Einträge von Klimawandel Global, die Tag “Meer” enthalten:
Forscher berichten von alarmierenden Beobachtungen des Golfstrom. Neuesten Untersuchungen zu Folge hat sich der Golfstrom nämlich in den vergangenen Jahren, durch die vom Klimawandel veränderte Ozeanzirkulation, noch schneller erwärmt als der Atlantik. Während der Atlantik sich in den letzten 100 Jahren um 0,4 Grad Celsius erwärmt hat, so hat die Temperatur im Golfstrom um ungefähr 1,2 Grad zugenommen.
Auch in diesem Jahr hat der Naturschutzbund Deutschland wieder seinen Schmähpreis "Dinosaurier des Jahres" vergeben. Diesmal ging die negative Ehrung an die nur allzu florierende Kreuzfahrtbranche. Genauer gesagt dürfen sich Aida und TUI Cruise den Umwelt-Schmähpreis sogar teilen, weil sie giftige Schweröle verfeuern.
Seit 1993 vergibt der Verband den Preis jährlich und nicht um sonst heißt es "Dinosaurier des Jahres". Den Schmähpreis erhalten vor allem Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die nach Ansicht der Naturschützer veraltete Umweltstandards vertreten oder an jenen festhalten.
Seit mehr als 200 Jahren - dem Beginn der industriellen Revolution - wird die Erde umgegraben, zugebaut und schonungslos ausgebeutet. Das bleibt nicht ohne Folgen. Wir müssen uns schon heute auf die Konsequenzen einstellen. Denn auch die kommenden Generationen werden mit den Auswirkungen unseres Handelns oder Nicht-Handelns leben müssen.
In Zukunft werden wir uns mit boomende Märkten und versiegenden Quellen beschäftigen müssen. Die Szenerien der Zukunft sehen Kämpfe um die letzten Rohstoffe vor. Kämpf um die Aufteilung der letzten fruchtbaren Gegenden der Erde und geeigneten Lebensraum für Millionen von Menschen. Nicht alle werden zu den Gewinnern gehören. Viele werden als Verlierer ums sprichwörtliche überleben kämpfen müssen.
Die Weltmeere stehen wegen Überfischung, Klimawandel und Müll kurz vor dem totalen Kollaps. Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass uns das größte Massensterben seit rund 55 Millionen Jahren bevor steht. Forscher und Wissenschaftler befürchten, dass eine Vielzahl von Meerestieren und Pflanzen aussterben könnten, wenn nicht sofort Maßnahmen zur Rettung des Ozeans eingeleitet werden.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, welche von den Menschen ausgelösten Probleme das Leben in den Meeren stark gefährden. Überfischung, Überdüngung und der anhaltende Wandel des Klimas sind nur einige Ursachen, die für das Massensterben in den Weltmeeren verantwortlich sein könnten. Zudem wird auch untersucht, wie sich diese negativen Umstände gegenseitig beeinflussen.
Die Meeresforschung bringt eine erschreckende Tatsache zu Tage: Saures Wasser löst die Meerestiere buchstäblich auf. Das in die Luft ausgestoßene Kohlendioxid wird von den Ozeanen aufgenommen und werden immer saurer. Die Folgen davon sind, dass sich die Meerestiere, wie Schnecken und Muscheln beginne aufzulösen.
Meeresforscher und Wissenschaftler reisen derweil zum Castello Aragonese. Die Festung, die aus dem Tyrrhenischen Meer ragt, ist ein Treffpunkt für all diejenigen, die sich für die Zukunft der Ozeane interessieren. Die kleine Felseninsel ist nämlich geologisch so gut gelegen, dass die Wissenschaftler untersuchen können, wie das Meer Mitte des Jahrhunderts aussehen wird.
Anlässlich der auf Sulawesi (Indonesien) in dieser Woche stattfindenden World Ocean Conference hat der World Wildlife Fund (WWF) eine neue Studie über die Zerstörung von Meeresgebieten veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei das aufgrund seines außergewöhnlichen Artenreichtums bedeutende Korallendreieck in Südostasien, das sich über sechs Länder erstreckt.
