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6 Thesen der Klimawandelskeptiker widerlegt - So verändert der Klimawandel die Erde
So verändert der Klimawandel die Erde... in gewohnt reisserischer Manier titelte so - vor nicht all zu langer Zeit - die Bild Zeitung. Anlässlich der Verlautbarung der UN, den Kampf gegen die Erderwärmung zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit zu machen, listete die Bild eine Liste mit 6 Thesen von Klimaskeptikern Klimawandelskeptikern auf.
Diese Thesen, die im Kern den ganzen Klimawandel als Schwindel deklarieren wollen, wurden sogleich von Professor Dr. Mojib Latif (52) vom Leibniz-Institut der Uni Kiel "entlarvt". Lest hier die sechs Thesen der Klimawandel-Leugner und die Antworten des Professors.
Falsch. Es gab zwar immer schon natürliche Klimaschwankungen. Aber wenn wir so weitermachen wie bisher, bekommen wir eine Klimaerwärmung, die es in der Geschichte der Menschheit noch nicht gegeben hat.
These 2: Die Erwärmung wird nur von der Sonne bewirkt.
Falsch. Drei Viertel der Erwärmung ist vom Menschen gemacht, nur ein Viertel geht auf natürliche Ursachen zurück, insbesondere die Sonne. Aber der Sonneneinfluss passierte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
These 3: CO2 hat keinen Anteil an der Erderwärmung, Wasserdampf ist schuld.
Falsch. Wer das behauptet, verwechselt den natürlichen mit dem vom Menschen gemachten Treibhauseffekt. Wasserdampf hat einen Anteil von gut 60 Prozent am natürlichen Treibhauseffekt, der unsere Erdoberfläche warm (15 Grad) hält. Hätten wir ihn nicht, wäre unser Planet eine Eiswüste mit minus 18 Grad. Wir pusten gigantische Mengen CO2 in die Luft, das verstärkt den Treibhauseffekt.
These 4: Zusätzliches CO2 in der Atmosphäre hat keinen Einfluss aufs Klima.
Falsch. Die Skeptiker verstehen nicht, warum CO2 überhaupt klimawirksam ist. Die Atmosphäre ist wie ein riesiges Treibhaus, wobei das CO2 die Rolle des Glases übernimmt - es lässt die Wärme nicht entweichen. Je mehr CO2, desto dichter oder dicker das Glas und umso größer die Erwärmung.
These 5: Das CO2 produzieren nicht wir Menschen, sondern die Weltmeere.
Falsch. Das von uns Menschen produzierte CO2 hat ganz bestimmte Merkmale, die sich vom natürlichen CO2 eindeutig unterscheiden. Dieses kann man messen.
These 6: Die Klimamodelle der Forscher stimmen nicht.
Falsch. Die Erwärmung entwickelt sich genau wie vorhergesagt. Die Modelle wurden auch an vergangenen Klimaänderungen getestet. Es gibt keinen Grund, den Modellen zu misstrauen.
Zudem könnt ihr bei Bild eine interaktive Karte zu den Veränderungen der Erde durch den Klimawandel anschauen. Von der Bild selber halte ich nicht sonderlich viel, doch Professor Dr. Mojib Latif hat durchaus ein großes Renommee in diesem Bereich, wenn gleich die Antworten des Professors sicherlich "zielgruppengerecht" aufbereitet wurden. Mir persönlich reichen solche Erklärungen nicht aus.
9 Lesermeinungen
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Ist wirklich recht verkürzt dargestellt, aber sämtliche Argumente lassen sich jedenfalls schnell widerlegen und alle Forscher, die diese Argumente aufstellen haben irgendwelche Verbindungen zur Öl-Industrie
Das Wort "klimaskeptiker" klingt merkwürdig. Gibt es vielleicht kein überhaupt kein Klima? Warum machen wir uns dann sorgen? ;-)
Hallo Andy,
vielen Dank für deine Korrektur, es muss natürlich Klimawandelskeptiker heißen.
