Aktuelle Beiträge zum Thema Folgen

Über ein potenzielles Massensterben als Folge der globalen Erwärmung haben wir bereits im Oktober des vergangenen Jahres berichtet. Laut dem Bundesamt für Naturschutz können bis zu 30 Prozent aller Arten in Deutschland vom Aussterben bedroht sein.

Demnach sind knapp ein Drittel der in Deutschland lebenden Tier- und Pflanzenarten von der unwiderflichen Ausrottung bedroht. Die Experten des Bundesamtes für Naturschutz erwarten zudem auch das Auftreten neuer Schädlinge und Krankheitsüberträger.

Von Christian am 03.01.2008, 19:37 | 0 Meinungen | Artensterben | Folgen

Laut dem Jahresbericht der Münchner Rück hat die Häufigkeit von Naturkatastrophen 2007 im Vergleich zum vorangegangenen Jahr deutlich zugenommen. Auch waren die durch die Katastrophen entstandenen Aufwendungen entschieden höher als im Jahr zuvor.

Im Jahr 2007 wurden vom zweitgrößten Rückversicherer 950 Naturkatastrophen weltweit registriert (2006 waren es 850 Naturkatastrophen), der höchste Wert seit Debüt des jährlichen Berichts im Jahr 1974.

Die durch Erdbeben, Stürme, Waldbrände und Überflutungen entstandenen Kosten der Schäden beliefen sich auf 51,7 Milliarden Euro (2006: 34 Milliarden). Besonders teuer war der Orkan Kyrill, welcher im Januar in Europa Kosten von über 2,4 Milliarden verursachte.

Von Michael am 30.12.2007, 22:20 | 0 Meinungen | Folgen

Korallen in den Meeren erfreuen nicht nur den Taucher. Vielmehr sind die Korallenriffe gigantische Ökosysteme und Lebensgrundlage für unzählige Lebewesen unter Wasser.

Eine neu veröffentlichte Studie des Carnegie Instituts in Washington warnt vor der immer schneller fortschreitenden Übersäuerung der Meere und dem damit verbundenen Absterben der Korallenvegetationen. Weitere gravierende Konsequenzen werden sich für die dort lebenden Meeresbewohnern ergeben.

Korallensterben, Korallenbleiche, Korallenriff
Quelle: pixelio.de
Rund ein Drittel der anthropogenen CO2 Emissionen wird von den Weltmeeren absorbiert. Die entstehende Kohlensäure schädigt die Kalkschalen der Korallen. Viele Riffe sind deshalb laut den Untersuchungen bereits beschädigt oder gar ganz abgestorben. Extrem gefährdet sind das berühmte Great Barrier Reef von Australien sowie die Korallenriffe der Karibik.
Von Michael am 30.12.2007, 21:28 | 0 Meinungen | Artensterben | Folgen | Meer

Der Klimawandel schadet nicht nur dem Menschen, sondern auch viele Tierarten leiden unter der Erderwärmung und verlieren Lebensraum und Nahrungsgrundlagen. Ein wahres Drama hat sich dieses Jahr in der Tschuktschensee abgespielt, im Meer nördlich der Beringstraße zwischen Alaska und Russland. Dort tummeln sich Walrosskolonien von mehreren zehntausend Exemplaren.

Walrosse sind Landtiere, geben sich aber meist mit einem schönen großen Stück Pack- bzw. Treibeis zufrieden, welches in vergangenen Zeiten zahlreich auch in den Sommermonaten vorhanden war. Die vorranschreitende Erderwärmung sorgt aber nun immer öfter für eisfreie Meere in der warmen Jahreszeit, selbst in den nördlichen Breiten. Den Walrossen bleibt dann nur die Flucht ans Land, wo sie sich zu Zehntausenden dicht aneinandergedrängt tummeln.

