Aktuelle Beiträge zum Thema Kritische Stimmen

Als Greenwashing bezeichnet man Bemühungen von Unternehmen, Verbänden oder auch Regierungen, sich ein zumeist nicht begründetes "grünes" Image anzueignen. Versucht wird dies durch eine gezielte medienwirksame Vermarktung der Finanzierung von umweltfreundlichen Projekten, Initiativen und Think Tanks. Oftmals gilt es hier, nach einem Skandal oder anderer negativer Berichterstattung wieder ein positiveres Standing in der Öffentlichkeit zu erlangen. Greenwashing ergänzt bzw. übernimmt somit teilweise die Rolle des sozialen Engagements, welches seit jeher von vielen Organisation zur PR-Aufbesserung verwendet wird.
Von Harald am 02.11.2007, 22:45 | 0 Meinungen | Klimaschutz | Kritische Stimmen
Seit ein paar Tagen ist es wieder im Gespräch: Die SPD fordert ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Deutschlands Strassen. Der Vorstoß wurde aber bereits von CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel entschieden abgewiesen.

Die Diskussion über ein generelles Tempolimit in Deutschland ist nicht neu. In periodischer Regelmäßigkeit wird ab und an über Sinn und Unsinn der Beschränkung debatiert. Und auch diesmal war recht schnell Schluss.
Von Michael am 29.10.2007, 21:34 | 13 Meinungen | Klimaschutz | Kritische Stimmen | Leser Umfragen
Der frisch gekürte Friedensnobelpreisträger Al Gore tourt derzeit durch Europa und wirbt in gewohnter Weise als Erster Ritter für den Kampf gegen den Klimawandel. Dabei bläst ihm jedoch zunehmend ein kalter Wind entgegen. Bei manchen führt die Omnipräsenz von Gore in den Medien bereits zu Ermüdungserscheinungen. Der Öffentlichkeit bringen die Auftritte Gores eh nicht viel, denn außer seinen 10-Minuten-Reden mit immer denselben bereits bekannten Aussagen zum Klimawandel können sich - wenn überhaupt - nur die geladenen Gäste von EnBW oder Mobilkom über eine längere Anwesenheit von Gore freuen. Interviews mit der "normalen" Presse? Fehlanzeige. Der Klimawandel findet anscheinend besser unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Weiterhin wächst zunehmend das Ausmaß der Kritik an Al Gore's Dokumentarfilm "Eine unbequeme Wahrheit". Ein Gericht in London identifizierte im Oktober 2007 insgesamt neun kritische Fehler, wodurch in Zukunft alle Sekundarstufen Englands nur noch mit einer kommentierten Fassung beliefert werden dürfen. Einige schlecht recherchierte Fakten, übertriebene Darstellungen oder auch ein anderer wissenschaftlicher Kenntnisstand zum Produktionszeitpunkt hatten die Grundlagen für die Klage geliefert.
Von Harald am 27.10.2007, 12:31 | 1 Meinungen | Klimawandel | Kritische Stimmen

So verändert der Klimawandel die Erde... in gewohnt reisserischer Manier titelte so - vor nicht all zu langer Zeit - die Bild Zeitung. Anlässlich der Verlautbarung der UN, den Kampf gegen die Erderwärmung zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit zu machen, listete die Bild eine Liste mit 6 Thesen von Klimaskeptikern Klimawandelskeptikern auf.

Diese Thesen, die im Kern den ganzen Klimawandel als Schwindel deklarieren wollen, wurden sogleich von Professor Dr. Mojib Latif (52) vom Leibniz-Institut der Uni Kiel "entlarvt". Lest hier die sechs Thesen der Klimawandel-Leugner und die Antworten des Professors.

Von Christian am 18.10.2007, 06:27 | 9 Meinungen | Kritische Stimmen

Auch wenn wir - das Team von Klimawandel-Global.de - stets darum bemüht sind nur seriöse und ernsthafte Themen zum Themenkompley Klimawandel zu behandeln, wollen wir unseren Leser nicht den folgenden extra 3 Beitrag vom NDR vorenthalte.

Kann man dem Klimawandel auch etwas Positives abgewinnen? Die Redaktion von extra 3 hat interessante Aspekte gesammelt, die man allerdings nicht allzu ernst nehmen sollte.

