Klimaschutz durch regionale Lebensmittel – Umweltschutz beim Einkaufen

Immer mehr Konsumenten legen nach aktuellen Umfragen verstärkt Wert auf heimische Produkte. Dem klimabewussten Kunden von heute ist es nicht mehr egal, woher die Güter stammen. Dieser Wunsch lässt sich mit Umwelt- und Klimaschutz begründen, da die lokalen Erzeugnisse aus der Region für klimafreundliche Lebensmittel und kurze Transportwege stehen. Klar, denn was nicht einmal um den halben Erdball geschickt wird, verbraucht auf diesem Weg auch keine Energie. Regionale Produkt und regionale Verarbeitung stellen somit überzeugende Argumente dar.

Worauf ist also zu achten? Den Einkauf von Obst und Gemüse kann man beispielsweise bevorzugt direkt beim Bauern oder auch auf dem lokalen Wochenmarkt erledigen, was als Nebeneffekt die Bauernhöfe aus der Region unterstützt. Auf Erdbeeren im Winter oder sonstige Produkte außerhalb der „normalen“ Erntezeit kann man ebenso verzichten. Und beim Gestalten der fleisch-lastigen Diät muss es ja auch nicht immer Straußenfleisch aus Südafrika oder Rumpsteak aus Argentinien sein – das direkt vor der Haustür produzierte Fleisch schmeckt genauso gut.

Natürlich darf es auch immer wieder mal exotischer sein. Allerdings sollte man bei der Auswahl der Konsumgüter beim Einkaufen nicht nur alleine den Magen und das Geiz-Gen entscheiden lassen, sondern auch den Herkunftsort als Entscheidungsfaktor in Betracht ziehen.

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