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„Die Atomare Renaissance" - Amerika entdeckt die Kernenergie wieder


Wärend in Deutschland der Atomausstieg beschlossene Sache ist, baut der Rest der Welt emsig an neuen Reaktoren. In Amerika spricht man derzeit von der „Atomaren Renaissance". Laut dem "Economist" erwartet die  Kernenergie-Regulierungsbehörde NRC der Vereinigten Staaten in den nächsten Monaten 12 Anträge für neue Atomreaktoren. Nächstes Jahr werden zusätzliche Pläne für weitere 15 Anlagen vorliegen.
Seit 30 Jahren wurden in den USA keine neuen Kernkraftwerke gebaut, jetzt soll sich der Bestand an Reaktoren um umgefähr ein Drittel erhöhen, falls allen Anträgen stattgegeben wird. Die Sicherheit dieser Anlagen ist selbstverständlich auf dem neuesten Stand der Technik.
Wie die USA machen es momentan viele Länder weltweit, modernste Reaktoren schiessen an allen Ecken unserer Erde aus dem Boden. Aber in Deutschland bleibt die Küche kalt.

Was meint ihr dazu? Sind die Agumente gegen die friedliche Nutzung von Kernenergie vielleicht schon veraltet? Sollte man den Atomausstieg überdenken?




4 Lesermeinungen

Gegen Kernenergie meint:

Die Argumente sind veraltet??? Man hat wohl inzwischen rausgefunden, wie man Uran herstellt und kann deswegen für immer und ewig diese Energiequelle nutzen?

Rene meint:

Schwachsinn ...

Uran herstellen um es zu spalten macht überhaupt keinen Sinn! Ganz im Gegenteil Uran und andere Spaltbare Stoffe sind Rare und werden es zunehmend. Uran ist ist nichts anderes als Öl, es ist im begrenzten Maß verfügbar. In ca. 60 Jahren so die Prognose ist auch damit Schluss, dann haben wir alles gespalten was zu spalten ging. Es sei denn wir bauen schnelle Brüter, damit könnte wir die Laufzeit von Kernkraftwerken um ca. 33% steigern, da schnelle Brüter auch spaltbare Produkte auswerfen, die wiederverwendet werden können.

Interessant wird die Kernenergie in der Zukunft trotzdem, wenn es heißt fusionieren statt spalten. Nur während wir wie blöd Windkrafträder usw. hinstellen sind eben andere Staaten vermehrt daran am rumforschen, wobei sich die Fusionskraftwerke am Ende eh durchsetzen müssen. Mit Wind-, Wasser-, Solar- und Erdenergie können wir unseren Energiehaushalt niemals regulieren.

ITER Dieter meint:

Wenn das Uran mal ausgesehen wird in einigen Jahrzehnten, stehen Alternativen bereit. Der Bau des ITER (Internationaler Thermonuklearer Experimenteller Reaktor) ist beschlossene Sache. Dieser Kernfusionsreaktor wird in einigen Jahren in Frankreich in Betrieb gehen und die nötigen Forschungsergebnisse liefern, damit bald Energie fast unbegrenzt zur Verfügung steht. Kernfusion sei Dank!

Rene meint:

Ich bin auch für die Kernfusion ... Nach meiner Meinung ist es auch die sinnvollste und viel versprechenste Investition. Die Entwicklung und das Bauen der Kraftwerke verschlingt zwar einige Milliarden Euro, aber es wird sich am Ende lohnen. Noch sind einige Physikalische Probleme zu bewältigen unter anderem die benötigte hohe Temperatur und zugleich das austauschen von Helium und Wasserstoff im "Kern" der Anlage. Zudem spricht die gute Sicherheit der Anlage für sich ... Fusionsreaktoren können nicht mal eben in die Luft fliegen. Bei der kleinsten Abweichung der Temperatur unterbricht die Fusion. Einziges Manko ist eben, das man mit dem speziellen Wasserstoff extrem fiese Bomben bauen kann. Aber der Wasserstoff alleine nützt auch nichts ... Eine Atombombe würde zudem benötigt werden. Da die benötigten Zutaten aber relativ schwer zu erhalten sind, denke ich kann man mit dem "Risiko" leben, dass mal wer Wasserstoff klauen könnte. Immerhin konnte auch noch noch niemand Waffenfähiges Uran oder dergleichen klauen um eine Atombombe zu bauen.

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Über diesen Artikel

Dieser Artikel stammt von Michael und wurde am 22.09.07 15:26 veröffentlicht.

Zusammenfassung

Die Vereinigten Staaten planen, bis zu 27 neue Atomreaktoren in den nächsten Jahren zu errichten.

Stichwörter

Klimawandel, Atomar, Klimaschutz, Atomausstieg, Atomkraft, Atomausstieg Ausstieg, Kernkraftwere, Atomare Katastrophe, Katastrophe, Atomreaktor

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