Von Christian am 04.10.2007, 22:52 | 0 Meinungen | Klimawandel im TV | Kritische Stimmen
Gestern haben wir noch über einen Artikel des Klimaforschers Stefan Rahmstorf berichtet, in welchem er zahlreiche Angriffe gegen Klimaskeptiker und Lobbyisten fuhr. Nun schlagen genau diese zurück, passenderweise ebenso mit einem Artikel in der FAZ.

"Richtigstellungen" der Aussagen Rahmstorfs werden ebenso vorgenommen wie auch der Vorwurf, Rahmstorf betreibe einen Dschihad-ähnlichen religiös anmutenden Feldzug gegen alle, die auch nur ansatzweise einen Zweifel am Klimawandel äußern.

Nachzulesen gibts das Ganze hier in der Online-Ausgabe der FAZ
Von Harald am 05.09.2007, 12:46 | 0 Meinungen | Klimawandel | Kritische Stimmen
Am 11. Juni 2007 strahlte RTL den britischen Dokumentarfilm "The Great Global Warming Swindle" in einer überarbeiteten Fassung unter dem deutschen Titel "Der Klimaschwindel" aus. Kernaussage des Films war es, den Zusammenhang von globaler Erwärmung und den erhöhten Werten an Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphöre zu widerlegen.

Von Harald am 29.08.2007, 18:44 | 0 Meinungen | Klimawandel | Klimawandel im TV | Kritische Stimmen

Nach den Klimaflüchtlingen und den Hurrikans gibt es wieder eine Veröffentlichung, die die offiziellen IPCC-Modelle wenn nicht als fehlerhaft, so doch zumindest als grob ungenau erscheinen läßt.

Nachdem bereits im letzten Spektrum der Wissenschaft (4/07) ein längerer Artikel mit einer sehr kritischen Bestandsaufnahme über die Aussagekraft der durch das IPCC herangezogenen Computermodelle erschienen war, wird in der aktuellen Nummer (5/07) nachgelegt.

Aerosole sind ein bedeutender Klimafaktor, der durch das IPCC nicht hinreichend berücksichtigt wird.

Von Michael am 18.08.2007, 23:22 | 0 Meinungen | Kritische Stimmen

Nein, Moderne Mythen werden nicht absichtlich, als Teil einer umfassenden Verschwörung, in die Welt gesetzt. Sie entstehen von selbst und breiten sich mit viraler Potenz in Gesellschaften aus. Zu den Antreibern, den Infektionsherden, zählen dabei natürlich Politiker, die sich auf diese Weise Wählerzuspruch sichern wollen, die Industrie, die auf diese Weise Märkte schafft und Bedürfnisse weckt, wo keine sind, und die Medien, die immer verzweifelter eigene Themen setzen müssen, um im Kampf um Aufmerksamkeit nicht unterzugehen.

Diese Gruppen bedienen sich alle einer besonderen Klientel von Zeitgenossen, nämlich gelangweilten Menschen, die sonst keine Aufgabe haben, und selbst den größten Mist als kreuzzugstauglich erachten. Es sind diese Mitglieder der Freizeitgesellschaft, die sich intensiv in Umwelt- und anderen Verbänden und Organisationen engagieren können und dadurch ehrenamtlich mit teils erheblichem Fanatismus ihre eigene Bußfertigkeit anderen aufzwingen können.

Von Harald am 18.08.2007, 22:50 | 0 Meinungen | Kritische Stimmen

Heilsversprechen sind ein zentrales Element Moderner Mythen, erst das Heilsversprechen macht einen Mythos populär und einsetzbar. Ist es bei religiös-spirituellen Gedankengebäuden ein eher esoterischer Ansatz, der auf die tröstende Wirkung einer unsterblichen Seele und/oder den Eingang in ein Paradies mit ewiger Glückseligkeit bei entsprechend durch die Religion tolerierten Verhaltensweisen abzielt, so sind Moderne Mythen natürlicherweise auch „moderner", will sagen „konkreter", in ihrem Weltverbesserungsansatz. Rauchverbote, Asbestsanierung und der Verzicht auf gegrillte oder geröstete Speisen erscheinen so als die ultimative Waffe im Kampf gegen Krebs, ein Verbot bestimmter multimedialer Inhalte verspricht in erster Näherung eine zukünftige Abwesenheit von Amokläufern und darüber hinaus eine allgemein weniger gewalttätige Gesellschaft. Umweltmythen versprechen in erster Näherung glückliche Kühe und im globalen Maßstab gar die Rettung der Welt vor einer Vielzahl imaginärer Bedrohungen. In jedem Fall wird natürlich an gewisse Urängste der Menschen appelliert, und auch hier ist das Spektrum breit gefächert. Es reicht von der Angst, auf der Straße überfallen zu werden, über die Angst vor Krankheit und langem Siechtum bis hin zur Angst vor Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen und Überschwemmungen.

