Passenden Stromanbieter und günstige Stromtarife finden

Die von der Bundesregierung angestrebte Energiewende bekommen vor allem die Verbraucher zu spüren. Derzeit wird die Strompreisentwicklung von vielen Menschen mit erhöhtem Interesse aber auch Besorgnis verfolgt. Denn fast täglich hört man in den Nachrichten davon, dass schon wieder ein Branchenriese eine Strompreiserhöhung für das nächste Quartal angekündigt hat.

Im nächsten Jahr müssen Millionen Haushalte einen Zuschlag auf ihre bisherigen Stromtarife von fast 10 Prozent erwarten. Auch bei der Alternative Ökostrom sieht es nicht viel besser aus.

Jeder hat das Recht auf Strom

Jeder Bürger in Deutschland hat das Recht auf eine Grundversorgung mit Strom, so ist es in der Stromgrundversorgungsordnung festgelegt. Der Stromtarif setzt sich aus einer Grundgebühr und dem Arbeitspreis zusammen. Inzwischen wird es für viele Haushalte, wegen ständig steigender Stromtarife bei fast allen Stromanbietern, aber immer schwieriger einen geeigneten Anbieter und einen zu finden. Hinzu kommen auch noch allgemein erhöhte Lebenshaltungskosten.

Einen günstigen Stromtarif finden

Daher ist es durchaus von Vorteil vor dem endgültigen Vertragsabschluss die einzelnen Stromanbieter und deren Angebote miteinander zu vergleichen. Es gibt auch noch einige weitere Faktoren bei der Auswahl des passenden Stromanbieters und Stromtarifs zu beachten. Der Suchprozess beginnt damit, dass man den eigenen jährlichen Stromverbrauch möglichst genau bestimmt.

Dazu kann man die letzten Stromabrechnungen zur Hilfe nehmen. Die ermittelten Angaben werden anschließend mit der Postleitzahl in einen Online Stromtarifrechner und beispielsweise aktuelle Angebote wie einen günstigen Stromtarif von Flexstrom finden.

Stromanbieter Vergleich hilft bei der Entscheidung

Eine möglichst langlaufende Preisgarantie verhindert außerdem Preiserhöhungen des Stromanbieters während der Vertragslaufzeit. In den meisten Fällen erhält man beim Abschluss eines Stromvertrages einen Neukunden-Bonus für das erste Jahr. Dieser wird unter Umständen aber erst nach Ablauf des ersten Vertragsjahres ausgezahlt.

Zudem sollten Stromkunden, die auf der Suche nach günstigem Strom sind, eine Monats- Quartals- oder Jahresvorauszahlung in Betracht ziehen, da dies meist einen günstigeren Tarif mit sich bringt. Wer sich allerdings zu einer langen Vorauszahlung verpflichtet, geht ein auch ein höheres Risiko ein, bei eventueller Insolvenz des Stromanbieters das bereits gezahlte Geld zu verlieren.

Trend Ökostrom

Die jüngsten Zwischenfälle in Atomkraftwergen und die daraus resultierende Energiewende in Deutschland veranlassen viele Stromkunden auf Ökostrom umzusteigen. Die Energiegewinnung aus Sonnen- Wind- oder Wasserkraft ist umweltfreundlich und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima. Eine wachsende Zahl an Ökostrom Kunden lässt zwar die Preise in Deutschland weiter sinken, doch unterscheiden sich die Tarife zu diesem Zeitpunkt kaum von den sonstigen Stromtarifen.

Vom Atomausstieg profitieren – aber wie?

Die deutsche Politik hat es ganz klar vorgegeben. Die Energiewende ist beschlossen, man will langfristig auf Atomenergie verzichten. Doch das ist leichter gesagt als getan. Wie soll der private, gewerbliche und öffentliche Strombedarf gedeckt werden? Wie kann Strom bezahlbar bleiben? So wird in Talk-Shows immer öfter über das Erneuerbare Energien-Gesetz und die Ökostrom-Umlage diskutiert. Der Verbraucher scheint als Verlierer dazustehen. Doch halt: es gibt Wege die Energiewende für sich gewinnbringend zu nutzen.

