Aktuelle Beiträge zum Thema Kritische Stimmen

Auch in diesem Jahr hat der Naturschutzbund Deutschland wieder seinen Schmähpreis "Dinosaurier des Jahres" vergeben. Diesmal ging die negative Ehrung an die nur allzu florierende Kreuzfahrtbranche. Genauer gesagt dürfen sich Aida und TUI Cruise den Umwelt-Schmähpreis sogar teilen, weil sie giftige Schweröle verfeuern.

Seit 1993 vergibt der Verband den Preis jährlich und nicht um sonst heißt es "Dinosaurier des Jahres". Den Schmähpreis erhalten vor allem Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die nach Ansicht der Naturschützer veraltete Umweltstandards vertreten oder an jenen festhalten.

Von Maria am 29.12.2011, 10:43 | 1 Meinungen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik | Kritische Stimmen

Lange Zeit galt Biokraftstoff als willkommene Alternative zu den fossilen Brennstoffen. Doch immer mehr Zweifel an dessen Legitimität als Heilsbringer treten auf. Eine neue Studie des Londoner Instituts für europäische Umweltpolitik (IEEP) bezeichnet Biosprit als schädlicher für das Klima als fossiler Brennstoff. Wissenschaftler stehen dem geplanten Ausbau der Anbauflächen für Biokraftstoff mit Skepsis gegenüber.

Sie befürchten, dass es langfristig zu einem Anstieg der klimaschädlichen CO2-Emissionen kommen könnte. Um überhaupt eine profitable Produktion von Biosprit zu gewährleisten, müssten erst einmal weltweit riesige Flächen in Ackerland umgewandelt werden. Im Zuge dieser Landerschließung sind besonders Regenwälder gefährdet. Zudem könnte sich die Zweckentfremdung der Ackerflächen negativ auf die Nahrungsmittelproduktion auswirken. Neuesten Schätzungen zu folge ist die derzeitige Nahrungssituation in 26 Ländern der Erde besonders kritisch. Vor allem die Not am Horn von Afrika geriet in den letzten Wochen immer wieder in die Schlagzeilen.

Der Klimawandel hat nicht nur Auswirkungen auf das Wetter und die Natur, sondern kann laut neuesten Untersuchungen auch psychische Störungen beim Menschen verursachen. Forscher des Hirnforschungsinstituts der Universität von Sydney in Australien berufen sich dabei auf Ihre Forschungsergebnisse. Demnach beschwören Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürren oder Wirbelstürme bei vielen Menschen Depressionen, Angst- und Stresszustände oder sogar Traumata herauf. Laut Studie soll sogar die Selbstmordrate nach solchen Umweltkatastrophen um fast acht Prozent gestiegen sein.

Von Maria am 02.09.2011, 12:51 | 1 Meinungen | Folgen | Klimawandel | Kritische Stimmen

Am Tag der Biologischen Vielfalt, dem 22. Mai 2011, macht eine erschreckende und auch nachdenklich machende Nachricht die Runde. Laut aktuellem Wald-Index der Umweltorganisation WWF sind bereits ein Drittel aller Wälder vernichtet. Es ist nicht nur der Lebensraum der Menschen, sondern auch der Lebensraum einer großen Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen bedroht. Zu den größten Verursachern der Waldzerstörung gehören die Landwirtschaft, die Infrastruktur und die Holznutzung.
 
Der Wald gilt als Heimat von Fuchs und Hase und bietet eine Heimat für unzählige andere Tiere und Pflanzen. Etwa zwei Drittel der beschriebenen Tier- und Pflanzenarten leben im Wald. Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch die Tatsache, dass der Mensch auf den Wald als Sauerstoffproduzent angewiesen ist. Zudem erweisen sich Wälder auch als Stabilisator für das Klima, da sie Treibhausgase in großen Mengen binden.

Die Atomkatastrophe in Fukushima hat uns allen gezeigt, dass die Atomkraft einfach nicht sicher sein kann. Und selbst wenn die Regierungen der Länder jetzt Tests ansetzten, ein Restrisiko bleibt immer.

Die Mutter aller Atomkatastropfhen - Tchernobyl - hat am 26. April ein trauriges Jubiläum. Vor genau 25 Jahren ereignete sich die, bis Dato wohl schwerste nukleare Havarie. Tschernobyl und Fukushima - Synonyme, die für die Gefahren der Atomkraft stehen.

Schon in den 1980er Jahren hätten Konsequenzen gezogen werden müssen. Eigentlich kaum vorstellbar, dass es danach nicht zu der totalen Gegenreaktion kam. Und heute steht ein ganzes Land, nämlich Japan, vor der unermesslich großen Aufgabe, sich nicht nur ständig auftretenden Erdbeeben und Tsunamis, sondern auch noch einem Super-GAU zu stellen.

Lasst uns jetzt ein Zeichen setzen!

