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Film-Tipp: Eine unbequeme Wahrheit (An Inconvenient Truth)
„Eine unbequeme Wahrheit" ist ein Film voller aktueller Fakten über den Klimawandel und einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme aller Zeiten. Neben 2 Oscars (Bester Dokumentarfilm, bester Filmsong) wurde der Film mehrfach ausgezeichnet.
Das klingt wie nach einem Rezept für schwermütigen Trübsinn und pessimistische Kassandra-Rufe? Warten Sie's ab! Auf den Filmfestivals von Sundance und Cannes sorgte Eine unbequeme Wahrheit für Furore. Regisseur Davis Guggenheim wirft darin einen leidenschaftlichen Blick auf einen Menschen, der mit großem Engagement über Mythen und Missverständnisse beim Thema globale Erwärmung aufklärt und Vorschläge zur Abhilfe macht. Dieser Mensch heißt Al Gore, war Vizepräsident der USA und hat sich nach dem Verlust der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2000 ganz dem Umweltschutz verschrieben.
In diesem faszinierenden Portrait von Gore und seiner „traveling global warming show" erweist sich Gore als witzig, engagiert und analytisch präzise. Er präsentiert verblüffende Fakten und Zusammenhänge über den, wie er es nennt, „globalen Notfall". Sein Publikum sind ganz normale Menschen - gerade sie haben einen Anspruch auf Informationen, bevor es zu spät ist.
Im Jahr 2005 erlebte Amerika die schlimmsten Stürme seiner Geschichte. Es scheint, als sei ein Wendepunkt erreicht - und Gore schildert das Szenario dieser düsteren Situation. Zwischen dem Vortrag von Gore streut der Film immer wieder biografische Aspekte ein: wie der idealistische College-Student sich schon früh für Ökologie interessierte; wie eine Familientragödie sein Leben als junger Senator grundlegend veränderte; wie der Mann, der fast US-Präsident wurde, zur leidenschaftlichsten Aufgabe seines Lebens zurückkehrte - überzeugt, dass noch genügend Zeit bleibt, die Dinge zu verändern.
Mit Witz, Humor und Hoffnung schildert Eine unbequeme Wahrheit die überzeugende Argumentation von Al Gore: Wir können es uns nicht länger leisten, die globale Erwärmung als politisches Thema anzusehen, sie ist die größte moralische Herausforderung für die Bewohner dieses Planeten.
Quelle:Eine unbequeme Wahrheit, die offizielle Filmhomepage
Mittlerweile ist der Film auf DVD überall erhältlich und bietet neben dem Hauptfilm (Englisch, Deutsch) auch ein 11-minütiges Making of, ein 32-minütiges "Update" mit aktuellen Informationen von Al Gore und ein Musikvideo des Titelsongs.
1 Lesermeinungen
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Hi!
Also ich finde es echt toll, dass du einen Blog über die Klimakatastrophe machst ... !
Ich habe erst gerade ein kleines Stück des Films 'Eine unbequeme Wahrheit' gesehen und habe mir dabei wieder mal gedacht, was für Idioten wir Menschen doch sind - lassen unsere Erde zugrunde gehen und die meisten Leute sehen dabei auch noch tatenlos zu!
Eigentlich kann ja jeder seinen Teil dazu beitragen. Ich, zum Beispiel, bin seit längerem Vegetarierin und vor einigen Wochen habe ich auf einer Seite etwas gefunden:
Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt. Das hat eine japanische Studie zur Umweltbilanz von Rindern ergeben. Am klimaschädlichsten ist das Methan, das die Tiere bei der Verdauung ausstoßen.
(Quelle: www.vegetarier.net)
Ich will damit nicht sagen, dass alle sofort Vegetarier werden sollen, doch muss man jeden Tag in der Woche Fleisch essen?
Am meisten ärgern mich jene Politiker, die groß davon reden die Umwelt zu schützen - und dann mit dem nächsten Flugzeug in die Karibik oder sonst irgendwo hin fliegen ... !
So ... das war meine Meinung ... :)
Liebe Grüße,
Tamara