 

Wer bezahlt die Energiewende?
Fukushima war in aller Munde und der Atomausstieg wurde zum Top-Thema. Die Bundesregierung wurde plötzlich „grün“, was die meisten Deutschen befürworteten. Doch schon bald kam die Ernüchterung für die Bürger, denn man ahnte schnell, wer letztlich tief ins Portemonnaie greifen würde müssen. Die Regierung und auch die (Energie-)Konzerne wälzen die Kosten auf den Verbraucher ab. Und die „grüne Revolution“ würde nicht nur teuer, sondern vor allen Dingen nicht so schnell wie erhofft vor sich gehen. In der Tageszeitung Die Presse aus Österreich war unlängst zu lesen, dass die Kosten für den „größten wirtschaftspolitischen Eingriff der Nachkriegszeit völlig aus dem Ruder laufen“.

Wie kann ich dem Atomausstieg für mich nutzen?
Hauptbestandteil der Energiewende sind erneuerbare Energien, beispielsweise die Photovoltaik oder die Windkraft. Gerade im Bereich der Photovoltaik liegt es im Interesse der Regierung, dass die Haushalte ihren Strom dezentral selbst erzeugen. Und auch wenn die satte Förderung der letzten Jahre gibt es immer noch verschiedenste Subventionen im Bereich erneuerbarer Energien. Außerdem wird der Haushalt bis zu einem gewissen Grad unabhängig vom Strompreis. Wie kann man also von der Energiewende und dem Atomausstieg profitieren? In erneuerbare Energien investieren und staatliche Subventionen einstreichen.

Photovoltaik
Alleine in den Jahren 2009 bis 2012 sind die Photovoltaik Preise stark gefallen und erfreuen sich daher weiterhin großer Beliebtheit. Und auch in 2013 und den darauf folgenden Jahren sagen Experten einen weiteren Preisrutsch voraus. Schließlich sinkt ja die Einspeisevergütung weiter und die Hersteller werden mit günstigeren Preisen reagieren. So mag zwar die Rendite etwas schrumpfen, aber die Investitionssumme ebenfalls und dadurch kommen jetzt auch nicht so liquide Haushalte in den Genuss der eigenen Photovoltaikanlage. Daher empfiehlt sich eine Investition in die Photovoltaik nach wie vor.

Windkraft
Eine Investition in die Windenergie unterscheidet sich in seiner Art sehr von der Photovoltaik. Denn meist handelt es sich um eine Investition in Windparks, welche von Gesellschaften zum Beispiel zum Bau von Offshore-Windparks nutzen. Solche Projekte bieten in der Regel attraktive Renditen. Windkraftanlagen im kleinen Maßstab, welche sich für Grundstücke eignen, sind leider noch nicht so wirtschaftlich. Die Stromsausbeute ist zwar sehr gut, allerdings stehen die Anschaffungskosten derzeit noch in keinem Verhältnis. Hier wird man die Zukunft abwarten müssen. Sollten solche Anlagen in die Serienproduktion eingehen, dürften auch hier die Preise bald purzeln.

Steigende Strompreise und stockende Energiewende

Nachdem die Bundesregierung bereits im Jahr 2011 die Energiewende beschlossen hat, ist der Prozess nun im vollen Gange. Dennoch muss davon ausgegangen werden, dass einige Atommeiler noch über mehrere Jahrzehnte hinweg in Betrieb bleiben und die Strompreise auch weiterhin steigen werden. Aber warum ist das so?

Missmanagement bei der Energiewende

Zum Einem liegt dies auch daran, dass in ganz Europa noch mehr als 140 Atomkraftwerke am Netz sind und viele Regierungen gar nicht vor haben das zu ändern. Auch werfen anerkannte Ökonomen der deutschen Bundesregierung vor eher planlos an das Vorhaben Energiewende gegangen zu sein. Ihrer Meinung nach gibt es kein sinnvolles Konzept für den Ausbau der Netze und erneuerbaren Energien. Und auch die steigenden Kosten für die Energiewende lassen Wirtschaftsexperten mit dem Kopf schütteln. Ein schnelles Vorgehen würde vorsehen, die Stromsteuer zu senken, um so die Verbraucher aus dem Mittelstand zu entlasten.

Das Projekt Energiewende in Deutschland könnte wegen stockender Umsetzung und einer Kostenexplosion scheitern. Das größte Problem bereitet das Missverhältnis zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Ausbau der Stromnetze im Inland. Während ersteres in rasantem Tempo voranschreitet – allein im Jahr 2012 hat sich die Menge an produziertem Solarstrom um fast verdoppelt – bleibt der Netzausbau im deutschen Raum auf der Strecke. Dieses Missverhältnis stellt eine akute Gefährdung der ganzen Energiewende dar und könnte langfristig den Verbrauchern schaden, da die Energiepreise weiter ansteigen würden.

