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Blick über den Tellerrand - Umweltschutz in Russland ist ein Fremdwort
Russland zählt insbesondere wegen des enormen Reichtums an natürlichen Ressourcen als eine der wichtigsten Industrienationen der Welt. Einhergehend mit dem Spielen im Konzert der Großen trägt somit das Land, die Industrie und auch die Bevölkerung eine Verantwortung im Lösen von globalen Problemen wie dem Klimawandel.




Wärend meinem Urlaub diesen Sommer in Weissrussland und in der Ukraine konnte ich mir ein Bild über die Umweltproblematik machen.
Wärend Weissrussland noch recht sauber rüberkommt (dank Dikatur herrscht "Zucht und Ordnung"), sieht es in der Ukraine ganz anders aus. Die Leute dort scheren sich nicht sehr um Umweltschutz.
Jeder Strassengraben wird ausgiebig dazu genutzt, alle möglichen Sorten von Abfällen loszuwerden.
Auch öffentliche Parks sehen, wenn unbewacht, wie Müllkippen aus.
Doch nicht nur der Strassenrand wird zugemüllt, auch auf den Strassen fährt so mancher Seelenverkäufer durch die Gegend. Manche Autos stoßen gar derart viel Ruß aus, dass beim Hinterherfahren nur eine grauschwarze Wolke wahrgenommen wird.
Auch bezüglich CO2-Emissionen ist im Osten noch nicht viel getan worden. Jede Wohnung verfügt beispielsweise über einen Gasherd, das Warmwasser wird auch oft mittels sogenannter Gas-Durchlauferhitzer erwärmt. Die Plattenbauten sind natürlich auch schlecht bis gar nicht isoliert.
Apropos Wasser (Exkurs): Die meisten Wohnhäuser haben eine Wasser-Flatrate, d.h. es darf unbegrenzt Wasser verbraucht werden (auch warmes) - ohne Mehrkosten.
Negativ ist das kaum zu bewerten, da die GUS-Staaten weitgehend Wasserreserven im "Überfluß" haben.
Ob es Bemühungen gibt, die Umweltprobleme in der Griff zu bekommen, kann ich nicht beantworten.
Dies waren nur ein paar Eindrücke wärend meines dreiwöchigen Aufenthalts. ;-)