Aktuelle Beiträge zum Thema CO2-Reduktion
Mit dem Ziel vor Augen, die Treibhausgase bis 2012 europaweit um acht Prozent zu reduzieren, kündigt die EU Kommision eine weitere Beschränkung der CO2-Emissionen für Industrieunternehmen an. Die Anzahl der an die Mitgliedsländer vergebenen Emissionsrechte wird ab 2008 deutlich verringert. Dadurch wird der industrielle Kohlendioxid-Ausstoß dann um 12,5 Prozent abnehmen.
Heutzutage ist das Internet aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sogenannte Flatrates haben längst unsere Wohnungen erobert, man ist Online, sobald man den Computer einschaltet. Dank WLAN und UMTS kann mittels Laptops, PDAs oder Handys auch unterwegs gesurft werden, der Trend geht auch hier zur Standleitung.
Das Internet wächst weiter, die zu transferierenden Datenvolumen steigen fast exponential und die komplette Infrastruktur des WorldWideWeb frisst mehr und mehr Strom - richtig viel Strom. Mehrere Artikel in verschiedensten Tageszeitungen und Onlineplattformen haben die letzten Wochen dieses Thema aufgegriffen und das Internet als "Klimakiller" bezeichnet.
Erreicht wird diese Stromersparnis durch die höhere Lichtausbeute. Energiesparlampen wandeln 25 Prozent der benötigten Energie in Licht um. Glühlampen kommen im Vergleich nur auf 5 Prozent.
Noch bis 13. Oktober kann man in diesen Märkten deutschlandweit 50.000 "CO2NTRA"-Bäumchen für 5.99 Euro kaufen und im heimischen Garten anpflanzen. Im Angebot sind beispielsweise Ahorn, Buche und Eiche, aber auch Haselnusssträuche. Damit kann jeder Hobbygärtner einen kleinen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten und gleichzeitig den eigenen Garten verschönern. Ein Euro des Verkaufserlöses geht ausserdem als Spende zum Naturefund e.V., einem gemeinnützigen Verein zum Schutz einheimischer Baumbestände.
Am Samstag, den 20. Oktober eröffnet im Deutschen Museum in München zur Ausstellung "Neue Energietechniken" ein neuer Bereich mit Informationen zur Kohlendioxid-Problematik. In der Ausstellung mit dem Titel "Mit 15 Tonnen um die Welt - Der Mensch zwischen Energiebedarf und CO2-Ausstoss" wird es ausführliche Informationen zu CO2 sowie viele wertvolle Tipps zum Klimaschutz geben.
Schaut man auf die blanken Zahlen bei den Kohlendioxid-Emissionen, so sind die Hintergründe klar ersichtlich. 40% des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland wird durch Gebäude erzeugt und dies schlägt sogar die Emissionen der Industrie. Eine höhere Energieeffizienz von Immobilien ist somit ein großer Hebel, um die u.a. von der Bundesregierung gesteckten Ziele bei der Reduktion der Treibhausgase zu erfüllen.
Der Klimawandel und seine Folgen beeinflusst bei weitem nicht nur unsere Umwelt, wie man gemeinhin denken mag. Die fortschreitende Erderwärmung bedeutet auch für die Tourismusindustrie eine große Herausforderung. Das Reiseverhalten von Touristen weltweit wird sich dramatisch verändern, was wiederum auch einschneidende Auswirkungen auch auf viele Tourismusorte dieser Erde haben wird.
Diese Erkenntnis wurde erst kürzlich am zweiten Tag der Internationalen Konferenz der Welttourismusorganisation (UNWTO) über Klimawandel und Tourismus im Schweizer Davos deutlich. In Zeiten uneingeschränkter Mobilität können fast alle Touristen auf ihren Reisen ihr Zielgebiet frei wählen, wodurch vor allem die Regionen vom veränderten Reiseverhalten betroffen sein, die unter den Folgen des Klimawandels besonders stark leiden werden müssen. Stellvertreter der Folgen des Klimawandels and Tourismusorten sind Umweltplagen etwa durch Algen oder Quallen, zu heiße Sonneneinstrahlung oder fehlender Schnee, der für viele Skiorte das Aus bedeuten kann.
Diesen Samstag startet endlich das berühmteste Volksfest der Welt, das Oktoberfest in München.
Nun haben erstmals ein paar Klimaschutzprojekte den Weg auf die Theresienwiese gefunden. So kann man dieses Jahr zum ersten Mal den sogenannten Solar-Skooter fahren, einen Autoskooter der mittels einer auf dem Dach installierten Photovoltaikanlage einen Teil der zum Betrieb benötigten Energie selbst erzeugt. Der Solar-Skooter der Schaustellerfamilie Distel ist in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Avantgarde und der ProSieben-Klimaschutzkampagne 'CO2NTRA - Mit Galileo das Klima schützen' entstanden.
Fliegen ist ja bekannterweise der klimatische Supergau. Bei
einem einfachen Flug von München nach New York (ca. 6500 km) werden pro Person
0,613 Tonnen CO2 in die Luft geblasen. Als Vergleich dazu: Man könnte für die gleiche Menge an CO2 ein halbes Jahr
Auto fahren.
Ab sofort stellt die
Lufthansa die Möglichkeit zur Verfügung, bei einem Flug eine freiwillige Spende
zum Klimaschutz zu leisten um die CO2-Emissionen der jeweiligen Flugreise zu
kompensieren. Der Partner der Lufthansa, über den die Spenden abgewickelt
werden, ist die Non-Profit-Stiftung myclimate.
So steht es auf „Klimaschuetzer.de", einer aktuellen Werbekampagne des deutschen Atomforums, einem Zusammenschluss von Förderern der friedlichen Nutzung von Kernenergie. Als „Klimaschützer der Woche" werden deutsche Atomkraftwerke ins Rampenlicht gerückt, idyllisch fotografiert inmitten saftig grüner Naturlandschaft. Ziel der Kampagne ist, auf die Notwendigkeit von Kernenergie zur Energiegewinnung in Anbetracht des Klimawandels und der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hinzuweisen.
Ziel der Weltklimakonferenz wird es sein, umfassende Verhandlungen für ein multilaterales Klimaschutzabkommen zu beschließen, das nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012 in Kraft treten soll. Bis 2009 soll ein neues Abkommen ausgehandelt werden, das an die im japanischen Kyoto ausgehandelten Verpflichtungen nahtlos anknüpft.


