Aktuelle Beiträge zum Thema Klimaschutz
Klingt absurd, hat aber einen ernsthaften Hintergrund. Seitdem immer mehr Wasserhähne stillstehen und die Bürger sparsam mit dem flüssigen Gold umgehen, werden verschiedene schädliche Keime aus Rohrleitungen und Kanälen nicht mehr vollständig ausgewaschen.
Weihnachtszeit ist Geschenke-Zeit und so werden auch in diesem Jahr unzählige Briefe und Pakete quer durch Deutschland und die Welt verschickt. Da beim Versand auch immer große Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre emittiert werden, hat sich DHL einen neuen Service namens "GoGreen" einfallen lassen. Für einen Aufpreis von gerade mal 10 Cent pro Päckchen bis 20kg wird es dem Kunden ermöglicht, klimaneutral Waren von A nach B von dem Tochterunternehmen der Deutschen Post transportieren zu lassen. Die durch den freiwilligen Aufpreis erzielten Erlöse werden vom DHL in Klimaschutzprojekte investiert.
Die Zeiten, in denen Google bloß eine Suchmaschine war, sind längst vorbei. Google hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einem der am höchsten bewerteten Unternehmen im IT-Bereich entwickelt. Zu Beginn dieser Woche verkündete Google zur großen allgemeinen Überraschung, dass das Unternehmen Geschäftstätigkeiten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien aufnehmen will.
Unter dem Kürzel "Re < C" fasst Google zusammen, sollen in den nächsten Jahren Millionenbeträge in die Forschung & Entwicklung von Technologien auf dem Sektor der erneuerbaren Energien investiert werden. "Re < C" steht dabei grundsätzlich für die Vision, Strom aus erneuerbaren Energieträgern günstiger zu gewinnen als über den herkömmlichen Weg über fossile Brennstoffe wie Kohle - ein absolutes Novum im Energiesektor, wo bislang Stromproduktion aus Kohle als unumstößlich günstigste Möglichkeit angesehen wurde.
In einer aktuellen Umfrage der IT-Beratung Accenture wurde die Einstellung von Bürgern zum Klimawandel untersucht. Insgesamt 7.500 Verbraucher aus 17 Ländern, davon 3.500 in Europa bzw. 500 in Deutschland wurden befragt. Die Studie belegt unter anderem, dass der überwiegende Teil der Stromkunden bereit wäre, den Energieversorger zu wechseln, wenn sich dieser überzeigend für die Reduktion von Treibhausgasen einsetzt.
Australien war bislang ein Mitglied der Achse des Bösen, zumindest wenn man es um die Einstellung zum Klimaschutz ging. Neben den USA ist Australien das einzige Industrieland, das die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls zur Reduzierung vehement verweigerte. Unter bem bisherigen Regierungschef Howard wurde der internationale Vertrag vor allem deshalb abgelehnt, weil Entwicklungsländern keine Auflagen gemacht werden.
Derzeit befinden sich in Deutschland 25 neue Kohlekraftwerke in Planung oder bereits im Bau. Diese neuen Kraftwerke werden nach ihrer Fertigstellung jährlich rund 140 Mio. Tonnen Kohlendioxid und weitere Abgase in die Luft befördern. Schon sehr grotesk, wenn dies in dem Land passiert, das sich vertreten von Politik und Wirtschaft gerne als Vorreiter in Sachen Klimaschutz darstellt. Bei Laufzeiten von bis zu 50 Jahren für ein handelsübliches Kraftwerk ist dies nicht unbedingt ein Zeichen für eine Energiepolitik im Sinne des Klimaschutzes.
Vom 3. bis 14. Dezember findet auf Bali die UN-Klimaschutzkonferenz statt, bei der eine Neuauflage des Kyoto-Protokolls beschlossen werden soll. Im Fahrwasser der Konferenz veranstaltet die Klima-Allianz am 8. Dezember 2007 einen Aktionstag, um jeden zu einem aktiven Klimaschutz aufzufordern.
Als Orte für die Demonstrationen wurden Berlin mit Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor sowie das Braunkohle- kraftwerk Neurath bei Düsseldorf gewählt. Unterstützung finden die Aktionen bei zahlreichen Gruppen wie Greenpeace, den Grünen, dem Bund Naturschutz und eigentlich dem gesamten Who is Who der Umwelt- und Klimaschutz-Szene.