Von Maria am 08.04.2011, 17:30 | 1 Meinungen | Energiepolitik | Klimaschutz | Klimawandel | Kritische Stimmen

Facebook ist bekanntlich das weltweit größte soziale Netzwerk mit über 500 Millionen Mitgliedern. Um diese unglaubliche Zahl an Mitgliedern bedienen zu können, muss Mark Zuckerberg Unmengen an Serverfarmen betreiben. Diese wiederum benötigen sehr, sehr viel Strom - doch woher stammt dieser im Falle Facebook? Antwort auf diese Frage gibt das folgende sympatische Greenpeace Video... unbedingt anschauen:

Von Christian am 17.09.2010, 12:53 | 1 Meinungen | Kritische Stimmen

Angesichts der globalen Hungerkrise fragt man sich, welchen Anteil der Anbau von Energiepflanzen an den weltweit steigenden Lebensmittelpreisen hat. Nach Angaben der Weltbank haben sich Nahrungsmittel in den letzten drei Jahren um etwa 83 Prozent verteuert. Davon sind je nach Land 30 bis 70 Prozent der Biospritproduktion zuzurechnen. Da Mais, Weizen und Soja immer häufiger im Tank landen, entstehen so weitreichende Nahrungsmittelengpässe.

Von Michael am 23.04.2008, 14:12 | 1 Meinungen | Kritische Stimmen

Darf man sich mit Themen wie Klimawandel und Naturkatastrophen Scherze erlauben? Wir vom Team Klimawandel Global sagen ja und deshalb möchten wir das folgende Video aus der "extra 3" Reihe unseren Lesern nicht vorenthalten.

Das Team der Satire-Sendung vom NDR hat sich mal wieder dem Klimawandel angenommen und einen bitterbösen Beitrag produziert. Unter dem Motto "extra 3 Eventreisen" kann man ab sofort einmal um den Globus jetten und z.B. beim Tauchen die Überreste einer versunkenen Kultur kennenlernen... denn nur ein paar Meter unter dem Meeresspiegel liegen die Niederlande.

Von Harald am 11.02.2008, 16:51 | 1 Meinungen | Klimawandel im TV | Kritische Stimmen

Zu dieser Feststellung könnte man schnell kommen, wenn man sich die Berichterstattung der vergangenen 12 Monate zum Themenkomplex "Klimawandel" ansieht. Einige Menschen mögen diesen dramatischen Anstieg dieses Themas in den Medien als pure Hysterie abtun, doch Umweltverbände küren das Jahr 2007 zum "Klima-Wende-Jahr" wie die FTD berichtet. Demnach haben führende deutsche Umweltverbände für das zu Ende gehende Jahr eine positive Klimaschutz-Bilanz gezogen.

Welch unglaubliche Präsenz das Thema Klimawandel inzwischen in unserer Gesellschaft einnimmt, zeigt eine kurze Analyse mit Google Trends zum Suchbegriff "Klimawandel". Aufgeplottet kann man das Suchaufkommen zu diesem Begriff über die Zeitachse beobachten:


Suchaufkommen zum Suchbegriff 'Klimawandel' mit Google Trends


Die Deutsche Umwelthilfe erklärte laut dem Bericht zum Jahreswechsel:

2007 war das Jahr, in dem wichtige Führer der Welt den Klimawandel als Jahrhundert-Herausforderung erkannten. 2008 muss das Jahr werden, in dem die Verantwortlichen in Deutschland, Europa und der Welt aus dieser Erkenntnis die Konsequenzen ziehen

Also sind wir alles in allem auf dem richtigen Weg oder handelt es sich hier um blinden Aktionismus? Warum nicht auch einen anderen Blickwinkel auf die aktuell stattfindenen Klimawandeldiskussion einnehmen und diese etwas genauer beleuchten?

Von Christian am 29.12.2007, 14:54 | 2 Meinungen | Kritische Stimmen

Wer mit dem Begriff Greenwashing gar nichts anfangen kann, dem sei der ebenfalls bei Klimawandel Global veröffentlichte Artikel "Greenwashing - Wie Unternehmen und Politik Imagepflege mit ökologischen Projekten betreiben" ans Herz gelegt. In einem Satz zusammengefasst ist Greenwashing eine PR-Methode, die Unternehmen und Politik nutzen, um der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image vorzugaukeln.

Von Harald am 26.12.2007, 22:52 | 0 Meinungen | Kritische Stimmen

Der Klimawandel schreitet voran, das Eis taut, der Meeresspiegel steigt. Das Horrorszenario für alle Küstenstreifen und Inselstaaten könnte sich bereits in diesem Jahrhundert verwirklichen. Die Weltgemeinschaft ist jetzt gefordert, durch konsequentes Reduzieren von CO2 Emissionen Schlimmeres zu verhindern. Doch was tun wenn sich die Erderwärmung trotzdem nicht stoppen lässt und die Eismassen Grönlands sowie der antarktische Eisschild abtauen?

