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WWF stellt "Living Planet Report 2012" vor


Die Umweltstiftung WWF hat den "Living Planet Report 2012" vorgelegt und die Aussichten sind alarmierend! Die Kernaussage macht ganz deutlich klar, dass die Menschen weit über ihre Verhältnisse leben. Verbrauchen wir weiterhin so viel Energie, Nahrung und Wasser, benötigen wir schon im Jahr 2030 einen zweiten Planeten. Durch den enormen Ressourcenverbrauch schrumpfen oder verschwinden ganze Lebensräume und es bleiben nicht mehr genug Rohstoffe, um damit alle Bedürfnisse zu decken.

In schon wenigen Jahren stehen wir den gewaltigen Auswirkungen durch unser unbedachtes Handeln gegenüber. Umweltkatastrophen, Artenschwund und Wasserknappheit gehören dann nicht mehr nur zu den Randproblemen, sondern werden alles andere überschatten. Derzeit sind zum Beispiel knapp 30 verschiedene Tierarten vom Aussterben bedroht, darunter der Weißhandgibbon und das Java-Nashorn. Als besonders gefährdet gelten die Tiger. Heute leben nicht mal mehr als rund 3000 Exemplare in der freien Wildbahn.

Die größten Probleme:

Der Mensch:

- Das enorme Bevölkerungswachstum, vor allem in den sogenannten Dritte Welt Ländern, könnte für die Überschreitung der 9 Milliarden Grenze bis zum Jahr 2050 führen.
- All diese Menschen müssen ernährt werden und benötigen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
- Der scheinbar unstillbare Hunger nach Öl, Kohle und Gas nimmt kein Ende.
- Lebensmittel werden verschwendet oder nicht effizient genug gelagert.

Ozeane und Meere:

- Fischereigebiete haben sich seit den 1980er Jahren verzehnfacht.
- In vielen Gebieten sind ganze Fischbestände bereits leer gefischt (z. B. Kabeljau, Heilbutt, Thunfisch)
- Wasser Ressourcen werden durch die künstliche Bewässerung von landwirtschaftlichen Betrieben aufgebraucht.
- Bei steigenden Temperaturen nimmt die Zahl der giftigen Blaualgen zu.

Wald:

- Derzeit verschwinden im Minutentakt Wälder in der Größe von 35 Fußballfeldern.
- Grund dafür ist der Platzbedarf von Plantagen für Palmöl und Sojapflanzen, so wie Flächen für die Rinderzucht.
- Zu den drei größten Treiben des Klimawandels gehört nach Kohle und Öl auch die Waldrodung, denn das verbrannte Holz erzeugt Kohlendioxid.

Tiere:

- Die Tierbestände Mitteleuropas, darunter auch Deutschland, haben sich dank Naturschutzmaßnahmen sei den 1970er Jahren wieder leicht erholt.
- Die Tierpopulation ist vor allem in tropischen Regionen um 60 % zurückgegangen.

Atmosphäre:

- Durch die steigenden Temperaturen entstehen neue Wüstengebiete, die Polarkappen schmelzen ab und der Meeresspiegel steigt darauf hin immer weiter an.
- Der Meeresspiegel könnte bis Mitte des Jahrhunderts sogar bis zu einem Meter ansteigen.
- In vielen Ländern werden weiterhin Kohlekraftwerke gebaut, wohingegen Deutschland auf erneuerbare Energien setzt.
- Der Bevölkerungswachstum und der steigende Wohlstand der Mittelklasse in China führt dazu, dass immer mehr Menschen ein Auto besitzen und fahren. Dies führt zu einem deutlichen Anstieg von CO2 in der Luft.




1 Lesermeinungen

Adrian Scheuring meint:

8===>

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Über diesen Artikel

Dieser Artikel stammt von Maria und wurde am 15.05.12 11:05 veröffentlicht.

Zusammenfassung

Der WWF hat den "Living Planet Report 2012" vorgestellt: Umweltkatastrophen, Artenschwund und Wasserknappheit drohen!

Stichwörter

Artenschwund, Atmosphäre, Öl, Bevölkerungswachstum, CO2, CO2-Ausstoß, Erde, erneuerbare Energien, Katastrophen, Klima, Klimawandel, Kohle, Kohlekraftwerk, Living Planet Report, Natur, Planet, Probleme, steigende Temperaturen, Umwelt, Umweltkatastrophe, WWF

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