Deutschland macht das Licht aus - ProSieben engagiert sich neben Galileo Contra auch sonst sehr für den Klimaschutz. Ohne weiter auf die Beweggründe des Senders eingehen zu wollen, wollen wir euch die Kampagne bzw. den Aktionstag „Rettet unsere Erde" von BILD, BUND, Greenpeace, dem WWF, Google und ProSieben vorstellen.
Am Samstag, den 8. Dezember 2007 findet eine deutschlandweite Aktion statt: „Licht aus! Für unser Klima.". Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Eine eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft.
Neben großen Denkmälern, wie dem Kölner Dom, das Schloss Neuschwanstein, das Heidelberger Schloß, die Alte Oper sowie die „Zeil" in Frankfurt, können und sollen aber auch alle Privathaushalte mitmachen. Daneben aber auch Städte, Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Organisationen. Die Teilnehmer können beispielsweise Fassaden-, Zimmer-, Landschafts- oder Weihnachtsbeleuchtungen abschalten. Für die Sicherheit notwendiges Licht, etwa Straßen- oder Notbeleuchtungen, bleibt natürlich eingeschaltet.
Die Bild hat passend zum Aktionstag "Licht aus! Für unser Klima" die wichtigsten Fragen beantwortet:
Ständig neue Rekordstände bei den Preisen für (Roh-)Öl haben zu einem stetigen Ausbau der Anbaufläche für Produkte geführt, aus denen im Anschluss Biokraftstoffe gewonnen werden. Länder wie Brasilien, die seit der Ölkrise in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts voll auf Bio-Ethanol als Kraftstoff setzen, machen dies seit Jahrzehnten ökonomisch erfolgreich vor.
In Deutschland wurde durch die gesetzlich verpflichtende Beimischung von Biosprit in den "normalen" Dieselkraftstoff ein Instrument geschaffen, um den Anbau von Biosprit-Pflanzen zu fördern. Fördermittel für wechselbereite Bauern sowie Automobilen mit speziellen Motoren haben für weitere Anreize gesorgt. Auch andere Länder haben angekündigt, in Zukunft verstärkt auf den nachwachsenden Rohstoff Biodiesel/Bioethanol zu setzen. Dazu gehören insbesondere die USA, China und Indien. Noch sind es Ankündigungen, aber wenn ein Riesenreich wie China bis zum Jahre 2030 zehn Prozent seines Kraftstoffverbrauchs durch Biosprit decken zu wollen, gilt es aufmerksam zu werden.
Heute ist das Gipfeltreffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zuende gegangen. Die Zusammenkunft der Staatschefs der Erdölstaaten fand dieses Jahr in der saudi-arabischen Hauptstadt Rihad statt.
Der saudi-arabische König Abdullah kündigte wärend des Treffens an, sein Land werde insgesamt 300 Millionen Dollar aus der Portokasse zu Umwelt- und Klimaschutzzwecken zur Verfügung stellen. Mit dem damit finanziertem Fonds sollen unter anderem Technologien zur Speicherung und Einlagerung von CO2 gefördert werden.
Der Klimaschutz ist mit der intensiv gewordenen Diskussion um den Klimawandel inzwischen in jedem Munde. Klimaschutz hat viel mit dem grundlegenden Denken, wie wir mit Rohstoffen und unserer Natur umgehen, zu tun. Doch auch jeder einzelne von uns kann einen kleinen aber dennoch wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Dem interessierten Leser von Klimawandel Global ist sicher schon der "Klimaschutz Tipp des Tages" in der rechten Navigation aufgefallen. Hier wollen wir Ihnen in aktuelle Tipps in kondensierter Form für den Klimaschutz anbieten. Die ersten 20 Tipps für den Klimaschutz haben wir Ihnen nun in einer ganzheitlichen Liste zusammen getragen:
Noch wird große Geheimniskrämerei betrieben, um was es denn genau gehen soll und wie das Ganze ablaufen wird, aber man darf gespannt sein. Wir wünschen unseren Kollegen im Geiste auf jeden Fall ein volles Haus bei dieser nachhaltigen Aktion. :)
[Edit: Aktion vorbei.]



