Einträge im November 2007

Heute ist das Gipfeltreffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) zuende gegangen. Die Zusammenkunft der Staatschefs der Erdölstaaten fand dieses Jahr in der saudi-arabischen Hauptstadt Rihad statt.

Der saudi-arabische König Abdullah kündigte wärend des Treffens an, sein Land werde insgesamt 300 Millionen Dollar aus der Portokasse zu Umwelt- und Klimaschutzzwecken zur Verfügung stellen. Mit dem damit finanziertem Fonds sollen unter anderem Technologien zur Speicherung und Einlagerung von CO2 gefördert werden.

Von Michael am 18.11.2007, 17:45 | 0 Meinungen | Klimaschutz
Der Energiekonzern E.ON lässt in diesen Tagen nicht locker, sich als sauberes Unternehmen und Kämpfer für den Klimaschutz zu präsentieren. Die massive Marketingkampagne über das E.ON Gezeitenkraftwerk haben wir bereits kürzlich beleuchtet. Darüber hinaus ließen E.ON Sprecher nun verlauten, bis zum Jahre 2010 die Investitionen in erneuerbare Energien auf 6 Milliarden Euro zu verdoppeln. Für den Klimaschutz und eine ist es sicherlich eine gute Sache, dass zunehmend auf eine nachhaltige Energieversorgung gesetzt wird.
Von Harald am 18.11.2007, 10:57 | 3 Meinungen | Investitionen | Klimaschutz
Die Online-Redaktion des WDR führte mit Holger Wormer, dem Journalistik-Professor der Uni Dortmund, ein Gespräch über die Behandlung des Themenkomplexes "Klimawandel" in den Medien. Wormer stand Rede und Antwort zu Fragen, die sich zum einen mit dem Aufstieg des Klimawandels zu einem Thema für die massen befassen und zum anderen wie die Medien nun mit der Berichterstattung über tatsächlichen und vermeintlichen Klimawandel umzugehen haben.

mehr unter WDR.de

Ein schön zu lesendes Interview. Nett zu sehen, dass GEZ-Gelder auch mal sinnvoll verbraten werden. :)
Von Harald am 18.11.2007, 10:41 | 0 Meinungen | Klimawandel

Wie das Team von Klimawandel-Global.de berichtete, trafen sich aktuell 450 Delegierte aus insgesamt 130 Ländern in Valencia um dort den vierten Klimabericht mit Empfehlungen für die Regierungen zu finalisieren. Dieser inzwischen abgestimmte Bericht (zusammengestellt aus drei Teilberichten) umfasst ca. 20 Seiten und wurde bis ins Detail von allen Teilnehmern diskutiert.

Die Forscher sprechen doch mehr denn je zuvor Klartext, was man dem neuen Klimareports des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) entnehmen kann. Die Deligierten warnen darin aber klarer denn je vor "abrupten und unumkehrbaren" Folgen des Klimawandels.

Von Christian am 16.11.2007, 21:44 | 3 Meinungen | Folgen | Klimaschutzpolitik
In Zeiten des Klimawandels ist die Tourismusindustrie als ein bedeutender Verursacher von Treibhausgasen immer wieder in der Kritik. Denn um Urlaub in jedweder Form jenseits von Balkonien durchführen zu wollen bedarf es zunächst einmal der Nutzung eines mehr oder minder umweltfreundlichen Transportmittels. Ob mit dem Auto nach Südeuropa oder mit dem Flugzeug nach Fernost... vor (und nach) dem Urlaub wird eine große Abgaswolke erzeugt.

Der Anteil der Tourismusbranche an den weltweiten Emissionen an Treibhausgasen wie CO2 wird auf immerhin etwa 5 Prozent geschätzt. Das gemeinhin als Tourismus-Weltmeister Deutschland steht unter diesen Bedingungen auf einmal gar nicht mehr als Vorreiter beim Umwelt- und Klimaschutz da.

