Folgen des Klimawandels: Anstieg der Meeresspiegel wird zur Bedrohung – bis zu 1,6 Meter

Dass der Meeresspiegel unwiederruflich ansteigen wird, ist inzwischen einem jeden von uns bekannt. Doch anders als bisher angenommen, könnten die Meeresspiegel nicht nur bis zu 0,8 Meter im Durchschnitt ansteigen, sondern vielleicht sogar um das Doppelte, wie nun Wissenschaftler herausgefunden und in der neuesten Ausgabe von „Nature Geoscience“ vorgestellt haben.

Dass sich die Meerespiegel im Verlauf der Zeit verändern ist auch in der Vergangenheit schon vorgekommen. Das genaue Ausmaß dieser Anstiege wurde vom IPCC aber bislang als wesentlich geringer angenommen: Wissenschaftler der Universitäten Tübingen, Southampton, Cambridge und New York haben nun den Meeresspiegelanstieg während der vergangenen Warmperiode der Erde berechnet. Vor circa 124.000 Jahren betrug der Anstieg satte 1,6 Meter innerhalb von nur hundert Jahren.

Was bei solch einem Szenario mit Orten wie Venedig, Holland oder den Maldediven geschehen wird, kann sich wohl jeder selbst ausmalen. Mit einfachem Deichbau kann man dieser Entwicklung wahrscheinlich nicht Herr werden.

Vielleicht muss der Leidensdruck tatsächlich erst so unmittelbar zu spüren sein damit sich an unserem Verhalten etwas grundlegend ändert…

Schreibe einen Kommentar