Aktuelle Beiträge zum Thema Klimaschutzpolitik

Australien war bislang ein Mitglied der Achse des Bösen, zumindest wenn man es um die Einstellung zum Klimaschutz ging. Neben den USA ist Australien das einzige Industrieland, das die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls zur Reduzierung vehement verweigerte. Unter bem bisherigen Regierungschef Howard wurde der internationale Vertrag vor allem deshalb abgelehnt, weil Entwicklungsländern keine Auflagen gemacht werden.

Von Harald am 26.11.2007, 08:32 | 0 Meinungen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik
Eine von Greenpeace beauftragte Studie des Aachener Ingenieurbüros EU-Tech hat bei der Bundesregierung für Aufregung gesorgt. Laut dem Bericht schafft es Deutschland nicht, das selbstgesteckte Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, einzuhalten.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass maximal 30 Prozent Reduktion gegenüber den CO2-Emissionswerten von 1990 erreicht werden können. Im Bericht wurde die Effektivität der bisherigen Klimapolitik der Regierung in Frage gestellt und der immer noch stattfindene Ausbau sowie Aufbau von Kohlekraftwerken kritisiert.

Zwei Wochen vor der UN-Klimaschutzkonferenz auf Bali war somit reichlich Öl ins Feuer gegossen worden. Bundesumweltminister Gabriel wirft Greenpeace vor, die Glaubwürdigkeit Deutschlands bei der Vorreiterrolle im Klimaschutz unnötig zu gefährden. Er sieht bei der Einhaltung der Klimaschutzziele keinerlei Bedenken.
Von Michael am 22.11.2007, 18:55 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion | Klimaschutzpolitik

Wie das Team von Klimawandel-Global.de berichtete, trafen sich aktuell 450 Delegierte aus insgesamt 130 Ländern in Valencia um dort den vierten Klimabericht mit Empfehlungen für die Regierungen zu finalisieren. Dieser inzwischen abgestimmte Bericht (zusammengestellt aus drei Teilberichten) umfasst ca. 20 Seiten und wurde bis ins Detail von allen Teilnehmern diskutiert.

Die Forscher sprechen doch mehr denn je zuvor Klartext, was man dem neuen Klimareports des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) entnehmen kann. Die Deligierten warnen darin aber klarer denn je vor "abrupten und unumkehrbaren" Folgen des Klimawandels.

Von Christian am 16.11.2007, 21:44 | 3 Meinungen | Folgen | Klimaschutzpolitik

Nun gibt es inzwischen auch harte, offizielle Kritik an den Kritikern/Leugnern des Klimawandels. „Kriminell verantwortungslos" sei es den Klimawandel zu leugnen und nichts zu tun, um ihn zu bremsen. Das hat der Exekutivsekretär der Vereinten Nationen (UN) Yvo de Boer auf der Konferenz des Weltklimarats in Valencia gesagt. Über 450 Delegierte aus insgesamt 130 Ländern wollen dort ihren vierten Klimabericht mit Empfehlungen für die Regierungen finalisieren. DIeser Entwurf umfasst ca. 20 Seiten und wird bis ins Detail von allen Teilnehmern diskutiert.

Sobald eine abgestimmte und abgenommene Version des Papiers vorliegt, soll es dann an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon übergeben werden und als Grundlage für den Klimagipfel im Dezember in Bali dienen. Über den Klimagipfel in Bali hatte das Team von Klimawandel-Global.de bereits berichtet. Das dort noch abzuschließende Klimaabkommen soll wiederum die Vereinbarungen von Kyoto fortschreiben, die bis zum Jahr 2012 gelten.

Von Christian am 15.11.2007, 08:00 | 2 Meinungen | Klimaschutzpolitik | Kritische Stimmen

Am 7. November hat das Bundesland Baden-Württemberg Deutschlands erstes "Erneuerbare-Wärme-Gesetz" verabschiedet. Laut Gesetzestext müssen Häuslebauer ab dem 1. April 2008 bei Neubauten einen Anteil erneuerbarer Energien (Solarenergie, Geothermie oder Biomasse) am Energiebedarf von mindestens 20 Prozent einhalten.

Für bestehende Gebäude gilt ab 2010 ein zehnprozentiger Anteil regenerativer Energien als vorgeschrieben, sofern das Heizsystem erneuert werden soll. Alternativ dazu kann die Vorschrift mittels ausreichender Wärmedämmung erfüllt werden. Sollten bereits Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien bestehen, werden diese berücksichtigt.

Von Michael am 12.11.2007, 20:27 | 2 Meinungen | Erneuerbare Energien | Klimaschutzpolitik

Wie wir über das Blog "Klima der Gerechtigkeit" erfahren haben, wurde eine öffentliche Petition zum Thema Mineralölsteuer für Flugbenzin (Kerosin) von Heinrich Schwarz eingereicht.