Schnell handeln und negative Folgen minimieren

Um einem Scheitern der Energiewende noch entgegen zu wirken muss sich in den nächsten Jahren vor allem auf einen schlüssigen Konzept bemüht werden, das einen Netzausbau und -umbau so wie die allgemeine Kostensenkung für die Förderung erneuerbarer Energien vorsieht. In vielen Industrieländern lassen sich bereits Erfolge bei der Energiewende beobachten. Und damit auch Deutschlands Industrie seine internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht verliert ist schnelles Handeln gefragt.

Steigende Strompreise auch im Neuen Jahr

Im Jahr 2013 müssen Verbraucher einen erneuten Anstieg der Stromkosten hinnehmen. Für viele Haushalte könnte Strom in Zukunft zu einem unbezahlbaren Luxusgut werden. Insbesondere Menschen mit geringem Einkommen oder Hartz IV-Bezieher stehen damit vor neuen Herausforderungen. SPD und DGB fordern deswegen auch eine Koppelung von Hartz IV und Strompreisen. Selbst der deutsche EU-Energiekommissar Oettinger begrüßt diesen Vorschlag, befürchtet er doch, dass die Strompreise in Deutschland auch die nächsten fünf Jahre noch weiter ansteigen werden. In einem aktuellen Interview sprach Oettinger davon, dass es richtig und vernünftig ist, die Sozialleistungen angesichts der steigenden Energiekosten anzupassen.

Energie sparen – Energiewende als Gemeinschafts-Projekt

In Europa haben derzeit Themen wie Finanzkrise und Klimawandel den Kontinent fest im Griff. Da kommt es nicht ungelegen alte Allianzen zu erneuern und Freundschaften zu pflegen. Die deutsch-französische Freundschaft feiert dieser Tage 50.-jähriges Jubiläum. Der Élysée-Vertrag von 1963 zwischen den beiden Nachbarstaaten legte einst einen wichtigen Grundstein für das friedliche Zusammenleben in Europa. Damals ging es darum, dass aus ehemaligen Kriegsgegnern wieder Freunde wurden, die vom beiderseitigen kulturellen Austausch profitieren. Heute müssen Deutschland und Frankreich gemeinsam die Vorreiterrolle übernehmen, um zu akzeptablen Lösungen in Sachen Energieversorgung und Ausbau der europäischen Wirtschaft zu kommen.

Energiewende in Deutschland

Angesichts hoher Strompreise und schrumpfender fossiler Rohstoffe nimmt das Thema Energie sparen einen neuen Stellenwert ein. Es liegt Nahe, den Ausbau der alternativen Energiequellen, des energieeffizienten Baus und des europäischen Stromnetzes voranzutreiben. Vor allem, wenn man bedenkt, dass allein im Jahr 2011 europaweit über 500 Milliarden Euro für den Import von Öl und Gas ausgegeben wurden. Jetzt ist es Zeit endlich zu handeln.

In Deutschland wurde die Energiewende bereits zum Laufen gebracht und findet laut derwesten.de auch internationale Beachtung. Immer mehr Bundesbürger wenden sich von Atom- und Kohlekraftwerken produzierten Strom ab und investieren in erneuerbare Energien. Das bringt nicht nur die Energiewende voran, auch die deutsche Wirtschaft profitiert langfristig gesehen davon, zahlreiche neue Arbeitsplätze konnten bereits geschaffen werden.

Frankreich hofft auf Energiemix

Im Nachbarland Frankreich wird hingegen noch über die Energiewende diskutiert. Dort werden derzeit noch 80 Prozent des Stroms von Atommeilern produziert und wie wie faz.de berichtet, müssten alle französischen Atommeiler für viel Geld eigentlich längst nachgerüstet werden. Zur Nachrüstung der AKWs müssten mehrstellige Milliardenbeträge investiert werden. Sinnvoller ist da eine Investition in erneuerbare Energien, ganz nach dem Vorbild Deutschlands. Die französische Regierung möchte in einer öffentlichen Debatte, die Bürger, Vereine, Industrie, Gewerkschaften und Politik miteinbezieht, über die Energiewende informieren, der Bevölkerung so neue Energiegesetzte näher bringen und die Frage nach einen breitgefächerten Energiemix stellen.

