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Klimawandel Folgen: Totaler Zusammenbruch der marinen Ökosysteme - Zusammenbruch der Fischbestände

Die Uno und ihr Umweltprogramm Unep veröffentlichen einen dramatischen Bericht über die Folgen des Klimawandels und die Auswirkungen auf die maritimen Ökosysteme unserer Erde. Die ohnehin schon stark geschrumpften Fischbestände der Weltmeere sind durch Überfischung stark bedroht. Der Klimawandel soll diese Situation aber signifikant verschlimmern. Die Autoren der Studie warnen vor einem totalen Zusammenbruch der weltweiten Fischbestände.

10 bis 15 Prozent der Weltmeere seien durch das gleichzeitige Auftreten von Überfischung, Küstenverschmutzung und Klimawandel besonders stark geschädigt. Das sei sehr viel mehr als ursprünglich angenommen, berichteten die Unep-Forscher am Ende einer Konferenz mit mehr als hundert Umweltministern.


Die Gefahr durch den Klimawandel lauert an mehreren Fronten zugleich: Einerseits droht durch die zunehmende Übersäuerung des Wassers - eine Folge der erhöhten CO2-Konzentration in der Atmosphäre - vielen Schalen- und anderen Meerestieren das Ende. Weil das Wasser nicht mehr ausreichend alkalisch ist, zersetzt es die Kalkschalen etwa von Muscheln und reißt so Löcher in die Nahrungskette. Andererseits sorgt die Erwärmung dafür, dass beispielsweise Korallenriffe absterben, die auf Temperaturänderungen extrem empfindlich reagieren. Die Riffe dienen jedoch vielen Seetierarten als Lebensraum - mit den Riffen sterben auch die Fische.



Quelle: SpOn

Wenn man sich vor Augen führt, dass Fisch zur wichtigsten Nahrungsquelle der Menschheit zählt - 2,6 Milliarden Menschen weltweit ernähren sich hauptsächlich von Fisch - dann sollten die Ergebnisse der Uno Studio umso alamierender sein! Christian Nellemann vom Uno-Umweltprogramm Unep bringt es auf den Punkt: "Wir befürchten in absehbarer Zukunft einen völligen Zusammenbruch der Fischbestände in den wichtigsten Fischfangzonen ohne Chance auf Erholung."

3 Lesermeinungen

Mitchell meint:

"Andererseits sorgt die Erwärmung dafür, dass beispielsweise Korallenriffe absterben, die auf Temperaturänderungen extrem empfindlich reagieren."

War in den vergangenen hundert Millionen die Meerestemperatur immer konstant?

Mitchell meint:

"Weil das Wasser nicht mehr ausreichend alkalisch ist, zersetzt es die Kalkschalen etwa von Muscheln und reißt so Löcher in die Nahrungskette."

Wie sich der unbedarfte Mensch die Chemie vorstellt.
Wasser, das wärmer wird, gibt CO2 ab. Das lässt sich mit jeder Flasche Bier oder Dose Cola eindrücklich nachvollziehen. Es lebe die globale Erwärmung ... damit die Kalkschalen nicht mehr zerfressen werden.

Gerd Maurer meint:

Laie mit komischen Ansichten

? verstehe wer will ?
Weiss nicht was an Massenmord nachhaltig sein soll. Leute gibts---

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Über diesen Artikel

Dieser Artikel stammt von Christian und wurde am 23.02.08 0:05 veröffentlicht.

Zusammenfassung

Folgen des Klimawandel: Wir befürchten in absehbarer Zukunft einen völligen Zusammenbruch der Fischbestände in den wichtigsten Fischfangzonen ohne Chance auf Erholung.

Stichwörter

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