Begründung:

Die Ökosteuer soll Flüge teurer machen, um auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas öffentliche Verkehrsmittel wieder interessanter zu machen. Außerdem soll dadurch ein Umdenken bei "Vielfliegern" erreicht werden ob wirklich jeder Besuch persönlich nötig ist und nicht auch durch eine Videokonferenz ersetzt werden kann.

Wenn euch der Schutz unseres Klimas am Herzen liegt, solltet ihr die Petition für eine höhere Mineralölsteuer für Flugbenzin unterschreiben.

Von Christian am 17.10.2007, 00:20 | 0 Meinungen | Klimaschutzpolitik

Auch das Umweltbundesministerium kümmert sich um die schleichenden Gefahren des Klimawandels und startete jüngste die Kampagne "Klima sucht Schutz". Dabei wird auf amüsante Art und Weise auf potenzielle Energie-Einsparpotenziale eingegangen.

Das Motto von "Klima sucht Schtz" heisst also: selber aktiv werden und den eigenen Energieverbrauch kritisch hinterfragen.

Von Christian am 12.10.2007, 23:57 | 0 Meinungen | Klimaschutzpolitik
Der UN Klimagipfel in New York war laut Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Schritt in die richtige Richtung. So seien Fortschritte in den globalen Anstrengungen für einen wirksamen Klimaschutz zu erkennen. Auch die in Klimaschutzfragen sonst so zurückhaltenden USA haben sich für weitere Verhandlungen unter dem Dach der UN bereit erklärt.
Von Michael am 25.09.2007, 07:56 | 0 Meinungen | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik
Wärend in Deutschland der Atomausstieg beschlossene Sache ist, baut der Rest der Welt emsig an neuen Reaktoren. In Amerika spricht man derzeit von der „Atomaren Renaissance". Laut dem "Economist" erwartet die  Kernenergie-Regulierungsbehörde NRC der Vereinigten Staaten in den nächsten Monaten 12 Anträge für neue Atomreaktoren. Nächstes Jahr werden zusätzliche Pläne für weitere 15 Anlagen vorliegen.
Von Michael am 22.09.2007, 15:26 | 4 Meinungen | Energiepolitik | Klimaschutzpolitik

Für das 62. Sitzungsjahr der Vereinten Nationen wird einer der Schwerpunkte der gemeinsame Kampf der Weltgemeinschaft gegen den Klimawandel sein. In der Begründung der UN heisst es, dass aufgrund der umfassenden wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Klimawandel nun Handlungsbedarf bestünde. Der Klimawandel ist ein globales Problem und kann nicht auf lokaler Ebene gestoppt werden.

Von Michael am 19.09.2007, 10:17 | 1 Meinungen | Klimaschutzpolitik

Die Treibhausgas-Klage des amerikanischen Bundesstaates Kalifornien gegen mehrere US Autokonzerne wurde gestern von einem Bundesrichter verworfen.

Von Michael am 18.09.2007, 21:09 | 0 Meinungen | Klimaschutzpolitik
Der aktuelle Bericht der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) hat erneut unterstrichen, wie wichtig rechtzeitiges und  entschiedenes Handeln zum Schutz des Klimas ist. Dass Investitionen in den Klimaschutz auf globaler Ebene notwendig sind, um die Zerstörungen durch den Klimawandel zu bremsen bzw. zu stoppen, sollte außer hartgesottenen Klimaskeptikern mittlerweile jedem klar sein. Aus diesem Grund ist es immens wichtig, dass die UNO-Klimakonferenz auf Bali im Dezember ein Erfolg wird.
Von Harald am 15.09.2007, 20:17 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik
Auf der indonesischen Insel Bali findet vom 3. - 14. Dezember unter dem Dach der Vereinten Nationen die Klimaschutzkonferenz statt. Wo sich sonst am Badort Nusa Dua die Touristen tummeln, werden über 1.000 Vertreter von Regierungen über die Zukunft des globalen Klimaschutzes verhandeln.

Ziel der Weltklimakonferenz wird es sein, umfassende Verhandlungen für ein multilaterales Klimaschutzabkommen zu beschließen, das nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012 in Kraft treten soll. Bis 2009 soll ein neues Abkommen ausgehandelt werden, das an die im japanischen Kyoto ausgehandelten Verpflichtungen nahtlos anknüpft.
Von Harald am 13.09.2007, 20:17 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik
Im Frühjahr 2007 einigten sich Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf verbindliche Ziele in der Energie- und Klimaschutzpolitik. Da der Klimawandel jedoch ein globales Problem ist, reicht dies nicht aus. Ein geschlossenes Auftreten Europas mit einer einheitlichen Stimme hätte allerdings zumindest eine Chance, die nötige Überzeugungskraft gegenüber der Allianz der Unwilligen in Sachen Klimaschutz aufzubringen.
Von Harald am 11.09.2007, 00:58 | 0 Meinungen | CO2-Reduktion | Klimaschutz | Klimaschutzpolitik

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