Während in Deutschland die Öffentlichkeit mehrheitlich bei der Bekanntgabe zur Energiewende hinter dem von der Regierung gefassten Entschluss stand, spaltet sich in Frankreich traditionell die öffentlichen Meinung beim Thema Atomkraft. Es stehen sich Links und Rechts gegenüber, Atomgegner und Atomlobbyisten. Zudem hatte die französische Politik jahrzehntelang kein Mitspracherecht bei der Atompolitik, die Industrie hat ihre eigene Agenda verfolgt und Kosten unter Verschluss gehalten.

Gemeinsam die Energiewende voranbringen

Die Energiewende in Deutschland nimmt langsam aber sicher Gestalt an, in Frankreich wird zumindest schon eifrig darüber diskutiert. Für einen Erfolg der Energiewende kommt es aber ebenso darauf an, dass die einzelnen staatlichen Bemühungen in ein großes Ganzes Unternehmen zusammenwachsen. Der europäische Kontinent hat die Möglichkeit sich mit Investitionen in erneuerbare Energien und umweltschonende Technologien unabhängig von ausländischem Importen zu machen, und dadurch Energie zu fairen Preisen für jeden Bürger anzubieten. Die deutsch-französische Freundschaft hat es schon einmal geschafft Europa wieder zusammenzubringen. Nun ist die Zeit gekommen den alten Kontinent rund um die Energiewende erneut in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Elektromobilität, der neue Trend

Was früher schnelle und laute Autos waren, das sind heute wohl eher die umweltfreundlichen und verbrauchsarmen Modelle: die gefragtesten Fahrzeugtypen bei den Verbrauchern. Wenn man Umfragen glauben darf, dann legen die meisten Fahrer heute den größten Wert darauf, dass ihr Auto sicher und sparsam im Verbrauch ist. Andere Punkte spielen nur noch vereinzelt eine Rolle. Da kommt der Trend der Elektromobilität gerade richtig. Zwar tut man sich gerade in Ländern wie Deutschland noch ein wenig schwer damit, den herkömmlichen Verbrennungsmotor gegen eine Elektroversion mit Batterie auszutauschen, doch Experten sind sich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich auch die Verbraucher an den Trend gewöhnen und schließlich ist es auch das Ziel von Kanzlerin Merkel, bald an die eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen Deutschlands zu bringen.

Zumindest das Hybridauto ist schon ein wenig erfolgreicher, was die Verkaufszahlen betrifft. Infos zu Hybrid Modellen gibt es hier. Der gleiche Ruhm könnte aber möglicherweise auch die Fahrzeuge mit Elektroantrieb erwarten, denn erst kürzlich haben sich die Internationale Organisation für Normung (ISO) und die Internationale Elektrotechnische Kommission (ICE) auf einen international gültigen und offenen Kommunikationsstandard für das Laden von Elektroautos geeinigt. Das so genannte intelligente Laden soll den Fahrern hiermit ermöglicht werden. Speziell eingestellte Fahrzeuge und Ladestationen könnten so die Situation für die Verbraucher einfacher und günstiger gestalten. Schon zu Beginn des Jahres war ein Standardstecker eingeführt worden, so dass es keine Probleme mehr an den unterschiedlichen Ladestationen gibt.

Der neue Standard soll nun ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sein. Elektroautos müssen so nicht mehr extra für das Laden angemeldet werden, sondern können durch die Übermittlung verschlüsselter Daten von der Station erkannt werden. Der Fahrer kann so entscheiden, ob er sein Auto beispielsweise regelmäßig nur mit Strom aus erneuerbaren Energien betanken möchte. Zudem können smarte Ladezeiten eingestellt werden, so dass das Auto betankt wird, wenn das Netz gerade wenig belastet ist. Hier verbirgt sich also ebenfalls eine schonende Funktion für den Geldbeutel des Fahrers.

Weltrekord für den Waldschutz: WWF und ProSieben rufen zur „Hug a Tree“ Aktion auf

Hug a Tree world record

In politically and economically difficult times it is not always easy to maintain focus. It is all the more important that the  topic of environmental protection and climate change  remain in the public consciousness. A large number of organizations and associations are campaigning for this with special campaigns and advertising campaigns.

