet. Das Unternehmen aus Wörrstadt ist einer der weltweit führenden Projektentwickler von Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen.
Hauptgrund der Ehrung mit dem Klimaschutzpreis 2008 ist der im Juli 2008 eingeweihte Büroneubau, welcher aktuellste nachhaltige Energiekonzepte effektiv umsetzt.
Das in moderner Holzbauweise errichtete Gebäude dient als Unternehmenszentrale und ist das momentan energieeffizienteste Bürogebäude der Welt. Realisiert wurde der Bau von der GriffnerHaus AG, ein auf energieeffiziente Holzhäuser spezialisiertes Unternehmen aus Österreich.
Spätestens seit der CeBIT 2008 wissen wir Technikfreunde Bescheid, die Zukunft gehört ganz klar der Green IT. Doch von echter Green IT sind wir noch meilenweit entfernt. Zwar präsentierten die meisten Firmen auf der weltgrößten Computermesse einzelne nachhaltig produzierte Produkte, bei Betrachtung der kompletten Produktpalette schneiden die Unternehmen dann aber nicht wirklich „grün" ab.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace bewertet IT Hersteller nach „grünen" Aspekten wie beispielsweise nachhaltiger Produktionsmethodik und Verwendung umweltschonender Materialien. Die Ergebnisse werden vierteljährlich im Elektronik Ratgeber veröffentlicht und geben einen interessanten Überblick.
An den Rohstoffmärkten steigen die Preise für Rohöl & Co. quasi täglich und somit nehmen auch (mit etwas Verzögerung) die Kosten für Energie stetig zu. Energie sparen im Haushalt ist die oberste Maxime bei der Reduktion der Stromrechnung. Da Nachbesserungen z.B. bei der Dämmung hohe Kosten verursachen, ist bereits beim Bau eines Hauses auf Energieeffizienz zu achten. Die gesetzlichen Regelungen zu Niedrigenergiehäusern tun ihr Übriges, um Bauherren ein Behandeln dieses Themas unumgänglich zu machen.


