Globale Erwärmung – Sind Aerosole für den globalen Temperaturanstieg verantwortlich?

Nach den Klimaflüchtlingen und den Hurrikans gibt es wieder eine Veröffentlichung, die die offiziellen IPCC-Modelle wenn nicht als fehlerhaft, so doch zumindest als grob ungenau erscheinen läßt.

Nachdem bereits im letzten Spektrum der Wissenschaft (4/07) ein längerer Artikel mit einer sehr kritischen Bestandsaufnahme über die Aussagekraft der durch das IPCC herangezogenen Computermodelle erschienen war, wird in der aktuellen Nummer (5/07) nachgelegt.

Aerosole sind ein bedeutender Klimafaktor, der durch das IPCC nicht hinreichend berücksichtigt wird.

Aerosole, also kleine Staubpartikel in der Luft, beeinflussen das Klima möglicherweise nicht nur lokal, sondern über ein globales Strömungssystem sogar weltweit. Insbesondere die Sahara als größte (im übrigen natürliche) Staubquelle des Planeten kann erhebliche Fernwirkung ausüben.

Aerosole wirken dabei eben nicht nur, wie durch das IPCC zwar akzeptiert aber nur unzureichend modelliert, in Bodennähe abkühlend, sondern in höheren Luftschichten erwärmend. Sie haben einen erheblichen Einfluß auf die Wolkenbildung (und damit auf den Strahlungshaushalt der Erde) und die Niederschläge.

Fazit der neuen Studie: Viele durch das IPCC als Hinweise auf die Apokalypse gewertete Indizien lassen sich zwanglos durch den Einfluß von Aerosolen erklären. Sie sind damit die Folge lokaler Klimaveränderungen und keinesfalls Indikatoren einer globalen Erwärmung. So kommen die Autoren in der Untersuchung unter anderem zu dem Schluß, daß der Saharastaub eine Erwärmung Sibiriens um bis zu 1° hervorrufen kann. Ebenfalls kann die Erwärmung in der Arktis auf  die induzierte verstärkte Wolkenbildung zurückgeführt werden. Die Autoren sprechen von einer Zunahme der Infrarot-Rückstrahlung durch die Wolken in dieser Region von 3,4 Watt/Quadratmeter, das ist in der Größenordnung des Wertes, den das IPCC als Folge der CO2-Zunahme angibt. Ach ja, verstärkte Monsunregen in Indien ergeben sich ebenfalls aus dem neuen Modell und sind also auch nicht zwangsläufige Vorboten des menschgemachten Weltuntergangs.

Der durch die Wirkung der Aerosole in Europa und Asien im neuen Modell hervorgerufene Trend ansteigender Temperaturen entspricht den Messungen. Viel Saharastaub, verstärkt durch anthropogene Luftverschmutzung, und die Temperaturen steigen. CO2 wird dabei nicht benötigt.

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