Die Studie mit dem Titel "The Coral Triangle and Climate Change" beleuchtet den Einfluss des Klimawandels auf die bereits heute durch Eingriffe des Menschen (u.a.Verschmutzung, Überfischung und Übersäuerung der Meere) stark gefährdeten Gebiete.
Viele namhafte Forscher waren felsenfest der Meinung, dass mit einem wirtschaftichen Abschwung auch der Klimawandel eine Atempause bekommen würde. Wie nun aber die neuesten Erkenntnisse des Global Carbon Project (GCP) belegen, ist der CO2 Ausstoß auch im Jahr 2008 übermäßig stark gewesen - obwohl die Wirtschaftskrise dazu führte, dass weniger CO2 ausgestoßen wurde. Erklärung für dieses Phänomen könnte nun sein, dass die weltweiten Ozeane nicht mehr ausreichend viel Kohelstoffdioxid binden können.
Der jährliche Anstieg der CO2 Konzentration wird in ppm (parts per million) gemessen. Dieser betrug in den vergangenen Jahren im Mittel 2,0 ppm. In 2008 stieg die Kohlenstoffdioxidkonzentration jedoch um 2,3 auf nunmehr rund 385 ppm an. Eigentlich hätte aber der starke wirtschaftliche Abschwung in 2008 (2007: 3,2% Wachstum; 2008: 2,5% Wachstum) auch dafür sorgen müssen, dass weniger CO2 emitiert wird, da der Energieverbrauch zurück ging.
An eine Verschnaufpause für das weltweite Klima ist also selbst in Zeiten der wirtschaftlichen Abkühlung nicht zu rechnen. Bleibt die Frage, ob der Trend der letzten Jahre überhaupt noch umkehrbar ist.
Wenn es nach einem findigen britischen Wissenschaftler gehen soll, dann wird zukünftig eine Flotto von 1500 Sprühroboter-Schiffen die Erderwärmung stoppen. Die dazu notwendige Technik beruht ursprünglich auf der Idee eines deutschen Erfinders und soll kontinuierlich Meerwasser in Form von Tropfen in die Atmosspähre zerstäuben.
Die Salzwassertröpfchen die von den unbemannten Roboterschiffen in die Luft abgegeben werden sollen, dienen als Kondensationskeime, die die Wolken über den Ozeanen so hell wie möglich machen sollen. Durch die Aufhellung der Wolken soll sich ihr Reflektionsvermögen für Sonnenstrahlen erhöhen und so signifikant weniger Wärme durch Sonnenstrahlen an die Meeresoberfläche ankommen. Laut dem Forscherteam soll sich die Erde so langsamer aufheizen und der Klimawandel im Idealfall zum Stoppen gebracht. Was in der Theorie sehr vielversprechend klingt, könnte in der Praxis jedoch Probleme aufwerfen.
Nicht nur die Weltmeere absorbieren große Mengen an CO2 aus der Atmosphäre. Diese Eigenschaft lässt sich auch auf stehende Gewässer wie Seen, Weiher oder gar Teiche übertragen.
So hat ein amerikanisches Forscherteam um John Downing von der Iowa State University das CO2-Absorbitonspotential von Seen untersucht. Stehende Gewässer sollen demnach Kohlendioxid mit hoher Geschwindigkeit aufnehmen können.
Könnten also künstlich angelegte Seen einen ernstzunehmenden Beitrag zur CO2-Reduktion leisten?
Der Großteil unserers „Blauen Planeten" ist von Wasser bedeckt und trotzdem machen wir uns zumeist nur Gedanken über das Leben auf der wesentlich kelineren Teil, der von Land bedeckt ist. Im Besonderen gilt dies bei der Erforschung und Diskussion der Folgen des Klimawandels für die Meere unserer Erde: eine jüngst in der Fachzeitschrift „Science" veröffentlichte Studie zeigt, dass sich Wüsten in Folge der globalen Erwärmung nicht nur an Land ausbreten, sondern sehr wohl auch unter Wasser.