Von Michael am 26.12.2007, 10:22 | 0 Meinungen | Artensterben | Folgen | Klimawandel

Wie schaut ein deutscher Wald ein 50 oder 100 Jahren aus? Für viele Waldbesitzer, die schon heute an die Zukunft ihrer Enkel im Familienbetrieb denken, ist dies eine existenzielle Frage. Wo heute noch Fichten stehen, werden dort in wenigen Jahrzehnten schon Palmen-Plantagen stehen? Nein, soweit wird es natürlich nicht kommen, aber die typische Struktur eines deutschen Waldes wird sich in der Zukunft grundlegend ändern.

Von Harald am 25.12.2007, 09:16 | 0 Meinungen | Erwärmung | Folgen | Klimawandel

Dass der Mensch einen Einfluss auf das Klimasystem der Erde hat, werden heutzutage nur noch Lobbyisten und notorische Skeptiker des Klimawandels anzweifeln. 2007 war das Jahr, in dem sich das Bewusstsein der Politik, Wirtschaft und der Gesellschaft diesem Thema angenommen hat. Welchen Einfluss die Emissionen von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) auf den Wärmehaushalt der Erde haben, hat die Süddeutsche Zeitung in einer interaktiven Flash-Anwendung veröffentlicht.

Von Harald am 18.12.2007, 17:42 | 0 Meinungen | Folgen | Klimawandel | Ursachen

Der ständig steigende Kohlendioxid-Anteil in der Atmosphäre verleitet dazu, positive Rückschlüsse auf das Wachstum von Pflanzen zu ziehen. Denn CO2 zählt neben Wasser, Licht und Mineralstoffen zu den benötigten Stoffen für die Photosynthese. Mehr CO2 = Mehr Wachstum, dies wäre eine logische Folgerung für Bereiche, in denen der heutige Kohlendioxid-Anteil die begrenzende Größe für die Produktion von Biomasse ist.

Diese These wurde jedoch von Forschern des Face-Projekts (Free Air Carbon Dioxide Enrichment) untersucht.

Von Harald am 18.12.2007, 15:27 | 0 Meinungen | Folgen | Klimawandel

Dass der Meeresspiegel unwiederruflich ansteigen wird, ist inzwischen einem jeden von uns bekannt. Doch anders als bisher angenommen, könnten die Meeresspiegel nicht nur bis zu 0,8 Meter im Durchschnitt ansteigen, sondern vielleicht sogar um das Doppelte, wie nun Wissenschaftler herausgefunden und in der neuesten Ausgabe von "Nature Geoscience" vorgestellt haben.

Dass sich die Meerespiegel im Verlauf der Zeit verändern ist auch in der Vergangenheit schon vorgekommen. Das genaue Ausmaß dieser Anstiege wurde vom IPCC aber bislang als wesentlich geringer angenommen: Wissenschaftler der Universitäten Tübingen, Southampton, Cambridge und New York haben nun den Meeresspiegelanstieg während der vergangenen Warmperiode der Erde berechnet. Vor circa 124.000 Jahren betrug der Anstieg satte 1,6 Meter innerhalb von nur hundert Jahren.

Von Christian am 17.12.2007, 19:34 | 0 Meinungen | Folgen | Meer

Heißere Sommer, mildere Winter, mehr Niederschläge im Westen, stärkere Sturmfluten im Norden ... der Klimawandel wirft seine Schatten voraus. Jeder in Deutschland wird sich auch bei den größten Klimaschutz-Bemühungen auf die Folgen von Klimawandel & Co. einstellen müssen. Das Ziel ist es nicht mehr allein, den Klimawandel zu verhindern, sondern es geht jetzt vor allem um Schadensbegrenzung.

Von Harald am 15.12.2007, 17:26 | 1 Meinungen | Folgen | Klimawandel

Die Gesellschaft für deutsche Sprache gab am heutigen Freitag das Wort des Jahres bekannt: "Klimakatastrophe". Als Begründung verlautete die GfdS: "Dieser Ausdruck kennzeichnet prägnant die bedrohliche Entwicklung, die der Klimawandel nimmt". Zu den Kriterien, zum Wort des Jahres gewählt zu werden, zählt eine bedeutende Thematik, die mit dem Wort verknüpft ist und die im Laufe des Jahres in den Fokus der Gesellschaft gerückt ist. "Klimakatastrophe" tritt somit das Erbe der Vorjahressieger Fanmeile, Bundeskanzlerin und Hartz IV an.

