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Kein fairer Wettbewerb auf dem Photovoltaik Markt


Hinter vorgehaltener Hand liegen solche Thesen schon lange auf dem Tisch, doch der Vorstandsvorsitzende der Solarworld AG Franz Asbeck fordert nun erstmals öffentlich die EU Kommission zum Handeln gegen Dumping Anbieter von Solarmodulen aus China auf.

Der Staat China gab allein im Jahr 2011 Kreditzusagen in Höhe von 21 Milliarden Euro mit Zinsen von unter 2 Prozent an die dort ansässigen Solarfirmen. Dieses Geld ermöglicht es den Chinesen erst Solarmodule zu solch Niedrigpreisen anzubieten.

Asbeck gab zu bedenken ob man die gesamte Solarindustrie nach Fernost abgeben wolle und ob es nicht möglich sei die Kosten eines Herstellers zu ermitteln und gegebenenfalls die Wettbewerbspolitik eingreifen zu lassen.

Deutschland drängte im vergangenen Jahrzehnt massiv auf den Markt der erneuerbaren Energien. Doch mittlerweile sei besonders der mittlerweile 40 Milliarden Dollar schwere Photovoltaik Markt für die Chinesen richtig interessant. Bis zum Jahr 2020 werde sich der Markt verfünffachen, was im Übrigen auch erklärt warum der Siemens Konzern vor Kurzem den Einstieg ins Solargeschäft bekanntgegeben hat.

Mehr Infos zum Thema Photovoltaik finden Sie auch unter http://www.solar-und-windenergie.de/photovoltaik.html

Siemens Konzern Chef Süß glaubt daran, dass die Photovoltaik ein größerer Markt wird, als die Solarthermie. Bisher war Siemens vor allem im Bereich Solarthermie tätig, Süß äußerte gegenüber der Financial Times Deutschlands, dass noch nicht entschieden sein ob sich tatsächlich die Photovoltaik gegen die Solarthermie durchsetzen werde.




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Über diesen Artikel

Dieser Artikel stammt von Harald und wurde am 15.09.11 10:49 veröffentlicht.

Zusammenfassung

Der Staat China gab allein im Jahr 2011 Kreditzusagen in Höhe von 21 Milliarden Euro mit Zinsen von unter 2 Prozent an die dort ansässigen Solarfirmen. Dieses Geld ermöglicht es den Chinesen erst Solarmodule zu Niedrigpreisen anzubieten.

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