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Wassermangel könnte globale Energiekrise verursachen - Stromerzeugung ohne Wasser kaum möglich
Kaum jemand diskutiert aktuell über die Verkettung des zunehmenden Wassermangel auf unserer Erde, der zu einer ernsten Gefahr für die weltweite Energieversorgung werden kann. Dies wollen nun aber Forscher aus den USA ändern, indem sie nach Auswegen aus dem Teufelskreis der doppelten Versorgungskrise suchen.
Was bei dieser Entwicklung des zunehmenden Wassermangels in Kombination mit der Abhängigkeit der Energieerzeugung von der Verfügbarkeit von Wasser besonders fatal ist, ist eine gefährliche Rückkopplung: Wasser wird nicht nur zur Erzeugung von Strom gebraucht, sondern eben auch Strom um Frischwasser zu gewinnen... der Teufelskreis beginnt. Sobald Wasser nicht mehr ausreichend zur Verfügung steht, kann auch nur noch weniger für die Stromerzeugung abgezweigt werden. Um die Wasserknappheit zu bekämpfen, muss nun aber immer mehr Energie in die Wasserversorgung gesteckt werden - etwa für den Wassertransport in austrocknende Gebiete.
Doch wie kann man aus diesem Teufelskreis entkommen? Ist unser System aktuell überhaupt dazu fähig?
Einschlägige Meinung der Experten ist, dass man in Zukunft sparsamere mit den Ressourcen umgehen muss und diese auch effizienter nutzt.



Wir müssen endlich weg von der Verbrennung fossiler Rohstoffe! Auch bei uns mussten in den vergangenen Sommern reihenweise Atom- und Kohlekraftwerke vom Netz gehen wegen Wassermangel. Trotzdem wird an diesen völlig veralteten Technologien festgehalten. Dabei sind völlig neuartige Technologien, die ohne Verbrennung und wetterunabhängig arbeiten entwickelt....
Geht Wasser verloren, wenn wir es benutzen? Wasser ist wohl das Paradebeispiel für eine erneuerbare Ressource.
Wasser verdunstet und fällt im normalen Zyklus wieder zur Erde. Wasser versickert und steht als Grundwasser zur Verfügung. Wasser fliesst ab und füllt Flüsse, Seen und Ozeane. Kühlwasser wird dem Zyklus schon gar nicht entzogen, es zum grössten Teil fliesst dorthin zurück, wo es entnommen wurde, der Rest fällt als Niederschlag wieder zur Erde.
Je mehr Wasser in der Atmosphäre enthalten ist, umso mehr Wolken bilden sich, umso weniger kann die Sonne die Erde aufheizen.
Danke Mitchell. Wer von Wassermangel auf der Erde redet, sollte doch mal sich einen Globus kaufen.
@Mitchell/Frank:
Wasser ist nicht gleich Wasser, entscheidend ist die Nutzbarkeit. Wer das nicht glaubt, sollte ein paar Tage lang Meerwasser statt Mineralwasser trinken. Erfahrungsberichte bitte hier posten. Danke.
@Laie mit großem Interesse
Was hat denn Nachhaltigkeit mit Indianermord, Inquisition und Nazis zu tun? Nichts! Aber sonst geht es Dir noch gut, oder? Ohne eine nachhaltige Energieversorgung laufen wir vor die Wand. @Admin: Kann man derartige Beiträge nicht löschen? Ich finde diese absurden Vergleiche unzumutbar!
@Nils:
Warum sollten die Admins das zensieren? Der Laie ist offensichtlich nicht ganz der Hellste und dank seiner Aussagen ist er klar als solcher zu erkennen. Öffentliche Bloßstellung ist doch besser als Zensur. :)
@Hans Bauer
Unter diesem Gesichtspunkt habe ich es noch nicht betrachtet. Aber Du hast da sicherlich Recht! Wer derartige Vergleiche zieht, diskreditiert sich selbst!
Was mich jedoch stört ist, dass offenbar versucht wird, den Nachhaltigkeitsgedanken in die rechte Ecke zu stellen nach dem Motto: Früher waren es die Nazis die von Nachhaltigkeit redeten (sie kannten den Begriff noch gar nicht!), heute sind es die Ökologen, "Klimahypher", Energiewender, Artenschützer, etc.
@ Frank
Sie können ja schon mal Entwässerungsgräben ziehen, um in den zunehmend trockenen Sommermonaten genug Wasser in die Flüsse zu bekommen, um die zahlreichen Großkraftwerke kühlen zu können. Im Jahr 2003 standen schon zahlreiche Kernkraftwerke in Baden-Würthemberg und Frankreich still. Die Temperatur des Abgabewassers in die Flüsse wurde zu Lasten eben dieser angehoben. Der Baden-Würthembergische Wirtschaftsminister kündigte bereits Stromnotstand an. Was nützt Ihnen viel Meerwasser, wenn die Anlagen im Binnenland stehen? Wie wollen Sie die Kraftwerke kühlen, wenn die Sommer immer trockener werden und das Schmelzwasser der Alpen ausbleibt?
