« Clean Energy 2030 - Google's 4,4 Billionen Dollar Plan für eine Energiewende in den USA | Startseite | Finanzkrise vs. Klimakrise - Rettung der Banken ja, Rettung der Erde nein »
Global Energy Institute Berlin: Private Energie Hochschule Berlin gescheitert
Wenn man einem Bericht auf Spiegel Online (mehr zum Spiegel Probeabo hier) Vertrauen schenken darf, steht die private Energie Hochschule Berlin (Global Energy Institute Berlin) vor dem Aus, noch bevor es eigentlich richtig losgehen konnte. Das innovative Projekt hat zum Ziel, Studenten zu Energiegestaltern für Führungspositionen in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auszubilden. Das Global Energy Institute Berlin sollte durch den Staat und die Energiewirtschaft finanziert werden. In Planung waren bisher ganze drei Masterstudiengänge für insgesamt 500 Studenten, die von 15 Professoren betreut werden sollten.
Nun haben sich die Initiatoren des Vorhabens mit dem Eigentümer des Schöneberger Gasometer über Details des Mietvertrags zerstritten. Erschwerend hinzu kommt, dass die fördernden Gesellschaften (Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft) nicht die Leitung des Projektes übernehmen wollen.
Sowohl das Außenministerium als auch das Forschungs- und Umweltministerium trieben das Projekt bis dato voran, in der Hoffnung hoch qualifizierte Führungskräfte für den Energiesektor auszubilden.
Wollen wir hoffen, dass sich alle Beteiligte besinnen und es doch noch zu einer Einigung kommt. Ein solches Projekt darf nicht scheitern.




Wollen wir hoffen, dass sich alle Beteiligte besinnen und es doch noch zu einer Einigung kommt.
Ein solches Projekt ? darf nicht scheitern ?
Das ganze ist ein Spekulationsprojekt, bei dem am Ende die Bürger bezahlen und die Anwohner das Nachsehen.
Begründung:
http://docs.google.com/Doc?docid=dk2g5ts_41dp92brc9&hl=de
Ein Konsortium entwickelt über "Erneuerbare Energien und Klimaschutz" schrittweise folgendes Programm:
2009: Bio-Energietechnik
2010: Solartechnik und Solar-Architektur
2011: Windkraft, Geothermie und Energiespeicherung
Damit soll eine private universitäre Bildungseinrichtung (Green Unversity) entstehen.
Ob alle sich besinnen müssen sei dahingestellt. Der SPIEGEL stellt gerne mal eine Krise fest wo keine ist. Immerhin ist die Energiehochschule inzwischen gegründet worden:
http://www.welt.de/welt_print/article2682341/Energie-Uni-geht-an-den-Start.html.
Wer sich vielleicht noch besinnen müsste, ist die reaktionäre private Kampagne von Knut Jeckstadt, die sich die Aussicht auf die Industrieruine erhalten möchte und deswegen Zukunftstechnologie in Deutschland zu verhindern sucht, nach dem vorbild der Mediaspree-Aktionisten. Man darf gespannt sein, ob sich wieder mal die Verhinderer in Berlin durchsetzten...