Aktuelle Beiträge zum Thema Klimawandel
In diesem Jahr stehen die traditionellen Ostermärsche im Zeichen von Tschernobyl und Fukushima.
Die Forderung, von einem Großteil der Bevölkerung, nach einem sofortigen Atomausstieg gehören neben dem Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan und einem sofortigen Stopp des Libyenkrieges zu den wichtigesten Themen der deutschlandweiten Ostermärsche.
In fast 80 Städten in Deutschland sind bereits Ostermärsche anberaumt. Weitere Großdemonstrationen sind bereits für den Ostermontag an den zwölf deutschen Standorten von Atomkraftwerken geplant.
Die Atomkatastrophe in Fukushima hat uns allen gezeigt, dass die Atomkraft einfach nicht sicher sein kann. Und selbst wenn die Regierungen der Länder jetzt Tests ansetzten, ein Restrisiko bleibt immer.
Die Mutter aller Atomkatastropfhen - Tchernobyl - hat am 26. April ein trauriges Jubiläum. Vor genau 25 Jahren ereignete sich die, bis Dato wohl schwerste nukleare Havarie. Tschernobyl und Fukushima - Synonyme, die für die Gefahren der Atomkraft stehen.
Schon in den 1980er Jahren hätten Konsequenzen gezogen werden müssen. Eigentlich kaum vorstellbar, dass es danach nicht zu der totalen Gegenreaktion kam. Und heute steht ein ganzes Land, nämlich Japan, vor der unermesslich großen Aufgabe, sich nicht nur ständig auftretenden Erdbeeben und Tsunamis, sondern auch noch einem Super-GAU zu stellen.
Lasst uns jetzt ein Zeichen setzen!
Der Klimawandel ist allgegenwärtig und so ist es nur sinnvoll, auch schon das Bewusstsein von Kindern dafür zu schärfen.
Eine etwas andere Unterrichtsstunde macht ein neues Projekt möglich. Die „klima on... s'cooltour" reist von Schule zu Schule und zeigt Schulklassen von 3 bis 13 spektakuläre Aufnahmen aus dem Weltall und interessante Experimente zum Thema Klima. Die Initiatoren der Klima-Tour machen es sich zur Aufgabe die junge Generation für das außerordentlich wichtige Thema Klimaschutz zu begeistern. Dabei werden von Umweltpädagogen Ursachen und Folgen des Klimawandels erklärt und verblüffende Zusammenhänge aufgezeigt.
Ziel ist es Nachhaltigkeit zu lernen und den Kindern ein neues Verständnis für klimarelevante Themen zu geben, denn jeder kann selbst zum Schutz des Klimas beitragen!
Am Samstag war es wieder soweit: Millionen Menschen haben sich an der "Earth Hour" beteiligt. Nach dem Motto "Licht aus! Für unser Klima!" wurde um 20:30 Uhr für eine Stunde das Licht ausgeschaltet!
Die weltweite Aktion begann in Neuseeland und Australien, als es hier in Deutschland noch 10:30 Uhr am Vormittag war. Und so startete die "Earth Hour" ihre Reise um den Globus. Bereits zum 5. Mal beteiligten sich mehrere Millionen Menschen in über 130 Ländern an der "Stunde für die Welt".
Diese 60 Minuten Dunkelheit sollen ein Zeichen für mehr Klimaschutz und eine sichere Energiezukunft setzen.
Im Jahr 2011 wollen die Betreiber der Aktion aber noch mehr erreichen. Die Earth Hour soll zum Anlass genommen werden, um zu Ökostrom zu wechseln oder auch Familie und Freunde zu einem Wechsel aufzufordern.
Denn: Jeder kann etwas gegen den Klimawandel tun. Mit dem Wechsel zu Ökostrom lassen sich jährlich viele Tonnen CO2 vermeiden und die Erde erhält eine echte Chance auf eine Zukunft!
Egal ob der Anstieg des Meeresspiegels oder das Absterben von Pflanzen durch Abgase - das Thema Klima und Klimawandel hat nichts an seiner Dringlichkeit verloren. Doch bei der ganzen Hysterie um den Klimawandel und die globale Erwärmung hört man zum Großteil nur von den negativen Auswirkungen.
Die Medaille hat allerdings immer zwei Seiten und so stellt sich die Frage:
Bringt der Klimawandel auch Vorteile?
Seit dem 25. April 1952 gibt es ihn auch bei uns - den "Tag des Baumes".
Und bis heute hat der Ehrentag für den Baum nichts an seiner Bedeutung verloren. Die Menschen und Wirtschaft müssen sich im Bewusstsein halten, dass das Leben ohne Bäume und Wälder auch ein Leben ohne Luftfilter und gar ganz ohne Sauerstoff nicht möglich ist.
Ein Vorreiter für den Klimaschutz ist dabei ein erst 13-jähriger Junge. Die Initiative "Plant for the Planet" von Felix Finkbeiner kämpft mit dem Pflanzen von Bäumen gegen den Klimawandel. Nachdem bereits eine Millionen Bäume gepflanzt wurden gibt es auch scoh ein neues Ziel: zusammen mit Kindern aus der ganzen Welt sollen jetzt eine Milliarde Bäume gepflanzt werden.
Eisfreie Sommer und Palmen in der Arktis. Wer hätte das gedacht? Dieses Bild kann laut neuesten Erkenntnissen von Klimaforschern schon bald zur Realität werden.
Wie bereits berichtet, schmilzt das Eis immer schneller. In mehr oder weniger zehn Jahren kann man laut Wissenschaftlern dann erstmals einen fast eisfreien Sommer im Nordpol erleben. Im Sommer des Jahres 2030 könnte das Packeis dann bereits vollständig abgeschmolzen sein.