Die Kommentare vom "Laien" in diesem und im anderen Eintrag sind entfernt worden. Analog der letzte Beitrag von Frank.
Systematisches Rumtrollen sehen wir nicht so gerne. Sucht euch bitte eine andere Plattform.
Kurz zu ihrer Zukunftsprognose:
http://www.pik-potsdam.de/infothek/sakularstation/messwerte/klima-zeit-reihen/niederschlag
2007 825.90 mm
2006 530.70 mm
2005 634.20 mm
2004 633.00 mm
2003 418.90 mm
2002 789.00 mm
2001 670.00 mm
2000 586.30 mm
1999 452.50 mm
1998 624.30 mm
1997 495.10 mm
1996 446.00 mm
1995 602.50 mm
1994 706.50 mm
1993 655.60 mm
1992 568.90 mm
1991 500.60 mm
1990 678.90 mm
1989 470.40 mm
1988 567.90 mm
1987 691.30 mm
1986 730.50 mm
1985 491.80 mm
1984 554.80 mm
1983 642.10 mm
1982 406.80 mm
1981 788.80 mm
1980 646.90 mm
1979 582.70 mm
1978 624.40 mm
1977 661.10 mm
1976 374.60 mm
1975 428.60 mm
1974 715.50 mm
1973 491.90 mm
1972 499.70 mm
1971 529.80 mm
1970 625.50 mm
2007 der meiste Niederschlag. Wie kommen Sie nun darauf?
Welche Alternativen haben Sie für die Stromversorgung?
Solar? Wind? Womit durchaus mehr Ausfälle zu rechnen sind. Wofür ich nicht 5 Jahre zurück zu gehen brauche, sondern zahlreiche Beispiele alleine für das letztes Jahr aufzeigen kann.
Aber okay, die sind auch keine Alternativen, sondern Additiven.
Können Sie meine Fragen beantworten? Ich muss schon wissen, ob jemand die Grundkenntnisse über den dynamischen Prozesse des Wasserkreislaufs befügt.
@ Harry
Welches Herumtrollen?
Wie viel Regenwasser kommt jährlich runter? Wie viel Wasserspeicher hat Deutschland Durchschnittlich?
Dass sind die Fragen, um die obige Frage vernünftig beantworten zu können:
Zu 1:
Es sind ca 300 Milliarden m³ Regenwasser.
Zu 2:
Rund 200 Milliarden m³ Süßwasser
Davon verbraucht Deutschland 5% jährlich.
Zudem. Quellwasser war Regenwasser, woraus der meiste Anteil von den Ozeane stammte. Das zu ihrer Frage am 26.02.08 16:25.
Harry,
der Beitrag vom "Laien" wurde hier wie auch in anderen Foren unter missbräuchlicher Verwendung meines Pseudonyms eingesetzt. Auch bei Readers-Edition wurde das inzwischen festgestellt. Die rechten Vergleiche sind wörtlich so wiederholt im Klimaskeptikerforum "Oekologismus" durch dortige Teilnehmer gefallen. Offenbar hat man dort Probleme mit deutscher Geschichtsbewältigung.
Ich distanziere mich von der missbräuchlichen Nutzung Ihres Forums und von dem Inhalt des Zitates. Ich begrüsse dessen Löschung!
@ Frank
Ihre Regenmengentabelle können Sie getrost wieder einpacken. Entscheidend ist nämlich nicht die Gesamtniederschlagsmenge sondern die Niederschlagsverteilung. Und wenn es im Sommer zunehmend längere Trockenphasen gibt (wie 2003), dann nützt den Kraftwerken Winter- und Herbstregen wenig! Und Kraftwerke können auch kaum das Kühlwasser aus (kleineren) Binneneseen beziehen, ohne diese aufzuheizen. Man ist daher schon auf Fließgewässer mit ganzjährig ausreichender Kaltwasserzufuhr angewiesen. Hier ist das Problem! Die Alpengletscher werden zunehnmend nicht mehr für ausreichende Wasserstände in den Flüssen sorgen können. Im Sommer 2003 waren die Flüsse so trocken, dass die Schifffahrt eingestellt werden musste. Zahlreiche Kraftwerke wurden aus- oder heruntergeschaltet. In Frankreich mussten Reaktorbunker von aussen mit Wasser gekühlt werden. Wo wollen Sie in diesen Zeiten zukünftig ausreichendes Kühlwasser im Binnenland her beziehen? Da helfen Ihnen Ihre Wasserberechnungen reichlich wenig!
