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Demokratie vs. Klimawandel: 7 Gründe an der Demokratie zu zweifeln


Die Nachwehen nach der Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen sind nachwievor sehr groß, wenn man sich die aktuelle Nachrichtenlage zum Ausgang des Klimagipfels zu Gemüte zieht. Anlässlich des "Scheiterns" der Verhandlungen in Kopenhagen hat der Spiegel einen kritischen Artikel zur Vereinbarkeit von Demokratie und dem adäquaten Ergreifen von Klimaschutzmaßnahmen veröffentlicht. Folgende sieben Gründe werden dabei hervorgebracht, die aus Sicht von Klimaforschern und ernannten Experten, Zweifel an der Demokratie als Regierungsform aufbringen sollen:

  1. Trotz robuster wissenschaftlicher Erkenntnisse schafft es die Politik nicht die Handlungsbedarfe in Maßnahmen umzusetzen
  2. Keine Regierung sieht aktuell die Minderung des Wohlstandswachstums als Königsweg zur Emissionsbekämpfung
  3. Das demokratische System zum Ausgleich von Interessen ist ein zu langsames Verfahren zur Durchsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Sachen Klimaschutz
  4. Gerade Wissenschaftler ohne Reputation auf dem Gebiet der Politik- oder Kulturwissenschaften spekulieren besonders gern über das "Scheitern" der Demokratie.
  5. Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften sollen auf ganze Gesellschaften angewendet werden. Vorgeschlagen wird ein Top-down-Ansatz, der die Mitsprache des Einzelnen auf ein Minimum reduzieren sollen.
  6. Globale Erkenntnisse triumphieren über lokales Handeln.
  7. Die wachsende Ungeduld prominenter Klimaforscher drückt sich mehr und mehr durch eine unausgesprochene Vereinnahmung populärer, globaler Gesellschaftstheorien aus.

Daraus nun schließen zu wollen, dass nur autoritär geführte Regime adäquate Maßnahmen zur Abmilderung des Klimawandels entscheiden und umsetzen können, halte ich schlichtweg für Unfug. Es muss einen anderen Weg geben, die Massen für die Dringlichkeit des Handlungsbedarfes in Sachen Klimawandel zu sensibilisieren.

Den kompletten Spiegel Artikel "Wenn Forschern die Demokratie lästig wird" finden Sie hier.




4 Lesermeinungen

facepalm meint:

Das passt nahtlos zu einigen Anwürfen von Klimaleugnerseite, dass die "Klimahysteriker" eine "Klima-" "CO2-" oder "Öko-" Diktatur errichten wollen. Dass solcher Unfug - nun halt von Spiegel-"Journalisten" frei erfunden ist, intressiert dabei nicht: WETTEN dass dieser Spiegelartkel auf Skeptikerseiten als "Beweis" zu den Anwürfen zitiert wird?

Anonymus meint:

Der Kampf gegen den globalen Klimawandel muss aus
den Herzen der Menschen kommen.
Dazu wird es viele mutige Menschen brauchen.
Erschreckend ist oft die Ignoranz der Allgemeinheit und die reaktionen derer die den Klimawandel als Hirngespinst abtun.
Hier ist jeder gefrag, der dazu etwas zu sagen hat.
Man kann den Klimawandel nicht mehr ignorieren.
Diktaturen waren noch nie eine Lösung.
Es braucht einen "globalen Bewusstseinswandel"
aller Menschen auf der Welt.
Wir müssen uns über die Folgen unseres Handelns
und die täglichen globalen Folgen bewusst werden.

Nun, da sieht man doch ganz klar, was hinter dem Klimaschwindel steckt: Einführung eines globalen Faschismus zur noch leichteren und einfachen Ausbeutung von uns allen.

Noch Fragen?

Schlonz meint:

facepalm meint:
"Das passt nahtlos zu einigen Anwürfen von Klimaleugnerseite, dass die "Klimahysteriker" eine "Klima-" "CO2-" oder "Öko-" Diktatur errichten wollen. Dass solcher Unfug - nun halt von Spiegel-"Journalisten" frei erfunden ist, intressiert dabei nicht:"

Hans von Storch ist Klimawissenschaftler und nicht dafuer bekannt, "Klimaleugner" oder freier Erfinder von Geschichten zu sein. facepalm, Du solltest Dich wenigstens ETWAS mit den Personen, die Du beleidigst, auskennen, zumal Du ein Warmist bist und Hans von Storch fuer den IPCC gearbeitet hat.

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Über diesen Artikel

Dieser Artikel stammt von Christian und wurde am 30.12.09 10:32 veröffentlicht.

Zusammenfassung

Führende Klimaforscher sehen Vorteile in der autoritären Regierungsform gegenüber der Demokratie, um die globale Erwärmung effektiver zu bekämpfen. 7 vermeintliche Gründe für die Unvereinbarkeit von Demokratie und Klimawandel.

Stichwörter

Demokratie Klimawandel Regierungsform autoritär Klimaschutzkonferenz Kopenhagen

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