Einträge von Klimawandel Global, die Tag “Umweltschutz” enthalten:
Auch in diesem Jahr hat der Naturschutzbund Deutschland wieder seinen Schmähpreis "Dinosaurier des Jahres" vergeben. Diesmal ging die negative Ehrung an die nur allzu florierende Kreuzfahrtbranche. Genauer gesagt dürfen sich Aida und TUI Cruise den Umwelt-Schmähpreis sogar teilen, weil sie giftige Schweröle verfeuern.
Seit 1993 vergibt der Verband den Preis jährlich und nicht um sonst heißt es "Dinosaurier des Jahres". Den Schmähpreis erhalten vor allem Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die nach Ansicht der Naturschützer veraltete Umweltstandards vertreten oder an jenen festhalten.
Der UN-Klimagipfel tritt nun so langsam in die entscheidende Phase. Mit Beginn des sogenannten Ministersegments werden Verhandlungen aufgenommen, um schließlich die Verabschiedung eines Fahrplans für Verhandlungen über ein späteres globales Klimaschutzabkommen zu beschließen. Auch die Umsetzung des Green Climate Fund (GCF), der Entwicklungsländer beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel unterstützen soll.
Zuvor hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel unter Umweltschützern für Empörung gesorgt. Sie hatte erklärt, dass von den Schwellenländern beim Klimaschutz erst mal nichts zu erwarten sei.
Dabei setzt sich gerade etwas in Bewegung...
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten den Klimaschutz voranzutreiben und zu unterstützen. Autofahrer können auf das Fahrrad umsteigen, Energie lässt sich einsparen oder man steigt ganz auf Ökostrom um. Auch in unserer vom Konsum geprägten Gesellschaft können einige Entscheidungen zum Schutz des Klimas beitragen. Der Kauf von regionalen Lebensmitteln trägt ebenso dazu bei wie der Kauf von Fair Trade Produkten.
Die Ereignisse in Japan überschlagen sich. Erst erschüttert ein gewaltiges Erdbeben das Inselreich im Pazifik und nun muss die Bevölkerung auch noch die Katastrophe in der Katastrophe ertragen.
Als wären Erdbeben und Tsunami nicht schon genug. Nach einer Explosion im Kernkraftwerk Fukushima droht jetzt wohlmöglich auch noch der atomare Super GAU. Eine mangelhafte Informationspolitik hinterlässt nicht nur bei der japanischen Bevölkerung Unsicherheit. Fest steht nur, dass durch die Explosionen in dem Kernkraftwerk aber im schlimmsten Fall in zwei Reaktoren die Kernschmelze droht.
Anhand der aktullen Krisensituation entbrennt auch in Deutschland wieder eine wichtige Debatte, um die Gültigkeit und vor allem Sicherheit von Atomkraftwerken.
Eine Sorte von Geschenken, die immer mehr in Mode kommt, sind Erlebnisgeschenke, bei denen man actiongeladene, entspannende oder informative Momente verbringen kann.
Leider wünschen sich immer mehr Leute, besonders Männer, solche Erlebnisgeschenke, bei denen Sie Autos fahren können, von denen jeder Mann träumt: Ferrari, Lamborghini, Mustang....alles Autos die leistungsstarke Motoren haben, 15 Liter Benzin auf 100 km schlucken und CO2-Emissionen vorzuweisen haben, bei denen einem umweltbewussten Menschen nahezu schwindlig wird.
Zum kleinen Preis können dann Autoliebhaber einen Tag lang, bevorzugt über Autobahnen oder einsame Landstraßen, rasen und somit die Luft verpesten und wenn man schon einmal die Gelegenheit dazu hat, so ein Auto zu fahren, schaltet man natürlich frühestens bei 4000 Umdrehungen hoch und sorgt dafür dass der Tank nach einer Stunde schon leer ist und der Auspuff als auch die Reifen so richtig qualmen.
Der Grund warum wir über solche Erlebnisgeschenke (z.B. http://www.geschenke-vergleichen.de/) schreiben, ist der, dass uns ein Freund neulich darauf angesprochen hat, wie toll es für einen Mann sei, so eine Fahrt zum Geburtstag geschenkt zu bekommen. Wir haben uns daraufhin gedacht: da muss es doch etwas geben, das unglaublichen Spaß macht, aber trotzdem der Umwelt nicht schadet.
Schon ein paar Mausklicks später wurden wir fündig und haben bei einem Erlebnisgeschenke Vergleich ein paar tolle Dinge gefunden, die man sich untereinander schenken kann, bei denen man Spaß hat und auch die Natur sehr gut kennen lernen kann. Da wäre z.B. das Wildnis Wochenende oder einer Übernachtung im Baumhaushotel.
Also in Zukunft bitte das Hirn einschalten, wenn es um das aussuchen von nachhaltigen Geschenken und Geschenkideen geht. Es muss, wie man sehen kann, nicht immer zu Lasten der Umwelt gehen.
