Durch den Klimawandel steigen nicht nur die Lufttemperaturen, sondern auch die Temperaturen der Weltmeere. Die Entwicklung der Wassertemperaturen begutachten Klimaforscher dabei mit größter Sorge. Diese sind von sehr großem Interesse, da sie nicht nur für das Klimasystem der Meere eine bedeutende Rolle spielen.
Waren Hitzewellen im vor einhundert Jahren im Durchschnitt 1,5 Tage lang, beträgt der Mittelwert heute 3 Tage. Erwähnt sei, dass es sich nur um Durchschnittswerte handelt, vereinzelte Hitzewellen können teilweise Wochen andauern (Eindrucksvoll bewiesen im Rekordsommer 2003).
Die Nordwestpassage, ein arktischer Wasserweg zwischen
Atlantik und Pazifik ist nach Informationen der Europäischen Raumfahrtagentur
Esa erstmals völlig eisfrei und durchgängig befahrbar. Bisher war der Weg auch
im Sommer für Schiffe von Eismassen versperrt. Durch die Abschmelzung der
Eisflächen am Nordpol aufgrund der globalen Erwärmung ist die Eisfläche in
diesem Jahr auf ein neues Rekordminimum seit Beginn der Satellitenobservation
vor 30 Jahren zurückgegangen.
In dem 380-seitigen Buch behandelt der Autor Dr. Karsten Brandt den Klimawandel in Deutschland und seine Auswirkungen. In sachlicher Weise schreibt Brandt über die bevorstehenden Klimaveränderungen in Deutschland. Themen sind dabei u.a. die Auswirkungen des Anstieg des Meeresspigels und die Veränderungen in der Land- und Forstwirtschaft. Anhand aktueller Klimadaten aus allen Regionen Deutschlands werden die Trends bei Temperatur, Niederschlag, Stürmen und Frosttagen präsentiert.
Wer glaubt, der Klimawandel beträfe nur abgelegene Regionen in der Arktis oder Südseeinseln, der irrt sich. Es mag trivial klingen, aber hinter der globalen Erwärmung steckt nicht nur eine Phrase, sondern dies ist ein globales Problem. Deutschland wird auch davon betroffen sein, wenn nicht heute Maßnahmen für den Klimaschutz getroffen werden.
Welche Folgen starke Klimaschwankungen auf Flora und Fauna haben können, hat man vor ca. 65 Millionen Jahren gesehen. Gemäß der Meteroitentheorie sorgte ein riesiger Meteor für gewaltige Staubaufwirbelungen, deren populärstes Opfer die Dinosaurier waren. Das Klima veränderte sich schlagartig auf unnatürliche Weise und alle Tierarten, die sich nicht den neuen Bedingungen schnell genug anpassen konnten, waren zum Aussterben verdammt.
Laut einem Artikel in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten haben Auswertungen von Satellitenfotos ergeben, dass die Fläche des Eises am Nordpol weniger als 3 Millionen Quadratkilometer beträgt. Dies ist insbesondere die niedrigste jemals gemessene Ausdehnung des Polareises. Damit ist in den letzten zehn Jahren die Eisfläche um etwa die Hälfte geschrumpt, was in etwa der Fläche Westeuropas entspricht.
Als Elementarschaden wird in der Versicherungsbranche ein Schaden bezeichnet, die durch eines der vier Elemente (Erde, Feuer, Luft, Wasser) an Menschen oder Gütern verursacht wird. Typische Ursachen sind Überschwemmungen, Stürme/Orkane, Hagel oder Erdbeben. Wegen den Schwierigkeiten bei der Kalkulation von Versicherungsprämien sind Elementarschäden bei den meisten Hausratsversicherungen und Gebäudeversicherungen in den Versicherungs-AGBs von der Leistung ausgeschlossen.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts steigt der globale Meeresspiegel. Ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 1,7 Millimetern pro Jahr sowie im gesamten vergangenen Jahrhundert von 18,5 Zentimetern hört sich zwar nicht viel an. Doch der Trend gewinnt zunehmend an Fahrt und könnte durch ein Schmelzen der Polarkappen dramatische Formen annehmen. Alleine das vollständige Abschmelzen des grönländischen Eisschildes könnte den Meeresspiegel um mehrere Meter heben und dieses Szenario ist nach Expertenaussagen innerhalb der nächsten 150 Jahren durchaus möglich.
Wenn von der globalne Erwärmung die Rede ist, wird oft nur von der Erwärmung der Lufttemperatur gesprochen. Doch nicht nur die Atmosphäre wärmt sich auf, sondern auch die Weltmeere. Dadurch kommt es sowohl zu einer thermischen Ausdehnung des Wassers (wärmeres Wasser hat eine geringere Dichte) und somit zu einer Erhöhung des Meeresspiegels.
Wer versuchen würde, jemandem einen schwedischen Wein verkaufen zu wollen, der würde wohl bei den meisten Menschen nur Hohn, Spott und Gelächter als Reaktion bekommen. Doch in dem Land im Norden Europas, das bis vor Kurzem in Klischees nur mit ABBA und IKEA aufwarten konnte, haben nun die ersten Weinbauern erfolgreich ihre Weinstöcke angebaut. Vor ein paar Jahrzehnten wäre dies undenkbar gewesen, da es dafür zu kalt gewesen wäre.
Die Arktis erstreckt sich rund um den geographischen Nordpol und umfasst Teile von Alaska, Grönland, Kanada, Lappland, Russland und Spitzbergen sowie das Nordpolarmeer. Bemessungsgrundlage ist dabei nicht ein spezifischer nördlicher Breitengrad. Stattedessen wird auf klimatische und vegetationgsgeographische Faktoren (z.B. die Baumgrenze) zurückgegriffen. Im Gegensatz zur Antarktis gibt es in der Arktis keinen eigenständigen Kontinent, sondern "nur" eine ganze Menge Eis.
Die Zugspitze ist mit knapp 3.000 Metern Deutschlands höchster Berg. Doch auch (oder gerade) in diesen Höhen bleibt man vom Klimawandel nicht verschont. Schon seit einigen Jahren werden im Sommer großflächige Matten ausgelegt, um das Abschmelzen von Eis und Schnee zu vermindern.
Vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) wurde die Zugspitze nun zum Forschungsobjekt erklärt. Das LfU wird dabei bis zu 60 Meter tiefe Löcher in den Boden bohren. In diese Bohrungen werden anschließend Sensoren eingebaut, die über die nächsten 15 Jahre Veränderungen an den Permafrostböden erfassen sollen.