Von Harald am 15.11.2007, 22:14 | 0 Meinungen | Klimawandel | Kritische Stimmen

Nun gibt es inzwischen auch harte, offizielle Kritik an den Kritikern/Leugnern des Klimawandels. „Kriminell verantwortungslos" sei es den Klimawandel zu leugnen und nichts zu tun, um ihn zu bremsen. Das hat der Exekutivsekretär der Vereinten Nationen (UN) Yvo de Boer auf der Konferenz des Weltklimarats in Valencia gesagt. Über 450 Delegierte aus insgesamt 130 Ländern wollen dort ihren vierten Klimabericht mit Empfehlungen für die Regierungen finalisieren. DIeser Entwurf umfasst ca. 20 Seiten und wird bis ins Detail von allen Teilnehmern diskutiert.

Sobald eine abgestimmte und abgenommene Version des Papiers vorliegt, soll es dann an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon übergeben werden und als Grundlage für den Klimagipfel im Dezember in Bali dienen. Über den Klimagipfel in Bali hatte das Team von Klimawandel-Global.de bereits berichtet. Das dort noch abzuschließende Klimaabkommen soll wiederum die Vereinbarungen von Kyoto fortschreiben, die bis zum Jahr 2012 gelten.

Von Christian am 15.11.2007, 08:00 | 2 Meinungen | Klimaschutzpolitik | Kritische Stimmen

Nach einem Vorschlag des Bundesfinanzministeriums in einem Eckpunktepapier zur Umstellung der Kfz-Steuer sollen Fahrzeuge mit besonders niedrigem CO2-Ausstoß in Zukunft von der Steuer befreit werden. Im Papier werden die Bundesländer aufgefordert, besonders verbrauchs- und schadstoffarmen Autos einen sogenannten CO2-Freibetrag zu gewähren. Laut den Angaben soll dieser Grenzwert bei 100 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer festgelegt werden. Ein Wert, der momentan nur von wenigen Kleinwagen eingehalten werden kann.

Von Michael am 14.11.2007, 20:01 | 2 Meinungen | CO2-Reduktion

Am 7. November hat das Bundesland Baden-Württemberg Deutschlands erstes "Erneuerbare-Wärme-Gesetz" verabschiedet. Laut Gesetzestext müssen Häuslebauer ab dem 1. April 2008 bei Neubauten einen Anteil erneuerbarer Energien (Solarenergie, Geothermie oder Biomasse) am Energiebedarf von mindestens 20 Prozent einhalten.

Für bestehende Gebäude gilt ab 2010 ein zehnprozentiger Anteil regenerativer Energien als vorgeschrieben, sofern das Heizsystem erneuert werden soll. Alternativ dazu kann die Vorschrift mittels ausreichender Wärmedämmung erfüllt werden. Sollten bereits Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien bestehen, werden diese berücksichtigt.

Von Michael am 12.11.2007, 20:27 | 2 Meinungen | Erneuerbare Energien | Klimaschutzpolitik

Der Markt für erneuerbare Energien erlebt momentan einen gigantischen Aufschwung. Der Boom der Windenergie und Fotovoltaik zeigt diese Entwicklung am deutlichsten, doch auch der Energiegewinnung durch Gezeitenkraft, Geothermie oder Biomasse werden rosige Zukunftsaussichten prognostiziert. Bis 2020 könnte der Umsatz der Branche um bis zu 400% wachsen.

Wir berichteten bereits über Branche durch den Mangel an qualifiziertem Arbeitspersonal. Zu wenige Fachkräfte stehen den zahlreichen zu erwartenden neuen Arbeitsplätzen gegenüber. So werden laut Expertenmeinung in den nächsten Jahren weit über 100.000 weitere Arbeitsplätze im Energiebereich entstehen. Die Anzahl der Absolventen von Ingenieur-Studiengängen werden den Bedarf aber kaum decken können.

Von Michael am 12.11.2007, 16:41 | 0 Meinungen | Erneuerbare Energien
Geht die Welt wirklich unter?