Der Living Planet Report des WWF wird alle zwei Jahre verüffentlicht und gilt als eine der bedeutendsten Studien über den Zustand unserer Erde. Seit der letzten Veröffentlichung im Jahr 2006 hat sich das Ergebnis dramatisch verschlechtert. Nach den Ergebnissen der Studie bräuchte die Menschheit bei gleichbleibendem Verbrauch der natürlichen Ressourcen bis zum Jahr 2035 zwei Erden, um den Bedarf der Menschheit an Nahrung, Energie und Fläche zu decken. Demzufolge hat sich der Zustand unseres Planeten verglichen mit den Ergebnissen des letzten Reports 2006 drastisch verschlechtert.
Hauptgründe dafür sind vor allem weiter ansteigender Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung, Überfischung der Weltmeere, Abholzung von Waldflächen und der Klimawandel.
Der Technische Fortschritt hat durchaus seine Schattenseiten. Die ständige Verbesserung von Produkteigenschaften im Elektronikbereich führte zu einer Art Zwang der zyklischen Erneuerung. Defekte und veraltete Geräte wie beispielsweise Computer, Telefone oder Fernseher werden deshalb regelmäßig entsorgt. Allein in Europa fallen jährlich etwa 8,7 Millionen Tonnen Elektroschrott an, weltweit sind es sogar bis zu 50 Millionen Tonnen.
Dabei ist der Entsorgungsweg des so genannten E-Waste nicht immer zweifelsfrei geklärt. Einem Bericht der Umweltschutzorganisation Greenpeace zufolge wird ein Großteil des Elektronik-Schrotts nicht recycled, sondern unter anderem mit dem Hausmüll entsorgt oder gar ins Ausland exportiert.
Einer Analyse der Beratergesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge springen derzeit rund 40 Prozent der Technologie-Chefs auf den Green IT -Zug auf. Hintergrund für dieses Bestreben ist natürlich nicht Engagement für den Umweltschutz, vielmehr erhofft man sich einen gehörigen Imageschub und Wettbewerbsvorteil durch die Produktion oder Nutzung nachhaltiger IT-Produkte.
Nach den Ergebnissen der Studie besteht für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen ein gewaltiges Marktpotential. Dennoch wird von den positiven Imageeffekten nur profitieren, wer rechtzeitig diesen neuen Trend erkannt hat. Weitere Anreize müssen dann in Zukunft vom Gesetzgeber geschaffen werden, um die Nutzung von Green IT auf die gesamte Wirtschaft auszuweiten. Nur so können signifikante Reduktionen von CO2-Emissionen erreicht werden. Mit 600 Millionen Tonnen Kohlendioxid ist die IT-Industrie einer der Top-Emittenten des klimaschädlichen Treibhausgases.
Passend zum Schwerpunkt Green IT der weltgrößten Computermesse Messe mischt die Umweltschutzorganisation Greenpeace erstmals auf der diesjährigen CeBIT 2008 mit einem eigenen Stand mit. Interessierten Messebesuchern soll die aktuelle Kampagne Eliminate Toxic Chemicals näher gebracht werden, deren Inhalt die Durchsetzung umweltbewusster Produktion und effektivem Recycling von IT-Technik ist.
Gefährliche Chemikalien und Werkstoffe müssen gänzlich aus dem Herstellungsprozess verschwinden.
Gemäß einer am 27.02.2008 veröffentlichten Studie des World Wildlife Fund (WWF) unter dem Titel "Deforestation, Forest Degradation, Biodiversity Loss and CO2 Emissions in Riau, Sumatra, Indonesia" wird in der Provinz Riau auf der indonesischen Insel Sumatra die Zerstörung des Regenwaldes wie nirgendwo sonst auf der Welt vorangetrieben. Nicht nur die oft erwähnte Gewinnung von Agrarflächen zur Gewinnung von Palmöl, sondern auch die billige Gewinnung von Zellstoff zählt zu den Haupttreibern dieser Entwicklung.
Dank Green IT zieht der Umweltschutz in den heimischen PC ein. Ziel ist, den kompletten Lebenszyklus der IT Hardware von Entstehung über Nutzung bis hin zur Entsorgung so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten. Dabei unterscheidet man zwei Hauptargumente:
- Möglichst geringer Energieeinsatz bei der Produktion und der späteren Nutzung (Stichwort: CO2-Ersparnis)
- Verbannung schädlicher Substanzen (beispielsweise Blei oder Brom) aus dem Produktionsprozess und den verwendeten Materialien
Die Zeiten des stromhungrigen Desktop PCs sind gezählt, die Zukunft wird mobiler und energieeffizienter.
Klingt absurd, hat aber einen ernsthaften Hintergrund. Seitdem immer mehr Wasserhähne stillstehen und die Bürger sparsam mit dem flüssigen Gold umgehen, werden verschiedene schädliche Keime aus Rohrleitungen und Kanälen nicht mehr vollständig ausgewaschen.
Immer mehr Konsumenten legen nach aktuellen Umfragen verstärkt Wert auf heimische Produkte. Dem klimabewussten Kunden von heute ist es nicht mehr egal, woher die Güter stammen. Dieser Wunsch lässt sich mit Umwelt- und Klimaschutz begründen, da die lokalen Erzeugnisse aus der Region für klimafreundliche Lebensmittel und kurze Transportwege stehen. Klar, denn was nicht einmal um den halben Erdball geschickt wird, verbraucht auf diesem Weg auch keine Energie. Regionale Produkt und regionale Verarbeitung stellen somit überzeugende Argumente dar.
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