Der Klimawandel betrifft nicht nur einzelne Länder, sondern die gesamte Staatengemeinschaft der Erde. Die Auswirkungen sind vielschichtig. Leidet der eine Staat unter Hitzewellen und Dürreperioden, leidet der andere Staat unter gewaltigen Stürmen und Überschwemmungen. Der Inselstaat Kiribati ist z. B. schon dabei Stück für Stück im Meer zu versinken.
Auch die Niederlande machen sich große Sorgen um die Überflutung ihres Landes als Folge des Klimawandels. Aber die Holländer leben nicht erst seit gestern mit dieser Bedrohung und haben sich deswegen schon einige zukunftsweisende Gedanken gemacht. Für das dicht besiedelte Land sind schwimmende Häuser und Siedlungen die ideale Lösung, um neue Flächen zu erschließen und dem Hochwasser entgegen zu wirken.
Durch den Klimawandel stehen der Menschheit gewaltigen Veränderungen bevor. Nicht nur die Energiepolitik muss sich durch die Verknappung der Ressourcen neu ausrichten. Auch die Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt müssen sich auf Dauer auf eine neue Lebenssituation einstellen.
In den Nachrichten ist fast täglich von neuen Umweltkatastophen zu hören. Untermalt mit eindrucksvollen Bildern von gewaltigen Tropenstürmen oder Ölkatastrophen ist das Thema Klima und Umwelt eigentlich allgegenwärtig.
Forscher schlagen bereits seit Längerem Alarm. Neueste Erkenntnisse der Klimaforschung ergeben, dass das Eis in der Arktis schneller schmilzt als bisher befürchtet. Durch den Treibhauseffekt und schwankende Wassertemperaturen schrumpft die Eisdecke einfach schneller. Auch durch eine Meeresströmung, die Wasser aus dem Atlantik in die Arktis bringt, war das arktische Meer in den letzten Jahren noch nie so warm wie jetzt.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist und in nur wenigen Jahren das Nordpolarmeer in den Sommermonaten eisfrei sein wird.
Das Leben auf der Erde schwankt zwischen Extremen. Zum einen ist da der große Hunger der verarmten Bevölkerung, egal ob in einem Dritte-Welt-Land oder in den Industriestaaten. Zum Anderen herrscht aber auch ein unkontrollierbarer Überfluss an Nahrungsmitteln, die für die Entwicklung von Biosprit zweckentfremdet werden.
Dabei leiden fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Die meisten davon befinden sich in Afrika und Lateinamerika, doch auch in den reichen Industriestaaten hungern ungefähr 10 Millionen Menschen. Damit teilst sich das Ernährungsproblem nicht unbedingt in Nort und Süd, sondern vielmehr in arm und reich. Während die einen in riesigen Supermärkten vom Nahrungsangebot erschlagen werden, müssen sich die anderen darauf einstellen wieder einmal mit leeren Magen ins Bett zu gehen.
Unsere Völkergemeinschaft steuert allmählich, aber sicher auf eine humanitäre Katastrophe bisher unbekannten Ausmaßes zu.
Auf Grund von Veränderungen der Umwelt, Naturkatastrophen und der globalen Erwärmung sehen sich immer mehr Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.
Es liegen keine konkreten Zahlen zur Umwelt- bzw. Klimaflucht vor, doch wir alle kennen die Bilder aus den Nachrichten. An den Stränden Südeuropas tauchen neben den sonnenhungrigen Touristen in Bikini und Badehose plötzlich einige hagere Gestalten, in zerfezten Lumpen gekleidet, in kleinen Booten auf.
Hinter ihnen liegt einen beschwerliche und oft monatelange Reise, die einzig allein auf dem Geanken beruht, in Europa ein besseres Leben zu finden.
Millionen Menschen werden sich auch noch auf den Weg machen...
Seit Langem schon verschwinden jährlich mehr als 13 Millionen Hektar Wald, was in etwa der Größe Bayerns, Baden-Württemberg und Hessens zusammen entspricht.
Als ein akuter Brennpunkt stellt sich Indonesien und sein Regenwald dar. Auf den beiden großen Inseln Sumatra und Boreno spielt sich eine Waldvernichtung mit akuten Ausmaßen ab.
Etwa 20 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen resultieren aus der Zerstörung von Urwäldern. Und Indonesien gehört inzwischen durch seine zunehmende Urwaldzerstörung - nach China und den USA, zu den weltweit drittgrößten Produzenten von Treibhausgasen.
Etwa 20 Prozent der ursprünglichen Wälder sind heute noch in großen, intakten Waldlandschaften erhalten. Aber die moderne industrielle Nutzung sorgt dafür, dass Wälder zerstückelt und so anfälliger für Dürren und Brände. Durch Waldbrände werden wiederum mehr Treibhausgase freigesetzt. Ein ewiger Teufelskreis, der nur schwer zu Stoppen ist.
China ist ein Land der Wetterextreme und extremen Gegensätze. Keine Region der Erde hat in Zukunft mehr unter der globalen Erwärmung zu leiden wie die Volksrepublik China. Kein Wunder - liegen von den weltweit 20 Städten mit der schlimmsten Luftverschmutzung doch 16 davon in China selbt. Neben starken Regenfällen und tropischen Wirbelstürmen wird das Land auch immer wieder von Sandstürmen und extremen Dürren heimgesucht. Nicht nur Hongkong hat nun erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Auch die chinesische Regierung scheint auf eine neue Klimapolitik zu setzen.
Der Klimawandel könnte für Europas Gletscher dramatische Folgen haben. Keiner Gebirgsregion wird dabei so stark zugesetzt wie den Alpen. Forscher warnen vor einer massiven Schmelze der Gletscher. Folgen für die regionalen Wasserverhältnisse sind dabei nicht ausgeschlossen.