Von Christian am 18.08.2007, 20:48 | 0 Meinungen | Kritische Stimmen

Bei Klimawandel Global sind wir auch bemüht kritisch mit dem Thema Klimawandel und dem Hype, der derzeit darum betrieben wird, umzugehen. Aus diesem Grund möchten wir auch die Ideen von den Sogenannten Klimaskeptikern bzw. Klimawandelskeptikern etwas näher betrachten.

Insbesondere möchten wir damit die Bezeichnung Vernunftsmensch auch als Gegenstück zum euphemistischen und gemeinhin negativ besetzten „Klimaskeptiker" etablieren.

Von Christian am 18.08.2007, 20:27 | 4 Meinungen | Klimawandel | Kritische Stimmen

Angeregt durch den Energiegipfel bei der Bundeskanzlerin und die aktuelle Debatte, die im Vorfeld und im Anschluß raumgreifend in den Medien stattfindet, scheint es mir von Bedeutung, einmal auf die dynamischen Aspekte des arg strapazierten Begriffes „Effizienz" hinzuweisen.

Die Anhänger Moderner Mythen zeichnen sich gemeinhin durch eine extreme Form des statischen Denkens aus. Zustände werden aus sich selbst heraus erläutert, als scheinbar unveränderlich und in einem prinzipiellen Gleichgewicht befindlich, sämtliche Prozesse, die einen Zustand überhaupt erst ermöglicht haben, werden ausgeblendet.

So wissen auch die Alarmisten, daß sich das Klima hat irgendwie entwickelt hat. Aber was auch immer in den vergangenen Jahrmillionen diese Entwicklung beeinflußt haben könnte, wurde in der Philosophie des Mythos pünktlich mit der industriellen Revolution abgeschaltet. Das Klima wird damit als statischer Zustand empfunden, dessen Stabilität zwangsläufig durch eine Art „natürliches Gleichgewicht der Kräfte" gesichert wird. Dieses Gleichgewicht ist dann wieder die Grundlage vieler naturwissenschaftlicher Beschreibungsversuche (thermodynamisches Gleichgewicht, Strahlungsgleichgewicht). Die gängige Klimaforschung leugnet damit in weiten Teilen die Fortschritte, die die Physik in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts geprägt haben. Moderne Physik ist nicht mehr eine Physik der Zustände, sondern eine der Prozesse. Moderne Physik sieht Wandlungen nicht mehr als einen äußeren Faktor, der Systemen aufgezwungen wird, sondern als Eigenschaften der Systeme selbst. Das „Klima" ist damit schon prinzipiell kein Zustand mehr, der durch einen abgekoppelten Prozeß, den „Klimawandel" verändert wird. Das „Klima" ist vielmehr aus sich selbst heraus schon ein dynamischer Prozeß. Dieser von der Öffentlichkeit fast unbemerkte Paradigmenwechsel in der Physik, der in Konzepten wie der Chaostheorie und der Synergetik (Selbstorganisation) seinen Ausdruck findet, hat in den letzten Jahren auch viele andere Wissenschaften, etwa die Ökonomie und die Innovationsforschung, beeinflußt.

Wenn man sich also einen anderen ökonomisch/technologischen Zustand, etwa eine andere Form der Stromerzeugung, ausmalt, so ist nicht dieser Zustand mit dem Ist-Zustand zu vergleichen. Man muß stattdessen die Prozesse, die den neuen Zustand erzeugen, mit den aktuell wirksamen vergleichen. Man muß vor allem berücksichtigen, daß letztere nicht einfach abgeschaltet und ausgeblendet werden können.

Von Christian am 18.08.2007, 20:18 | 2 Meinungen | Kritische Stimmen

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