Einträge von Klimawandel Global, die Tag “USA” enthalten:
Es war einmal vor ziemlich genau 10 Jahren, als eine kleines, unbekanntes Unternehmen namens Google das Licht der Welt erblickte. Am Anfang stand die Vision, eine Suchmaschine zu entwickeln, die besser war als alles bisher dagewesene. Heute hat Google einen Marktanteil von über 90%, baut den Einflussbereich von Tag zu Tag immer weiter aus und wird mancherorts als Datenkrake beschimpft. Dennoch bleiben trotz der Größe des Unternehmens die Visionen nicht auf der Strecke.
Am 4. November 2008 sind die Bürger der Vereinigten Staaten aufgerufen, ihre Stimme bei der Wahl des für die nächsten vier Jahre wichtigsten Amts der Welt abzugeben. Wer tatsächlich von Demokraten und Republikanern in die finale Auseinandersetzung geschickt wird, wird sich jedoch erst im Laufe der nächsten Wochen herauskristallisieren.
Wer auch immer das Rennen am Ende machen wird, in jedem Fall wird es erhebliche politische Kurskorrekturen gegenüber der Präsidentschaft von George W. Bush geben. Darunter fällt insbesondere auch die Klimaschutzpolitik, bei der in acht Jahren Bush-Administration erst am Ende ein kleines Stück Bewegung hereinkam.
Laut Aussagen von US-Präsident George W. Bush ist Atomkraft die beste Lösung, um Treibhausgas Emissionen in hohem Maße zu reduzieren. Auch verdeutlichte er vergangenen Donnerstag während einer Pressekonferenz seine Einstellung zum Klimaschutz.
In einem Gespräch mit Nobelpreisträger und Ex-Vize Präsidenten Al Gore versicherte er, die Treibhausgas Problematik sehr wohl ernst zunehmen und zusammen mit seiner Administration eine effektive Klimaschutzstrategie umzusetzen.
Christian Stöcker hat auf Spiegel Online einen kritischen Artikel zur Rolle der USA in der weltweiten Anerkennung und Bekämpfung des Klimawandels geschrieben. Dabei geht er richtig zur Sache und unterstellt der Regierung Bush, dass sie seit Jahren systematisch Erkenntnisse über den Klimawandel und seine Folgen verzerrt, verfälscht und verschweigt. Dieser Artikel kommt natürlich passend zur aktuell tagenden Klimaschutzkonferenz in Indonesien.
Unterlegt wird diese These durch einen jüngst erschienenen Kongressbericht der dokumentiert, wie Forscher und Behörden kollektiv unter Druck gesetzt wurden. Eine maßgebliche Rolle in dieser großangelegten Vertuschungsaktion soll der Verhandlungsführer der USA auf Bali haben.
Arnold Schwarzenegger - gemeinhin auch als Gouvernator bekannt - prescht in Sachen Klimaschutz vor und verärgert so die Regierung Bush. Dise wünscht jedoch keine Alleingänge beim Klimaschutz. Die Anträge des Bundesstaat Kalifornien und 16 andere US-Bundesstaaten, eigene Grenzwerte für den CO2 Ausstoß von Autos festlegen, wurde durch die amerikanische Umweltbehörde abgewiesen.
Die Begründung der Umweltschutzbehörde lautet es müsse Einheitlichkeit in Sachen Klimaschutz in den USA geben. Die Regierung rund um George W. Bush strebt einenationale Lösung an und will verhindern, dass ein Gesetztes-Flickenteppich einzelner Bundesstaaten entsteht.
Wie so oft haben solche Meldungen aus den USA einen sehr faden Beigeschmack. Die latente Angst etwas an Wohlstand zu Gunsten des Klimaschutzes einbüßen zu müssen, ist offensichtlich tief im amerikanischen Volk verankert.
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