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Rekord bei Flugzeug Passagieren 2007 - Klimawandel Diskussion kommt nicht an
Was sich seit Wochen angesichts der von den Fluggesellschaften veröffentlichten Rekordzahlen bereits angekündigte, nun hat es das Statistische Bundesamt bestätigt: Auch die Debatte um den Klimawandel hat die Deutschen 2007 nicht davon abgehalten, das Flugzeug als Transportmittel zu nutzen. Ganz im Gegenteil, denn im vergangenen Jahr stieg die Zahl der deutschen Fluggäste so stark wie seit über 10 Jahren nicht mehr.
Quelle: AFP / Google
Da muss man sich doch wirklich fragen, wie oberflächlich die Bevölkerung unseres Landes ist? Morgens noch mit großer Moral und Pathos über den Klimawandel diskutieren, dafür aber abends für ein Wochenende im Billigfliger nach Mallorca. Passt auch prima zur Einstellung der führenden Köpfe in der Politik, die den Satz über das Klimaschutzpaket noch nicht fertiggesprochen haben während sie bereits über vorgebliche Wettbewerbsnachteile der heimischen Autobauer durch angeblich unfaire Vorgaben der EU lamentieren.
Abhilfe kann bei derlei heuchlerischen Verhalten wohl nur die Holzhammermethode liefern, um dem sinnlosen Hin- und Herfliegen Einhalt zu gebieten: Preise rauf, sei es durch eine Kerosinsteuer oder durch eine verbindliche Ablasszahlung für die emittierten Treibhausgase (so wie man es heutzutage schon freiwillig bei Atmosfair machen kann). Wer sündigen will, soll auch leiden. Oder etwas sanfter formuliert: Buße tun.



Flugreisen ein Privileg für Klima-Alarmisten? Alleine nach Bali reisten über 15'000 Politiker und Journalisten per Flugzeug, z. T. in unterbesetzten Privat- oder Staatsjets. Die Konferenzteilnehmer liessen es sich in klimatisierten Hitelzimmern und Bungalows gut gehen und erfreuten sich an den importierten Nahrungsmitteln.
Die übrigen Klimakonferenzen produzieren zusätzlich Flugreiseaktivitäten in den selben Grössenordnungen.
Schöne heile Welt.