Von Harald am 07.12.2007, 17:59 | 1 Meinungen | Folgen | Klimawandel

In Schweden baut man neuerdings Wein an, manche Regionen in Deutschland freuen sich schon auf dauerhaft schnee- und frostfreie Winter und in Börsen-Magazine forschen emsig nach Möglichkeiten, aus dem Klimawandel Kapital zu schlagen. Die Gewinner des Klimawandels sitzen direkt vor der Haustür. Denn isoliert betrachtet sind viele Phänomene der globalen Klimaveränderungn durchaus positiv zu werten. Dass es sich jedoch um ein globales Problem handelt, verlieren viele dabei aus dem Blickfeld.

Von Harald am 02.12.2007, 10:09 | 0 Meinungen | Folgen | Klimawandel

Die Klimaschutzkonferenz auf Bali steht vor der Tür und so wächst von Tag zu Tag das Interesse der Medien und der Öffentlichkeit. Die UN-Entwicklungsorganisation UNDP nutzt die gestiegene Aufmerksamkeit und veröffentlicht nun eine Studie über die Folgen des Klimawandels für die Entwicklungsländer, um dies auch auf die Agenda der Teilnehmer der Klimakonferenz zu bringen. In der 250-seitigen Studie werden die dramatischen Folgen für die ärmeren Länder aufgezeigt und welche Anstrengungen notwendig wären, um diese aufzufangen.

Von Harald am 29.11.2007, 15:22 | 0 Meinungen | Folgen | Klimawandel
Wintersportfreunde haben momentan gut Lachen. Der Wintereinbruch im November sorgt früher als erwartet für regen Betrieb in den Wintersportorten. Die Bedingungen sind optimal, nach starkem Schneefall sind die Pisten perfekt vorbereitet. Noch vor nicht ganz einem Jahr sah die Situation aber ganz anders aus. Kaum Schneefall und zu milde Temperaturen sorgten für eine katastrophale Saison in den Skigebieten.

Das Klima in den Bergen unterliegt immer mehr unberechenbaren Schwankungen, welche laut Experten dem fortschreitenden Klimawandel zuzuschreiben sind. Warme und kalte Winter werden sich in Zukunft häufiger abwechseln. Um diesen Klimaschwankungen vorzubeugen, fahren die Skigebiete jetzt schwere Geschütze auf.
Von Michael am 22.11.2007, 19:31 | 0 Meinungen | Folgen

Wie man einer aktuellen Pressemitteilung von presstext.at entnehmen kann, wurde erstmals eine Verbindung zwischen Kriegen und globalen Klimaveränderungen in einer aktuellen Studie nachgewiesen.

Klimaänderungen und Konflikte sind in den vergangenen 500 Jahren stets Hand in Hand gegangen. In war dies zumindest der Fall. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler vom Georgia Institute of Technology in Atlanta gemeinsam mit Kollegen in Großbritannien, Hongkong und China in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Die Forscher hatten Aufzeichnungen über Lebensmittelpreise, Populationsdichten und Konflikte mit jenen der langfristigen Temperaturentwicklung verglichen.

Von Christian am 21.11.2007, 07:56 | 0 Meinungen | Folgen

Wie das Team von Klimawandel-Global.de berichtete, trafen sich aktuell 450 Delegierte aus insgesamt 130 Ländern in Valencia um dort den vierten Klimabericht mit Empfehlungen für die Regierungen zu finalisieren. Dieser inzwischen abgestimmte Bericht (zusammengestellt aus drei Teilberichten) umfasst ca. 20 Seiten und wurde bis ins Detail von allen Teilnehmern diskutiert.

Die Forscher sprechen doch mehr denn je zuvor Klartext, was man dem neuen Klimareports des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) entnehmen kann. Die Deligierten warnen darin aber klarer denn je vor "abrupten und unumkehrbaren" Folgen des Klimawandels.

Von Christian am 16.11.2007, 21:44 | 3 Meinungen | Folgen | Klimaschutzpolitik

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