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Einträge von Klimawandel Global, die Tag “Wald” enthalten:

Jedes Jahr aufs Neue wird im Oktober der Baum des Jahres von der "Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung" bestimmt. Dieses Mal wurde die Europäische Lärche auserkoren den Titel "Baum des Jahres 2012" zu tragen.

Die Europäische Lärche stammt aus der Gattung der Lärchen und gehört zur Famile der Kieferngewächse. Ursprünglich ist der Baum im Hochgebirge zu hause, kommt aber auch in den Mittelgebirgen und in der Ebene vor. Zudem ist die Lärche der einzige in Europa heimische Nadelbaum, der im Herbst seine Nadeln abwirft - genauso wie ein Laubbaum. Dadurch vermeidet der Baum Schäden durch Frosttrocknis an sonnigen Wintertagen. Der herbstliche Nadelabwurf gibt den Wissenschaftler aber bis heute ein Rätsel auf.

Erst im Frühjahr beginnt der Baum wieder zu grünen. Auch das besonders harte und schwere Holz zählt zu den gewinnenden Eigenschaften des Nadelbaumes. Ein weiteres unschlagbares Argument, dass ebenfalls für die Lärche als Baum des Jahres 2012 sprechen dürfte, ist dass der Baum ein wahrer Luftreiniger ist. In den Städten hält die Europäische Lärche die Luft nämlich am besten sauber.

Von Maria am 21.10.2011, 15:01 | 0 Meinungen | Nachwachsende Rohstoffe

Die Rodung des brasilianischen Regenwaldes wird unaufhaltsam fortgesetzt. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurde bereits eine Waldfäche von 900 Quadratkilometern vernichtet - das entspricht der Größe Berlins. In dem fruchtbaren Amazonasgebiet grasen nun Rinder oder es werden riesige Felder für Soja- und Zuckerrohrpflanzen bestellt. Die geschädigte Fläche hat sich damit seit 2010 wieder verdoppelt, nachdem seit 2004 die Einschlagrate stetig gesunken ist. Für Umweltschützer ist dies eine Katastrophe ungeahnten Ausmasses.

Von Maria am 21.07.2011, 21:47 | 0 Meinungen | Folgen | Investitionen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel | Öko Investments

Am Tag der Biologischen Vielfalt, dem 22. Mai 2011, macht eine erschreckende und auch nachdenklich machende Nachricht die Runde. Laut aktuellem Wald-Index der Umweltorganisation WWF sind bereits ein Drittel aller Wälder vernichtet. Es ist nicht nur der Lebensraum der Menschen, sondern auch der Lebensraum einer großen Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen bedroht. Zu den größten Verursachern der Waldzerstörung gehören die Landwirtschaft, die Infrastruktur und die Holznutzung.
 
Der Wald gilt als Heimat von Fuchs und Hase und bietet eine Heimat für unzählige andere Tiere und Pflanzen. Etwa zwei Drittel der beschriebenen Tier- und Pflanzenarten leben im Wald. Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch die Tatsache, dass der Mensch auf den Wald als Sauerstoffproduzent angewiesen ist. Zudem erweisen sich Wälder auch als Stabilisator für das Klima, da sie Treibhausgase in großen Mengen binden.

Seit dem 25. April 1952 gibt es ihn auch bei uns - den "Tag des Baumes".

Und bis heute hat der Ehrentag für den Baum nichts an seiner Bedeutung verloren. Die Menschen und Wirtschaft müssen sich im Bewusstsein halten, dass das Leben ohne Bäume und Wälder auch ein Leben ohne Luftfilter und gar ganz ohne Sauerstoff nicht möglich ist.

Ein Vorreiter für den Klimaschutz ist dabei ein erst 13-jähriger Junge. Die Initiative "Plant for the Planet" von Felix Finkbeiner kämpft mit dem Pflanzen von Bäumen gegen den Klimawandel. Nachdem bereits eine Millionen Bäume gepflanzt wurden gibt es auch scoh ein neues Ziel: zusammen mit Kindern aus der ganzen Welt sollen jetzt eine Milliarde Bäume gepflanzt werden.

Seit Langem schon verschwinden jährlich mehr als 13 Millionen Hektar Wald, was in etwa der Größe Bayerns, Baden-Württemberg und Hessens zusammen entspricht.

Als ein akuter Brennpunkt stellt sich Indonesien und sein Regenwald dar. Auf den beiden großen Inseln Sumatra und Boreno spielt sich eine Waldvernichtung mit akuten Ausmaßen ab.

Etwa 20 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen resultieren aus der Zerstörung von Urwäldern. Und Indonesien gehört inzwischen durch seine zunehmende Urwaldzerstörung - nach China und den USA, zu den weltweit drittgrößten Produzenten von Treibhausgasen.

Etwa 20 Prozent der ursprünglichen Wälder sind heute noch in großen, intakten Waldlandschaften erhalten. Aber die moderne industrielle Nutzung sorgt dafür, dass Wälder zerstückelt und so anfälliger für Dürren und Brände. Durch Waldbrände werden wiederum mehr Treibhausgase freigesetzt. Ein ewiger Teufelskreis, der nur schwer zu Stoppen ist.

Von Maria am 20.01.2011, 12:40 | 0 Meinungen | Artensterben | Folgen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Klimawandel

Keine Frage, Pellets Heizungen sind in. Hierzulande werden mehr und mehr Öl- oder Gasheizungen durch Holzpellets Heizungen ersetzt. Dementsprechend steigt der Bedarf an Pellets, den zylindrisch gepressten Holzspänen mit hohem Brennwert. Bisher wurden die kleinen Wunderdinger als günstige und klimaschonende Alternative zu herkömmlichen Brennstoffen wie Öl oder Gas beworben. Wenn man Einschätzungen von Ökonomen glauben darf, scheint sich dieser Ruf langsam zu ändern.

Durch günstige Rohstoffpreise und interessante Fördermöglichkeiten haben sich viele Hausbesitzer sowie Kraftwerksbetreiber zur Nutzung des Rohstoffs Holz hinreissen lassen. Die Menge an Holzabfällen ist dafür inzwischen nicht mehr ausreichend, weswegen ganze Bäume zu Pellets verarbeitet werden. Selbst Wurzelwerk und Baumkronen werden in der Produktion verwertet, welche bisher im Wald verrotteten. Wertvolle in den Baumteilen enthaltene Mineralstoffe werden so nicht mehr dem Waldboden zugeführt. Schwere Baumaschinen wälzen sich durch Deutschlands Wälder und verdichten den lockeren Waldboden, was zum Absterben von Wurzeln gesunder Bäume führt.

Von Michael am 03.02.2009, 16:29 | 4 Meinungen | Nachwachsende Rohstoffe

Wie schaut ein deutscher Wald ein 50 oder 100 Jahren aus? Für viele Waldbesitzer, die schon heute an die Zukunft ihrer Enkel im Familienbetrieb denken, ist dies eine existenzielle Frage. Wo heute noch Fichten stehen, werden dort in wenigen Jahrzehnten schon Palmen-Plantagen stehen? Nein, soweit wird es natürlich nicht kommen, aber die typische Struktur eines deutschen Waldes wird sich in der Zukunft grundlegend ändern.

Von Harald am 25.12.2007, 09:16 | 0 Meinungen | Erwärmung | Folgen | Klimawandel
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