Zumindest für die Mittelmeer Anrainerstaaten gäbe es einen Weg aus dem Schlamassel: Die Strasse von Gibraltar, Meeresenge zwischen Spanien und Marokko, das Nadelöhr zwischen Atlantischem Ozean und Mittelmeer müsste mit einem Damm geschlossen werden. An der schmalsten Stelle nur 14km breit, könnte die Strasse von Gibraltar mit enormem Aufwand und Material zubetoniert werden, noch bevor der Meeresspiegel bedrohlich ansteigt.

Der geregelte Zufluss von Wasser aus dem Atlantischen Ozean (um der Verdunstung vorzubeugen) könnte zur Erzeugung von Energie genutzt werden.

Von Michael am 23.12.2007, 22:50 | 0 Meinungen | Kritische Stimmen

Christian Stöcker hat auf Spiegel Online einen kritischen Artikel zur Rolle der USA in der weltweiten Anerkennung und Bekämpfung des Klimawandels geschrieben. Dabei geht er richtig zur Sache und unterstellt der Regierung Bush, dass sie seit Jahren systematisch Erkenntnisse über den Klimawandel und seine Folgen verzerrt, verfälscht und verschweigt. Dieser Artikel kommt natürlich passend zur aktuell tagenden Klimaschutzkonferenz in Indonesien.

Unterlegt wird diese These durch einen jüngst erschienenen Kongressbericht der dokumentiert, wie Forscher und Behörden kollektiv unter Druck gesetzt wurden. Eine maßgebliche Rolle in dieser großangelegten Vertuschungsaktion soll der Verhandlungsführer der USA auf Bali haben.

Von Christian am 12.12.2007, 23:36 | 0 Meinungen | Klimaschutzpolitik | Kritische Stimmen

Wer Rang und Namen in Sachen Klimawandel und Klimaschutz hat (oder sich dies zumindest zuschreibt), befindet sich in diesen Tagen in Indonesien und nimmt an der UN Klimaschutzkonferenz auf Bali teil. Ob der Klimagipfel ein Erfolg wird oder es wie schon 2005 in Montreal bzw. 2006 in Nairobi zu keinem nennenswerten Durchbruch kommt, werden die nächsten Tage zeigen. Einen Verlierer gibt es heute schon und das ist - man höre und staune - das Klima.

Von Harald am 03.12.2007, 21:13 | 2 Meinungen | Klimaschutz | Kritische Stimmen
In Zeiten des Klimawandels ist die Tourismusindustrie als ein bedeutender Verursacher von Treibhausgasen immer wieder in der Kritik. Denn um Urlaub in jedweder Form jenseits von Balkonien durchführen zu wollen bedarf es zunächst einmal der Nutzung eines mehr oder minder umweltfreundlichen Transportmittels. Ob mit dem Auto nach Südeuropa oder mit dem Flugzeug nach Fernost... vor (und nach) dem Urlaub wird eine große Abgaswolke erzeugt.

Der Anteil der Tourismusbranche an den weltweiten Emissionen an Treibhausgasen wie CO2 wird auf immerhin etwa 5 Prozent geschätzt. Das gemeinhin als Tourismus-Weltmeister Deutschland steht unter diesen Bedingungen auf einmal gar nicht mehr als Vorreiter beim Umwelt- und Klimaschutz da.

Von Harald am 15.11.2007, 22:14 | 0 Meinungen | Klimawandel | Kritische Stimmen

Nun gibt es inzwischen auch harte, offizielle Kritik an den Kritikern/Leugnern des Klimawandels. „Kriminell verantwortungslos" sei es den Klimawandel zu leugnen und nichts zu tun, um ihn zu bremsen. Das hat der Exekutivsekretär der Vereinten Nationen (UN) Yvo de Boer auf der Konferenz des Weltklimarats in Valencia gesagt. Über 450 Delegierte aus insgesamt 130 Ländern wollen dort ihren vierten Klimabericht mit Empfehlungen für die Regierungen finalisieren. DIeser Entwurf umfasst ca. 20 Seiten und wird bis ins Detail von allen Teilnehmern diskutiert.

Sobald eine abgestimmte und abgenommene Version des Papiers vorliegt, soll es dann an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon übergeben werden und als Grundlage für den Klimagipfel im Dezember in Bali dienen. Über den Klimagipfel in Bali hatte das Team von Klimawandel-Global.de bereits berichtet. Das dort noch abzuschließende Klimaabkommen soll wiederum die Vereinbarungen von Kyoto fortschreiben, die bis zum Jahr 2012 gelten.

Von Christian am 15.11.2007, 08:00 | 2 Meinungen | Klimaschutzpolitik | Kritische Stimmen

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