Dieser Frage gehen die Umweltfilmer Dethlev Cordts und Nicola von Oppeln in der Dokumentation "Die Rache der Ozeane" auf den Grund. Dafür bereisten sie die Schauplätze des für 2009 geplanten Kinofilms "Der Schwarm" nach dem gleichnamigen Buch von Frank Schätzing. Ohne Hollywood, dafür aber mit umso mehr dokumentarischem Charakter werden am 07. Dezember um 21:45 Uhr in der ARD globale Umweltsünden, Wirkungsketten von Naturkatastrophen und die Folgen der globalen Erwärmung für die Meere thematisiert.
Von Harald am 08.11.2007, 22:42 | 0 Meinungen | Artensterben | Klimawandel im TV
Zu den unmittelbaren und eindeutig nachvollziehbaren Folgen des Klimawandels zählt unbestritten der Anstieg des Meeresspiegels. Durch das Abschmelzen der Polkappen und Gletscher sowie die Ausdehnung des Wassers bei höheren Temperaturen werden Küstenregionen weltweit betroffen sein. Beim Eintreten der düstersten Szenarien werden sogar manche Inseln komplett verschwinden. Doch selbst wenn es nur zu einem geringen Anstieg des Meeresspiegels kommen wird, werden davon etwa 2 Milliarden Menschen betroffen sein.
Von Harald am 08.11.2007, 19:21 | 0 Meinungen | Folgen | Klimawandel | Meer

Man hört und liest es immer wieder: Kuhabgase - in Form von Lachgas und Methan - die durch "Rülpsen" in die Atmosphäre abgegeben werden, haben einen signifikanten Einfluss auf den Klimawandel in Deutschland und weltweit.

Gedüngte Felder und rülpsende Kühe sind in Deutschland für elf Prozent des Treibhasgas Ausstoßes verantwortlich, wie eine aktuelle Studie des WWF aufzeigt. Aus diesem Grund schlägt der WWF eine Abgassteuer auf Kuh Emissionen, die jedoch zugleich die Lebensmittel verteuern würden.

Kohlekraftwerk-Betreiber und Fahrer von Sportwagen sind schon länger als Klimasünder gebranntmarkt. Zu dieser illustren Gruppe dürfen sich nun aber auch die Landwirte in Deutschland zählen, da sie beträchtlich zum Ausstoß von Klimagasen beitragen. Die Landwirtschaft in Deutschland soll ca. 11 Prozent der deutschen Treibhausgase verursachen.

Von Christian am 05.11.2007, 20:07 | 1 Meinungen | Treibhauseffekt | Ursachen

In der aktuellen Ausgabe der ADAC Motorwelt ging man der Frage nach, inwieweit sich der CO2-Ausstoß zwischen den jeweiligen Treibstoffarten unterscheidet. Benzin, Diesel, Gas - Diese Kraftstoffe stehen an den Tankstellen meist zur Verfügung, doch welcher ist der klimafreundlichste?

Von Michael am 03.11.2007, 14:55 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion
Als Greenwashing bezeichnet man Bemühungen von Unternehmen, Verbänden oder auch Regierungen, sich ein zumeist nicht begründetes "grünes" Image anzueignen. Versucht wird dies durch eine gezielte medienwirksame Vermarktung der Finanzierung von umweltfreundlichen Projekten, Initiativen und Think Tanks. Oftmals gilt es hier, nach einem Skandal oder anderer negativer Berichterstattung wieder ein positiveres Standing in der Öffentlichkeit zu erlangen. Greenwashing ergänzt bzw. übernimmt somit teilweise die Rolle des sozialen Engagements, welches seit jeher von vielen Organisation zur PR-Aufbesserung verwendet wird.
Von Harald am 02.11.2007, 22:45 | 0 Meinungen | Klimaschutz | Kritische Stimmen

Passend zur aktuellen Werbekampagne von E.On zur Energiegewinnung durch Gezeitenkraftwerke, hat das Team von Klimawandel-Global.de eine hochinteressante Dokumentation auf Arte gefunden: Gezeitenkraftwerke - Energie aus dem Meer. U.a. wird auch das Forschungsprojekt Seaflow vorgestellt.


Die Dokumentation stellt ein Gezeitenkraftwerk vor, das bereits dauerhaft die Leistung eines kleinen Atomkraftwerkblocks liefert. Sie zeigt eine Wissenschaftler-Crew um die Expertin Angela Robotham in England, die an Strömungsgeneratoren arbeitet, die bis zu zehn Prozent des britischen Stroms liefern könnten.

Von Christian am 02.11.2007, 20:34 | 3 Meinungen | Erneuerbare Energien

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