Anbei ein interessanter Artikel zum Thema. Die dortigen Aussagen von Prof. Dr. Manfred Fischedick bringen das Problem auf den Punkt:
http://www.castor.de/presse/sonst/2003/ne09.html
@ Laie
Ist ja echt ein Ding. Merkwürdiges Forum dieses Oekologismus. Scheinen schräge Vögel drin zu sitzen. Ich habe vor einem Jahr bei einer ähnlichen Sache schon mal von diesem Forum gehört.
@ Nils Klauke
1. Wenn, wie Sie schrieben, die Kraftwerke ihr Wasser hauptsächlich aus Flüssen beziehen, dann ist das, in Perspektive Deutschlands, auch egal, ob das Süßwasser verdampft oder unbenutzt ins Meer mündet.
2. Ich wollte nicht wissen, wie man was in die Tonne wirft, sondern wie sie auf ihre Prognose kommen? Auch die Niederschlagsverteilung 2007 war nur im April mager. Trotzdem war noch genug Wasser da. Die Verteilung und Menge korrelieren sich übrigens.
3. Die Alpengletscher spielen im Gegensatz zum Grundwasser eine marginale, vernachlässigbare Rolle. Es ist indiskutabel darüber zu diskutieren. Die Erde ist der elementarste Schwamm für unsere Wasserversorgung. Denken sie an die viele Flüsse, die in den Rhein münden und überschüssiges Wasser vom Grundwasser ins Meer spülen.
4. Welche Alternativen bieten Sie an?
Biokraftstoffe, Wind und Solar sind vom Wetter wesentlich abhängiger. Wenn man ihre Prognose mit mehr Dürre glauben mag, welche Ernte sollte dann noch gelingen? Selbst zuviel Regen kann zu Missernte führen. Welches Wasserkraftwerk kann unsere Industrienation dann noch versorgen? Wie soll die Sonne die Industrienation nachts mit Strom versorgen? Was ist in den mehr vorhandenen kälteren Monaten mit zunehmenden Nächten? Bei Windstille ist auch flaute. Was schlagen Sie vor?
5. Die Situation 2003 ist mir natürlich bekannt. Und ja, so was kann jeder Zeit wieder passieren. Davon gehe ich schon aus. Allerdings nehme ich es weiterhin wie gewohnt als eine schöne Abwechslung wahr. Für alles andere sehe ich keine Tendenzen. Meine Regenmengentabelle zeigt auch den heißen Sommer 1976, der wesentlich trockener war als 2003. Der übrigens viele Waldschäden verursachte.
Frank,
Sie argumentieren am Problem vorbei. Natürlich ist es nicht so entscheidend, ob Süsswasser verdampft oder ungenutzt ins Meer mündet, sofern den Flüssen noch genug Wasser verbleibt.
Die Frage ist, ob die Flüsse zukünftig und kontinuierlich genug Wasser zur Kühlung der Kraftwerke mitbringen und ob die Flüsse nicht durch die Rückführung des erwärmten Wassers in Mitleidenschaft gezogen werden.
Was spielt hier das Grundwasser für eine Rolle? Wollen Sie Grundwasser zur Kraftwerkskühlung anzapfen? Auch der Grundwasserspielel schwanklt jahreszeitlich stark und eine Abpumpung in den benötigten Mengen bliebe nicht ohne Auswirkungen - unabhängig von den Kosten einer solchen Kühlung.
Klimaerwärmung bedeutet nicht, dass jedes Jahr ein Trockenjahr sein muss. Deshalb ist auch Ihr Hinweis auf 2007 neben der Sache. AGW bedeutet, dass es häufiger trockenere Sommer geben wird, wie es sich ja bereits abzeichnet.
Ihr Hinweis zu den Alpengletschern ist unrichtig. Die Gletscher der Hochgebirge sorgen in den Flüssen für einen gleichmäßigen Wassernachschub auch in Trockenzeiten. China befürchtet z.B. große Wasserversorgungsprobleme, wenn die Gletscher im Himalaya abschmelzen. Diese Zusammenhänge sind hinreichend belegt.
Die Alpenländer haben deshalb ebenfalls große Sorgen, weil sie viel Energie aus der Wasserkraft gewinnen. Dies alles sind Probleme, die die Klimaveränderungen mit sich bringen.
Über die wissenschaftlichen Grundlagen zum Klimawandel brauchen wir hier nicht zu diskutieren. Diese dürften in den Grundannahmen unstrittig sein. Auch eine Darlegung von Alternativen in der Energieversorguzng würde hier den Rahmen sprengen. Das Thema lautet Energiekrise durch Wassermangel. Wenn wir dieses Problemn erkannt haben, können wir über Alternativen sprechen.