Schöne Grüße
Chris
Den Begriff "Klimaskeptiker" haben wir dem Klimaforscher Stefan Rahmstorf zu verdanken. Durch seinen öffentlich ausgetragenen Disput mit den Zweiflern am Klimawandel hat sich dieses Unwort leider in unsere Hirne gebrannt. Wir sind auch nur Menschen :)
Ich möchte mich für die ungenaue Formulierung entschuldigen. Ab sofort werde ich bei Gelegenheit von "Klimawandelskeptikern" sprechen.
Entweder sind die Antworten aus dem Zusammenhang gerissen oder es soll absichtlich ein falsches Bild vom Klimawandel aufgezeigt werden. Wer immer so konkret "falsch" zu irgendwelchen Ansätzen sagt und nur den eigenen Vorstellungen glaubt, der ist wissenschaftlich als unglaubwürdig einzustufen. Niemand, aber auch wirklich niemand hat genaue Kenntnisse darüber, was tatsächlich einen Klimawandel auslöst. Dafür gibt es viel zu viele Faktoren in einem offenem System wie die Erde. Und jetzt soll der Mensch an allem Schuld sein? Sehr interessante Hypothese, aber leider nicht zu beweisen. In Milliarden von Jahren gab es unzählige Klimawandel - und wie lange gibt es den Menschen?
Kimawandel: unbestritten. In der Schule habe ich gelernt, daß das Voralpengebiet einmal mit Schnee und Eis bedekt war. Wer hat da soviel nicht erneuerbare Energieen in Form von CO-2 in die Welt geblasen? In Norwegen habe ich einen Gletscher gesehen, der in ein paar hundert Jahren um über 5 km geschrumpft ist.
Klimaschutz?: täglich werden zig-millionen Tonnen fosile Energieträger gefördert und mehr oder weniger schnell in CO-2 umgesetzt. Was bringt eine Reduktion von 20% oder 30% ?: Eine Verlangsamung der Klimaerwärmung? Wann ist Schluß?: Wenn keine fosilen Brennstoffe mehr vorhanden sind. Wann?: Vielleicht 200 - 300 Jahre? Was ist das Erdgeschichtlich?
Franks Ansichten (20.11.07) teile ich voll und ganz. Allein Punkt zwei der Gegenargumente, dass
75% der Erderwärmung von Menschen gemacht sei,
ist völliger Blödsinn !!! Wo bloss stehen die gigantischen Heizöfen. Wenn ein "Klimawissenschaftler" solche Korken loslässt,dann ist die ganze Glaubwürdigkeit in
Frage gestellt.
Die Oberflächlichkeit von sogenannten Klimawis-
senschaftlern beweist einmal mehr Stefan Rahmsdorf : Seine Korrektur von Klimasskeptiker
in Klimawandelskeptiker ist dumm. Gerade die
Kritiker des angeblich menschengemachten klima-
wandels leugnen den Klimawandel als Naturereignis
nicht.
ich finde these nr.5 lustig:
die chemischen eigenschaften von co2 unterscheiden sich von denen des co2 s.
interessant
der Begriff Klimawandelskeptiker ist auch Müll. Kein seriöser Forscher zweifelt wirklich an, dass die Erde sich im letzten Jahrhundert erwärmt hat. Nur bei den Ursachen ist die wissenschat sich noch uneinig. Klimawandelursachenskeptiker ist daher richtig.
Aber der so gennannte "Professor Dr. Mojib Latif" ist doch ganz lustig. Ständig redet er um den heißen Brei. Geht ja schon mit dem ersten "Gegenargument" los.
These 1: ...
Da bleibt ihm scheinbar keine andere Wahl, sich auf Prognosen zu stützen. Man mekrt wieder einmal, dass die Beobachtungen eben nicht ausreichen, um von einer unnatürlichen Erwärmung zu reden (Zum Glück fing er nicht auch noch mit dem Hockeystick-Diagram an)
These 3: ...
Der war auch gut. Zwar ist der Wasserdampf das wichtigste Treibhauseffekt, aber weil wir ja "gigantische Mengen CO2 in die Luft pusten", wird er verstärkt. Schön keine Zahlen nennen, lieber Wörter wie gigantisch nehmen, wenn's kritisch wird.
Jaja, so ist das mit den angeblich so intelligenten Leuten vom IPCC.