Forest – important for the environment

There was a time when all of Europe and other parts of the world were covered in dense jungle. Unfortunately, there isn’t much left of that today. There are only a few areas that have retained the original character of a „wild forest“. The greatest enemy for the forest and its inhabitants is mainly humans. Huge areas for industry and agriculture are being cleared. What remains are meadows, construction areas or seemingly apocalyptic landscapes. But it doesn’t work without forests either. Trees bind carbon dioxide and produce oxygen and provide a home for numerous living things. Even the smallest of us are aware of this. Nevertheless, up to 13 million hectares of forest disappear annually, especially the tropical forests on the South American continent are acutely endangered by deforestation. That corresponds to a forest destruction of 35 soccer fields per minute.

We have to be more careful with the forest again! Now is the time to do something about it! And it doesn’t even have to be boring.

Forest protection is fun

The TV station ProSieben is starting the „Green Seven Week“ again this year  . From May 20 to 26, 2013, the television program will revolve around nature and how we can protect it. But also outside of the screen there are theme-specific and fun activities, such as the  GUINNESS WORLD RECORDS [TM] RECORD ATTEMPT „Hug a Tree“ . At this event, 1000 people should hug 1000 trees in Essen’s Grugapark on May 14, 2013. The focus is once again on the importance of the forest and forest protection. The project is supported by WWF and TVdirekt.

Bisheriger „Hug a Tree“ Rekordhalter war Großbritannien mi 702 Mitwirkenden. Nun konnte dieser aber beim Guinness Weltrekordversuch in Essen überboten werden. Bei der Aktion von ProSieben und dem WWF haben 800 Menschen einen Baum umarmt uns sich damit einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde verdient. Beeindruckt von dem gelungenen Rekordversuch zeigte sich auch Rekordrichter Olaf Kuchenbecker. Er sprach von der besonderen Freude wieder einen Rekord nach Deutschland zu holen und gleichzeitig damit auch noch eindeutig Stellung zu einer wichtigen Sache beziehen zu können.

Den geglückten Weltrekord im TV gibt es am Donnerstag den 23. Mai um 17.00 Uhr auf ProSieben bei „taff“ und am Freitag den 24. Mai um 19:00 Uhr bei „Galileo“ zusehen.

Hug a Tree Movement

Einen Baum einfach so zu umarmen ist gar nicht mal so ungewöhnlich wie es sich vielleicht anhört. Sollten wir nicht alle den stillen Waldriesen für ihr uns unsichtbares Wirken danken. Die Wälder tragen immerhin zur Regulierung des Ökosystems und des Wasserhaushaltes bei. Nicht zu unterschätzen ist auch der Erholungs- und Entspannungsfaktor den ein Wald für gestresste Seelen bieten kann.

Wälder schützen – Umwelt retten

Jeder kann etwas zur Rettung unserer Wälder beitragen, mag es auch eine scheinbar noch so kleine Geste oder Spende sein.
So empfiehlt beispielsweise der WWF folgendes:

1. Papierverbrauch reduzieren
2. Papier recyceln
3. Bei Holzprodukten auf FSC-Siegel* achten

* FSC® stands for „Forest Stewardship Council®“. This is an international certification system for forest management. The seal guarantees that wood and paper products come from responsibly managed forests.

CO2 Gebäudesanierung Maßnahmen – Heizkosten sparen durch effektive Wärmedämmung und moderne Heizsysteme

Wir kommen zu Teil Zwei unseres Specials über CO2 Gebäudesanierung. In diesem Teil gehen wir kurz auf die Möglichkeiten zur thermischen Sanierung von Altbauten ein.

Bis zu 50 Prozent der Heizenergie kann durch schlecht gedämmte Wände, Dächer und Fenster verloren gehen. Wer effektiv dämmt, spart nicht nur Geld sondern schont auch die Umwelt durch wesentlich weniger CO2-Emissionen. Durch Nutzung einer modernen da effizienteren Heizung können auf Dauer weitere Einsparungen realisiert werden.

Je nach Alter des Gebäudes sind die Schwachstellen des Hauses unterschiedlich. Mittels einer thermografischen Aufnahme (Wärmebild) können Energieverlustpunkte am Haus sichtbar gemacht werden. Dann können die in Frage kommenden Stellen gezielt gedämmt werden.

