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Klimaschutz und Politik - G-8 Staaten wollen bis 2050 den Ausstoß klimaschädlicher Gase halbieren
Gute Nachrichten zum Thema Klimaschutz aus Japan? Das ist die Frage. Die Umweltminister der G-8 Mitgliedstaaten Deutschland, Japan, USA, Kanada, Großbritannien, Italien, Frankreich und Russland haben sich darauf geeinigt, den Ausstoß von Kohlendioxid und anderer klimaschädlicher Gase bis zum Jahr 2050 um mindestens 50 Prozent zu reduzieren zu wollen. Wirklich festgelegt hat sich niemand. Ein kleiner Schritt nach vorn, denn noch im vergangenen Jahr hieß es, man wird eine Halbierung des CO2-Ausstoßes lediglich "ernsthaft prüfen".
Eine Einigung auf mittelfristige Klimaschutz Ziele bis 2020 gab es nicht.
Gerade die Blockadehaltung der USA in Bezug auf verbindliche Zusagen zur CO2-Reduktion ist allen noch von Bali in "guter" Erinnerung. Sowohl mittel- als auch langfristig wollen die Vereinigten Staaten keine verbindlichen Reduktions-Ziele akzeptieren, sofern Schwellenländer wie China nicht auch am Klimaschutz-Süppchen mitkochen.
Zum Abschluss der dreitägigen Konferenz in Kobe gab es noch einen Appell an die reichen Länder der Erde, wichtige Schlüsselrollen beim Klimaschutz zu übernehmen.



