Einträge von Klimawandel Global, die Tag “Politik” enthalten:

Gute Nachrichten zum Thema Klimaschutz aus Japan? Das ist die Frage. Die Umweltminister der G-8 Mitgliedstaaten Deutschland, Japan, USA, Kanada, Großbritannien, Italien, Frankreich und Russland haben sich darauf geeinigt, den Ausstoß von Kohlendioxid und anderer klimaschädlicher Gase bis zum Jahr 2050 um mindestens 50 Prozent zu reduzieren zu wollen. Wirklich festgelegt hat sich niemand. Ein kleiner Schritt nach vorn, denn noch im vergangenen Jahr hieß es, man wird eine Halbierung des CO2-Ausstoßes lediglich "ernsthaft prüfen".

Eine Einigung auf mittelfristige Klimaschutz Ziele bis 2020 gab es nicht.

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Nach Regierungsgesprächen in Peking rührte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Werbetrommel zu Chinas Bestrebungen zum Umwelt- und Klimaschutz.

Zusammen mit dem chinesischem Vizeminister Zhang Zhijun nahm Gabriel vergangene Woche an der Veranstaltung "Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung" der Friedrich-Ebert-Stiftung teil. Wohlbemerkt war es die erste Zusammenkunft zwischen deutsch/chinesischen Ministern seit der Dalai-Lama-Krise vor 4 Monaten.

Vermutlich gerade deswegen und weil eine geplante Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich Windenergie kurz vor der Unterzeichnung steht, gab es klimatechnisch nur Frohbotschaften.

Laut Aussagen von US-Präsident George W. Bush ist Atomkraft die beste Lösung, um Treibhausgas Emissionen in hohem Maße zu reduzieren. Auch verdeutlichte er vergangenen Donnerstag während einer Pressekonferenz seine Einstellung zum Klimaschutz.

In einem Gespräch mit Nobelpreisträger und Ex-Vize Präsidenten Al Gore versicherte er, die Treibhausgas Problematik sehr wohl ernst zunehmen und zusammen mit seiner Administration eine effektive Klimaschutzstrategie umzusetzen.

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Es ist Winter, die Leute sitzen leichtbekleidet im Cafe um die Ecke. Selbstverständlich sitzen sie aber nicht im Cafe sondern davor auf der Straße, es hat schließlich noch angenehme 2 Grad Außentemperatur. Sie werden auch noch auf der Straße sitzen, wenn die Gletscher wegtauen und Holland nur noch in Geschichtsbüchern auftauchen wird. Doch wird es ihnen wahrscheinlich gar nicht auffallen, da sie unter einem der tausenden Heizpilze in Deutschland sitze, die einen Kohlendioxid Ausstoß eines Kleinwagens haben.

Die aktuelle Diskussion zur Schädlichkeit von Heizpilzen (diese Heizstrahler, die bei kühlem bis kaltem Wetter zum Beheizen der Außenbereiche von Kaffees und Bars genutzt werden...) wird von den Gastwirten nicht gerne gesehen. Sie empfinden die kritischen Stimmen als Hysterie und meinen: "Und dann wird plötzlich diese Sau durchs Dorf getrieben". Über die Sinnhaftigkeit der Beheizung von offenen Außenflächen kann man natürlich vortrefflich streiten... gerade vor dem Hintergrund des bald kommenden Rauchverbots in Gaststätten. So werden sich sicherlich noch mehr Leute vor einer Bar unter einen Heizpilz stellen um ihrer Nikotinsucht nachzukommen.

Wie klimaschädlich ein solcher Heizpilz nun tatsächlich ist, vermag man nur schwer zu schätzen. Einerseits sind da recht reisserische Hochrechnungen von Klimaschützern und andererseits die Lobbyarbeit der Heizpilz Produzenten.