Folgende Dämmungsmaßnahmen werden bei der thermischen Sanierung von Altbauten durchgeführt:

    • Stärkere Dämmung von Dach und Geschossdecken: Bei unzureichender Dämmung können 10 bis 20 Prozent Energieverluste entstehen
    • Aussenwanddämmung: Alte Fassaden verursachen einen Wärmeverlust von bis zu 25%
    • Dämmung der Kellerdecke: Bis zu 10 Prozent der Wärme geht durch den Fußboden verloren
    • Erneuerung der Fenster/Türen: Alte Fenster sind oft die größten Schwachstellen im Haus. Die Beseitigung von Undichtheiten und der Einbau von modernen Fenstern sparen am meisten Energie
    • Erreichen von Winddichtheit: Vom kalten Wind durchblasene Bauteile verringern die Dämmwirkung und erhöhen die Heizkosten
    • Erkennen und Dämmen von Wärmebrücken wie Balkonplatten, Fenstersimmse, etc.

 

Soviel zur Wärmedämmung. Eine weitere Senkung der Energiekosten kann durch Erneuerung bestehender Heizanlagen erreicht werden. Dabei kommten vermehrt zum Einsatz:

    • Brennwertkessel, Wärmepumpe, Biomassekessel (z.B. Holzpelletsheizungen) aber auch die Nutzung von Fernwärme
    • Einbau thermischer Solaranlagen zur Unterstützung der Heizung

 

Informationen zur Förderung oben genannter Maßnahmen finden Sie in Teil Eins unseres CO2 Gebäudesanierung Special:

Weltwasserwoche – Wasserknappheit als globales Problem, virtuelles Wasser

In Stockholm findet momentan die Weltwasserwoche statt und verfolgt das Ziel, den nachhaltigen Umgang mit dieser wertvollen Ressource in die Köpfe der Menschheit einzubrennen. Ein schwieriges Unterfangen, bleiben Industrienationen, mal abgesehen von gelegentlicher Trockenheit, von merkbarer Wasserknappheit weitgehend verschont. Zumindest so weit, um weiterhin mit dem kostbaren Nass bedenkenlos um sich zu spritzen.

Momentan gibt es in Deutschland auch keinerlei Grund zur Sorge. Die Wasservorräte sind mehr als ausreichend, nur der im Ländervergleich relativ hohe Preis für Wasser sorgt für einen bewussteren Umgang (wir berichteten).

Dramatischer sieht es hingegen in den Schwellenländern aus. Über eine Milliarde Menschen fehlt der Zugang zu ausreichend Wasser, Tendenz stark steigend.

Hauptgrund ist die Erderwärmung, ausgelöst durch den Klimawandel. Regenfälle bleiben aus, Wichtige Brunnen versiegen, Hitzewellen werden länger und häufiger. Erste Wasserengpässe sind sogar bereits in den südlichen Ländern Europas aufgetreten.

An die 2500 Experten aus 140 Ländern diskutieren deshalb derzeit in Schweden Lösungsmöglichkeiten zur Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung weltweit.

Heute wird im Laufe des Tages ein Brite für ein Konzept ausgezeichnet, welches den bei der Herstellung angefallenen Wasserverbrauch von Verbrauchsgütern errechnet. Man spricht in diesem Zusammenhang von virtuellem Wasser. Eine dazu veröffentlichte Tabelle zeigt beispielsweise auf, dass zum Genuss einer Tasse Kaffee, 140 Liter Wasser für die Herstellung verbraucht wurden. Diese Menge beinhaltet sowohl das für die Aufzucht der Kaffeepflanze notwendige Wasser, als auch den Wasserverbrauch bei Herstellung und Transport.

Nachfolgend auszugsweise weitere Verbrauchswerte für virtuelles Wasser:

  • 1 Scheibe Brot: 40 Liter
  • 1 Ei: 135 Liter
  • 1 Flasche Bier: 150 Liter
  • 1 Hamburger: 2400 Liter
  • 1 kg Reis: 3000 Liter
  • 1 T-Shirt: 4100 Liter
  • 1 kg Rindfleisch: 15500 Liter

Ziel dieses Konzepts ist es, Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, Waren bewusster zu wählen, um Wasserressourcen in den Herstellungsländern langfristig zu schonen.

Dennoch sind diese Zahlen mit Vorsicht zu genießen. In Ländern mit ausreichend Regenfällen beispielsweise fällt der Wasserverbrauch zur Aufzucht von Nutzpflanzen kaum ins Gewicht.