Was zuerst etwas paradox klingen mag, hat einen ganz einfachen Grund: durch den Klimawandel heizen sich auch die Wassermassen der Ozeane auf, wodurch im entsprechend warmen Wasser nicht mehr ausreichend Sauerstoff gebunden werden kann (ein simples physikalisches Gesetz: kaltes Wasser kann mehr Sauerstoff absorbieren als Warmes).
Die Wintersportler unter uns können es bestätigen: Im Vergleich zum Vorjahr war dieser Winter einigermaßen schneereich. Während 2007 einige Liftbetreiber aufgrund der ausbleibenden Schneefälle und milden Temperaturen noch um ihre Existenz bangen mussten, zogen die Wintersportverbände für dieses Jahr eine positive Bilanz.
Auch der April machte wieder „was er will" und war regenreich und durchwachsen. 2007 drohte in manchen Regionen wegen der über Wochen ausbleibenden Regenfälle sogar Wasserknappheit.
Man könnte meinen, der Klimawandel hat in unseren Breiten eine kleine Pause eingelegt.
Laut eines australischen Forschers könnte dies für Europa und den Nordatlantik wirklich zuzutreffen. Demnach sollen die warmen Ozeanströmungen (u.a. Golfstrom, Nordatlantischer Strom) Richtung Nordatlantik etwas nachlassen und für Abkühlung auch auf dem Festland sorgen.
Den Fischen vor Deutschlands Küsten geht die Luft aus. Diese Erkenntnis resultiert aus einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Das Ergebnis zeigt einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen steigender Wassertemperatur und dem Rückgang der Fischbestände.
Die durch den Treibhauseffekt steigende Wassertemperatur beeinträchtigt die Sauerstoffzufuhr der Fische erheblich, besonders in den Sommermonaten gilt das Überleben von vielen Fischarten deshalb als sehr gefährdet. Bereits ab 17 Grad Celsius Wassertemperatur konnte ein verringertes Wachstum und eine erhöhte Sterblichkeit festgestellt werden.
Die Folge ist ein Abwandern der Fischbestände, weg von der Deutschen Küste, hinauf in nördlichere, kältere Gewässer. Beliebte Speisefische wie Hering oder Kabeljau werden somit immer seltener in Deutschen Gewässern anzutreffen sein.
Die Uno und ihr Umweltprogramm Unep veröffentlichen einen dramatischen Bericht über die Folgen des Klimawandels und die Auswirkungen auf die maritimen Ökosysteme unserer Erde. Die ohnehin schon stark geschrumpften Fischbestände der Weltmeere sind durch Überfischung stark bedroht. Der Klimawandel soll diese Situation aber signifikant verschlimmern. Die Autoren der Studie warnen vor einem totalen Zusammenbruch der weltweiten Fischbestände.
Die Flora und Fauna der kalten Gewässer der Antarktis waren Jahrmillionen von fremden Tierarten und Räubern frei, da diese warme Gewässer bevorzugten. Durch die globale Erwärmung droht diese größtenteils noch heile Welt von Eindringlingen überrannt zu werden: Die Invasion der Krabben hat in der Antarktis begonnen!
Die Königskrabben könnten aber nur der Anfang vom Ende der Tier- und Pflanzenwelt des antarktischen Meeres sein: Meeresbiologen vermuten, dass selbst Haie sich eines Tages in die nahrungsreichen Gewässer der Antarktis ansiedeln könnten.
Der Schiffsverkehr trägt mit rund 900 Millionen Tonnen CO2 Emissionen pro Jahr maßgeblich zum Treibhauseffekt und Klimawandel bei. Das Wachstum der Weltwirtschaft sowie insbesondere von Volkswirtschaften wie China oder Indien sorgt zudem dafür, dass der Bedarf nach Transportkapazitäten für Konsumgüter zunimmt und somit auch die Emissionswerte weiter ansteigen.
