Einträge von Klimawandel Global, die Tag “Ökostrom” enthalten:
Ruhig war es bisher in Mutriku, der zwischen San Sebastian und Bilbao gelegenen Hafenstadt an der baskischen Küste. Das entzückende Fischerdorf war bisher nur für seine feinen Strände und den Hafen bekannt. Dort lockten bisher die starken Wellen regelmäßig Fans von von Wassersportarten wie Windsurfen und Tauchen an. Und dank dieses starken Wellengangs ist der kleine Ort Mutriku am kantabrischen Meer nun auch für mehr als nur eine hübsche Altstadt, nette Atmosphäre und feine Strände bekannt.
Genau hier an der baskischen Küste ist das erste kommerzielle Wellenkraftwerk in Betrieb genommen worden. Bisher liefert es zwar nur Strom an ein paar hundert Haushalte, aber auch andere Produzenten von nachhaltiger Energie, wie die Windkraft haben mit Zeit benötigt, um sich durchzusetzen.
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten den Klimaschutz voranzutreiben und zu unterstützen. Autofahrer können auf das Fahrrad umsteigen, Energie lässt sich einsparen oder man steigt ganz auf Ökostrom um. Auch in unserer vom Konsum geprägten Gesellschaft können einige Entscheidungen zum Schutz des Klimas beitragen. Der Kauf von regionalen Lebensmitteln trägt ebenso dazu bei wie der Kauf von Fair Trade Produkten.
Jeder, der sich bereits mit einem Wechsel zu einem Anbieter von Ökostrom beschäftigt hat, weiß es: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Unter dem Label Ökostrom verstehen die meisten Menschen Strom aus erneuerbaren Energiequellen, wie z.B. Solarenergie oder auch Windenergie. Ist der Tarif eines Stromanbieters als „Ökostrom" deklariert, gehen die meisten wechselbereiten Kunden davon aus, dass dieser Strom vollständig aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Leider ist in Deutschland der Begriff des Ökostroms aber nicht geschützt. Echter Ökostrom ist dadurch nicht leicht zu erkennen. Viele Ökostromtarife beinhalten einen Strommix, der nur einen marginalen Anteil an echtem Ökostrom enthält, der Rest wird weiterhin aus anderen Stromquellen bezogen. Das ist aber für den Verbraucher oft nicht auf den ersten Blick erkennbar.
Am Samstag war es wieder soweit: Millionen Menschen haben sich an der "Earth Hour" beteiligt. Nach dem Motto "Licht aus! Für unser Klima!" wurde um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht ausgeschaltet!
Die weltweite Aktion begann in Neuseeland und Australien, als es hier in Deutschland noch 10:30 Uhr am Vormittag war. Und so startete die "Earth Hour" ihre Reise um den Globus. Bereits zum 5. Mal beteiligten sich mehrere Millionen Menschen in über 130 Ländern an der "Stunde für die Welt".
Diese 60 Minuten Dunkelheit sollen ein Zeichen für mehr Klimaschutz und eine sichere Energiezukunft setzen.
Im Jahr 2011 wollen die Betreiber der Aktion aber noch mehr erreichen. Die Earth Hour soll zum Anlass genommen werden, um zu Ökostrom zu wechseln oder auch Familie und Freunde zu einem Wechsel aufzufordern.
Denn: Jeder kann etwas gegen den Klimawandel tun. Mit dem Wechsel zu Ökostrom lassen sich jährlich viele Tonnen CO2 vermeiden und die Erde erhält eine echte Chance auf eine Zukunft!
Nach dem verheerenden Unfall im Kernkraftwerk Fukushima ist die Lage immer noch unverändert. Die Kühlversuche mussten wegen der hohen Strahlungsbelastung immer wieder unterbrochen werden.
Durch den schweren Atomumfall gibt es aber auch einen radikalen Stimmungsumschwung in Deutschland zu verzeichnen. Das Interesse an sogenannten alternativen Energieformen ist drastisch gestiegen.
Auch Wirtschaftsminister Brüderle ist für einen schnellen Ausbau des Ökostrom Netzes.
Die Ereignisse in Japan überschlagen sich. Erst erschüttert ein gewaltiges Erdbeben das Inselreich im Pazifik und nun muss die Bevölkerung auch noch die Katastrophe in der Katastrophe ertragen.
Als wären Erdbeben und Tsunami nicht schon genug. Nach einer Explosion im Kernkraftwerk Fukushima droht jetzt wohlmöglich auch noch der atomare Super GAU. Eine mangelhafte Informationspolitik hinterlässt nicht nur bei der japanischen Bevölkerung Unsicherheit. Fest steht nur, dass durch die Explosionen in dem Kernkraftwerk aber im schlimmsten Fall in zwei Reaktoren die Kernschmelze droht.
Anhand der aktullen Krisensituation entbrennt auch in Deutschland wieder eine wichtige Debatte, um die Gültigkeit und vor allem Sicherheit von Atomkraftwerken.
Man hört und liest viel darüber, dass Ökostrom die Zukunft unserer Energieversorung darstellt. Mit Windenergie und Wasserkraftwerken werden schon heute eine Vielzahl von Haushalten mit Strom beliefert. In einer Zeit, in dem sich die fossilen Brennstoffe ganz offensichtlich einmal dem Ende zuneigen, entscheiden sich viele Menschen für den umweltschonenderen Ökostrom. Doch wie umweltfreundlich ist der Ökostrom wirklich?
Kaum eine Woche vergeht in der wir nicht mehrmals nach unserer Meinung bzgl. der "besten" Ökostromanbieter gefragt werden. Leider müssen wir meistens antworten, dass wir in diesem Bereich nur wenig Wissen ansammeln konnten und meist auch nicht an geeignete Experten verweisen können. Aus gegebenem Anlass soll sich dies nun aber ändern: ich suche einen neuen Anbieter für Ökostrom und werde mich deswegen in den kommenden Wochen in das Thema Ökostrom Vergleich einlesen.
Der Ökostromanbieter Lichtblick hat eingeräumt, an der European Energy Exchange (EEX) zusätzlichen Strom eingekauft zu haben. Pikant ist diese Vorgehensweise, da an der Strombörse EEX vor allem Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken gehandelt wird. Von einem Anbieter, der von sich selber behauptet, 100% seines Energiemixes aus regenerativen Energien zusammenzustellen, sollte man ein solches Handeln eigentlich nicht erwarten. Nachdem seit einiger Zeit Anschuldigungen gegenüber Lichtblick bzgl. eines solchen Vorgehens seitens des Unternehmens abgestritten wurden, hat man sich bei Lichtblick nun entschlossen, doch reinen Tisch zu machen.
Laut einer Statistik des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stieg 2007 der Anteil erneuerbarer Energien an der Deckung des Strombedarfs in Deutschland auf 14% an. Im Vergleich zum Jahr 2004 wurde die absolut produzierte Strommenge von 58 auf 86 Milliarden Kilowattstunden gesteigert. Großen Anteil daran hatte die staatliche Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien. Das von der EU gesteckte Ziel, bis 2010 den Ökostrom Anteil auf 12,5% auszubauen, ist damit bereits heute erfüllt.
Immer mehr Stromversorger bieten Strom aus rein regenerativen Energiequellen an. Zumeist handelt es sich dabei um einen Mix aus Solarenergie, Windkraft, Wasserkraft, Geothermie oder auch Biogasanlagen. Viele Kunden liebäugeln nun mit dem Umstieg auf diese Ökostrom-Tarife. Darum möchten wir von Ihnen in unserer neuen Umfrage Ihre Einstellung zu Ökostrom erfahren.
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