Eine von Greenpeace beauftragte Studie des Aachener Ingenieurbüros EU-Tech hat bei der Bundesregierung für Aufregung gesorgt. Laut dem Bericht schafft es Deutschland nicht, das selbstgesteckte Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, einzuhalten.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass maximal 30 Prozent Reduktion gegenüber den CO2-Emissionswerten von 1990 erreicht werden können. Im Bericht wurde die Effektivität der bisherigen Klimapolitik der Regierung in Frage gestellt und der immer noch stattfindene Ausbau sowie Aufbau von Kohlekraftwerken kritisiert.

Zwei Wochen vor der UN-Klimaschutzkonferenz auf Bali war somit reichlich Öl ins Feuer gegossen worden. Bundesumweltminister Gabriel wirft Greenpeace vor, die Glaubwürdigkeit Deutschlands bei der Vorreiterrolle im Klimaschutz unnötig zu gefährden. Er sieht bei der Einhaltung der Klimaschutzziele keinerlei Bedenken.
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Seit ein paar Tagen ist es wieder im Gespräch: Die SPD fordert ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Deutschlands Strassen. Der Vorstoß wurde aber bereits von CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel entschieden abgewiesen.

Die Diskussion über ein generelles Tempolimit in Deutschland ist nicht neu. In periodischer Regelmäßigkeit wird ab und an über Sinn und Unsinn der Beschränkung debatiert. Und auch diesmal war recht schnell Schluss.

Wie wir über das Blog "Klima der Gerechtigkeit" erfahren haben, wurde eine öffentliche Petition zum Thema Mineralölsteuer für Flugbenzin (Kerosin) von Heinrich Schwarz eingereicht.

Begründung:

Die Ökosteuer soll Flüge teurer machen, um auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas öffentliche Verkehrsmittel wieder interessanter zu machen. Außerdem soll dadurch ein Umdenken bei "Vielfliegern" erreicht werden ob wirklich jeder Besuch persönlich nötig ist und nicht auch durch eine Videokonferenz ersetzt werden kann.

Wenn euch der Schutz unseres Klimas am Herzen liegt, solltet ihr die Petition für eine höhere Mineralölsteuer für Flugbenzin unterschreiben.

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Auch das Umweltbundesministerium kümmert sich um die schleichenden Gefahren des Klimawandels und startete jüngste die Kampagne "Klima sucht Schutz". Dabei wird auf amüsante Art und Weise auf potenzielle Energie-Einsparpotenziale eingegangen.

Das Motto von "Klima sucht Schtz" heisst also: selber aktiv werden und den eigenen Energieverbrauch kritisch hinterfragen.

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Die Politik wird sich zusammen mit der Wissenschaft in der kommenden Woche treffen um den Klimawandel zu diskutieren. Darunter sind 15 Nobelpreisträger, mehr als 30 weitere Wissenschaftler und die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie beraten an diesem Dienstag und Mittwoch in Potsdam über die Folgen des Klimawandels.

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Der UN Klimagipfel in New York war laut Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Schritt in die richtige Richtung. So seien Fortschritte in den globalen Anstrengungen für einen wirksamen Klimaschutz zu erkennen. Auch die in Klimaschutzfragen sonst so zurückhaltenden USA haben sich für weitere Verhandlungen unter dem Dach der UN bereit erklärt.
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Für das 62. Sitzungsjahr der Vereinten Nationen wird einer der Schwerpunkte der gemeinsame Kampf der Weltgemeinschaft gegen den Klimawandel sein. In der Begründung der UN heisst es, dass aufgrund der umfassenden wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Klimawandel nun Handlungsbedarf bestünde. Der Klimawandel ist ein globales Problem und kann nicht auf lokaler Ebene gestoppt werden.

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Gestern im Laufe des Tages haben sich die Ministerien für Umwelt und Wirtschaft auf einen Klimaschutzplan geeinigt. Ziel ist es, die Anzahl an Treibhausgasemissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40% zu senken. Erreicht werden soll diese Reduktion unter anderem mit dem verstärkten Einsatz regenerativer Energiequellen zur Stromerzeugung. 
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