Nicht zuletzt aus Kostengründen durch die Explosion der Rohölpreise an den Rohstoffmärkten setzt die Containerschifffahrt auf neue Wege, um in Zukunft die globalen Warenströme energieeffizienter zu gestalten. Zu nennen sind hier Low-Tech-Lösungen wie das so genannte Slowsteaming, bei dem durch eine geringere Transportgeschwindigkeit der Brennstoffverbrauch maßgeblich gesenkt wird.
Andererseits werden auch neue Methoden erprobt, um für mehr Energieeffizienz zu sorgen. Einer dieser Ansätze beruht auf der Nutzung der Kraft der Windenergie und kehrt somit zu den Anfängen der Schifffahrt zurück.
Nach einer Studie des Instituts für Küstenforschung am GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht (Schleswig-Holstein) könnte sich die Wassertemperatur der Ostsee bis 2100 um bis zu vier Grad erwärmen. Diese Schlüsse zogen die Wissenschaftler aus der überdurchschnittlich gestiegenen Erwärmung der Ostseeregion im vergangenen Jahrhundert. Dieser Trend soll sich im 21. Jahrhundert noch deutlich beschleunigen.
Über das Korallensterben und den Zusammenhang mit der globalen Erwärmung, hatten wir Ende letzten Jahres berichtet.
Korallen in den Meeren erfreuen nicht nur den Taucher. Vielmehr sind die Korallenriffe gigantische Ökosysteme und Lebensgrundlage für unzählige Lebewesen unter Wasser.
Eine neu veröffentlichte Studie des Carnegie Instituts in Washington warnt vor der immer schneller fortschreitenden Übersäuerung der Meere und dem damit verbundenen Absterben der Korallenvegetationen. Weitere gravierende Konsequenzen werden sich für die dort lebenden Meeresbewohnern ergeben.

Quelle: pixelio.de
Wie ich heute dazu lernen durfte, könnten Algen viele Probleme der Menscheit in naher Zukunft lösen. Meeresalgen sollen Energie in Form von Gas oder Strom und Proteine zur Ernährung von Menschen und Tieren liefern.
Diese in den letzten drei Jahren entwickelte Technologie des weltweit führenden Algenexperten Dr. Bernd Kroon könnte somit den Durchbruch im Kampf gegen den Klimawandel bedeuten. Autor Axel Limberg hat mit seinem neuen Buch "Das Plankton-Manifest - Wie ein neuer Rohstoff die Welt verändern wird" diese Geheimnisse jetzt gelüftet.

Laut Dr. Bernd Kroon soll nur ein Prozent der weltweiten Wüstenfläche ausreichen, um darauf klimaneutralen Sprit, Strom und Gas für die gesamte Menschheit zu produzieren. So könnte die Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Öl um ein erhebliches Maß reduziert werden und ein nachhaltiges Wirtschaften in greifbare Nähe kommen.
Dass der Meeresspiegel unwiederruflich ansteigen wird, ist inzwischen einem jeden von uns bekannt. Doch anders als bisher angenommen, könnten die Meeresspiegel nicht nur bis zu 0,8 Meter im Durchschnitt ansteigen, sondern vielleicht sogar um das Doppelte, wie nun Wissenschaftler herausgefunden und in der neuesten Ausgabe von "Nature Geoscience" vorgestellt haben.
Dass sich die Meerespiegel im Verlauf der Zeit verändern ist auch in der Vergangenheit schon vorgekommen. Das genaue Ausmaß dieser Anstiege wurde vom IPCC aber bislang als wesentlich geringer angenommen: Wissenschaftler der Universitäten Tübingen, Southampton, Cambridge und New York haben nun den Meeresspiegelanstieg während der vergangenen Warmperiode der Erde berechnet. Vor circa 124.000 Jahren betrug der Anstieg satte 1,6 Meter innerhalb von nur hundert Jahren.


